Hund zeigt aggressives Verhalten gegenüber Besuchern

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  • Du hast geschrieben, du hast 2 Hunde, darunter ein 7 Wochen alten Welpen, was macht der Schäferhund denn mit denen?

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    Ich vermute auch, das der Hund Besucher nicht in einer höheren Rangfolge akzeptiert - er stellt sich "über" die Besucher.

    Für Besucher gilt keine Rangfolge. Besucher sind Eindringlinge, die der Hund natürlich nicht in seinem Bereich duldet - das liegt im Naturell eines Hundes. Besonders, wenn man es mit einer Rasse oder einem Mischling zu tun hat, der Jahrhundertelang auf diese Eigenschaft selektiert wurde!

    Man kann da nur eines tun: Dem Hund beibringen, dass er Besucher neutral betrachtet.

    Für eine Rangfolge müsste übrigens ein Rudel bestehen. Dieses besteht aber nur aus familieneigenen Mitgliedern. Weder Du, noch ein Besucher und schon gar kein Besucherkind haben irgendwelche Rangordnungsansprüche gegenüber einem fremden Hund.

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    Wenn sie ängstlich sind und versuchen ihn zu ignorieren passiert meistens nichts, teilweise fällt er aber die leute dann auch von hinten an und beißt in die Kniekehle - was eigentlich immer zur Folge hat das dieser von Frauchen geschimpft wird.

    Das Schimpfen bringt nichts, nehme ich an. Ist auch logisch, weil der Hund das nicht verstehen kann. Wenn er nicht gelernt hat Besucher zu ignorieren, dann versucht er sie eben zu vertreiben. Vermutlich betrachtet er das Schimpfen seines Frauchens eher so, dass er den Stress spürt und denkt, dass ihr der Besuch genauso unangenehm ist.

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    Als wir dann abends in die Wohung gekommen sind bin ich vor den Hunden durch die Haustüre (Rangordnung), nachdem ich in der Wohung war und DJ herein kam verbellte dieser mich und griff an, ich zeigte ein sehr dominantes verhalten, sah dem Hund in die Augen und befohl ihm mehrmals "nein" bzw. "aus", dies zeigte leichte Wirkung - aber nur sobald Frauchen weit weg war, kam sie näher ist der Hund aggresiver geworden.

    Klar - er dachte sie hilft ihm endlich so einen hochgradig aggressiven Eindringling, der anscheindend gar keine Regeln und Grenzen kennt zu vertreiben. Ich kann ihn gut verstehen - Leute, die sich so in meiner Wohnung benehmen würden, würd ich auch achtkantig rausschmeißen... :pfeif:

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    Nachdem dieser nicht gehört hatte, schritt das Frauchen ein, stellte sich vor mich und verwies ihn auf seinen Platz. Der Hund versuchte sich um sie herum zu gehen und mich weiter anzugreifen - was sie aber noch verhinderte. Der Hund kehrte dann in eine Ecke des Raumes zurück. Nachdem ich mich dann Umdrehte und in die Küche gehen wollte, sprang dieser wieder auf und Attakierte mit dem Maulkorb meine Kniekehlen, worauf er von seinem frauchen einen Tritt bekommen hat - was ihn auch sofort wieder auf seinen Platz rennen ließ.

    Nunja... wer Kampfaufforderungen macht, darf sich nicht wundern, wenn darauf die passende Antwort kommt.

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    Wir ignorierten dann den Hund für etwa eine halbe stunde. Danach gab ich ihm in Anwesenheit seines Frauchens ein leckerli, da er sich in meiner Anwesenheit gut verhalten hatte - er griff nicht an, ich schob mich am Hund vorbei um etwas zu trinken zu holen, und er ließ das ohne probleme mit sich machen.

    Ich nehme an, Du hast dann endlich aufgehört ihn anzdrohen?

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    Er aktzeptierte diese Belohnung von mir, "schmollte" dann aber weiter in einem anderen Zimmer.

    Schlauer Hund - er hat sich entzogen.

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    Nach weitern 20min wollte ich testen wie der Hund ohne das Frauchen reagiert, was allerdings wohl ein fehler war - der Hund hatte sich zurückgezogen, was man ihm vielleicht hätte lassen sollen. Ich betrat aber das Zimmer und beobachtete wie der Hund reagierte. Er fixierte mich, während ich mit ihm freundlich zurredete. Ich hatte zwei leckerlis die ich ihm anbot nachdem er nicht geknurrt hatte. Ich steckte sie ihm zwischen das Maulkorbgitter, aber er nahm sie nicht an. Dann fing auch wieder das knurren an. Ich erwiederte seinen blick dann kurzzeitig nichtmehr um ihn nicht weiter zu provozieren - ordnete mich damit aber wieder unter.

