Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Geschirr ist ätzend und Angst im Dunkeln
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Also, wir haben ja schon einige Baustellen, an denen in der HuSchu kräftig gearbeitet wird, aber jetzt sind mir zwei neue Sachen aufgefallen, die ich irgendwie seltsam finde:
1. Anfangs hatte Lilli überhaupt kein Problem damit, sich ein Geschirr über den Kopf ziehen zu lassen. Jetzt senkt sie den Kopf, so dass die Gumminase auf dem Boden klebt oder dreht sich auf den Rücken, also totale Unterwürfigkeit. So ist es natürlich nicht einfach, das Geschirr überhaupt anzulegen. Alles Rufen, Leckerli hinhalten, usw. zieht nicht. Ist das Ding aber erstmal dran, ist es überhaupt kein Problem, sie scheint es sofort zu vergessen. Rückwärts, also ausziehen ist auch kein Problem. Was ist denn das? Ich denke, es ist für einen Hund sowieso nicht wirklich prickelnd, etwas über den Kopf gestreift zu bekommen, aber wieso stellt sich so eine Abneigung erst nach Monaten ein. Ich bin mir auch keiner Schuld bewusst, jemals etwas anderes gemacht zu haben, als ihr das Ding einfach über den Kopf zu ziehen und untenrum zuzuklicken... , dass dauert den Bruchteil einer Sekunde
2. Des Weiteren scheint Lilli im Dunkeln sehr unsicher zu sein. Aktuelles Beispiel: Nach der Hunderunde gehen wir immer noch in den Garten, weil die Madame aus dem Teich süppeln muss (ist wohl so was wie Perrier für Hunde). Gestern Abend war es sehr dunkel im Garten, weil eine Beleuchtung ausgefallen war. Ich mache das Gartentor auf und Lilli fängt an zu bellen, wie verrückt. Also, ich konnte auch die Hand vor Augen nicht sehen, das ganze war schon unheimlich! Nur, wie gebe ich dem Hund von mir aus mehr Sicherheit. Ähnliches ist uns auch schon im Wäldchen passiert, sie knurrt auch Hunde mit Leuchtis an. Ich traue mich nicht mehr, ohne Leine mit ihr im Dunkeln zu laufen, weil ich dabei ein sehr ungutes Gefühl habe, dass sie irgendwann vor Angst mal jemanden angeht (egal ob Hund oder Mensch). Ihr ist im Dunkeln auch noch nie etwas Böses passiert, deswegen bin ich von ihren Reaktionen so irritiert. Organisch ist übrigens alles in Ordnung
Jetzt bin ich mal gespannt auf Eure Ratschläge. Also, das Geschirrproblem haben wir seit ca. 3 Wochen, dass Problem im Dunkeln, tja, seit es abends so früh dunkel ist.
Gruß Lilibeth
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3. November 2009 um 12:05
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im Dunkeln ist Pino genauso unsicher; sehe ich wirklich nix, lasse ich ihn nicht von der Leine bzw. gehe da einfach nicht entlang.
Er hatte schon mal nen Hovi am Hintern hängen und bevor Pino nicht angefangen hat zu knurren,habe ich den dunklen Hund gar nicht gesehen!!!
Er ist auch schon kläffend zu einem anderen Hund hingerannt und ich habe absolut nichts sehen können, war sehr ähm
unvorbildlich.
Es scheint aber auch von der Tagesform abzuhängen,manchmal machen beleuchtete Elektrorollstühle nix und dann reicht ein schwarzer Rucksack oder eine Gitarre und er kläfft und springt.
Am besten immer den Kontakt zum Hund halten und rechtzeitig ablenken oder Distanz gewinnen, so Vertrauen aufbauen.Mit dem Geschirr - sehr seltsam.
Pino ist manchmal zu aufgedreht und bleibt kaum stehen und dann ist es bei uns etwas schwierig mit dem Geschirr, aber dass der Hund sich soweit runterbeugt,komisch.
Mögliche Lösung: Ruf sie zu dir, lass sie sitzen und dann peng Geschirr anziehen?zu eng ist es aber nicht, oder?
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Leider habe ich keine Antwort für Dich, bin aber gespannt auf die Kommentare, da ich Dein erstes Problem teile.
Wir haben von Anfang an ein Geschirr benutzt und seit 2 Wochen bringt es sie um ;-)
Wenn ich das Ding nur in die Hand nehmen, haut sie ab, versteckt sich unter dem Bett o. ä. Wenn ich einfach gehe, kommt sie irgendwann nach und erst im Hausflur lässt sie es sich dann anziehen. Mit dem Ausdruck größten Leidens, krummem Rücken, eingezogenem Schwanz. Sobald das Ding geschlossen ist, ist alles in Butter. Dann lässt sie sich bereitwillig anleinen und geht bester Dinge los.
