Hirntumor beim Jacki
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Hallo alle miteinander,
bei meinem Jacki wurde vor Weihnachten ein Hirntumor festgestellt. Zumindest deuten die Anzeichen darauf hin und auch das Röntgenbild läßt zu 90% drauf schließen.
Der erste Schock saß natürlich tief, denn er ist erst 9 Jahre alt und hat noch einige Jahre vor sich. (Dafür bete ich zumindest jeden Tag)
Wer kennt denn Hunde die auch einen haben bzw hatten?
Mich würde mal interessieren, wie lange die HUnde noch mt dem Tumor gelebt haben und welche Veränderungen so im Laufe der Zeit aufgetreten sind.
Meinem TA ist es durch die schiefe Kopfhaltung und sein kleiner werdendes Auge aufgefallen. Außerdem steigt er sehr schlecht die Treppen hoch.
Seit ich die Diagnose habe, finde ich, das er sehr anhänglich geworden ist.
Ach mensch. Ich achte jetzt natürlich auch noch mehr auf sein Verhalten, denn einen unnötigen Leidensweg will ich ihm ersparen. Aber ich würde jetzt behaupten, das er davon noch sehr weit entfernt ist. Ich habe nur riesen Angst, das es doch schneller geht.
Vielen Dank schon mal für eure Berichte.
LG Nadi - Vor einem Moment
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Hallo,
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Oh nein, das tut mir sehr Leid
So eine Diagnose zu bekommen ist wirklich schlimm.Ich habe allerdings keine Erfahrungen damit..
Ich wünsche deinem Kleinen noch viele schöne Wochen/Monate oder vllt auch Jahre und dir viel Kraft

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Hm, das soll ja ganz unterschiedlich sein...Bei unserem Alfi ging es noch über 1 Jahr gut. Dann allerdings fing er an, zu beißen...
Er biss menschen und hat sich im Zaun verbissen, da haben wir ihn einschläfern lassen.Ich wünsche euch, dass ihr noch eine schöne Zeit miteinander habt...und dass sie möglichst noch lange dauert, ohne dass der Kleine Schmerzen hat!
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Ich kann nur Katzenerfahrung diesbezüglich beisteuern. Unsere alte Katze lebte nach der Diagnose noch gut ein Jahr akzeptabel damit, dann begann sie sich im Kreis zu drehen, aggressiv zu werden und gegen Gegenstände zu laufen. Dann haben wir sie erlöst.

Alles Gute für Euch und noch eine tolle Zeit gemeinsam.
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Ich kannte auch einen Hund mit Hirntumor, er war erst 4 Jahre alt.
Der Tumor wurde daran erkannt, dass der Hund plötzlich sehr scheu und zurückhaltent wurde, nach einem durchschecken stellte man dann 2 Hirntumore fest, die auf den Riechnerv drücken, der Hund konnte somit nicht mehr riechen.
Vor kurzem dann wurde der Hund eingeschläfert, er ist nach dem spielen mit einem anderen Hund immer mit dem Kopf in eine Hecke gerannt, ein Zeichen für extreme Kopfschmerzen (viele Menschen mit Mirgräne kennen das Gefühl, dass man den kopf vor lauter Schmerzen gegen die Wand schlagen möchte, Hunde tuns eben oft), er hatte noch ein gutes halbes Jahr ein schönes Leben.
Ich wünsche euch viel kraft, diese schwere zeit zu überstehen, glaubt mir, ich weiß wie ihr euch fühlt, mir geht es zur zeit sehr ähnlich, Benny ist auch neun und sehr krank.
lg Marina
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Och mensch das tut mir Leid für deine Fellnase.
Als Kind hatten wir mal einen Pudel der das hatte es ging auch noch eine relativ lange Zeit gut (bis halt auf die Äußerlichen Anzeichen) aber dann fing er plötzlich ohne Grund an uns richtig zu beißen.
Drücke euch ganz feste die Daumn das solche Nebenerscheinungen noch ganz lange bei euch wegbleiben.
Kann man nicht operieren? -
vielen Dank schon mal.
