Hilfe! Sie humpelt auf einmal!!!

  • Ok, Wachstumsfugen hat ein junger Hund, klar. Und schnelles Wchstum kann schmerzen.
    Aber: mit 6 Monaten ist ein JRT doch aus dem gröbsten Wachsen heraus.
    Ich denke eher, vertreten oder etwas anderes in der Art...
    Drücke die Daumen für den Wauzi!

  • Ja, der Tierarzt hat bestätigt, das sie sich vermutlich vertreten hat, also ne Zerrung im Hinterbein hat. Er hat ihr ne Spritze verpasst, wir müssen 6 Tage ne Tablette schlucken, aber es geht ihr schon ganz was besser! Nur spazieren sollen wir etwas einschränken momentan, was ihr nicht gut gefällt... (mir schon eher, hier regntes nämlich seit Tagen.. :hust: )

    Also am Mittwoch muss es ziemlich besser sein, sonst will er doch noch röntgen..

  • Na das ist doch schön zu hören, dann drücke ich die daumen, dass dein kleiner schnell wieder fit ist. :smile:

  • Zitat

    Wenn sie schnell gewachsen ist, dann bilden sich in den Knochen Wachstumsspalten. Diese sind im Röntgenbild wie Striche zu sehen und bereiten dem Welpi Schmerzen. Die Tierärzte verordnen dann einen Entzündungshemmer, bei uns hieß das Zeug Metacam.

    Nach ner Woche ist alles wieder gut. Unser Züchter hat auf die Tierärzte geschimpft. Die wissen ganz genau woran es liegt und müssen ihr Röntgengerät nutzen. Gut ist das nicht für Welpi und ich würde es nicht wieder zulassen.

    Allerdings weiß ich nicht, ob das bei klein bleibenden Hunden auch so sein kann. Ich habe es nur geschrieben, damit du das im Hinterkopf hast. Falls der Tierarzt Metacam aufschreibt. Dann kannst du auf das Röntgenbild verzichten.


    Sorry, nimms nicht persönlich, aber so einen haarsträubenden Quatsch hört man selten.

    "Wachstumsspalten", also Wachstumsfugen hat jeder Hund (jedes Tier mit Knochen...), das muss auch so sein, weil von da das Knochenlängenwachstum ausgeht. Die sind so lange offen wie der Hund wächst und schließen sich so um ein Jahr, bei kleinen Hunden früher, bei großen etwas später.
    Die sind in der Tat im Röntgenbild wie aufgehellte Striche zu sehen, tun aber normalerweise nicht weh, sind ja normal.
    Es kann aus den unterschiedichsten Gründen sein, dass ein Hund ungleichmäßig wächst und das tut dann weh. Sowas könnte man im Röntgenbild unter anderem auch an den Wachstumsfugen beurteilen.

    Der Tierartz kann vom von außen angucken auch nicht immer gleich sehen/wissen weswegen der Hund lahmt.
    Schön wärs!
    Manchmal ists so einfach, oft aber auch nicht.
    Dazu muss er neben der der äußeren Besichtichtigung in manchen Fällen auch ein Röntgenbild machen.
    Je nach der Ursache der Schmerzen kann ein entzündungshemmendes/ schmerzlinderndes Mittel Sinn machen. Ob das jetzt in eurem Fall so ist, Eddis, kann von ferne keiner sagen. Auch euer Züchter nicht.

    Auf jeden Fall ist es völliger Unsinn zu empfehlen:
    Wenn der Tierarzt bei lahmenden jungen Hunden Metacam empfiehlt, dann spart euch das Geld fürs röntgen, das ist dieses und jenes und geht eh so wieder weg!

    Das hängt immer noch von der URSACHE der Schmerzen ab, und die muss hat NICHT bei unregelmäßigen Wachstumsfugen liegen, der Hund kann genau so gut die hier schon erwähnte Patellaluxuuation, nen Kreuzbandriss, ne Prellung, nen Knochenbrüch oder sonst irgendwas haben, da ist die Auswahl groß.
    Und auch da kann das Metacam je nach dem Sinn machen oder nicht...


    Ansonsten: Super dass es hier wohl was harmloses war. Sind so kleine Humpeleien ja meistens. Lohnt sich aber immer das abklären zu lassen...

  • Hi Marula, ich nehme nichts persönlich. Wozu gibt es ein Forum? Wenn einer Quatsch schreibt, dann stellt ein Anderer das klar, in seiner Sichtweise.

    Ich würde trotzdem beim nächsten Mal so handeln, wie ich das beschrieben hatte. Der Züchter kennt den Tierarzt seit 20 Jahren. Ein Röntgenbild von der Hüfte ist nicht ohne. Nicht nur wegen der Strahlung. Manche Hunde liegen wohl still, doch viele müssen vorher ruhig gestellt werden. Ich war nicht dabei, Eddi wurde mitgenommen, doch es stand kein Beruhigungsmittel auf der Rechnung. Mit 1 Jahr wird er so wieso auf HD geröntgt, dann hält er sicher nicht so still.

