Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hündin vertraut meinem Mann nicht
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Hallo,
ich habe vor etwa einem Monat eine 4 Monate alte Mischlingshündin aufgenommen. Sie macht sich gut, lernt schnell und ist toll (klar). Großteils bin ich mit der Hündin und meinem anderen Hund alleine, sprich ich bin mit ihr in der Hundeschule, am üben und spazieren. Abends jedoch, gegen 23/24h geht mein Mann üblicherweise die letzte Runde. Anfangs hat das gut geklappt, doch jetzt weigert sie sich mit ihm zu gehen. Bei mir, kein Problem, sie macht alles brav und folgt aufs Wort. Bei ihm lässt sie sich plötzlich nicht mal mit den weltbesten Leckerlis aus der Wohnung locken. Wenn ich dann mitgehe, ist es wieder kein Problem.
Wir wissen nun nicht genau, wie wir das machen sollen. Wenn ich mit runter gehe, aber nicht die Runde mit, erledigt sie nichts und zieht nur den Schwanz ein. Alleine kann er nicht mit ihr gehen, denn er müsste sie runter tragen und das ist ja absurd.
Habt ihr einen Tipp, wie wir das am besten lösen? Soll ich am anfang immer mitgehen und langsam nicht mehr? Oder soll er es einfach weiter alleine versuchen?
Vielen Dank für Hilfe!

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3. November 2009 um 09:43
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Hündin vertraut meinem Mann nicht - Vor einem Moment
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Hallo,
wie benimmt sie sich denn in der Wohnung mit deinem Mann ??? Ist sie vielleicht mal erschrocken als sie alleine mit deinem Mann
unterwegs war und hat sie deswegen Angst ???Geh du doch mal bei der letzten Runde zuerst aus dem Haus und dein Mann kommt 5 Min später nach und ihr trefft euch dann
unterwegs. So könnte sie dich riechen und geht dann vielleicht mit deinem Mann raus.Gruß Terrier-Lady
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Hallo,
das könnte auch die Fremdelphase sein.Hat sie sich von Anfang an so verhalten??
Ich würde sie runtertragen und sie hat mitzugehen.
Was auch noch gehen würde, Du gehst vorher aus der Wohnung, aber ohne die Hunde.
Vielleicht läßt sie sich dann überzeugen.

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Hallo,
Enzo hatte mit 4/5 Monaten so eine Phase, wo er im Dunkeln überhaupt nicht gerne raus bzw. dann schleunigst wieder rein wollte. Bei ihm zeigte sich das aber nicht im Rute klemmen, sondern er hat sich hingesetzt oder hingelegt und sich geweigert, auch nur noch einen Schritt zu gehen ("Böckchen" halt
). Ich glaube das liegt daran, dass sie in dem Alter ihr Welpenurvertrauen ablegen und ihre Umwelt bewußter wahrnehmen, und dann eben auch mal als furchterregend empfinden, und die "Höhle" dann nicht gern verlassen. Mit mir ging er noch die weiteste Strecke (also ca. 50 Meter), mit meinem Mann oder meinem Sohn etwa 20 Meter. Dann war Schluß. Die gute Nachricht: Sie werden dann wieder selbstsicherer mit dem Alter, und mittlerweile ist das alles vergessen.
Nun muß so ein junger Hund natürlich abends nochmal Gassi. Wichtig ist, dass dein Mann sie nicht vorwärts zwingt oder zieht. Geht vielleicht anfangs ein paar Mal zusammen mit ihr, und versucht nicht sie auszutricksen, also bleib du wirklich dabei. Er sollte dann aber bald mit ihr alleine gehen. Wir hatten den meisten Erfolg damit, einfach Sturheit dagegen zu setzen. Also du bleibst stehen - okay, dann bleiben wir eben auf der Straße stehen, ich hab die ganze Nacht Zeit.... und wenn er dann auch nur einen Schritt in die richtige Richtung tat, ihn gelobt und uns gefreut.
Vielleicht sollte dein Mann auch das Füttern übernehmen, und du solltest allgemein ein bißchen zurücktreten bei der Beschäftigung mit ihr, damit sie viel positives mit ihm verbindet, und nicht nur die "schreckenerregenden" Nachtgassigänge... weißt was ich meine? Und Geduld haben.....
Gruß
Petra mit Enzo ("Dunkelheit? Pah....") -
Hm, das mit dem Runtertragen möchte ich nicht machen, ich habe irgendwie dabei ein doofes Gefühl. Werde meinem Mann sagen, dass er sie Abends etwas mehr spielerisch beschäftigen soll und eine Weile mit ihm gemeinsam runtergehen. Das mit dem später nachkommen, oder vorher ohne Hunde rausgehen finde ich eine tolle Idee und werde es versuchen.