Ja ich hoffe auch, das "beißen" nicht zu den auswirkungen gehört. Das ist gerade mit kleinem Kind gefährlich. Obwohl meine Tochter schon 6 ist, kann sie ja nun nicht auf die Körpersprache reagieren. Bzw habe ich schon gelesen, das es zu unkontrolliertem beißen kommen kann.
Klar hoffe ich natrülich, das es noch lange gut geht. Mein TA meinte auch, das er noch lange leben kann. Aber eben nur kann.
Ich denke, das ich es ihm anmekren werde, wenn es ihm nicht mehr gut geht und vertraue auch meine TA.
Bis jetzt tobt er auch noch rum und spielt am liebsten Ball. Aber alles nicht mehr so oft. Jetzt gibt es mehr kuschelstunden, abends aufm Sofa. Auch mit meiner Tochter schmust er jetzt vermehrt. -
Ich würd ihm jetzt auch vermehrt schmusestunden (wenn von ihm gewollt) geben und einfach das beste aus der Situation machen. Verwöhnprogramm und so weiter .....denn Schaden kann ihm ja jetzt nichts mehr. So schlimm sich das jetzt anhört.
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Hallo Pjrt
Ich habe soeben deinen Beitrag gelesen und kann haargenau mit dir fühlen! Wir wissen seit letzten Dienstag (29.12.09) dass unsere Hündin (Pitbull) einen Hirntumor hat! Ich weiss genau wie du dich jetzt fühlst, es ist einfach schrecklich!!!!! Bei ihr hats am 23. Dezember angefangen. Sie hatte Gleichgewichtsstörungen und war einfach ein bisschen komisch. Über die Weihnachtstage mussten wir dann 3x in den Notfall und am 29.12.09 bekamen wir dann die schreckliche Nachricht nachdem wir eine MRI Untersuchung machen liessen. Sie bekam Cortison und wir konnten sie wieder nach Hause nehmen. Es ging ihr auch ganz schnell wieder sehr gut. Sie ist heute wieder fast der gleiche Hund wie vorher. Da diese Präparate aber nur vorübergehend wirken (einige Tage bis Wochen) haben wir uns für eine Strahlentherapie entschieden. Glücklichweise haben wir in unserer näheren Umgebung eine super Tierklinik welche über alle nötigen Mittel und Kenntnisse für eine kompetente und gute Behandlung verfügen! Morgen hat sie nun ihre erste Bestrahlung... ^Die Spezialisten der Tierklinik sagen, dass der Hund im Durchschnitt nach der Bestrahlung,eine Lebenserwartung von 1 1/2 Jahren habe. Ich finde dies ist eine schöne Zeit und wir hoffen sehr, dass dies auch auf unsere Bonita zutrifft!!!
Was die ev. Agressivität bei Hunden mit Hirntumor betrifft, kann ich dich voll und ganz beruhigen! Wir haben uns ganz genau über dieses Problem erkundigt da wir auch unsere Bedenken hatten, insbesondere bei Bonitas Rasse! Eine Agressivität infolge Hirntumor trifft lediglich bei ca. 0,5% der Hunde zu. Alles andere sind "Ammenmärchen"!!!! Wenn dein Hund früher nicht agressiv auf schmerzen reagiert hat, wird er dies mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auch jetzt mit Hirntumor nicht tun! Denn ein Hirntumor hat sehr selten Auswirkungen auf das soziale Verhalten des Hundes! Ganz ausschliessen kann man dies nie aber ich würde mir darüber nicht den Kopf zerbrechen.
Ich wünsche dir auf jedenfall von Herzen alles, alles Gute für dich und deinen Hund! Ich hoffe du hast die Kraft deinem Hund so gut wie möglich beizustehen und falls du die finanziellen Mittel hast, überlege dir doch eine ev. Bestrahlung des Tumors...
Liebe Grüsse
Lise-Lotte mit Bonita
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Hallo
der Kater meiner Freundin ist erfolgreich an einem Hirntumor operiert worden. Vielleicht setzt Du Dich mit Dr. Forterre in Bern mal in Verbindung ? Er ist DER Spezialist für Meningeom-OPs. Wenn Du Infos brauchst, schicke ich Dir gerne entsprechende Links.
- Vor einem Moment
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