Jeppes Anti-Leinenaggressionstraining
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nindog -
15. Dezember 2009 um 19:19
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hey super :)
Auch wenn wir keine Leinenaggro hatten, hatten wir mit Rammi ebenfalls ein problem an der Leine: er hieng in der Leine, da er ständig zu den anderen Hunden hinwollte und begann sogar zu schreien und sich auf den Boden zu werfen.
wie ein kleines kind, welches seinen willen nicht kriegt. Das problem war bei uns hausgemacht: als welpe durfte er mit jedem Hund kontakt aufnehmen, wie er wollte. Hier hatte ich mich durch Hunderatgeber beeinflussen lassen. (möglichst viele kontakte zu fremden Hunden im welpenalter). dieses benehmen an der leine rauszukriegen, hat monate gedauert. wenn man bestimmte dinge früher gewusst hätte, wäre stinkis training ab dem welpenalter anders verlaufen. sollte bei uns noch mal ein welpe aufwachsen, werde ich diesen von anfang an anders erziehen als den stinker. nach einem jahr training ist stinki jetzt soweit, dass er unangeleint im kommando an anderen hunden vorbeigeht (hier muß ich nach wie vor aufpassen, dass er sich nicht verselbstständigt)- bis hierhin war es aber ein langer anstrengender weg und nicht nur einmal habe ich sein benehmen verflucht. -
24. Januar 2011 um 04:36
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Ja, genau das kam ja auch noch hinzu. Überall hieß, der Hund soll möglichst viel Kontakt habe. Das führte dazu, dass Jeppe nie gelernt hatte, uninteressiert an anderen Hunden vorbeizugehen. Mir war gar nicht bewusst, dass sich das auch absolut negativ auswirken kann. Ich denke, das war ein typischer Anfängerfehler. Wir arbeiten noch immer daran, aber mittlerweile schaffen wir es auch ab und zu, dass er sogar unangeleint im Fuß bleibt, das ist jedoch noch verbesserungswürdig und hängt auch stark von der Reaktion des anderen Hundes ab. Dennoch ist es heute für wieder völlig stressfrei, mit Jeppe zum Beispiel in die Stadt zu gehen. Sehen wir einen anderen Hund, spannt er sich zwar noch immer an, aber es ist nicht mehr so schwer, ihn da wieder rauszuholen und wenn ich es rechtzeitig merke, dann bleibt er auch entspannt.
Beim nächsten Welpen werden wir darauf achten, dass es keinen KOntakt zu fremden Hunden an der Leine gibt, Hundi hatte auch so bei uns genug Kontakte.
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Nochmal ein ganz anderes Thema: Ich bin nämlich auch stolz auf mich. Auf dem Hundeplatz wurde mir immer wieder dazu geraten, Jeppe kastrieren zu lassen, weil das ja besser sei (übrigens das Einzige, was mich an dem Platz richtig stört). Jetzt ist er zwei, unkastriert und siehe da, alles klappt prima. Manchmal fragen mich andere Kursteilnehmer, ob ich ihn noch kastrieren lassen will. Wenn ich dann sage, dass ich das ganz bestimmt nicht vorhabe, dann wundern sie sich nur. Ich wundere mich dann aber auch, denn warum sollte ich. Schön ist immer, wenn ich sage, dass er nicht kastriert ist und die Leute sich dann immer wundern, dass er trotzdem verträglich ist.
Wollte das nur noch loswerden, das Thema kam hier in letzter Zeit nämlich öfter mal vor.Jeppe pöbelte übrigens auch unabhängig vom Geschlecht, soviel also dazu.
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tröste Dich:
das mit dem menschengemachten Leinenfrust, das man sich selber ranzüchtet, weil man das Tierchen im Welpenalter zu möglichste allen Hunden hinläßt, ist keineswegs ein Anfängerfehler.
Die überwiegende Anzahl der Welpenstunden/Welpenspielgruppen sind so aufgebaut, dass den Welpen praktisch nichts anderes Übrig bleibt, als genau das zu lernen.
