Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Brauche Hilfe: Ist dieses Verhalten noch normal?
-
nindog -
3. November 2009 um 11:18
-
-
Hmpf Silvia, dann sind wir uns wohl in ALLEN Punkten einig, leider auch in Bezug auf den nicht kommenden Welpen

-
3. November 2009 um 13:55
schau mal hier:
Brauche Hilfe: Ist dieses Verhalten noch normal? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
Meinst du nicht, man sollte selber dafür sorgen, daß der eigene Köter erzogen ist und zumindest die Grundregeln der Höflichkeit beherrscht, bevor ich diesen Erziehungsauftrag anderen Hundebesitzern und deren Hunden anlaste ?
Man kann sichs natürlich einfach machen ....
Ähm...ich mische mich mal mit ein..ich bin zwar mit meinem MiniLabbi keine Großhundebesitzer
doch ich wüsste gerne wie man nem wilden verrückten Junghund die Grundregeln der Höflichkeit beibringt.
Kyra ist ja nun 8,5 Mon. und wir hatten schon immer das Problem das Madame halt total übermütig ist. Natürlich würde ich sie nie zu einem HH hinlassen der seinen Hund an der Leine hat. Doch man weiß ja so seine Zeiten, in denen die "netten HH " so spazieren gehen...und wenn sie rumspinnt darf sie nicht zum Hund is klar..was ist aber wenn ich sie losmache und Madame fängt wieder an so um den anderen Hund zu springen?Ich mach sie dann wieder an die Leine, ja soweit meine Methode...doch irgendwie "funzt" das bei uns nicht soooo. Was ich dazu sagen muss, wenn der andere knurrt is meine ruhig und lässt es dann bleiben...aber gibt es wirklich ein "Mittel" damit ICH als HH meinem Hund beibringen kann wie er sich anderen Hunden gegenüber zu verhalten hat?Sorry @nindog...wenn du das hier nicht drin "besprochen" haben möchtest lass es mich bitte wissen!
-
Milana: Ist doch völlig in Ordnung, das passt ja auch zum Thema. Ich klinke mich mal wieder ein. Um es noch einmal klarzustellen: Ich bin wirklich sehr offen, was Hundebegegnungen angeht und habe generell nichts dagegen, wenn auch mal ein Hund etwas stürmischer ist. Nur das Problem ist eben, dass Jeppe meiner Meinung nach sehr deutlich signalisiert hat, dass er einfach nicht will und außerdem auch Angst hat. Ich weiß ja, dass er unsicher ist, denn er hat schon mehr als einmal nicht ganz so schöne Hundebegnungen erlebt und trotzdem lasse ich so viele Begegnungen wie möglich zu, denn es ist auch so, dass er sich sogar Hunden geduckt nähert oder in sicherem Abstand hinlegt, die er bereits gut kennt. Ich fand es doof, dass die Frau 1. ihren Hund abgeleint hat, obwohl meiner angeleint war und 2. auch noch meinte, ihrer müsse schließlich auch mal lernen, dass nicht jeder Hund spielen will. Das ist ja schön und gut, aber dafür muss nun nicht unbedingt mein Hund herhalten, der, wenn man sich ihm nicht so stürmisch nähert, auch mit Hunden spielt, die normalerweise nicht gerne spielen. Er soll eben nicht nur die Erfahrung machen:
"Ahhh, da kommt ein großer Welpe, die sind doof!". Daher nochmal meine Frage: Wie kann ich ihm noch mehr helfen, selbstsicherer zu werden? Und woher kann es kommen, dass er diese Unsicherheit entwickelt hat? Er hat zwar schon ein paar mal Ärger mit anderen Hunden gehabt, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die sooo schlimm waren. Oder kann es daran liegen, dass er letztens von einem großen Hund angefallen worden ist? (Ihm ist nix passiert) -
Hallo nindog,
naja, wie schlimm _genau_ es für Hunde ist, wenn sie "angefallen", "gemobbt", "blöd angemacht" oder sonstwas werden, werden wir wohl nie erfahren. Tatsache ist, manchmal täuscht man sich, und der Hund steckt es besser weg als erwartet, manchmal bleibt eben eine Unsicherheit, die dann generell ist oder nur bestimmte Hundetypen betrifft...
