Er will nicht stubenrein werden
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Hallo,
wir haben seit nun knapp über 4 Wochen unseren mittlerweile 9 Monate alten Labrador-Mischling "Bruno" aus dem Tierheim. Er kommt aus Spanien und hat vermutlich bis zu seiner Einfuhr nach Deutschland auf der Straße gelebt, seit September 09 im Tierheim in Deutschland. Er ist ein toller, bislang eigentlich unproblematischer Hund. Natürlich hat er noch nie gelernt nicht in die Wohnung zu machen und wir wissen, dass es mit zunehmendem Hundealter schwieriger wird, sowas zu erlernen.
Meine Frau und ich versuchen nun seit 4 Wochen alles uns mögliche, aber es klappt bis dato immer noch nicht. Ich zähle einfach mal auf, worauf wir achten und danach wie er reagiert:- Nach dem aufwachen vom Hund gehen wir immer Gassi. Er schläft im Schlafzimmer und sobald er morgens rumläuft und sich nicht wieder hinlegt, geht einer von uns mit ihm raus.
- Nach jeder längeren Schlafpause tagsüber gehen wir mit ihm raus
- Er ist rund 3-5x täglich für 5 bis 45 Minuten Gassi
- Er ist in der Wohnung fast immer beaufsichtigt, damit wir mitbekommen, falls er verdächtig "rumschnüffelt" oder zur Wohnungstür rennt.
- Hund bekommt immer sofort Lob und Leckerli wenn er draußen macht.Er macht recht zuverlässig bei jedem Gassi gehen Pipi und auch täglich 1-2x sein großes Geschäft. Trotzdem kommt es momentan ziemlich regelmäßig 1x pro Woche vor, dass er in die Wohnung macht.
Er macht sich auch noch nicht eindeutig bemerkbar, dass er muss.Wir haben ihn 1-2x bewusst nicht rausgelassen, damit er in die Wohnung pinkelt und wir ihn erwischen können. 1x haben wir ihn erwischt und sofort lautstark die Sitzung unterbrochen. Der Hund war sichtbar irritiert. Wir sind danach direkt Gassi und draußen gab es beim Geschäft viel Lob und Leckerli.
Also unterm Strich aus unserer recht unerfahrenen (zumeist aus der Literatur gelesenen Tips) Sicht glauben wir, alles richtig zu machen. Allerdings ist die ausbleibende Stubenreinheit trotz intensiver "Pflege" nach immerhin schon 4 Wochen demotivierend für uns. Deshalb dieser Thread. Wir hoffen etwas Feedback von Euch zu bekommen, ob wir alles richtig machen oder was falsch läuft / besser laufen könnte.
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Hallo,
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Hallo!
Mein Hund (12 Wochen) ist natürlich auch noch nicht stubenrein, deshalb kann ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Aber das was du schilderst hört sich nach den gefürchteten Rückschlägen, von denen ich in Hundebüchern gelesen hab, an. Versuch weiterhin viel Geduld zu haben, vielleicht auch mal den Tierarzt nach Rat fragen.
Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass das gaaaanz bald klappt!
LG -
Werdet einfach ein bisschen gelassener und bleibt dran. 1 Malheur in einer Woche ist doch echt völlig in Ordnung für einen Hund, der es schlichtweg nie richtig gelernt hat. Und vier Wochen sind ein echt kurzer Zeitraum. Er muss sich ja erstmal richtig bei euch einleben, lasst ihm Zeit. Ihr seid doch auf dem besten Weg!
Sowas geht nicht von heute auf morgen - aber ich bin überzeugt, dass er es bald kapiert habt. Selbst Hunde, die erwachsen sind, machen schon mal zwischendurch in die Wohnung.
Meine ist bald 7 Monate, kommt von einem wirklich guten Züchter und ist auch noch nicht 100 Prozent sauber. Also keine Sorge, daswird schon!
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Ich muss dazu sagen, dass einige Mißgeschicke eventuell auf die Situation zurückzuführen waren.
Letzte Woche waren für den Hund fremde Leute zu Besuch, da hat er urplötzlich bei der Begrüßung auf den Teppich gepinkelt.Seit gestern üben wir u.a. das alleine bleiben mit ihm. Heute wurde er nach 30 Minuten alleine bleiben von meinem Vater abgeholt, wo er dann umgehend ein Häufchen auf seinen Teppich machte.
Meint ihr es würde Sinn machen, noch ein paar mal das Pinkeln in die Stube zu provozieren um ihn auf frischer Tat erwischen zu können? Das gelang und bisher nur 2x.
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Hallo,
also ich persönlich würde es nicht provozieren, daß er in die Wohnung machen MUß, um erwischt zu werden. Ich glaube nicht, daß das hilfreich wäre.
Klar ist es anstrengend, den Hund den ganzen Tag zu beobachten, aber sinnvoller, meiner Meinung nach.
Daß er bei dem unbekannten Besuch hat laufen lassen, lag sicherlich am Streß, den er in dem Moment hatte. Das Häufchen, als der Vater ihn abgeholt hat, bestimmt auch. Das war eine für ihn ungewohnte Situation.
Ihr habt da nen Wuff mit "Vorgeschichte", bei dem sicher nicht alles ideal gelaufen ist. Zudem ist er noch jung. Habt Geduld, Ihr macht das schon richtig. Aber provoziert bitte nicht unerwünschtes Verhalten, um es dann maßregeln zu können. Hundi hat doch schon genug Streß, sich bei Euch erstmal einzugewöhnen und heimisch zu werden.
Das eine Malheur in der Woche würd' ich gelassen hinnehmen.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Wenn der nach NUR 4 Wochen schon zu 95% stubenrein ist, dann freut Euch und feiert eine Party
.
Und Unsauberkeit zu provozieren halte ich für kompletten Mist. Habt einfach noch ein wenig Geduld. -
Muss man das "sich melden" eigentlich trainieren oder zeigt es jeder Hund auf seine eigene Art, welche man mit der Zeit als beobachtender Mensch lernt?
Wenn man das auch trainieren muss, wie fangen wir da an? Die Traumvorstellung wäre ein Hund, der seine eigene Leine im Maul hat und angelaufen kommt
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Ja, das fände ich auch cool *träum*.
Die Hunde sind da sehr unterschiedlich, so richtig trainieren kann man das glaub nicht.Mein erwachsener Hund meldet sich normalerweise gar nicht, sondern wartet geduldig ab. Wenn er's richtig dringend hat, dann küßt er mich
.
Die Kleine klopft an die Terrassentür (springt dran hoch). Das hat sie selber so angefangen. Allerdings verwechselt sie gerne mal die Reihenfolge (und klopft erst, wenn sie schon gepinkelt hat
). Aber gut, die ist erst 4,5 Monate alt. -
Achso: Vergeßt nicht, Euch heute mal ein Gläschen Sekt zu spendieren und dem Hund ein Extra-Leckerlie, weil Ihr nach 4 Wochen schon so weit seid!

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Ok, dann ist wohl durch die vielen "mein Hund war nach 1 Woche stubenrein"-Aussagen einfach ein falsches Bild entstanden. Das heute war halt besonders ärgerlich, weil wir kurz vorher mit ihm draußen waren (und uns heute gefreut hatten, dass er jetzt stubenrein ist). Aud jeden Fall haben wir jetzt wieder mehr Bedenken ihn mal alleine zu lassen.
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