Sie ist nun 6 Monate alt, wenn die Info hilft. Nun benutze ich zumindest auf den kurzen Gängen nur ein Halsband und eine kurze Leine statt Geschirr und Schlepp, da geht sie auch sehr ordentlich mit. Aber auf den großen Runden möchte ich weiter die Schleppleine benutzen und in Kombination mit einem Halsband halte ich das für zu gefährlich.
Abgesehen davon würde bei ihrer Größe der Karabiner am Halsband nach unten hängen und gegen das Knie schlagen beim Laufen, auch nicht schön. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar.
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Das mit dem Geschirr läuft bei uns ähnlich ab: Aruna geht zwar gerne Gassi, sobald ich aber mit dem Geschirr komme, beginnt bei uns daheim die Rallye um den Wohnzimmertisch!
Sobald ich mein Tölilein dann eingefangen habe, - Nase auf den Boden und steif wie ein Brett gemacht! Sobald sie's dann um hat, tut sie so, als wenn nix wär. Okay, inzwischen stellt sie sich schon nicht mehr ganz so sperrig an. Da müssen wir halt durch. Ohne Geschirr geht's nicht Gassi -basta!
Im Dunkeln wollte meine auch nicht mehr laufen, aber da haben wir jetzt eine prima Lösung: sie hat ein sehr helles LED-Licht, das man an ihrem Geschirr befestigen kann und kann nun auch in der dunkelsten Ecke sehen und gesehen werden. Sie findet das total klasse und leuchtet unter jeden Busch. Die Lampe gab's als Zubehör für K9-Geschirre und kann in der seitlichen Schlaufe sicher befestigt werden.
Mit dieser Lampe läuft sie sogar dort, wo keine Strassenlaterne mehr hin kommt, z.B. auf der Wiese am Dorfrand. Sie ist dabei so ausgelassen und setzt das Licht schon richtig bewusst ein, es ist herrlich, ihr dabei zuzuschauen, wie sie im Lichtschein selbst die abgelegensten Ecken ausleuchtet.
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Da bin ich ja froh, dass ich nicht alleine - zumindest mit dem Geschirrproblem - bin. Warte trotzdem auf Expertenmeinungen... irgendwoher muss das ja kommen, also sollte man das auch wieder abstellen können. Achso, ein Superleuchtie haben wir auch und in der näheren Umgebung kann der Hund damit sicher besser sehen. Das Problem stellt sich, wenn uns etwas aus der Entfernung entgegenkommt oder wenn man - wie gestern Abend - wirklich nicht die Hand vor Augen sieht. Dann hat der Krümmel ordentlich Schiß und den möchte ich Ihr - wenn möglich - nehmen. Ich sage immer Krümmel, dabei ist von einem 30-Kilo-Hund die Rede

Gruß Lilibeth
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo liebe Hundefreunde,
wozu benutzt Ihr Geschirre bei Euern Hunden???
Ursprünglich war ein Geschirr für Hunde, die schwere Wagen ziehen mussten, gedacht. Einfach um die körperliche Belastung so zu verteilen das keine körperlichen Schäden entstehen.
Geschirre kamen auch zum Einsatz bei den Behidertenbegleithunden.
Von alledem habe ich nichts gelesen, also wozu verwendet Ihr dann Geschirre? Für die Optik?
Oder habt Ihr Leinenführigkeitsprobleme? Wenn ja dann solltet Ihr an diesem Problem arbeiten.Aus Euern Berichten lese ich das einige Hunde eine Aversion gegen ihr Geschirr entwickelt haben. Für jedes Verhalten gibt es einen Auslöser, also findet den Auslöser für das Verhalten.
LG
Jens -
dog-heart
Wir benutzen ein Geschirr, weil ich das am Hals rumgezerre ätzend finde. Ja, wir haben ein Leinenführigkeitsproblem und arbeiten dran. Es geht doch darum, warum der Hund Monate kein Problem mit dem Geschirr hat und auf einmal anfängt Faxen zu machen. DESWEGEN habe ich die Frage ja gestellt, weil ich mir das nicht erklären kann. Wenn ich wüßte, was der Auslöser ist, würde ich es abstellen! Habe ich mich so unklar ausgedrückt?Gruß Lilibeth
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ZitatAlles anzeigen
Hallo liebe Hundefreunde,
wozu benutzt Ihr Geschirre bei Euern Hunden???
Ich möchte meinem Hund nicht (weiter) am Hals führen bzw. ziehen.
Ursprünglich war ein Geschirr für Hunde, die schwere Wagen ziehen mussten, gedacht. Einfach um die körperliche Belastung so zu verteilen das keine körperlichen Schäden entstehen.
Das tun unsere/mein Hund ja nicht, außerdem haben sich die Geschirre ja zu heute ganz schön gewandelt. Aber die Idee stammt ja von der besseren Druckverteilung.
Geschirre kamen auch zum Einsatz bei den Behidertenbegleithunden.Ja, damit man sieht, der Hund ist im Dienst, das Geschirr soll aufmerksam machen und der Hund lernt, dass er von Menschen angestarrt wird, die Aufschriften lesen.
