Ich glaube... ich brauche HILFE!!!! (Vorsicht - lang...)
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Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit unserem kleinen Neuankömmling ("Hermann", OEB, fast 3 Monate alt). Ich habe schon das halbe Forum durchsucht und auch schon viele nützliche Tips gefunden. Allerdings komme ich trotzdem nicht wirklich weiter....
Unser Welpe wohnt jetzt seit 2 Wochen bei uns. Wir haben schon mehrere Welpen großgezogen und haben daher auch schon gewisse Erfahrung, aber dieser kleine Wurm raubt mir noch den letzten Nerv....
Hermann ist süchtig nach Wasser. Wir haben schon versucht, immer Wasser stehen zu lassen (wie es eigentlich auch sein sollte), doch er trinkt soviel, dass ich Angst habe, dass ihm irgendwann der Magen platzt. Er trinkt, bis er nicht mehr schlucken kann (haben das einmal ausprobiert). Da mir das zu gefährlich ist (Magendrehung?!?), bekommt er jetzt nur noch einzelne Wasserrationen zugewiesen.
Draußen schlottert und friert er wahnsinnig, daher haben wir ihm (die TA hat uns dazu geraten) einen Mantel gekauft. Er will nicht raus, was ich bei dem Wetter auch gut verstehen kann. Ist er draußen, ist er nur damit beschäftigt die Straße, die Wiese, andere Hundehaufen, Dreck, einfach alles abzulecken was durch Regen nass geworden ist. Er würde zur Not stundenlang alles anschlabbern, obwohl er friert und zittert ohne Ende. An Haufen oder Pippi ist dabei natürlich nicht zu denken. (Ich lobe ihn überschwinglich, wenn er draußen mal was macht. )
Ist er im Haus, löst er sich. Wenn er wach ist, muss er sich wenigstens so alle halbe Stunde lösen (meisten öfter!!!). Ich beobachte ihn ständig (mache im Moment schon bald nix anderes mehr), wirkliche Anzeichen für Pippi oder Haufen sehe ich aber leider nicht. Er macht auch sehr gerne in sein Bett (legt sich da dann auch einfach mal rein...).Laut Tierärztin liegt keine Blasenentzündung vor. Urin wurde untersucht.
Dass der Kleine nicht von heute auf morgen stubenrein ist, das ist uns allen klar und das ist auch nicht weiter schlimm. Dass man Geduld haben muss, weiß ich auch. Ich merke nur in keiner Art und Weise Besserung.
Wenn er nach ewigem Straße lecken mal draußen Pippi macht, dauert es meist keine 15 Minuten, bis ich in der Wohnung ein Pfütze habe... Ich habe auch schon alles ausprobiert ihm von trinken draußen abzuhalten, aber nichts bringt auch nur annähernd Erfolg (und gesund ist das bestimmt auch nicht). Ständiges Pfui oder Aus bringen den Hund auch nur ganz durcheinander...
Vielleicht kann mir ja einer von Euch nen guten Rat geben?!?!
Danke!
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
was sagt denn der TA zum Riesendurst?
Eine Bekannte hatte dieses Problem auch bei Ihrem Hund, er war zuckerkrank.
lg
Hexara -
Nun ja, daß er drinnen macht, ist nicht ungewöhnlich. Die Kleinen fühlen sich drin halt sicherer als draußen. Da sind nach 2 Wochen noch nicht Hopfen und Malz verloren. Geduld!
Was mich sehr stutzig macht, ist das übermäßige Trinken. Da würde ich noch einmal mit einem TA (vielleicht zweite Meinung?) drüber reden.
Meine Kleine ist auch 12 Wochen alt und trinkt häufiger als der Große. Aber das, was Du da beschreibst, ist doch schon sehr bedenklich. -
Die Tierärztin meinte, dass er sich das wohl "angewöhnt" hat. Er war in einem relativ warmen Raum (bei der Züchterin) und könnte da, weil wahrscheinlich auch nicht immer Wasser zur Verfügung war, diesen extremen Drang zum trinken entwickelt haben. Dazu kam dann vielleicht noch ein bißchen der Konkurrenzdruck von seinen kleinen Geschwistern...
Das war mir im ersten Moment ganz logisch, aber mittlerweile kann ich da auch nicht mehr so wirklich dran glauben.
