Gestern auf der Party...

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  • Hallo
    mach dich nicht verrückt. Das nächste mal lädst du solche Trottel einfach nicht mehr ein. Ich habe auch 2 solcher Kandidaten, bei mir sind es 2 Mädels, die eine würde gern mit meinem Hund spielen, verhält sich aber total falsch ihr gegenüber so dass sie nur angebellt wird und die andere ist auch so ne Blüte wie dein Bekannter, sie meint sie hat die Hundeerziehung von Geburt an in die Wiege gelegt bekomm. Sie starrte bei einem Besuch bei uns mein Hund auch an obwohl sie schon unsicher war und so rum getänzelt ist (Sie war der Meinung sie muss ihr zeigen wer der Herr ist..klar..)..Ich hab gesagt sie soll aufhören und hab mein Hund derweil ins Auto gebracht. Aber deswegen ist der Hund nicht anders, auch deiner jetzt nicht. Es ist wie mit Menschen, für den einen empfindet man sofort Sympatie und für den anderen nicht, und die Hunde spüren meist noch eher wer falsche Liebe vortäuscht oder wers ernst meint.

  • Dein Besuch hat deinen Hund aus dessen Sicht bedroht. Dein Hund hatte mega-Stress und du solltest anfangen, sie vor solchen Situationen zu schützen.
    D. h. gib ihr Sicherheit durch einen vernünftigen Rückzugsort ( zur Not in einem separaten Raum, warum nicht ? ) und erklär deinem Besuch, wie man sich zu benehmen hat!!!!!!!!!!!

    Du darfst es einfach nicht dulden, dass solche Hirnis sich so verhalten.. Dem Hund Schutz und Sicherheit vermitteln heißt, ihn vor solchen Deppen zu schützen.
    Niemand würde meine Hunde so offensichtlich verunsichern.

    Wenn euch draussen irgendwas "Unheimliches" begegnet , kannst du zu ihr sagen, "ach, komm,wir gehen weiter, das stört uns nicht", aber in eurem Haus geht das schlecht.

  • Also wir haben ja auch eine ziemlich ängstliche Hündin, was sich aber mit der Zeit immer mehr gelegt hat, und wir hatten auch mal mehr als 10 Leute zu Besuch - aber wir haben dem Besuch immer erklärt wie er sich zu verhalten hat - und daran haben sich bisher auch immer alle gehalten.

    Würde jemand meine Hündin den ganzen Abend lang terrorisieren - und den Hund die ganze Zeit fixieren ist nichts anderes! - würde er rausfliegen - sorry!
    Ich finde sowas geht garnicht und da hört bei mir die Freundschaft auch auf!

    Ich erwarte von meiner Hündin, dass sie sich friedlich verhält aber das kann ich nicht verlangen wenn ich gleichzeitig zulasse wie sie terrorisiert wird!
    Und in solchen Situationen wäre es meine Aufgabe meinen Hund zu schützen - du hast deine Kleine leider ziemlich im Stich gelassen... :sad2:

    Im Endeffekt hattest du ja auch Glück das nichts schlimmes passiert ist, ich kenn Hunde reagieren rabiater bei solchen Bedrohungen!

  • hmm...ich würde meine Hündin wahrscheinlich sowieso in ein anderes Zimmer tun bei so lauter Musik...Laute Musik mit voll besoffenen Menschen in der eigenen Wohnung würden die wenigsten Hunden super finden...

  • Zitat

    Wie kann ich an so was arbeiten? Meine Hündin hat bis jetzt zwar aus Unsicherheit immer mal geknurrt, aber nie ernsthaft irgendjemand oder etwas gegenüber Aggressionen gezeigt....War wirklich geschockt. Hab ich falsch reagiert? Was hätte ich tun sollen und warum hat sie so reagiert?? Hab ihr Ideen oder Tips??


    Da Snoop auch so war, als ich ihn bekam, kann ich mir dein Problem vorstellen.
    Ich erinnere mich an unsere erste Party mit ihm. Das war auch noch ein Kindergeburtstag und mit Kindern hatte Snoop besonders Probleme.
    Ich hab ihn damals zwar (unter Aufsicht und mit Leine gesichert) alle Kinder kennenlernen lassen und sie ihm mit Leckerchen schmackhaft gemacht. Und danach hab ich ihn in ein anderes Zimmer gesperrt. Wenn ich nicht sicher bin, dass ich meinen änstlichen Hund vor unangenehmen Erlebnissen schützen kann, sehe ich das als die bessere Lösung an.