Klar, Geduld ohne Ende, ist ja fast ein Baby.
Am Anfang hatte sie kein Problem mit ihm, erst seit ca 1 Woche. Ich dachte zuerst, dass sie mal Probleme mit Männern hatte (sie war ein Strassenhund), aber sie mochte ihn ja am Anfang. Vielleicht hat er wirklich versehentlich etwas gemacht, dass sie verschreckt hat. Sie ist ja ein Sensibelchen.
Meint ihr macht es Sinn, wenn er hin und wieder mit ihr die Hundeschule macht? Oder würde sie das durcheinanderbringen (weil ja bislang ausschließlich ich mit ihr dort war).
In jedem Fall, vielen lieben Dank für Eure Antworten. -
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Hallo,
was man immer wieder hört/liest wenn ein Hund jemanden im Haushalt nicht anerkennen möchte ist, dass die betroffene Person die Fütterung des Hundes übernehmen soll - und zwar ausschliesslich.
Sprich: Leckerchen, Zwischenhäppchen oder Hauptmahlzeit - all diese Dinge sollten von der Person kommen, vor welcher der Hund "fremdelt" oder verängstigt reagiert.
Natürlich wird sich der Hund speziell am Anfang schwer tun, sich zu überwinden aber er muss lernen, dass es für ihn von Vorteil ist, wenn er sich der Person nähert und was ist da besser geeignet als Futter?
Hier ist es nur unheimlich wichtig, dass die andere Person im Haushalt mitmacht und sich nicht von den Blicken seines Hundes weichkochen lässt und dann doch wieder füttert. Das nämlich untergräbt die Autorität des sich Bemühenden und führt dazu, dass der Hund ihn immer noch nicht für "Voll" ansieht ;-)
Was ich NICHT machen würde - den Hund einfach runtertragen. Je nach Art des Hundes kann es dazu führen, dass es ihm immer unangenehmer wird und dann erhöhen sich die Probleme statt sie zu vermindern.
Was immer vorgefallen sein mag. Hunde haben i.d.R. eher ein Problem mit Männern, da diese halt einfach eine tiefere Stimme haben. Wie wichtig das Thema Stimme ist, brauche ich wohl nicht näher erklären. Kurz nur soviel:
tiefe Stimme = Gefahr für den Hund (zumindest aus dessen Sicht)
hohe Stimme = positive Bestärkung, unbedenklich aus der Sicht des Hundes und somit vertrauenswürdigerAllein diese Tatsache führt dazu, dass Hunde zu Männern eher vorsichtig handeln. Also ob es hier wirklich zu einem "Zwischenfall" gekommen ist, ich würde es mal eher ausklammern.
Lg
Volker -
Läuft sie dir in der ganzen Wohnung hinterher? Will sie dich unter Kontrolle haben. So einen Fall haben wir in der Nachbarschaft. Er geht zwar mit dem Mann, dreht sich immer um und nur eine ganz kleine Runde.
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Ich glaube auch nicht an "den Zwischenfall".
Mit der Hundeschule finde ich eine gute Idee, und überhaupt, daß dein Mann sich auch außerhalb der "bösen Abendrunde" mehr mit ihr beschäftigt, so daß sie merkt, hey, das ist ja gar nicht schlimm mit dem, das ist ja ganz spannend.
Ob sie in der Hundeschule durcheinanderkommt, weiß ich nicht so genau
Sie wird schon einen Unterschied merken. Ich finde das könnte man in dem Moment aber vernachlässigen, zumal im Alter von 4-5 Monaten das Ganze ja eher noch unernst abläuft. Wichtig sind ja jetzt nicht die Lektionen, sondern Spiel, Spaß, Lob, Beschäftigung. Daß sie ihre Unsicherheit ihm gegenüber ablegt. Wichtig ist auch, daß du nicht herbeieilst, wenn mit ihm nicht gleich so will (Mit dem "Nicht-die-Mama"-Blick...). Ich kenn das, ich neige dazu ("Nu gib mal her, ich mach das schon..."). Gewöhnung macht ja auch viel aus.
Gruß
Petra -
Ich hoffe wirklich, das wird bald.
Ja, sie klebt den ganzen Tag an mir und wenn er sie ruft, läuft sie zu mir und legt sich mir zu Füßen. -
War die Hündin vorher bei einer Einzelperson ,vielleicht weiblich? Das kann dazu führen sich wieder nur einer Person anzuschliessen.
Ausserdem 4 Wochen ist eine relativ kurz Zeit.
Würde die erste Zeit abends mitgehen aber hin und wieder ein Stück zurückbleibenin Momenten wo sie nicht auf dich achtet.
Das gibt sich mit der Zeit.Ihr müsst ihr mehr Zeit lassen ein Hund ist keine Maschine.Gruss
Norbert - Vor einem Moment
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