Es kann sein, dass dein Hund zwar nicht genäht werden musste, aber die "Attacke" so unerwartet kam, dass ihn das doch ganz schön geschockt hat... Und wenn er ein paarmal "Ärger" hatte, kommt es auch darauf an, wie er aus diesem "Ärger" herausgegangen ist.
Wir wissens nicht.
Im Endeffekt kannst du nichts anderes machen als auf deinen Bauch hören, so viele gute Kontakte zulassen wie möglich, also eigentlich das, was du schon machst. Ideal wäre ne Gassirunde mit möglichst festen Teilnehmern, das gibt meist viel Sicherheit.Viele Grüße
Silvia -
Zitat
aber gibt es wirklich ein "Mittel" damit ICH als HH meinem Hund beibringen kann wie er sich anderen Hunden gegenüber zu verhalten hat?
Ich mach es so, dass ich immer ein gutes Auge auf meinen Kleinen hab, allerdings ist er nicht sooo ungestüm, weil er durch Mücke schon gut eingenordet ist.
Ist er zu grob, dann "warne" ich ihn mit einen "Hey !". Sobald er sich nur ansatzweise dem Hund abwendet lobe ich, meist kommt er dann automatisch zu mir.Das Problem ist, dass die meisten einfach zu wenig Ahnung haben und meinen, alles, was Hunde , oder wie hier, Welpen untereinander machen, ist richtig und gut.
Die müssen ja Kontakt zu Artgenossen haben, das ist das Wichtigste und wird über alles andere gestellt. Wie dieser Kontakt genau aussieht, was die Hunde da veranstalten, ob einer völlig überfordert ist und ein anderer nur Blödsinn dabei lernt, wird außer Acht gelassen. - Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Zitat
Wie dieser Kontakt genau aussieht, was die Hunde da veranstalten, ob einer völlig überfordert ist und ein anderer nur Blödsinn dabei lernt, wird außer Acht gelassen.
Ja das stimmt leider,
wir hatten auch so einen Fall
da kam uns ein älteres Ehepaar hinterher gelaufen, da war Kyra vllt ein halbes Jahr alt...die hatten auch einen Hund und der lief schon in großem Bogen an uns vorbei..also man hat deutlich gemerkt, dass dieser Hund keinen Kontakt wünscht...gut..unsere war eh an der Leine...wir sind also abgebogen, da kamen die hinterher: ochhhh wie süß und goldig und bla...naja..ich schon weiter gegangen ..Männe stand etwas verwirrt da..da meint die Dame so zu ihrem Hund ach komm doch mal her, gugg doch mal ein Baby...mir war das schon völlig klar was gleich passiert...ich nur zu Männe gerufen nu komm....tja...dann wars auch schon passiert der andere Hund hat sich auf Kyra gestürzt und es war ein großes "Gezeter" ..wir konnten unsere recht schnell da raus holen und doch hab ich die Frau echt angemeckert, warum das denn jetzt sein musste.
Wenn ich als "Außenstehender" ihren Hund schon "lesen" kann..warum dann sie nicht?!Aber so welche wirds leider immer wieder geben....
Ich bin lieber einmal zu vorsichtig, als ich nachher das große Theater habe.
-
Zitat
Ich mach es so, dass ich immer ein gutes Auge auf meinen Kleinen hab, allerdings ist er nicht sooo ungestüm, weil er durch Mücke schon gut eingenordet ist.
Ist er zu grob, dann "warne" ich ihn mit einen "Hey !". Sobald er sich nur ansatzweise dem Hund abwendet lobe ich, meist kommt er dann automatisch zu mir.Das Problem ist, dass die meisten einfach zu wenig Ahnung haben und meinen, alles, was Hunde , oder wie hier, Welpen untereinander machen, ist richtig und gut.
