Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund zeigt aggressives Verhalten gegenüber Besuchern
-
-
Guten Tag zusammen,
Ich bin derzeit bei Freunden von mir zu besuch. Diese haben einen 2-Jährigen, kastrierten Schäferhund der von seinem Frauchen als Schutzhund ausgebildet wird. Das Verhalten auf der Straße verläuft soweit ganz gut, der Hund hört auf die üblichen Befehle des Herrchens wie sitz, platz, etc.
Leider hat der Hund Probleme mit Besuchern die in die Wohnung kommen. Meistens knurrt er diese an, bellt stark und versucht auch zu beißen (Frauchen weiß das und verwendet einen Polizei-Maulkorb). Der Hund wurde vom früheren Halter wohl misshandelt, ihm wurde mit einem Ring auf die Schnautze geschlagen etc.
Derzeit versuche ich mit ihr den Hund an mich zu gewöhnen, da ich 2 Wochen mit der Familie inkl. Hund in den Skiurlaub fahren werde. Da ich mit Hunden aufgewachsen bin, habe ich keine Angst davor und habe ein natürliches "Dominantes" verhalten gegenüber dem Hund.
Problem bei DJ - dem 2-Jährigen Schäferhund - ist das er einerseits unsicher ist (wahrscheinlich ist dies wegen der Misshandlung entstanden) und zeigt oft eine sehr unsichere Haltung wenn Besuch da ist (->Angstbeißer?). Ich vermute auch, das der Hund Besucher nicht in einer höheren Rangfolge akzeptiert - er stellt sich "über" die Besucher.Wenn sie ängstlich sind und versuchen ihn zu ignorieren passiert meistens nichts, teilweise fällt er aber die leute dann auch von hinten an und beißt in die Kniekehle - was eigentlich immer zur Folge hat das dieser von Frauchen geschimpft wird.
Wir hatten nun diese Situation:
Nachdem der Hund mich schon etwas kannte,und mich immernoch angriffslustig ansah, knurrte und mich auch zuvor 2x versuchte anzugreifen, habe ich mit der Halterin abgesprochen das ich diesen nun schimpfen werde wenn dieser mich angreift.
Als wir dann abends in die Wohung gekommen sind bin ich vor den Hunden durch die Haustüre (Rangordnung), nachdem ich in der Wohung war und DJ herein kam verbellte dieser mich und griff an, ich zeigte ein sehr dominantes verhalten, sah dem Hund in die Augen und befohl ihm mehrmals "nein" bzw. "aus", dies zeigte leichte Wirkung - aber nur sobald Frauchen weit weg war, kam sie näher ist der Hund aggresiver geworden. Nachdem dieser nicht gehört hatte, schritt das Frauchen ein, stellte sich vor mich und verwies ihn auf seinen Platz. Der Hund versuchte sich um sie herum zu gehen und mich weiter anzugreifen - was sie aber noch verhinderte. Der Hund kehrte dann in eine Ecke des Raumes zurück. Nachdem ich mich dann Umdrehte und in die Küche gehen wollte, sprang dieser wieder auf und Attakierte mit dem Maulkorb meine Kniekehlen, worauf er von seinem frauchen einen Tritt bekommen hat - was ihn auch sofort wieder auf seinen Platz rennen ließ. Wir ignorierten dann den Hund für etwa eine halbe stunde. Danach gab ich ihm in Anwesenheit seines Frauchens ein leckerli, da er sich in meiner Anwesenheit gut verhalten hatte - er griff nicht an, ich schob mich am Hund vorbei um etwas zu trinken zu holen, und er ließ das ohne probleme mit sich machen. Er aktzeptierte diese Belohnung von mir, "schmollte" dann aber weiter in einem anderen Zimmer.
Nach weitern 20min wollte ich testen wie der Hund ohne das Frauchen reagiert, was allerdings wohl ein fehler war - der Hund hatte sich zurückgezogen, was man ihm vielleicht hätte lassen sollen. Ich betrat aber das Zimmer und beobachtete wie der Hund reagierte. Er fixierte mich, während ich mit ihm freundlich zurredete. Ich hatte zwei leckerlis die ich ihm anbot nachdem er nicht geknurrt hatte. Ich steckte sie ihm zwischen das Maulkorbgitter, aber er nahm sie nicht an. Dann fing auch wieder das knurren an. Ich erwiederte seinen blick dann kurzzeitig nichtmehr um ihn nicht weiter zu provozieren - ordnete mich damit aber wieder unter. Das knurren wurde daraufhin leiser, blieb aber. Nach einiger zeit redete ich noch weiter zu, schüttelte den Kopf und verließ das zimmer, hielt aber zuvor den Blick mit dem Hund.
Ich ging in ein anderes Zimmer und sah etwas Fern mit einem Freund. Nachdem ich das Wohnzimmer wieder betrat saß dort Frauchen, mit Herrchen vor dem Fernseher. DJ spitzte die Ohren als ich das Wohnzimmer betrat, sah mich an und kam auf mich zu, er wedelte etwas, schlich um mich herum und bekam dann ein stück käse von Frauchen. Ich habe ihm dann auch noch eins gegeben und ihn etwas gestreichelt. Er setzte sich dann wieder auf seinen Platz vor dem Fernseher.
