Rauferei die erste

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  • Hi,

    mein Murphy ist jetzt 4,5 Jahre alt.
    Seine Rowdyphase hat er zum Glück schon hintersich und ist an und für sich ruhig geworden. Ausser dass er, sobald er draussen und von der leine ist nur nach auf Vollgas läuft, ein Kreuzband musste schon gemacht werden.

    Heute morgen sind wir dann unsere normale Strecke spazieren gewesen, unangeleint wie alle Hunde hier. Die meisten Hunde kennt man, die die sich nicht mögen gehen sich von selbst aus dem Weg.

    Als wir dann um die Ecke kamen stand da Murphy´s Freundin Lotta mit einer anderen Hündin.

    Murphy, immer offen für neue Bekanntschaften, stellt sich dem anderen Hund dann immer starr hin und lässt sich beschnuppern. Dann rennt er wieder wie gehabt durch die Gegend.

    Nicht so heute morgen. Die andere Hündin fing dann sofort an nach Murphy zu schnappen und hat ihn dann auch hinter dem Ohr erwischt.

    Die Besitzerin wurde dann umgehend laut und fast schon hysterisch und schlug mit ihrer Leine auf ihren Hund ein.

    Das alles dauerte vllt. 10 Sekunden, und ich dachte das haben die beiden gleich geklärt.

    Falsch gedacht!

    Jedenfalls dachte sich Murphy dann "Nicht mit mir!" und fing an sich zu verteidigen. Die beiden gifteten sich an, die andere Besitzerin schlug weiter mit der Leine und schrie.

    Dann biss er der Hündin hinter das Ohr liess nicht mehr los.
    Die andere besitzerin schlug weiter mit der Leine, diesmal auf meinen Hund.

    Ich bin da dann dazwischen, das alles dauerte dann mittlerweile ca. 20-30 sek, und habe Murphy an den Hinterbeinen hochgehoben in der Hoffnung er würde loslassen.

    Als ich ihm dann die Luft mit der Leine weggedrückt hatte, lies auich er nun los.

    Die Frau stand dann dort und sah natürlich in meinem Hund das Problem....

    Sie wollte meine Adresse, Namen und dann sofort zum Tierarzt.
    Da mein Nachbar mit seinem Hund als Zeuge danebenstand habe ich auch auf weitere Diskussionen verzichtet da meiner ja bis zu den ersten Biss den er hinnehmen musste zurückhaltend war.

    Zum Thema abrufen: Natürlich habe ich Murphy abgerufen nachdem er dann auch anfing sich mit ihr zu raufen. Erst war alles harmlos, eine Hündin schnappt nach ihm, er weicht aus und geht des Weges, doch irgendwie hatte das ausweichen heute nicht geholfen....

    Was habt ihr denn zu einem solchen Vorfall für eine meinung?

    Gruß
    siebling

  • Das ist halt blöd gelaufen.
    Beide Hunde waren frei, es kam zum Streit. Normal bezahlt jeder Hundehalter den Schaden, den sein Hund "angerichtet" hat. Dabei wird nicht berücksichtigt, wer angefangen hat. Es sind eben Tiere...

    Allerdings könnte es in deinem Fall sein, dass die andere Hundehalterin eine Mitschuld angerechnet bekommt, denn die Hunde anzustacheln, indem man mit der Leine drauf haut, ist nicht grade ein gutes Verhalten.

    Nimms mal locker, es sind Hunde, sowas kommt vor. Melde den Vorfall deiner Versicherung, schildere auch das Verhalten der anderen Halterin. Oder überlege dir, ob du dich nicht einfach ruhig und vernünftig mit ihr einigen kannst. Jetzt, wo der erste Schreck vergangen ist, lässt sie vielleicht normal mit dir reden. Vielleicht kann die Nachbarin auch vermitteln?

    Alles Gute und gute Besserung für die Hündin

  • shit happens

    Wie arg sind denn die Verletzngen?

    wenn mir sowas passieren würde und ich würde sehen, das die Besitzerin ihren Hund versucht daran zu hindern zu beisen würde ich meinen sofort da raushohlen.

    Das sieht dann für mich eher so aus als wüsste die Besitzerin, das ihr Hund gelegentlich so reagiert.

    Ich hätte ihr aber nicht meine Adresse gegeben, wenn ihr Hund angefangen hat.

    Wobei du ja allerdings das treffen der 2 anderen "gestört" hast, keine ahnung wie das dann rechtlich aussieht.

    Ich drück dir die Daumen, das alles gut wird.

  • Hallo,

    musste grad schmunzeln über das "Treffen gestört". Finde es witzig wenn ich mir vorstelle mit einer anderen HH auf dem Feld zu stehen und zu einer dritten, dazukommenden sage: Du störst unser Treffen... ;)

    Wie schwer sind die Verletzungen?
    Normalerweise ist es wirklich so, dass die HHs die Kosten selbst übernehmen müssen wenn beide Hunde frei sind.
    Da spielt es dann auch keine Rolle wer angefangen hat, leider!

    Wobei ich ehrlich sagen muss: sollte mein Hund anfangen und der andere wehrt sich nur, dann käme ich nie auf die Idee die andere HH dafür verantwortlich zu machen. :???:

    Liebe Grüße

    Steffi

  • wieso zahlen denn die Versicherungen nicht, wenn beide frei laufen? Meiner wurde früher schon mehrfach (immer von Hündinnen, er war kastrierter Rüde) angefalölen.. Immer waren beide frei, meiner erlitt die Verletzungen. Die gegner. Versicherung hat immer anstandslos bezahlt.
    Hat sich da etwas geändert? Also ich hab keine neuen Versicherungsbedingungen bekommen...