Von alledem habe ich nichts gelesen, also wozu verwendet Ihr dann Geschirre? Für die Optik?
s.o. Ein Halsband sieht man bei meinem Hund nicht, am Geschirr befestige ich u.a. Reflektoren.
Oder habt Ihr Leinenführigkeitsprobleme? Wenn ja dann solltet Ihr an diesem Problem arbeiten.
Nein. Und bei Leinenführigkeitsproblemen würde ich erst recht nicht mit Halsband arbeiten, wenn der Hund sich ständig in die Leine wirft.
Aus Euern Berichten lese ich das einige Hunde eine Aversion gegen ihr Geschirr entwickelt haben. Für jedes Verhalten gibt es einen Auslöser, also findet den Auslöser für das Verhalten.
Ein Auslöser für die Aversion meines Hundes war, dass ich ihn mal am Geschirr von der Straße auf den Bürgersteig heben musste. Er hatte sich vor einem heransausenden Hund im angrenzenden Garten erschrocken und war auf die Straße gesprungen. Die Aversion habe ich mit möglichst vielen positiven Erlebnissen mit diesem Geschirr abgebaut.
LG
JensMeine kleine Speckbacke ist im Dunkeln auch seeeeehr ängstlich. Und ich bin auch erstaunt, dass er "kopflos" flüchten würde und mich dann total vergisst. Für mich heißt es halt, Hund beobachten und Ruhe vermitteln, wenn er nervös und ängstlich wirkt. Ich hab ihn rangerufen, gelobt, Leckerli zugesteckt und bin wenn die Gefahr vorüber war (meistens war's "ein schwarzer Mann") lustig weitergegangen. Das hat gestern auf unserer Nachtrunde sehr gut funktioniert und der Hund war wesentlich entspannter als die Nacht davor.
LG
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Zitat
Hallo liebe Hundefreunde,
wozu benutzt Ihr Geschirre bei Euern Hunden???
Ursprünglich war ein Geschirr für Hunde, die schwere Wagen ziehen mussten, gedacht. Einfach um die körperliche Belastung so zu verteilen das keine körperlichen Schäden entstehen.
Geschirre kamen auch zum Einsatz bei den Behidertenbegleithunden.
Von alledem habe ich nichts gelesen, also wozu verwendet Ihr dann Geschirre? Für die Optik?
Oder habt Ihr Leinenführigkeitsprobleme? Wenn ja dann solltet Ihr an diesem Problem arbeiten.Aus Euern Berichten lese ich das einige Hunde eine Aversion gegen ihr Geschirr entwickelt haben. Für jedes Verhalten gibt es einen Auslöser, also findet den Auslöser für das Verhalten.
LG
JensDas Geschirr benutze ich aus dem gleichen Grund wie Lillibeth, wir laufen derzeit mit der 10-m- Schlepp und wenn mein Hund Anlauf nimmt, hat sie 20 m die sie ungebremst mit voller Kraft durchstarten kann!
Ich will erst gar nicht wissen, wie sich das auf ihre HWS auswirken würde. Ja, wir haben noch einiges an Erziehungsarbeit vor uns, u. a. das Weglaufen, wenn mein Hundi etwas gaaanz interessantes sieht. Das versuchen wir gerade mit der Schleppleine in den Griff zu kriegen, und so lange das nicht annähernd 100%ig klappt, wird sie am Geschirr geführt!
Ich halte so absolut gar nichts davon, den Hund zu würgen, wenn er zieht oder losrennen will. Es wird zwar mit Sicherheit länger dauern, bis ich meine Aruna dort habe, wo ich sie in Puncto Leinenführigkeit haben will, aber ich will mir später nicht den Vorwurf machen müssen, dass sie durch das Gezuppel am Halsband irgendwelche körperlichen Schäden hat!
Wir haben bisher bereits gewaltige Fortschritte gemacht, und ich bin sicher, dass wir die auch weiterhin machen werden. -
Zitat
Wie ich schon schrub benutze ich es aus 2 Gründen (Schleppleine zum einen und kurze Beine+großer Karabiner zum anderen), allerdings gibt es noch einen dritte, ich fahre mit ihr im Auto zum Gassi und schnalle sie mit dem Geschirr im Auto an.
Estandia hat einen guten Tipp abgegeben, meine habe ich neulich auch einmal in einer fiesen Situation (angreifender Fremdhund) am "Henkel" hochgezogen, dann könnte es das gewesen sein...*denk*
Ich versuche es jetzt einfach mal mit einem anderen Geschirr, habe eins von Hurtta bestellt, die haben keinen Sattel und sind nett gepolstert, damit kann sie ja keine negativen Verknüpfungen haben und es müsste klappen.
An der Leine geht sie übrigens sehr gut für ihre 6 Monate.
- Vor einem Moment
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