Bin mit meinem Latein am Ende....Alleinsein ja......aber...!

  • Sorry, so eine Gewohnheit bei mir, bei mir ist es immer DER , nämlich DER Hund, selbst unser Dackel war ne Sie. Auch bei meinen neuen beiden Ladys kommt das schon wieder vor ;-) :headbash:

    Vielleicht beruhigt es dich, wenn du hörst wie es bei uns war: Der Dackel (also Sie) war damals recht neu bei uns im Mehrfamilien-Haus, da sie vorher bei meiner Frau war. Dann waren damals meine Eltern im Urlaub und der Hund hat alles angebellt was durchs Treppenhaus ging, sogar so schlimm, das ein (zugegen nicht ganz sauberer) Mitbewohner uns einen gefälschten Brief vom Tierschutz in den Briefkasten gelegt hat, angeblich hätte sich jemand bei Ihnen beschwert ;-) Da ist meine Frau hin und hat dem erstmal was erzählt... Na und nach 2 Wochen war die kleine Dackeldame auch gut daran gewöhnt, vorallem weil sie mittlerweile alle Hausbewohner persönlich kannte und sich mit FAST allen gut verstand, bis auf besagten Herrn und seine viel lauteren Kinder, die durchs Treppenhaus polterten.

  • Hallo,

    ja, ja das Thema kennen wir und wir haben es 3 mal durch (3 Hundehaushalt).

    Hunde können sehr gut unterscheiden wer den Hausflur betritt. Unsere hören uns schon wenn die Autotür klappt! ;)

    Unsere Großen (7,5 Jahre) reagieren auf Blicke oder "Ruhe" und auf den Platz, natürlich geübt wenn wir zu Hause waren.

    Fussel wird nun 1 Jahr alt und reagiert in vieler Hinsicht mit Unsicherheit, was wohl in die Altersphase normal ist.
    Wenn er was im Hausflur hört, wird erst mal geknurrt und dann gebellt.

    Natürlich kann man nur üben wenn man zu Hause ist. Ich mache es so:

    Leises Knurren wird akzeptiert, wird es lauter (Vorstufe zum Bellen) oder bellt er schon (nicht früh genug reagiert), kommt ein normales, aber deutliches "Nein", ohne auf den Hund einzureden und ich schicke ihn auf seinen Platz .... und das, geduldig immer wieder. :roll:

    Manchmal läuft er dabei auch in den Flur zur Haustür. Hört er auf mein "Nein" nicht, gehe ich hin und schicke ihn dann wieder auf sein Platz.

    Manchmal reicht jetzt schon ein "nein" und er kommt zu mir ins Wohnzimmer und setzt sich unter meinen Schreibtisch, was ich natürlich auch dulde. Knurrt er nun noch leise, sage ich nur noch leise "nein" und wenn er ruhig ist ein "ist O.K."!

    Es klappt schon sehr gut und manchmal läuft er bei Hausflurgeräuschen schon alleine zu mir und setzt sich hin.

    Also, wenn du zu Hause bist üben, üben, üben ... viel Geduld und bitte "nie" schreien! Aber immer konzequent reagieren und früh genug.
    Wenn du auch kein leises Knurren duldest, reagiere sobald er sich aufstellt oder sonst aufmerksam wird (Ohren spitzen).

    Im Moment haben wir ein Gerüst vor unserem Balkon, da sie saniert werden und da turnen natürlich auch Leute herum. Das ist für uns ein Intensivtraining :lachtot: und es klappt von Tag zu Tag immer besser!
    Auch darf er die Leute auf dem Balkon beäugen und beschnuffeln. So wird oft aus Bellen ein freudiges begrüßen. Zum Glück sind die Arbeiter alle gut drauf und sehr tierlieb!

    Wenn wir nicht da sind, weiß ich natürlich nicht ob gebellt wird. Doch es hat sich noch nie ein Nachbar beschwert und wenn wir kommen, wird höchstens freudig gewinselt.

    Tür auf und dann stehen sie wie die Orgelpfeifen untereinander vor uns
    ( Fussel Höhe 32cm - Rowdy 45cm und Buffy 65cm)

    Falls du noch Fragen hast, immer her damit.

  • Hallo Bianca nach unserem sehr sehr nettem Telefonat gestern möchte ich mich nochmal für dein offenes Ohr bedanken! Ich hab es glaub ich nebenbei erwähnt das sie seit 5 Arbeitstagen keinen Mucks mehr von sich gibt sprich lieb ist!
    Ich hoffe, denke, bete das sie es verstanden hat!
    Werd die nächsten tage nochmal berichten
    Lg Melanie

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