Hundeschule erster Besuch...

  • also meiner Meinung nach hört sich das nicht so an, als hättest Du ne gute HuSchu erwischt.

    Wir haben in unserer Welpenschule gelernt, wie man Vertrauen und Bindung aufbaut und Hausaufgaben für zu Hause, max 5 min. durften unsere Welpis spielen und sobald es bissl wilder wurde, wurde die Grupe getrennt. Dürfen sich an der Leine nicht begegnen usw. Nicht das ein 10 Wochen alter Welpe schon Fuß kann - so ein quatsch - :???:

    Jetzt sind wir in der Junghundgruppe (meine Emma knapp 9 Monate), da fangen wir an Fuss zu lernen - aber so, dass das der Junghund selber von sich aus will, nicht mit Leine zerren. Wir lernen so, dass der Hund uns folgt mit Motivation und Leckerlies.

    LG Sandra

  • Hört sich für mich auch nach keiner guten Hundeschule an.
    Ich habe mit meinem Kleinen (jetzt 13,5 Wochen alt) dasselbe Problem. Wir waren in einer HuSchu, wo auch weder begrüßt wurde noch sonstwas. Er war da gerade 9 Wochen alt. Es ging ohne Spiel sofort los mit Leinenführigkeit (ohne Futterlob oder Spiel, sondern nur mit "Rumzerren"). Das ging bestimmt 20-25 min. Mein Kleiner hat sich am Ende hingelegt und das ein oder andere mal auch gefiept. Ich hab´s dann abgebrochen, da das so überhaupt nicht in meine Vorstellung von guter Hundeerziehung passt und es mein Ziel ist später mal einen hochmotivierten Hund zu haben und keinen "Unterdrückten". Zum Schluß durften alle nochmal spielen. Da wurde auch nicht nach Alter oder Größe getrennt, sondern man hat die Hunde einfach machen lassen.
    Ich bin dort natürlich nicht mehr hin.
    Dann hatte ich eine sehr nette Trainerin gefunden, bei der ich gerne den Welpenkurs mitgemacht hätte, doch da ist nicht genug Nachfrage, weil der Schwerpunkt in dieser HuSchu eher auf Agility liegt und nicht auf Welpenspiel.
    Diesen Samstag starte ich dann den dritten Versuch in einer Welpenschule. Wir fahren hin und schauen uns das erstmal nur an (ich habe gelernt aus der Erfahrung in der ersten HuSchu...) und er darf mal mit den anderen Spielen. Hoffentlich ist das was...

  • Wir hatten heute unsere 2. stunde.

    wir sind insgesammt 5 hunde.
    Wir treffen uns immer an anderen stellen, also immer öffentliche, mal hier ein wald, mal da ein wald mal in der stadt ect.

    Erst (außer eben bei stadt gängen) dürfen die hunde toben, bis eben die richtige stelle zum üben da ist, dann kommen die hunde an die leine und es wird was geübt.
    Bis jetzt war es immer nur abrufen.
    Dann wird immer viel erklärt und auf eventuelle fragen eingegangen.
    Danach dürfen die hunde wieder toben.

    Das meiste der zeit ist toben und reden ;-)

  • Hallo,

    zwei Trainer finde ich schon mal nicht schlecht. Auch Übungen sind nicht verkehrt, wobei man hier wirklich nur ganz wenig machen sollte.

    Ob die Hundeschule nun schlecht ist, kann man so nicht beurteilen. Vorgestellt wurden wir auch nicht, sondern man hat sich halt beim Toben bekannt gemacht, was ich nicht schlimm fand. Das ist dann eher das eigene Empfinden.
    Ich würde einfach Fragen stellen wenn mir danach wäre und abwarten wie die Trainer darauf reagieren.

    Wir machten Sitz, Platz und Kommübungen. Laufen an lockerer Leine, aber noch kein Fuß. Das fing bei uns im Junghundekurs an.

    Wichtiger ist mir persönlich eh das lockere Laufen an der Leine, denn wenn das sitzt und der Hund sich immer der Leinenlänge anpasst, dann braucht man für denn Alltag kein Fuß mehr weil der Hund bei kurzer Leine "Fuß" läuft. Fehlt halt dann noch das anschauen, aber das ist mir nicht wichtig, da der Hund auch ohne anschauen auf mich achtet.

    Fuß mit anschauen mache ich speziell nur für die Begleithundeprüfung, denn ansonsten brauch ich das nicht.

  • Mylo und ich haben uns gestern die dritte Hundeschule angeschaut und uns endlich für einen Kurs angemeldet.

    Mylo war gestern "Gastspieler" in der Welpenschule, d.h. er durfte bei den beiden Spieleinheiten (etwa je 15-20 Minuten) mitspielen und bei der Übungseinheit habe ich dann zugeschaut. Insgesamt war alles sehr auf das Spiel bezogen, was mir am wichtigsten ist, da er Sitz, Platz und an lockerer leine laufen ja eh schon von mir kennt.