Der Hund ist nun mit dem Frauchen zur Arbeit um einen weiteren Angriff zu vermeiden.Nun ist meine Frage: Ist mein Verhalten richtig? Wie können wir den Hund darauf trainieren sich dem Besuch unterzuordnen?
Ich würde mich sehr über Ratschläge und Tipps freuen

-
14. Dezember 2009 um 10:20
schau mal hier:
Hund zeigt aggressives Verhalten gegenüber Besuchern - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
wovon er von seinem Frauchen einen Tritt bekommen hat
--------------------------------------------------------------
Ich würde euch einen guten, gewaltfreien Trainer empfehlen.
-
Nichts anderes würde ich auch empfehlen ..... Hier aus der Ferne ein paar Tipps zu geben ist wohl so gut wie unmöglich. Aber eins möchte ich doch sagen, kommt mal etwas von der Dominanzschiene herunter und holt euch einen guten Trainer ....
-
Zitat
Nachdem ich mich dann Umdrehte und in die Küche gehen wollte, sprang dieser wieder auf und Attakierte mit dem Maulkorb meine Kniekehlen, worauf er von seinem frauchen einen Tritt bekommen hat -
Man sollte immer im Kontext lesen und nicht auf "Schlagworte" das Pawlow'sche Kläffen anfangen....
Hätte man den Hund mit Wattebäuschchen von den Kniekehlen wegplüstern sollen??
Gruß
Patti -
Ich kann mich der Meinung meines Vorposters nur anschließen.
Der Hund fällt einen in der Familie akzeptierten Besucher von hinten an und versucht diesen niederzubeißen.
Dies wäre ein Grund um diesen einschläfern zu lassen. Der Hundecharakter ist in dieserm Fall sehr schwierig und bei solch heiklen fällen sollte der Hund auch merken das dies absolut nicht in Ordnung ist.
Ich,sowie das Frauchen, sind strikt gegen körperliche erziehungsmaßnahmen solange die situation nicht eskaliert - so wie es hier der fall war.Wir beide kennen uns mit Regulären hundecharakteren gut aus, ich bin wie gesagt mit Hunden aufgewachsen, die alle von mir und meinen Eltern bestens erzogen worden sind.Meine erfahrung hat mir gezeigt das eine solche strafe nur im ernstfällen wie diese wirklich angemessen ist.
-
-
Zitat
Ich bin derzeit bei Freunden von mir zu besuch. Diese haben einen 2-Jährigen, kastrierten Schäferhund der von seinem Frauchen als Schutzhund ausgebildet wird.
ZitatNachdem ich mich dann Umdrehte und in die Küche gehen wollte, sprang dieser wieder auf und Attakierte mit dem Maulkorb meine Kniekehlen, worauf er von seinem frauchen einen Tritt bekommen hat -
Scheinen ja tolle Ausbildungsmethoden zu sein, und vor du schreibst das der Hund vom Vorbesitzer geschlagen wurde, aber der jetzige scheint es ja nicht anders zu machen. :/
-
ich habe noch was vergessen,
Ein Besuch bei mir, der sich anmasst meinen Hund zu erziehen und sich unterzuordnen, den würde ich rausschmeissen.
Wenn der Hund schon mißhandelt wurde, und du ihn jetzt auch noch schickanieren willst, find ich einfach nur fies.
Warum läßt du ihn nicht in Ruhe und warum starrst du ihm in die Augen -
Hi
Du bist nicht der Besitzer des Hundes. Der Hund weis das. Du weist das.
Wieso willst du ihn dann behandeln als ob du sein Herrchen bist: ihm Befehle geben, und auch noch Rangordnung ausmachen?? Bist du sein Rudel?
Neee, du bist ein Gast. Du hast gar nix mit ihm auszumachen. Schlechtes Benehmen muss der Besitzer händeln, nicht du.
Wenn sie eine Schutzhundeausbildung mit einem Hund macht dessen Vorgeschichte unbekannt ist dann sollte sie besser einen guten Ausbilder haben!! Und sie sollte sich an diesen wenden mit ihrem Problem.Kann sie ihn nur mit einem Tritt beeindrucken, MUSS ein Verhaltenstherapeut her. Das wird sonst böse enden. Schutzhundeprogram von einem Trainer der womöglich noch nach der "harten" Schule arbeitet (Tritt als Erziehung??!) gehört umgehend eingestellt.
Lass das Rangordnungsgedöns. Wird hier nicht helfen, sondern gerade in die Katastrophe führen. Dieser Hund braucht eine souveräne Führung durch die Besitzerin, nicht durch einen Gast der mal kurz 2 Wochen zu Besuch ist.
-
Ist im Kontext gelesen worden, dennoch bleibe ich bei meiner Meinung ....
Wenn der Hund einen von hinten anfällt, muss er eben erst einmal daran gehindert werden. Es gibt sicher noch andere Mittel und Wege als zu treten ... In so einer Konstellation wie es hier beschrieben wurde, kann man aber nur den Tipp zu einem guten Trainer vor Ort geben. -
Zitat
Als wir dann abends in die Wohung gekommen sind bin ich vor den Hunden durch die Haustüre (Rangordnung)
Ja das hat man früher auf den Schäferhundplätzen gesagt. Mittlererweile weis man das das falsch ist. Sucht Euch einen guten Trainer. - Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!