Hundeschule erster Besuch...

  • Also wir waren mit unserem Pepper (11 Wochen alter Parson Russel Mix)
    am Sonntag das erste mal in der Hundeschule!

    Um elf Uhr ging es los! Wir wurden weder begrüßt noch vorgestellt! Es hieß einfach rein mit den Kleinen und los! 12 Welpen (also ich würde sagen 8 Welpen und 4 Junghunde) rannten dann gemeinsam zur Wiese, erstmal spielen!

    Dann hieß es anleinen... fuß gehen (kennt mein Welpe noch gar nicht) sitz machen und weitergehts! fuß.wieder sitz... dann zurück!
    Es folgte dann bei Fuß gehen und das Komando steh!
    Dann wurden die Hunde abgeleint und durften wieder spielen!

    15 min... dann wieder fuß..sitz... slamlom um andere Hunde... suchspiel nach Frauchen und wieder ableinen und spielen!


    So gingen 60 minuten schnell um...

    Training also höchstens 20-25 min. sonst "Freispiel" und nicht viel Erklärung!

    Ist das so in einer Welpenschule oder haben wir eine schlechte erwischt?
    Bitte um eure Erfahrung!

    Positiv fand ich einen Kontakt mit den Besitzern eines Beaglewelpen die uns auch privat treffen wollen würden!

    Ich bin einfach unsicher und hoffe auf viele unterschiedliche Meinung

    (dort wird auch belohnt mit Leckerli und ohne Strafe..das ist klar)

  • Hm, also bei uns waren die Welpen eigentlich fast nur "Spielstunden"
    Klar wurden da auch ein paar Übungen gemacht, aber alles eben do Bindungsspiele zwischen Hund und Mensch....

    Mit Sitz, Platz, Fuß und so weiter war da noch gar nix, das kam erst in den richtigen Junghundkursen...

    Auch finde ich 12 viel zu viel, wir waren immer 6-8 oder auch weniger....

    Und warum keine oder kaum Erklärungen? Gerade bei den Welpen finde ich das wichtig, da hat man doch soooooooo viele Fragen.... :roll:

    LG

  • also bei uns war das immer so, dass zu beginn die welpis so ca 10 min. erstmal nur frei rennen, miteinander spielen, sich beschnuppern konnten. dann wurde von der trainerin gefragt ob irgendwer fragen hat zu nem bestimmten thema. und dann wurden wir gefragt und in der gruppe abgestimmt welche übungen gemacht werden. das waren dann so sachen wie abrufen, straße überqueren, an menschen vorbei gehn ohne anspringen, so einfache dinge eben. die übungen wurden aber jeweils nur höchstens 15 min gemacht...dann wieder freies spiel.
    in der gruppe waren immer so ca. 5-6, manchmal auch 8 welpen. aber mehr warens nie, ab und zu mal hatten wir auch tage da warn wir nur zu 3 :-)

  • Ob du eine gute Hundeschule erwischt hast kann dir hier niemand sagen, da mußt du primär auf dein Bauchgefühl und deine Ansprüche achten.

    Uns war primär die Sozialisierung mit anderen Welpen wichtig, deswegen haben wir uns eine HuSchu gesucht, wo die Hunde viel miteinander spielen konnten und wo wenige Übungen gemacht wurden ... die meisten Übungen die gemacht wurden, waren Bindungsübungen aber nix mit Fußlaufen oder solche Scherze. Ansonsten war man im Gespräch mit den Trainern und konnte Fragen klären, es waren immer ander Themen dran, z.B. sind die Welpen dann über für sie unbekannte Untergründe gelaufen (knisternd, Gitter, Planen, etc.) oder in einer anderen Stunden gab es Mutübungen .. wer läuft durch den Tunnel...., dann einen anderen Tag war das Abrufen Thematik.

    In unserem Kurs waren mal mehr mal weniger ... wenn es viele waren, dann waren es wohl auch so 12 Hunde aber das bei 2-3 Trainern. War für uns ok.

    ... war für mich in dem Moment sinnvoller als Sitz oder Platz zu üben, weil ich das auch zuhause kann.

    Aber das sind die persönlichen Bedürfnisse ... jeder hat andere Anforderungen und jeder fühlt sich mit etwas anderem wohl.