    Ein erfahrener Tierarzt wird einen jungen Hund großer Rasse in dieser Situation nicht röntgen wollen. Er wird ihn abtasten.

  • ich stelle generell die dinge die mein ta macht oder sagt in frage, und je nach dem wie oft er dinge sagt wo ich es "besser weiß" entscheide ich ob ich weiter hin gehe und ihm vertraue oder nicht, und wenn ich ihn für kompetent halte weiß er es besser was da zu machen ist...

    meine kleine hat sich mal den fuß vertreten, da hat sie dann auch n inzündungshemmer bekommen, die ta meinte röntgen ist schwirig bei so kleinen weil die nicht stillhalten und wegen der wachtumsfugen nicht so leicht zu erkännen ist was sache ist bzw beide seiten geröngt werden müssen weil man dann erst sieht wo schäden sind und was wachstumsfugen sind, wer es nicht besser geworden oder gar noch schlimmer sollten wir wiederkommen dann wer geröngt worden...

  • Zitat

    Ein Röntgenbild von der Hüfte ist nicht ohne. Nicht nur wegen der Strahlung. Manche Hunde liegen wohl still, doch viele müssen vorher ruhig gestellt werden. Ich war nicht dabei, Eddi wurde mitgenommen, doch es stand kein Beruhigungsmittel auf der Rechnung. Mit 1 Jahr wird er so wieso auf HD geröntgt, dann hält er sicher nicht so still.


    Ein ordentliches HD-Röntgen ist ohne Vollnarkose normalerweise gar nicht möglich, der Hund muss dazu mit gestreckten Beinen auf dem Rücken liegen.
    Was haben sie denn bei deinem Hund geröntgt? Die Hüfte wenn überhaupt dann wohl latero-lateral, also von seitlich, nicht von unten nach oben wie bei den HD Aufnahmen....
    Dafür kann man einen einigemaßen ruhigen Hund wunderbar stillhalten ohne Beruhigungsmittel. Wenn nix berechnet wurde, hat er auch nix bekommen, der TA verteilt ja keine Medis ohne die abzurechnen. Wenn du dir nicht sicher bist, frag doch das nächste mal. Du bezahlst, dann darfst du auch fragen.

    Die Röntgengeräte arbeiten heute mit so winzigen Strahlunsdosen, dass du einen Hund sein ganzes Leben lang wöchentlich röntgen müsstest, um irgendeinen Effekt zu bekommen. Die einzigen für die das gesundheitsschädlich werden kann sind TÄ und TA-Helferinnen, weil die dem oft täglich ausgesetzt sind und über mehr Jahre als ein Hund überhaupt lebt.

    Zitat

    Ein erfahrener Tierarzt wird einen jungen Hund großer Rasse in dieser Situation nicht röntgen wollen. Er wird ihn abtasten.


    Das sollte eigentlich jeder TA mit jedem Hund der vorberichtlich wegen Lahmheit vorgestellt wird machen, das gehört zur Routine der ortopädischen Untersuchung.
    Wenn dein TA das vor dem Röntgen nicht gemacht hat, dann gibt es da nur einen guten Grund für: Wenn ein Frakturverdacht besteht. In allen anderen Fällen ist es einfach nur nachlässig nicht mal dranzupacken.
    Ein guter Orthopäde kann da schon einiges draus ablesen.
    Aber halt nicht alles, da kann er noch so erfahren sein!!!
    Im geneteil, ich würd eher dem Arzt misstrauen der im Brustton der Überzeugung behauptet, es wäre dieses und jenes... ich habs aber auch leichter, studiere ja selbst vet med und weiß, welche Erkrankungen man "von außen" sicher diagnostizieren kann und wo man ohne Röntgenbild nicht weiterkommt.

    Ich war letzten Sommer mit einem meiner Jungs wegen intermittierender Lahmheit vorne rechts und einer Knochenzubildung am Karpalgelenk vorne links in der Klinik.
    Die Untersuchung besteht aus ner sorgfältigen Anamnese (also fragen, wann, wie, wo, was.....), ner kurzen Adspektion (äußere Betrachtung ohne anfassen im Stand und in der Bewegung, wir sind nach draußen zum Vorführen im Schritt und Trab), sorgfältiger Palpation (also befühlen, durchbewegen der Gelenke, bestimmte Handgriffe um bestimmte orthopädische Probleme abzuklären, z.B. der sog. Schubladentest bei Kreuzbandrissverdacht).
    In meinem Fall war aber noch einiges unklar.
    Also Röntgen.
    Dabei bin ich dabeigeblieben (ist aber von Klinik zu Klinik unterschiedlich, manche machen das nicht, weil viele Besitzer das tier erst richtig kirre machen...), musste vorher ne Einverständnisserklärung unterschreiben von wegen dass ich über den Strahlenschutz aufgeklärt und nicht schwanger bin (kennen die meisten sicher vom Arzt...) und hab den Hund selbst gehalten, insgesamt 8 Aufnahmen von Ellenbogen, Karpalgelenken und Lendenwirbelsäule..
    Die genaue Diagnose setzte sich dann zusammen aus Röntgenbild, Vorbericht und klinischer Untersuchung.
    Manchmal gibt es bei einem davon schon so klare Hinweise, dass man weitere Untersuchungen unterlassen kann, aber halt nicht immer.