    Entschuldige, aber Deine Dummheit ist ja wirklich grenzenlos - was willst Du erreichen? Bist Du unausgelastet, suchst Du Stress? Wenn Du Dich prügeln willst, würde ich Dir eher mal dazu raten Dich in einem Boxclub anzumelden, aber lass ander Leuts Hunde in Ruhe! Du machst dem Hund eine Kampfaufforderung nach der anderen und provozierst ihn auch noch, wenn er sich zurückzieht. Da fehlen selbst mir die Worte...

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    Nun ist meine Frage: Ist mein Verhalten richtig?

    Nein. Ganz im Gegenteil. Falscher geht eigentlich kaum...

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    Wie können wir den Hund darauf trainieren sich dem Besuch unterzuordnen?

    Ich würde sagen, die Dame sollte sich mal einen kompetenten Trainer suchen.

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    Ich würde mich sehr über Ratschläge und Tipps freuen :smile:

    Gerne - mein Ratschlag: Halte Dich von dem Hund fern. Du stellst eine Bedrohung für in dar.

    Wenn dieser Hund irgendwann eingeschläfert wird aufgrund von Aggressionsproblemen, dann können sich die Beteiligten auf die Schultern klopfen, denn dieser Weg wurde dem Hund aufgezwungen. Er will sich nicht wehren, nicht beißen und eigentlich schlicht seine Ruhe haben. Aber man lässt ihn nicht...

    Er tut mir leid.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Trotzdem hätte sie ihn nicht treten müssen,denn sie hat selbst schuld dass es soweit gekommen ist,eher hätte sie sich ne Pfanne nehmen müssen und sich selbst auf den Kopf hauen müssen,doofes Frauchen warum hast du nicht gemerkt?Einen Hund den sie von klein auf hat müsste sie eigentlich einschätzen können,wie du schriebst soll der Hund ja nsicher sein,dass schließt ein Rangordnungsproblem aus,was hat Frauchen falsch gemacht dass der Hund unsicher ist,und aus seiner Unsicherheit heraus beissen muss?
    Die Führung musst nicht DU übernehmen sondern die muss FRAUCHEN übernehmen,ich finde es Arrogant (den Hund gegenüber) zu sagen,das der Besucher ranghöher sein soll alsder Hund,der Besucher gehört nicht zum Rudel...
    Der Besuch muss allenfalls respektiert werden,und dafür hat Frauchen zu sorgen....

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    Du hast geschrieben, du hast 2 Hunde, darunter ein 7 Wochen alten Welpen, was macht der Schäferhund denn mit denen?

    Wie bereits gesagt, das sind MEINE Hunde, ich bin dort nur zu Besuch und versuche der Halterin zu Helfen und hatte gehofft das sich hier ein paar leute einlesen um mir tipps dazu geben könnten. Ich hatte nicht erwartet das der tritt hier auf solche empörung stößt.
    ebenso gebe ich zu das mein Verhalten vielleicht nicht richtig war, da ich zusehr gewohnt bin der chef meiner hunde zu sein, gebe mich aber nicht damit zufrieden das der Hund DJ mit mir machen kann wozu er lust hat.

  • Hallo,
    mir persönlich ist zu viel "Rangordnungs-Gedöns" im grundsätzlichen Umgang mit diesem Hund vertreten.

    Wenn ich schon über "Rangordnung" arbeite, dann würde ich viel subtiler und bei viel kleineren Kleinigkeiten ansetzen und nicht erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.... Mit dieser Anstarrerei und dem Rangordnung-Gedöns macht Ihr einen Hund, der verzweifelt nach Regeln und Grenzen sucht, nur noch narrischer...

    Der Kerle weiß ja gar nicht mehr, woran er ist. Ihr versucht, "hündisch" zu sprechen, habt aber einen viel zu geringen Vokabel-Schatz, als dass Ihr Euch dem Hund gegenüber verständlich machen könntet...
    Hunde-Sprache ist so facetten-reich und subtil und Ihr habt Euch nur die hundesprachlichen "Panzerfäuste" rausgepickt...

    Da wird auf der einen Seite gekuschelt und auf der anderen Seite angestarrt... Kein Hund dieser Erde reißt die Haus-Ordnung an sich, weil er vor den Menschen durch die Tür geht oder seinen Lieblingsplatz auf der Couch hat - WENN, muss da vorher schon so viel im Umgang mit dem Hund fehlinterpretiert worden sein, dass Euch allen wirklich nur ein Hundetrainer weiterhelfen kann, der den Hund und seine Halter in der gewohnten Umgebung im im gewohnten Umgang miteinander sieht, beurteilt und Euch situativ und live und in Farbe Tipps zum richtigen Umgang gibt.

