Austausch zum herzkranken Hund

  • Zitat


    An deiner Stelle würde ich wirklich das Herz mit Ultraschall von einem Herzspezialisten untersuchen lassen, dazu die Schilddrüse und alles, was in Frage kommt.

    machen wir. bisher haben sie bloß noch nichts gefunden.

  • Hallo ,

    bei unserem Blacky wurde vor etwa 2 Jahren ein massives Herzproblem diagnostiziert.
    Er ist jetzt 14 Jahre alt und geht beim Spazieren sein Tempo.
    Er bekommt vetmedin und heute musste ich mit Blacky wegen einer andern Sache zum TA , aber das Herz hat sich "verbessert " , obwohl wir nur eine anstatt zwei von den Tabletten gegeben haben ,ich dachte immer , mehr geht immer noch ...

    LG

  • wir messen jetzt selbst immer. sobald sie rennt, ist es bei 300 und bleibt mehrere stunden so. geht sie ruhig, ist alles ok. dieser hund rennt aber nun mal, sobald sie frei läuft. also vorerst nur leine :|

    die tä ist aber auch gerade krank, aber eigentlich war sie soundso am ende mit ihren ideen. die blutwerte waren nämlich auch ok..

  • gestern hatten wir wieder einen langen termin. das erste, was wir hörten, war, dass sie mit zahlreichen kollegen in ganz deutschland telefoniert hat, sie fanden es alle höchst interessant, hatten aber auch keinerlei ideen.
    es gab ein langzeit ekg, die auswertung kommt morgen. wenn sie aber keine idee haben, was es sein könnte, geschweige denn, wie es zu behandeln ist, frag ich mich, was das eigentlich bringt außer forscherinteresse.

    hat jemand eine ahnung, wie ein normaler herzschlag nach belastung sein soll? (hab grad nur den im ruhezustand gefunden)

  • Wenn jemand noch was weiß, bitte schreiben. Ich bin die Mitbewohnerin von Purzelchen und merke, wie sehr sie sich immer sorgt.

    Wenn ihr noch Ideen habt, wie man einen Hund, der nicht so viel rennen darf, noch beschäftigen kann, sagt bitte auch Bescheid. Clara (der Hund) lernt nicht gern Tricks, bekommt immer viele Knabbersachen, muss sich ihr Futter in der Wohnung zusammen suchen und wird von uns beiden viel gekuschelt.

  • Hallo zusammen,

    ich möchte hier gerne einbringen .....hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Thema
    vergrößerter Vorhof beim Hund

    Vor 2 Wochen wurde bei unserem Setter (9,5Jahre, Rüde) eine Vorhofvergrößerung am Herzen festgestellt.
    Es ist nicht bekannt, ob er das bereits seit Geburt hatte ...
    Grund des TA Besuches war Husten in der Nacht und bei anfänglicher Belastung, sowie nächtl. Unruhe.
    Ansonsten waren keinerlei Symptome erkennbar.
    Außer dem Abhörversuch und dem Sono wurde auch nichts weiter gemacht ... Auch nicht auf unser Nachfragen nicht.

    Ein Lungenödem wurde ebenfalls festgestellt.
    Nun bekommt er folgende Medikation nach einem Ultraschall

    Benadog 1/2 - 0 - 0
    Vetmedin 2 - 0 - 1
    Lanitop 2 - 0 - 1 1/2
    Furotab 40 2 - 0 - 2

    Bei der Erstdiagnostik lagen keine Ödeme an den Läufen vor

    Da unser Setter seinem Ruf in Punkto TA gerecht wird (d.h. TA Schisser) und völligen Stress beim TA Besuch hat (zeigt sich durch starkes Hächeln, Haarausfall Schuppen, starkes Zittern und rasenden Herzschlag), ist die genaue Diagnostik zu Herzschlag und Puls nicht wirklich zu bestimmen.

    Nach der Feststellung der Vorhofvergrößerung hat unser TA ( spezialisiert auf Kardiologie bei Kleintieren) die Medikation ausgesprochen und gemeint, nach 14 Tagen schauen wir uns den Verlauf an und können evtl. die Dosierung herab setzen.

    Nun waren wir aktuell dort und er konnte aufgrund der Stressfrequenz erneut leider keine genaue Herzfrequenz messen.

    Wir selber haben folgendes in den 14 Tagen festgestellt:
    der Husten war innerhalb von 2 Tagen weg - komplett weg und kam auch nicht mehr wieder
    Das Herz schlägt ruhig, stolpert (wobei wir nicht wissen, ob er das so schon immer hatte)
    Auch nach Spaziergängen hächelt und atmet er nicht auffällig stärker oder länger
    Sein Herz pocht zwar schneller, was ja durch die Bewegung klar ist, jedoch nicht mehr so schnell, wie beim Erstbesuch TA
    Er ist ausgeglichener, frisst genauso gut und gerne wie zuvor, trinkt wie gehabt und geht wie gehabt mit uns seine Runde, ohne das wir den Eindruck haben, er ist schneller schlapp oder ausgepowert.

    Nun meinte der TA beim Kontrolltermin, dass er die Tabletten minimum so weiter nehmen sollte, alles zusammen auflösen und unter das Futter mischen. Er würde sogar lieber mehr geben ...
    Seine Lebenserwartung wäre deutlich reduziert.
    Bei seiner Überlegung, welche Tbl er dann noch mitgeben möchte, meinte er dann, eine große Packung wäre sicher nicht mehr angebracht. Als ich fragte wie er das meine, sagte er, wir könnten froh sein, wenn wir ihn noch 3 Monate hätten.

    Wir sind total verwirrt und fertig!

    Ich bin mir auch absolut nicht mehr sicher, ob er ne gute Medikation vom TA bekommen hat, denn Digitalis ist zum einen überholt, enthält Giftstoffe und greift die Nieren massiv an.
    Das Furo ist ebenfalls überholt und könnte gegen etwas moderneres ausgetauscht werden.

    Da unser Setter wirklich totalen Stress hat, möchten wir weiteren Stress vermeiden. Jedoch wäre eine weitere Meinung sicher hilfreich.

    Hat hier jemand von euch Erfahrungen in diesem Bereich ?

    Wir sind für eure Rückmeldungen dankbar.

    LG

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