Die müssen ja Kontakt zu Artgenossen haben, das ist das Wichtigste und wird über alles andere gestellt. Wie dieser Kontakt genau aussieht, was die Hunde da veranstalten, ob einer völlig überfordert ist und ein anderer nur Blödsinn dabei lernt, wird außer Acht gelassen.
Irgendwie schaffen es viele Menschen nicht, Dinge einfach mal so zu sehen, wie das Leben es bietet. Da gab es irgendwann mal schlecht sozialisierte Hunde und sofort ist das Allerheilmittel: "Sie müssen viel Kontakt mit Artgenossen" haben. Und das wird jetzt oft ohne Rücksicht auf Verluste (und auf die Hunde) einfach mal so praktiziert.Kontakt haben bedeutet nicht zu Allem und zu Jedem stürmen zu dürfen. Um vernünftig Sozialisiert zu werden braucht es immer einen erfahrenen Menschen im Hintergrund der dieses lenkt. Erfahrungen kann man sammeln, Wissen kann man sich aneignen, das Bauchgefühl sollte wieder mehr Stellenwert bekommen.
Aber es wird oft fleissig nach "Vorgabe" gehandelt: "Die HuSchu, der Trainer, das Buch (oder andere Medien) haben gesagt, also mache ich es einfach nach". Der HH ist dafür verantwortlich wie weit, wie oft und vor allen Dingen wie der eigene Hund sich einem fremden Hund nähern darf. Und der HH des anderen Hundes ist verantwortlich dafür dass das Verhalten seines Hundes respektiert wird (vom anderen Hund und von dessen HH). Damit meine ich jetzt nicht dich nindog. Sondern es ist ein allgemeines Verhalten vieler HH, das ich immer mehr beobachte. Das Ende vom Lied ist dann oft das Kontakt ganz vermieden wird, weil der eigene Hund nicht gelernt hat damit umzugehen (meine immer noch nicht dich nindog
)Aber jetzt:
Also > Jeppe hätte erst gar nicht in diese Situation kommen dürfen, da bekannt ist wie er sich verhält. Also dem anderen HH mitteilen das er seinen Hund zurück holen soll. Dann lernt dieser (der HH) das man erst einmal in Kontakt mit dem anderen HH tritt bevor man seinen Hund los laufen lässt, bzw. lernt der Hund auch das er nicht zu jedem Hund darf.
Oder spätestens als Jeppe deutlich signalisiert hat und der Welpe nicht reagiert hat, ist es Aufgabe des Menschen da einzugreifen.
Handelt es sich bei dem entgegen kommenden Hund um einen bekannten, souveränen älteren Hund, ist es sicherlich kein Problem seinen Welpen da einfach mal "ins Messer" laufen zu lassen. Oder aber auch, wenn man den anderen Hund lesen kann, im Freilauf bei nicht bekannten Hunden (was hat Ashkii da schon für Ansagen bekommen
).Also muss Jeppe gezeigt werden das er nicht allein auf weiter Flur ist und sich kümmern muss (mit viel Bauchgefühl entscheiden wann eingegriffen werden sollte) damit er Sicherer wird und damit auch so vom anderen Hund ernst genommen werden kann.
Ob ein Hund sich nun gleich von einen fremden Welpen alles gefallen lässt oder deutliche Ansagen macht, hängt vom einzelnen Hund ab. Das kann man so pauschal nicht sagen. Jedes Verhalten, das aufgrund von Charakter und Erfahrungen entsteht, halte ich erst einmal für Normal. Wie weit der Mensch da eingreifen muss ist Situationsabhängig.
Und nö, Hundes sagen nicht "Lass das, Lass das, Lass das.....". Ein souveräner Althund, der auch Führungsqualitäten besitzt zeigt durch Körperhaltung "vergiss es", durch Knurren und/oder Aktion des Körpers - wie z.B. Bewegungseinschränkendes abblocken - "gleich wird es Ernst" und gibt es darauf keine Reaktion gibt es eine kurze, knappe, deutliche Ansage.