Entweder sind die Trainer tatsächlich so dumm, dass sie nicht sehen, welche späteren Probleme sie sich damit ranzüchten, oder aber sie wissen es ganz genau - und machen es mit Absicht :zensur: :zensur: :zensur: :zensur: :zensur:
Schließlich braucht der Halter dann anschließend langwierige "nicht an der Leine zieh"-Kurse oder gar Leinenpögler-Einzelstunden. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.... -
So habe ich das allerdings noch nicht gesehen
. Zum Glück war ich schon von Anfang an auf einem Hundeplatz und dort galt das Gesetz, dass an der Leine nicht gespielt wird. Gut, es haben sich nicht immer alle dran gehalten, aber im Prinzip war das ja so richtig. Auch jetzt ist es dort noch so, dass fremde Hunde erstmal keinen Kontakt an der Leine aufnehmen sollen, das können sie später auf dem Platz. -
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So, hier habe ich mich aber auch lange nicht mehr gemeldet, daher nun ein kleines Update. Jeppe war in den letzten zwei Wochen kaum zu gebrauchen, da unsere Nachbarhündin läufig war. Da halfen nur Bachblüten und die Schleppleine. Außerdem war er ziemlich grantig zu anderen Hunden. Seit wenigen Tagen habe ich meinen ursprünglichen Jeppe wieder und das ist echt angenehm. Wenn ich so darüber nachdenke, gibt es nur noch selten wirklich Momente, in denen er wirklich aggro wird. Ob es jemals ganz perfekt wird, wird die Zeit zeigen, aber es spricht doch einiges dafür. Zum Beispiel beherrscht er mittlerweile das Kommando Fuß sehr gut und lässt sich so auch oft schon gut an anderen Hunde vorbeiführen. Heute war ich dann mal ganz mutig. Ich habe ihm nur eine kurze, leichte Nylonleine ans Geschirr gemacht und diese dann schleifen lassen, als wir hier durchs Wohngebiet gingen. Er war super aufmerksam, stoppte an jeder Straße und lief artig im Fuß. NAtürlich wurde das auch belohnt, aber ich war sehr überrascht, wie gut er das hinbekam. Es ist überhaupt nicht mein Ziel, dass er irgendwann an der Straße unangeleint läuft, dafür gibt es hier zu viele Katzen (eines der wenigen Dinge, bei denen sein Verstand total abschaltet), aber es war trotzdem echt toll.
Liebe Grüße,
Nehle mit Jeppe
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Zitat
So habe ich das allerdings noch nicht gesehen
. Zum Glück war ich schon von Anfang an auf einem Hundeplatz und dort galt das Gesetz, dass an der Leine nicht gespielt wird. Gut, es haben sich nicht immer alle dran gehalten, aber im Prinzip war das ja so richtig. Auch jetzt ist es dort noch so, dass fremde Hunde erstmal keinen Kontakt an der Leine aufnehmen sollen, das können sie später auf dem Platz.Ja, weil sich leider auch im wahren Leben da immer wieder mal einer nicht dran hält und sich von seinem Fifi zu anderen ziehen läßt - oder alternativ, seinen unangeleinten Hund zu angeleinten Hunden hinrennen läßt, habe ich angefanngen genau dieses zu üben - Leinenbegegnungen. Jetzt haben meine Hunde, und die Kunden, mit denen ich das üben, die Möglichkeit, Leinenbegegnungen aus dem Weg zu gehen, wenn das möglich ist. Andererseits ist es für die Hunde sehr viel weniger problematisch (weil bekannt, und vielfach bestärkt), wenn so Vollpfosten die Hundehalterettikette nicht kennen, und
durch die Gegend latschen, und seinen Hund an unsere angeleinten Hunde ranläßt. äAch ja - schön dass alles so fein klappt

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Hallo zusammen,
ich habe mich eine Weile nicht mehr gemeldet, da wird es aber höchste Zeit. Allerdings muss ich sagen, dass sich Jeppes Probleme an der Leine und auch gegenüber Fremden irgendwie so gut wie aufgelöst haben. Ich war mit ihm jetzt ein paar Mal in der Stadt unterwegs und wir trafen auch viele Hunde, er hatte mit denen zum Teil direkten Kontakt und was soll ich sagen, es war völlig okay für ihn. Er ging entweder dran vorbei oder, oh Wunder, er freute sich regelrecht, andere Hunde zu treffen und war absolut freundlich. Heute erst traf ich auf einem Spazierweg zwei andere Rüden, Jeppe angeleint, einer der anderen auch, und es war alles bestens, keine Spur von Aggressionen.
Ich denke, es liegt vor allem daran, dass ich ihm viel mehr zutraue und dadurch viiieeeel lockerer geworden bin. Es macht so einen Spaß, mit einem absolut ruhigen Hund durch die Stadt zu laufen, ohne jedem Hund ausweichen zu müssen. Jeppe guckt zwar noch hin, aber das wars dann auch.Auch mit Fremden ist es schon deutlich besser geworden. Wir hatten letzte Woche Besuch von einer Bekannten, die Jeppe noch nie gesehen hatte und er war ihr gegenüber sehr offen und hat sie nicht einmal angebellt. Als wäre es total normal, holte er sie mit vom Bahnhof ab und fand es auch völlig okay, dass sie mit ins Auto stieg und auch mit in die Wohnung kam. Er holte gleich einen Ball und wuselte um sie herum.
Neulich besuchte ich mit ihm meine alte Arbeit, dort konnten ihn auch alle anfassen, er wich nur einmal zurück und bellte kurz, als es ihm zu viel wurde.Irgendwie läuft es sehr rund und ich habe so gar nichts mehr zu meckern.
Liebe Grüße,
Nehle mit Jeppe
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