    Grade für plötzlich auftretende Lahmheiten beim Junghund gibt es zig Ursachen und da kann von außen niemand sagen, ob es die Wachstumsfugen sind oder nicht, ob der Züchter den TA nun 20 Jahre kennt oder 3 Tage.

    Es ist aber richtig, dass man nicht immer gleich röntgen und Schmerzmittel geben muss!
    Oft ist es doch nur ein kleines Wehwehchen, der Hund hat sich vertreten wie man so schon sagt und bei großen Rassen kommen auch Wachstumsschmerzen gern mal vor...
    ich möcht auch gar nicht behaupten dass euer TA alles richtig gemacht und euer Züchter keine gar Ahnung hat oder so. ;)
    Nur mit weiterempfehlungen sollte man dann doch ein bisschen zurückhaltend sein.


    So, wie gesagt, nimms nicht persönlich.... ;)

  • Zitat


    Was haben sie denn bei deinem Hund geröntgt? Die Hüfte wenn überhaupt dann wohl latero-lateral, also von seitlich, nicht von unten nach oben wie bei den HD Aufnahmen....

    Hi Marula, nö, Eddi lag auf dem Rücken, Beine breit. Seine Lieblingsschlafstellung und er ist ein ruhiger Welpe. Ich finde deine Argumente sehr schlüssig. Doch im Hinterkopf habe ich den arg mit Krediten belasteten Tierarzt, welcher möglichst viele seiner teuer angeschafften Geräte auslasten muß.
    Anschließend schickte er mich zu einer Ernährungsberaterin in einer Ecke seiner Praxis. Dort sammelte ich meine 7 Sinne wieder zusammen und verweigerte den Kauf des Muschelpulvers der bekannten Tierarzt Marke.

    Ich fühlte mich mit dem hier gesammelten Forum-Wissen sicher und auch die eilig herbei gerufene 2. Ernährungsberaterin hatte von Joshera Kid noch nie etwas gehört.

  • Ich bins mal wieder...

    Unsere Pebbles humpelt immer noch... Wir waren wieder zum TA, der hat nochmals alles untersucht, ihr nochmals ne Spritze verpasst und mir ein homöopathisches Mittel verabreicht, ReVet 25. Das sollen wir jetzt 10 Tage ausprobieren, dann muss es endlich besser sein, sonst wird geröngt. Ich hab aber den Eindruck, das es immer schlechter mit ihrem Laufen wird... :sad2: Heute hab ich die Feststellung gemacht, das sie auf Rasen und Teppichboden ihr Hinterbein aufsetzt, aber auf parkett, Fliesen usw. humpelt sie auf 3 Beinen. Was hat sie denn bloß??? Ich bin echt allmählich verzweifelt. Oder soll ich nochmal nen anderen TA fragen? Ich hab echt Angst, das sie dauerhafte Schäden davonträgt!!!

  • Hallo Yannis,

    hat dein TA mal ein Bildchen gemacht von dem Bein? Wenn ich das so lese, erinnert mich das eher an Panostitis. Eine durch Einweißstauung in den Röhrenknochen verursachte Entzündung (allgemein bekannt als Wachstumsschmerzen bekannt)

    Wenn der Floh wirklich so einen Schuss gemacht hat, kann es sich (wie gesagt Ferndiagnose ist immer doof) tatsächlich darum handeln.

    Also ich würde ein Röntgenbild anfertigen lassen, sind so eine Art helle Wölkchen im Röhrenknochen sichtbar, handelt es sich um eine Pano. Lass es lieber noch mal genauer abklären, entweder von deinem jetzigen TA udn du bestehst auf die Aufnahme, oder durch eine 2. Meinung eines anderen TAs.

    Man sagt zwar eine Pano entsteht häufiger bei Großwüchsigen Monstern, als kleinen, aber auch die können sowas bekommen. Aber wenn es dich beruhigt. Eine Pano ist harmlos, zwar sehr schmerzhaft und kann auch langwirig sein, aber heilt über das körpereigene Immunssystem von selbst schadlos ab. Man kann mit Enymen das ganze beschleunigen. Wie gesagt lass es mal genauer abklären und falls es sich darum handelt, kann ich dir gern erklären, wie ich die Pano meine Leonbergers in den Griff bekommen hab.

    Gute Besserung an den Floh ;)

    Liebe Grüsse
    Pandora

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