Ashkii hat das von perfekt massregelnden Hunden gelehrt bekommen. Da wurde nicht lange "Diskutiert". Das ging so fliessend ineinander über, das es manchmal so aussah, als wenn der andere Hund ohne Warnung ihm eine "verpasste". Barry gehört zu den "Lass das, Lass das, Lass das...." bis ihm der Kragen platzt. Und wurde dadurch von Ashkii nicht wirklich ernst genommen. Aber auch Barry hat dazu gelernt.
Und Milana: solange du dich darum kümmerst das Kyra nicht einfach so auf Hunde zustürmen darf ist alles im grünen Bereich. Sie reagiert ja wenn die anderen Hunde sie in ihre Schranken weisen (wenn ich das richtig verstanden habe). Nur wenn der andere Hund nicht die Möglichkeit hat Kyra "abzuwehren" und es ersichtlich ist das er keine Bock auf sie hat, würde ich Kyra dann zurück nehmen (musste bei kleinen Hunden und Ashkii immer ich machen; die HH der kleinen Hunde fanden es sehr Lustig, wenn Ashkii auf denen rumsprang und die Hunde nicht mehr wussten was sie machen sollten oder sich durch Knurren und Schnappen versuchten in Sicherheit zu bringen
). -
Ja sie ist immer ziemlich eingeschüchtert, wenn ein Hund sie in die Schranken weist..nur bei uns hat das nie geklappt
Gut dann mach ich weiter wie bisher, vllt lernt Madame ja auch irgendwann sich zu "benehmen"
-
VIELEN DANK für die Antworten! Also, wenn ich das jetzt alles richtig behalten habe, dann:
- hat Jeppe nicht aggressiv reagiert, weil er sehr deutlich signalisiert hat, dass er keinen Kontakt will
- sollte ich einfach das nächste Mal dem anderen HH sagen, dass er seinen Hund bitte erstmal rannehmen soll
- muss ich Jeppe noch mehr den Rücken stärken, damit er sich sicherer fühltSo, bis dahin ist ja alles klar. Aber wir kann ich ihm noch mehr den Rücken stärken? Bisher mache ich das folgendermaßen:
Wir sehen einen anderen Hund, Jeppe wird langsamer, bleibt irgendwann stehen oder liegen. Ich muntere ihn mit fröhlicher Stimme auf, weiterzugehen, bleibe aber in seiner Nähe. Wenn ein anderer Hund mal zu heftig wird, dann schicke ich den weg oder Jeppe kommt zu mir und bleibt erstmal neben mir sitzen. In dem Moment rede ich ihm fröhlich zu. Kann ich noch mehr machen? Gibt es irgendwelche Tricks? Lekerlies nützen in solchen Momenten nichts! -
Zitat
So, bis dahin ist ja alles klar. Aber wir kann ich ihm noch mehr den Rücken stärken? Bisher mache ich das folgendermaßen:
Wir sehen einen anderen Hund, Jeppe wird langsamer, bleibt irgendwann stehen oder liegen. Ich muntere ihn mit fröhlicher Stimme auf, weiterzugehen, bleibe aber in seiner Nähe. Wenn ein anderer Hund mal zu heftig wird, dann schicke ich den weg oder Jeppe kommt zu mir und bleibt erstmal neben mir sitzen. In dem Moment rede ich ihm fröhlich zu. Kann ich noch mehr machen? Gibt es irgendwelche Tricks? Lekerlies nützen in solchen Momenten nichts!
In meinen Augen schickst du ihn mehr oder weniger vor. Das kann er aber nicht gebrauchen. Schicke ihn neben oder hinter dich und laufe dann einfach weiter. Er kann dann in seiner Position (als dicht neben dir) bleiben und wenn nötig sogar dich vorschicken
. Nicht viel Aufhebens machen.Es sollte alles als Selbstverständlich rüber kommen. Je mehr gemacht wird (Aufmuntern, Leckerli geben usw.) umso mehr wird der Situation eine Bedeutung gegeben. Er sollte die Möglichkeit haben agieren zu können (ist natürlich bei einem Hund der nach vorne geht nicht zu praktizieren) aber gleichzeitig merken das du von Anfang an "die Fäden" in der Hand hast.
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!