    Und bei tobenden Kindern oder betrunken Erwachsenen kann man das halt nicht wirklich. Außer, man feiert nicht mit und achtet nur auf den Hund.

    Ich würde mir an deiner Stelle jetzt keine zu großen Gedanken machen. Es ist nun mal passiert.

    Du kannst für die Zukunft deinen Hund in kleinen Schritten an neue Erfahrungen heranführen.
    Lass ihn immer nur dann neue aufregendere Dinge erleben, wenn du sicher bist, dass er es verkraftet. Du musst vorausschauend handeln. Mal eine Fehleinschätzung kann passieren, aber in der Regel solltest du richtig einschätzen.

    Lieber in winzigen Schritten und das, was funktioniert erst festigen, bevor der nächste Schritt kommt. Dann bist du auf dem richtigen Weg.

    Dass deine Hündin jemanden angeht, der zuerst sie bedroht und dann betrunken auch noch dich, ist nachvollziehbar. Ich sehe den Fehler auch nicht beim Hund.

    Du kannst solche Reaktionen aber besser verhindern, wenn deine Hündin weiß, dass du das selbst im Griff hast. Und solange das nicht der Fall ist, kannst du ihr die Verantwortung nehmen, indem du sie in einem anderen Zimmer lässt.

  • Zitat

    Wie kann ich handeln falls so etwas noch einmal passiert?


    Den Typen rausschmeißen, statt deinen Hund zu seinem Platz zu beordern.
    Schließlich hatte sie recht.

    Üben kannst du es, indem du sie in der Öffentlichkeit und auch im privaten Rahmen so viel Kontakt wie möglich zu anderen Leuten haben lässt. Wichtig ist, dass sie bei diesen Kontakten nicht von dir herumkommandiert wird, oder an der Leine gezogen wird. Sie soll frei entscheiden, und trotzdem jederzeit bei dir Sicherheit finden. Wenns brenzlig wird (also schon vorher) verlässt du die Situation mit ihr gemeinsam.

  • Zitat

    Du willst an deiner Hündin arbeiten, wenn sie von Gästen fixiert wird und ein Betrunkener dir auf die Schulter haut :/

    Da würde ich an deiner Stelle lieber mal an meinen Gästen arbeiten.


    jep, auch meine meinung.
    das verhalten deiner hündin war aus ihrer sicht logisch und gerechtfertigt.das anstarren war für sie schon ne echt bedrohung und sie hat nichts gemacht außer dies zunächst zu erwidern durch ihr knurren. als der selbe typ, der sie die ganze zeit zuvor schon bedroht hat DIR dann noch auf die schulter klopft, will sie dich beschützen.
    deiner hündin ist nichts vorzuwerfen und unnormal finde ich ihr verhalten auch nicht..

    lg,
    san

  • Naja, da es aber immer mal vorkommen kann, dass Menschen sich so verhalten, dass Hunde es als Drohung oder Angriff interpretieren könnten, finde ich es schon angebracht, mit der Hündin zu arbeiten.

    Zum einen weil es der Hündin für die Zukunft Sicherheit gibt. Sie fühlt sich dann ja auch besser.

    Zum anderen, weil natürlich dann doch der Hund die Konsequenzen zu tragen hat, wenn doch mal was passiert.

    Und es ist kein Hexenwerk, einen Hund da ein bisschen gelassener zu machen. Snoop hat früher auch unsicher reagiert. Einmal ist er auf einer Party bellend durch den Garten geschossen und ist einen Gast mit Parkinson angegangen, der sich für ihn bedrohlich bewegt hatte. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass der Mann da war. Sowas muss ja wirklich nicht sein.

    In unserem Fall ist es Gott sei Dank gut ausgegangen und der Mann hat sich sogar bereiterklärt, Snoop mit Leckerlies zu füttern und so eine positive Verknüpfung zu seiner Art der Bewegung aufzubauen.

    Das ist zwei Jahre her und mittlerweile lässt Snoop alles kalt, springende Kinder, humpelnde Männer in schwarzen Mänteln... uns so sollte es auch sein.

    Die Reaktion der Hündin ist nachvollziehbar, trotzdem wäre es für alle Beteiligten, inklusive der Hündin, angenehmer, wenn sie lernt gelassen zu bleiben.

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