Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wenn ich lauter werde bzw. ernergisch haut er ab!!
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Oft ist es egal, wie lange man Hunde hat, trotzdem macht man Fehler... Ich habe auch seit 14 Jahren Hunde und bei meinem Kleinen fange ich jetzt ganz von vorne an. Er ist eben anders und das bringt mich dazu, wieder "tiefer in das Thema einzutauchen". Und - ich muss sagen, ich stelle fest, es gibt so viel, was ich nicht wusste, was ich jetzt anders sehe als damals. Man kann eben nie auslernen.
Darum nutz einfach die Gelegenheit deinen Frechdachs als Herausforderung für dich selbst zu sehen. Und ich denke, du wirst viele Dinge lernen, von denen du bis jetzt nicht einmal einen blassen Schimmer hast. Das "Beuteln" ist immer noch bei einigen Leuten populär, aber wie ja viele schon geschrieben haben, ein völliger Quatsch, da es außer beim Beutetotschütteln diesen Griff unter Caniden nicht gibt (Ausnahme: Mutter, die Welpen trägt, wobei das auch noch ein großer Unterschied ist;-)) Oder was auch noch viele praktizieren: "Ich unterwerfe meinen Hund" und ihn auf den Rücken zu lesen. So etwas gibt es nicht. Ein Hund unterwirft sich oder nicht. Aber man kann ihn nicht unterwerfen, vielleicht körperlich (eher umwerfen), aber das hat nichts mit seiner Einstellung zu seinem Umwerfer zu tun. Und ganz ehrlich, der Mensch, der einen 50/60 kg Hund mal einfach unterwirft, wenn dieser wirklich keine Lust darauf hätte, den möchte ich danach mal sehen:-)Egal im Laufe der Zeit gab es immer wieder neue Rezepte, jeder hat sein Patentrezept gehabt, wie man einen Hund zum Hören bringt. Aber wer sich wirklich mit dem Hund - ich meine nicht mit Erziehungsbüchern - sondern mit der Hundsprache, Kommunikation, Verhaltenspsychologie in Rudeln/Meuten etc. kann sich gut ein Bild darüber machen, wie dieser wirklich tickt. Das ist oft sehr hilfreich, um einen eigenen Weg zu seinem Tier zu finden und viele Verhaltensweisen mit anderen Augen zu sehen.
Aber - keine Angst - diese Fehler, die du (gemacht) machst, machen auch einige Trainer. Die arbeiten auch teilweise nach dem Motto, klappt seit 20 Jahren, ist richtig so... Und geben sich manchmal auch keine Mühe, nach anderen oder evtl. besseren Wegen zu suchen.
Arbeite auf jeden Fall an der Bindung und am Vertrauen zu deinem Hund. Spazieren mit Schleppleine, klar. Geh mit ihm zusammen "auf die Jagd", d.h. schmeiß ein paar kleine super Leckerlies an den Rand und pirsch dich mit ihm daran, zeig ihm das und gib ihm was von der "Beute". Hört sich blöd an, aber er geht mit dir ja nicht spazieren, sondern für ihn es ein jagen gehen. Und es soll mit dir ja ein tolles Erlebnis sein. Egal, was er findet, tote Mäuse usw. Schrei nicht und zeter nicht, sonst ist er eben ganz schnell weg. Versuch es damit dich zu freuen (auch wenn's echt eklig ist) und so an ihn heranzukommen, dass er nicht mit irgendetwas wegläuft. Dann eben Leckerli oder klappt bei meinen noch besser, das super duper Quietschbällchen raus (und das gibt es auch NUR draußen und für besondere "Leistungen"). Das ist ein Wundermittel bei uns:-) Und auch ganz wichtig sind die Grooming-Kontakte, d.h. zu Hause zusammen sitzen und streicheln und kraulen, ihn wenn er zum Beispiel am Finger knabbert, auch im Maul mit dem Finger zu streicheln.
Wir sind eben doch nur schlechte Hunde (ich glaube, das hat der Rütter mal gesagt), aber ist doch was dran....
LG
Anja -
16. Oktober 2009 um 12:15
schau mal hier:
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LG Steffi mit Buddy
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Also Sorry Leute, ich hätte mein Verhälntis zu meinem Hund hier etwas genaer und umfangreicher schildern sollen. Mein Hund und ich haben ein sehr gutes und in fast allen Bereichen vertrauensvolles Verhältnis. Woran ich das ausmache will ich Euch nunnicht weiter erläutern. Er vertraut mir. Aber er hat eben in manchen Situation anscheinend Angst vor mir.
Ganz und gar verstehen, Hunde..., verstehen Menschen sich denn ganzund gar??!! Meiner Meinung nach ist das ein wenig weit gedacht.
Er soll Hund sein, Hund sien können und auch dürfen, ich will keinen Zirkushund oder so. Er soll letztenendes nur die wichtigen Kommandos können.
Ich habe hier einige gute Ansätze für mein weiteres Training gehört, danke dafür. Viele von Euch sind aber auch möchtegern Oberlehrer, meiner Meinung nach.
Da mein Hund und ich in einer anderen Situation sind als Ihr, benötigt er auch mit Sicherheit andere Trainingsmethoden.
Ein erstgeborener einziger Rüde muss auch wissen, wo seine Grenzen sind, wer sein Alpha-Tier ist. Das mag jeder anders sehen, aber nurmit schmusen kuscheln und knutschen ist es auch nicht getan und dr Hund ist dadurch nich glücklicher.
Erzieht doch alle Eure Hunde so wie Ihr das für richtig haltet! Scheint mir so wie beim Fussball oder Pferderenen zu sein, jeder weiss es besser!(mit Ausnahmen natürlich!)