    LG, Chris

  • Hi Joris

    Ein Hund mit unklarer Vergangenheit der eine Schutzhundeausbildung bekommt sollte meiner Meinung nach ÜBERHAUPT NICHT von Besuchern belästigt werden.

    Wenn schon klar ist das er nur mit Maulkorb bei solchen Anlässen rumlaufen kann, ist doch schon die Ka--- am dampfen. Und sie hat ihn jetzt 2 Jahre? Dann hat sie seine Aggressivität falsch eingeschätzt und falsch eingestellt.

    Ihr unterschätzt da was. Ganz gewaltig.

    Da kann nur noch ein Trainer /Therapeut helfen.

    Hier geht es nicht ums verwöhnen. Hier geht es darum, einen gefährlichen Hund NICHT zu einem Handeln zu veranlassen, der mit seiner Einschläferung endet. Der Versuch, Fremde über ihn bestimmen zu lassen, ist in dieser Situation ein no-go.

    Hast du einen ausgebildeten Schutzhund liebe Joris...........dann hat dein Besuch ohne dich in deiner Wohnung und mit deinem Hund der ohne deine Aufsicht ist GAR NIX zu suchen!

    Dieser Hund ist kein lieber netter Fifi, den man mit ein paar kleinen Spielchen ala: ich gehe zuert durch die Tür beeindrucken kann.

    Holt euch richtig gute Hilfe und doktert nicht selber rum!

  • Auch wenn harte Kritik geäußert wurde, der Post war aufschluss, sowie Hilfreich. Dankeschön

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    Wir sperren den Hund einfach weg solange der Besuch da ist.
    Ganz einfach.

    Nein, ich bin gegen das wegsperren im Sinne von ausschliessen. Ich bin für Respekt dem Hund gegenüber. Wenn ich Besuch habe, bin ich auch die ganze Zeit da. Ich lasse generell niemanden in meiner Wohnung alleine ausser meinen Eltern oder Schwiegereltern die den Hund kennen und auf die er hört.

    Wenn ich schon merke, dass mein Hund jemanden nicht mag, muss ich ihn nicht dazu zwingen dass er sich wehrt.

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    ebenso gebe ich zu das mein Verhalten vielleicht nicht richtig war, da ich zusehr gewohnt bin der chef meiner hunde zu sein, gebe mich aber nicht damit zufrieden das der Hund DJ mit mir machen kann wozu er lust hat.

    Bitte , bitte lass den Hund in Frieden, du wirst das Besucherproblem nicht lösen, schon gar nicht mit den bisher angewandten Methoden.
    Glaub mir, was du versuchst ist vielleicht gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Es ist im Gegenteil kontraproduktiv.

    Der Hund wird jeden Rest von Vertrauen verlieren, wenn jeder Fremde ihn in Anwesenheit seines Frauchens so bedrängen darf. Niemand dürfte das mit meinen Hunden tun. Der Hund soll doch eben lernen, dass Besuch nichts Schreckliches ist, also sollte der Besuch den Hund auch komplett in Ruhe lassen, und ich meine damit kein gekünsteltes Ingnorieren.

    Am Besten - wie bereits mehrfach vorgeschlagen - kompetente Hilfe holen.

  • Hallo Joris,
    ich dachte früher auch sehr viel in diesem Rangordnungszeug, musste aber dann feststellen, dass ein Hund sehr viel mehr Respekt vor einem souveränen Halter/Besitzer/Mensch hat. D.h. jemand, der nicht die ganze Zeit seine Stellung beweisen muss, sondern sich dem Hund gegenüber ruhig und klar verhält.
    Da dieser Hund anscheinend ziemlich Streß bei Besuch hat, würde ich ihm die Möglichkeit zum Rückzug geben, oder sie ihm schaffen. Z.B. muss er immer bei Besuch in sein Körbchen und da ruhig bleiben (evtl. anleinen), kann ja auch im gleichen Zimmer sein, aber nicht mittendrin. Wichtig dabei, dass das ruhig und ohne Streß passiert, also nicht rumgeschrien wird. Verblüfft den Hund doch mal mit Lockerheit und guter Laune ;)
    Wie schon viele vorher gesagt haben, würde ich diesen Hund auch nicht zusätzlich provozieren mit fixieren usw. Einfach kein großes Aufhebens drum machen, entspannen, gute Laune haben, das wird der Hund dann auch merken.
    Ein guter Hundetrainer kann natürlich auch helfen bei so einem Kaliber.

    Viel Erfolg :smile:

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