  • Bei mir lernen die Welpen schon auch die ersten Kommandos, allerdings gehts da vorwiegend um kommen, kommen wenn die anderen in eine andere Richtung gehen, sitzen, Leinenführigkeit ... suchen nach Frauchen mache ich auch gerne, ansonsten geht es vor allem auch um die Umweltsozialsierung in reeler Umgebung, leider heißt Sozialisierung ja vielerorts nur "mit anderen Hunden".
    Eine reele Trainingszeit von gesamt ca. 15 bis 20 minuten mit vielen Spiel- und Verschnaufpausen ist es bei mir auch, und das finde ich schon fordernd für die Kleinen.
    Allerdings gefällt mir deine huschu nach dem Bericht nicht wirklich. 12 Welpen sind zu viel, eine Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer sollte selbstverständlich sein! Was du berichtest überfordert die Kleinen meiner Meinung nach völlig!!! Solche Übungen sind dann doch eher für den Junghund/Grundkurs geeignet und dann gehört eine vernünftige Betreuung mit einer anständigen theoretischen Erklärung dabei (am besten auch mit ner schriftlichen Mappe zusätzlich wo man zuhause in Ruhe nachlesen kann). Da gehört erklärt: warum mache ich das überhaupt, wie mache ich es, warum mache ich es so und nicht anders, was ist das Ziel (Beispiel, es ist ne beschi*** Erklärung zu sagen, Leinenführigkeit mit dynamisch laufen erarbeiten damit der Hund nicht zieht... korrekte Erklärung: wir laufen dynamisch damit der Hund lernt sich an uns zu orientieren- zusätzlich eine Erklärung was dynamisch laufen bedeutet und wie es funktioniert etc.pp.)
    Der Kontakt mit dem Beagle ist toll, ich finde es aber auch wichtig, dass der/die Trainer/in, solche Kontakte auch fördert (durch Vorstellung und auch Ansagen wie: "ihr könnt auch unter der woche viellt. gut miteinander üben, ihr wohnt eh so nah beieinander o.ä.- ich versuche jedenfalls immer sowas anzuregen)

    Also mein Fazit: eher keine gute Huschu- ich würde da nicht hingehen- immer von deiner Beschreibung ausgehend, versteht sich.

  • Geh noch einmal hin, sprich sie darauf an und achte auf dein Bauchgefühl.
    Wenn das nicht gut ist, geh woanders hin.
    Eine Hundeschule die sowohl dem Hund, wie auch dem Besitzer gefällt ist schwer zu finden, das bedarf meistens einiger Versuche. ;)
    Ich habe übrigens bissher in keiner Hundeschule in die ich reingeschnuppert habe, eine Vorstellung der anderen Besitzer, bzw eine Vorstellung der Trainer von mir bekommen.
    Das scheint auch hier nicht üblich zu sein, meistens läuft man so mit und muss sich durchfragen.

  • So war das bei uns auch. Weshalb ich seit August auf die Hundeschule verzichte. Ich brauche bei meinem Jugendlichen Proll kein Fuss, Slalom oder Tunnel/wippen Übungen. Hör auf dein Bauchgefühl und kuck was für deinen Hund wichtig ist.

    Ich persöhnlich brauche momentan kein FUSS, ich brauch ein funktionierendes HIER und STOP, was er in der Hundeschule immer perfekt gemacht hat...

  • Zitat


    Ist das so in einer Welpenschule oder haben wir eine schlechte erwischt?

    nein, eine gute welpenstd. ist nicht so, du hast eine schlechte erwischt.

    da würde ich nicht wieder hingehen.

    gruß marion

  • Genau, geh da nicht wieder hin.

    Kleine Welpen und Junghunde über 6 Monaten sind bei uns getrennt.

    Die Kleinen lernen die Hundesprache, Mimik, Gestik und Koordination ihrer Bewegungen. Umgang mit großen Hunden, mit kleinen Welpen, mit Kindern und letztens übten wir durch eine Menschenansammlung zu gehen.

    Keine Kommandos, kein Zwang und selbstverständlich sagt sich Jeder guten Tag und guten Weg.

    Das geht ne halbe Stunde, länger halten die Lütten so viele Reize nicht durch.

  • Danke für eure Meinungen und Anregungen!

    Also diese 12 Welpen/Junghunde waren auch "beim Training" getrennt in zwei Gruppen! Also immer sechs und zwei Trainer!

    Tut mir leid, dass ich das nicht so differenziert schrieb aber an dem Sonntag hatte ich selber soviele Eindrücke, dass der Beitrag quasi nur so aus mir raussprudelte!
    Ansonsten hab ich aber kein Detail vergessen!

    Ich werde wohl wirklich noch in anderen Huschus (ohne Hund) reinschnuppern um Vergleichsmöglichkeiten zu haben!

    Habe jetzt auch noch mal Literatur gewälzt wo stand....dass Hunde"bei Fuuuß" erst lernen sollten wenn sie 6-7 Monate alt sind!

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