Ich habe schon Kontakt zu einer anderen Tierärztin aufgenommen. Dort haben wir morgen einen Termin. Die äußerte auch gleich den Verdacht auf Diabetes. Ich bin schon ganz gespannt, was die mir dann für Hiobsbotschaften mitteilt....
Habt Ihr Erfahrungen mit Diabetes beim Welpen? Ich dachte immer, dass das bevorzugt alte Hunde kriegen...
Ich weiß nur halt auch nicht, ob man ihn einfach schlabbern lassen sollte (draußen, wie auch drin).
Danke für Eure Antworten!
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Wenn keine Erkrankung vorliegt, kann es ohne weiteres sein, wie die eine TÄ vermutet, daß es daher kommt, daß er als Welpe kein Wasser zur Verfügung hatte.
Es ist tatsächlich so, wenn man den Hunden das Wasser entzieht, daß sie sich dann den Magen vollschlagen.
Ich würde ihm immer nur ein bisschen Wasser in seinen Pott tun, ihn aber immer stehen lassen. -
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Klär das erst mal bei der anderen TÄ (
). Sicherlich hat der Kleine eine organische Ursache, normal ist das nicht und für ihn sicherlich auch wahnsinnig stressig.
Das ganze Wasser muss ja raus, da ist an Stubenreinheit nicht zu denken...der Arme...
Viel viel Glück dass die Ursache gefunden wird, lieben GRuss, Meike -
Hi,
Ich würde mal den Termin morgen abwarten und sehen was dabei rauskommt.
Wenn er so nach Trinken giert, dass er an gar nichts anderes mehr denken kann, würde ich eher auf ein medizinisches Problem tippen - dass er sich so ein extremes Verhalten einfach nur angewöhnt hat, klingt irgendwie unwahrscheinlich.Hat er das denn von Anfang an gemacht mit dem Trinken?
Ich denke, die anderen Probleme werden automatisch besser, wenn er nicht mehr so viel trinkt (er muss dann nicht mehr so oft und kann draußen vielleicht auch mal ans Pipi machen denken anstatt nur zu trinken).
Sollte es Diabetes sein, müsst ihr in wohl regelmäßig spritzen. Das ist aber nicht so schlimm, ihr müsst ihn halt mit viel Geduld dran gewöhnen.
Außerdem wird er dann öfter mal zum Tierarzt müssen, damit die Dosis immer wieder überprüft werden kann. Gerade, solange er ein Welpe ist, muss das natürlich immer wieder angepasst werden.lg,
SuB -
Hallo,
gibt es schon was Neues?
Liebe Grüße
Steffi
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Heute hatten wir unseren Termin. Allerdings nicht bei einem Tierarzt, sondern bei einer Tierheilpraktikerin (mein Freund hatte den Termin gemacht, ich wollte eigentlich zu einer TA).
Auch egal, wir sind nämlich schonmal ein bißchen schlauer. Laut Urintest kann man Diabetes wohl ausschließen (es war keine Glucose? nachweisbar). Allerdings sind die Leukos zu hoch. Das spricht wohl für eine Entzündung, wahrscheinlich in Richtung Niere.
Wir werden jetzt 3 Tage lang homöopathische Mittel ausprobieren und wenn das keine Besserung zeigt, oder vielleicht sogar schlimmer wird gehe ich sofort mit ihm zum Tierarzt (er muss eigentlich eh nächste Woche nachgeimpft werden).
Er ist ja ansonsten topfit, daher denke ich, dass wir das ruhig erst mit harmloseren Mitteln als Antibiotika versuchen können. Was haltet ihr davon?Andere Frage: Habt ihr Erfahrung mit Tierheilpraktikern? Ich habe noch nie (auch nicht selber) homöopathische Mittel benutzt und bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Im Internet findet man sämtliche Meinungen von "sollte man verbieten" bis "die haben mir als einzige wirklich geholfen"....
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Also ich würde gleich zum Tierarzt gehen. Meine Meinung:
Homöopathie kann gut als Zusatz sein, aber bei diesen Symptomen und gerade auch bei einem Welpen würde ich keine 5 Tage (Wochenende) abwarten. - Vor einem Moment
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