In diesem Sinne viel Erfolg und SPass vor allem!
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Zitat
Ein erstgeborener einziger Rüde muss auch wissen, wo seine Grenzen sind, wer sein Alpha-Tier ist. Das mag jeder anders sehen, aber nurmit schmusen kuscheln und knutschen ist es auch nicht getan und dr Hund ist dadurch nich glücklicher.Dazu sag ich nur: http://www.dog-snake.de/Dominanz/dominanz.htm
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Dazu sag ich nur:
eben!
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Zitat
Ein erstgeborener einziger Rüde muss auch wissen, wo seine Grenzen sind, wer sein Alpha-Tier ist. Das mag jeder anders sehen, aber nurmit schmusen kuscheln und knutschen ist es auch nicht getan und dr Hund ist dadurch nich glücklicher.Ahja, und dein Hund, der dir so gut vertraut, dass er vor dir flüchtet und nach dir schnappt ist also glücklich?
Klar muss man Hunden auch Grenzen zeigen, aber eben auf gewaltlose Art, die Hunde auch verstehen können.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Diese Geschichte kann doch nur ein Fake sein
Diese Dinge kann doch ein durchschnittlich intelligenter Mensch in dem Alter nicht wirklich tun.
erstgeborener Rüde

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Genau darum geht es - einen Hund Hund sein lassen. Denn das, was wir tun oder teilweise von ihm wollen, ist für ihn schon ziemlich seltsam.
Darum sollte man sich auch mit dem Wesen eines Hundes beschäftigen. Und wenn man das tut, ist man immer schon einen Schritt weiter. Nicht mehr und nicht weniger.Und jeder hat seine eigenen Probleme. Mein Hund ist vier Jahre alt, ich habe ihn seit 2,5 Monaten. Da er vorher ein Straßenhund war kannst du mir glauben, sieht er einige Dinge anders als ich. Und meine "alten Methoden" funktionieren bei ihm auch nur ganz bedingt. Darum musste ich auch mal in andere Richtungen schauen, was einige Erziehungsmethoden angeht. Er ist ein absolut autarker Hund und eigentlich braucht er mich gar nicht. Aber wir sind in der kurzen Zeit einen riesigen Schritt nach vorne gegangen, was seine Beziehung zu mir angeht. Und das zeigt mir schon, dass es richtig war, was ich versucht und getan habe. Und - Alpha-Tiere gibt es bei Wölfen. Aber der heutige Hund ist vom Wolf soweit entfernt, wie der Mensch vom Affen...
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Find ich immer so geil, wenn Leute verzweifelt nach Hilfe fragen und dann auf die los gehen, die Hilfe leisten wollen. Und auf einmal sind die Probleme gar nicht mehr so schlimm.
Klar kann man nicht jeden Tipp umsetzen, paßt nicht alles. Wie denn auch in der Anonymität des Internets? Ein Hundetrainer vor Ort wäre immer besser. Aber dafür ist das Forum kostenlos.Wenn mal wieder einer Erziehungstipps braucht, könnte die Antwort auch heißen: Mach Deinen Scheiß alleine! Aber gerade derjenige wäre vielleicht wirklich dankbar gewesen.
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So, also gebe ich jetzt auch mal meinen Senf dazu.
Und zwar aus der Sicht einer Mehrhunde-halterin.
Mag sein, dass ein Hund einen anderen nur am Nackenfell nimmt und beutelt um ihn zu töten. Aber regelmässig wird unser Welpe durch unsere Hündin erzogen, indem sie ihn von oben am Hals packt und auf den Boden drückt. Und zwar dann, wenn Welpe auf ein blosses Knurren nicht hört.
ABER: Damit bringt sie dem Welpen weder Sitz, noch Platz, noch Herkommen, noch Fussgehen bei. Und das ist der springende Punkt!
Man kann (ob es der beste Weg ist, ist wieder eine andere Frage) einem Hund auf die Art die wichtigen Verbote im Leben beibringen, so wie es auch unsere Hündin tut.
"Du darfst nicht an mein Spielzeug ran", "Du darfst keine schlafende Hunde nerven", ...
Aber zu einem alltagstauglichen Familienhund gehört dann schon mehr dazu. Und das kann einem keine Beobachtung vom Hunderudel zeigen, denn dort brauchen die gewisse Dinge (herkommen, bei Fuss gehen, Sitz, Platz) einfach nicht.
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Kurzgefasst mein Eindruck anhand des Geschriebenen:
1. Der Hund ist heillos überfordert. Das Programm in diesem Alter ist schlicht zuviel, da KÖNNEN die Kommandos einfach nicht sitzen, weil alles ein bisschen und nichts richtig gelernt wurde.
2. Sämtliche für den Hund eindeutig bedrohlichen Geschichten wie Nackenschütteln, forsches drauf zulaufen etc. müssen sofort aufhören! Er schnappt jetzt schon - das lässt drauf schließen, dass er nicht in die Passive, sondern in die aktive Abwehr geht und wenn das mal ein ausgewachsener Rüde ist und du ihn das nächste mal "angreifst", könnte es sein, dass er beschließt, dass er dir jetzt gewachsen ist und sich verteidigt..
3. Ich empfehle dringend eine gute (!) Hundeschule resp. einen Trainer, der dir zeigen kann, woran du erkennst, wann dein Hund etwas ernst nimmt, als Spiel auffasst, sich bedroht fühlt etc. denn deinen Schilderungen nach nimmst du die emotionale Lage des Hundes gar nicht wahr.
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