    Eine der Trainerinen hat Mylo dann noch mit einem anderen Gastspieler zusammen spielen lassen. Das war ein Hund aus Lanzarote, der manchmal etwas aufbrausend war im Spiel. Die Trainerin hat dann immer eingegriffen, wenn es für Mylo zu hart wurde um die Situation wieder zu entspannen. Es war also nicht so, dass die Hund gespielt haben und Herrchen und Frauchen neben dran standen und gequatscht haben, sondern dass aufgepasst wurde, wenn ein Hund zu weit gegangen ist. Dieses betreute und geleitete Spielen hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich dann acuh angemeldet.

    Der Kurs geht jetzt über 6 Wochen und beinhaltet eben dieses betreute Spiel, einige kleine Gehorsamsübungen, Übungen an altersentsprechenden Geräten und andere Spiele wie z.B. ein Pfad mit verschiedenen Untergründen usw. Und ein Stadtgang wird auch gemacht.

  • Gibt es bei euch NUR die Kombination Schule/Spielen?

    Bei uns ist einmal die Woche WelpenSPIELStunde, da wird NUR gespielt, eine ganze Stunde lang, man selber hat, solange der kleine sich verträgt, Zeit mit den anderen Erfahrungen auszutauschen oder die Trainerin mit den aktuellen Sorgen zu löchern.

    An einem 2. Termin in der Woche ist dann HundeSCHULE, wo wir auf dem Übungsplatz oder in der Stadt (meist im Wechsel) die wichtigsten Kommandos lernen, bzw. verhalten üben und stärken. Also z.B. dem Herrchen/Frauchen zu folgen bzw. zu ihm zu kommen, einigermaßen gesittet an der Leine zu gehen, vorallem unter verschiedenen Umgebungen, also Straße mit Autos, mal an der Bahn usw. damit die Kleinen lernen das es mehr als ruhige Hundeplätze gibt. Und natürlich werden DIE Kommandos gelernt, die ganz wichtig für den Hund sind schon ab Welpenalter, also z.B. NICHTS zu fressen, was er so findet oder schon langsam "bleib" etc., weil das wichtig ist, damit der Hund möglichst früh "verkehrstauglich" wird und aber auch im Wald z.B. nicht gleich den erstbesten Tollwut-Köder schluckt etc. Sitz und Platz sind so Befehle die natürlich nebenbei immer vorkommen, alleine beim Gehen in der Stadtd usw.

  • Ich finde in einer Welpenstunde sollten die Kleinen hauptsächlich spielen dürfen und den Besitzern Hundebasiswissen beigebracht werden. Ausserdem sollte gezeigt werden wie man die wichtigsten Kommandos (hier, sitz) realisiert. "Fuss" finde ich in dem Alter völlig übertrieben, bei so kleinen Purzeln sollte man froh sein wenn sie ohne Ziehen an der Leine laufen.

    Ich würde sagen wenn du dich dort wohl fühlst und es Spass macht geh weiter hin. Denn am Wichtigsten ist eigentlich, dass dich die Stunden dazu motivieren, dass du auch zuhause mit deinem Hund übst.

    Ich selbst habe mehrere Hundeschulen beschnuppert, aber es ist schwer für mich regelmässig eine zu besuchen, weil ich meist keine Kinderbetreuung habe. Die Einzige, die vom Termin her passen würde will einen Jahresbeitrag, was ungünstig ist da wir bald umziehen.

  • Bei uns sind die Welpen und Junghunde in zwei getrennten Gruppen. Die Welpengruppe beschränkt sich erst einmal nur aufs Spielen miteinander und dann wird langsam das "hier" spielerisch trainiert. Auch das Sitz wird geübt. Außerdem das führen "angedockt" ans Leckerchen über kleine Hindernisse, durch klappernde Deckel usw. In der Junghundgruppe, in der wir mittlerweile sind, wird Leinenführigkeit. Bleib, Platz usw. geübt. Natürlich wird vor und nach dem Training gespielt.

  • Zitat

    Bei uns ist einmal die Woche WelpenSPIELStunde, da wird NUR gespielt, eine ganze Stunde lang, man selber hat, solange der kleine sich verträgt, Zeit mit den anderen Erfahrungen auszutauschen oder die Trainerin mit den aktuellen Sorgen zu löchern.

    An einem 2. Termin in der Woche ist dann HundeSCHULE, wo wir auf dem Übungsplatz oder in der Stadt (meist im Wechsel) die wichtigsten Kommandos lernen, bzw. verhalten üben und stärken.

    Wenn man mal davon ausgeht, dass es sich um Welpen zw. 8-16 Wochen handelt, ist 1 Stunde spielen viel zu lang!
    Ganz besonders, wenn womöglich die Altersspanne noch größer ist.

    Meine Meinung: spielen mit anderen Hunden ist ok, aber Aktionen mit mir sollten absoluten Vorrang haben (Bindungsaufbau)
    Genauso ist es mit einer ganzen Praxisstunde, wenn man die Aufnahmefähigkeit der Hundebesitzer nicht überstrapazieren möchte.
    Wer weiß noch was er gehört hat, wenn er eine Stunde zugetextet wurde?

    Eine gesunde Mischung machts. Wobei für mich immer die Beschäftigung mit meinem Hund unter der Ablenkung durch andere Welpen Vorrang hätte und der Rest nur nettes Beiwerk wäre.

    LG

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