    Marion

  • also für mich kommts och so rüber,als wenn die gute dame mit zur eskalation beigetragen hat durch ihr "leinengefuchtel und geschlage"

    allerdings wurde bei mir vor gericht dieser einwand nicht anerkannt...da war des ja "verständlich" wenn ein alter mann mit "jahrelanger hundeerfahrung"*hust* auf die sich eh scho prügelnden hunde mit der leine eindrischt :???:

  • Zitat

    wieso zahlen denn die Versicherungen nicht, wenn beide frei laufen?


    Doch, die Versicherungen zahlen. Jeder muss den Schaden übernnehmen, den der eigene Hund verursacht hat, unabhängig davon, welcher Hund angefangen hat. Und wenn Hund versichert ist, zahlt das die Versicherung.

    Das mit dem "Treffen stören" find ich auch nett... Aber das ist nun wirklich kein Grund, für eine Schuldzuweiseung =)

    Ich sehe das übrigens wie Steffi, wenn mein Hund gebissen wird, nachdem er eine Streiterei angefangen hat, würd ich auch den anderen nicht zur Rechenschaft ziehen. Aber leider denken nicht alle Leute so...

  • Hi,

    danke für die Antworten.
    Nun ja, meiner wurde ja zuerst gebissen, hinter dem linen Ohr sind ein paar kleinere Stellen.

    Von der anderen HH-in haben wir bisher nichts gehört, mal abwarten....

    Bloss, wie hättet ihr reagiert wenn Euer Hund zwar nicht angefangen hat, aber dann auch seinen Biss nicht mehr lockern will??

    Gruß
    siebling

  • Naja, das kommt auf den Hund an. Mit Snoop hatte ich solche Situationen schon.
    Ich weiß aus Erfahrung, dass er andere Hunde am Ohr packt (ohne zu beissen!!!), weil er sie so am besten davon abhalten kann, ihn zu beissen.

    Am besten regeln sich solche Situationen bei uns, wenn ich und der andere Hundebesitzer einfach weggehen. Die Hunde machen dann nicht lange rum, sondern folgen ihren Besitzern.

    Aber es kann ja auch sein, dass es Hunde gibt, die das nicht interessiert, was der Besitzer macht. Ich behaupte also nicht, dass das immer geht...

    Auf keinen Fall hilft es, wenn jemand mit der Leine draufhaut... :/

  • Ich habe einen extrrem gefährlichen und hinterhältigen Hund und muß sehr vorsichtig sein dass er das gleiche nicht mit kleinen Kindern macht.
    Insbesondere daher, da ich meinen Adrenalingeladenen Hund bei einer solchen Beisserei nicht unter Kontrolle habe.

    Das war die Meinung der anderen Hundebesitzer hgeute Abend.

    Heute Mittag erhalte ich einen Anruf von dem Besitzer.
    Wir arrangieren ein Treffen bei ihm Zuhause, ich benachrichtige meinen Nachbarn/Bekannten/Zeugen, der dabei war und auch direkt danach nicht verstanden konnte warum die Hündin anfing auf meinen loszugehen.

    Die Verletzung der Hündin hat sich wohl entzündet, Tierarztlosten €85,-, ich solle zahlen.

    Ich schildere im Beisein von meinem Bekannten wie es sich abgespielt hat.
    Tatsächlich wird meinem Hund vorgewurfen dass er ein anderes Hundetreffen mit seinem dazukommen gestört hat, dies hätte er als wohlerzogener Hund nicht machen dürfen !


    Es wird von den anderen Herrschaften abgestritten dass die Hündin anfing meinen zu beissen.
    Ihr Hund hatte angeblich nicht die Möglichkeit gehabt zu beissen oder sich zu unterwerfen weil ihr ganzer Kopf im Maul von meinem Hund war....

    Woher mein Hund die bisspuren hinter seinem Kopf hat kann man sich nicht erklären, wahrscheinlich von einer anderen der offensichtlich häufigen Beissereien.....!?!

    Das mein Hund nicht losgelassen hat, obwohl ich ihm dies befohlen habe, wird als gefährlicher Ungehorsam gedeutet.
    Eine Entschuldigung meinerseits für sein Fehlverhalten und die baldige Erziehung solche Konflikte an einem Tisch mit feinem Juristendeutsch
    auszudiskutieren wurde dann doch als geschmacklose Übertreibung angesehen.

    Nun zu meinem Bekannten/Nchbarn/Zeugen...der, der letzte Woche unmittelbar nach dem Vorfall sagte mein Murphy hätte sich gewehrt nachdem er gebissen wurde, wusste aufeinmal heute nicht mehr ob der andere Hund überhaupt etwas getan hat....

    Ich hatte ihn gebeten mitzkommen weil ich der Meinung wäre dass es sschnell passieren könnte dass mein Hund als Staff-Bull Mix als gemeingefährliche Kampfmaschine dargestellt werden könnte.
    Genau das kam innerhalb der ersten paar Minurten und das obwohl der Sprachführer, der Mann der guten Dame a) nicht dabeigewesen ist,
    und b) meinen Hund gar nicht kennt.

    Mein Bekannter nun aufeinmal, konnte sich nicht mehr so recht daran errinern. Er weiß nur noch, sein Hundin und die andere spielten als ich mit Murphy um die Ecke kam und sich dazugesellte.
    Er liess sich beschnuppern und die deren Hündin zeigte "Agrression", worauf mein Hund auf deren losging und sich festbiss.

    Es geht hier um eine kleine Summe, einen Klacks....
    Für mich jedoch um das Prinzip!!!

    Wie würdet ihr enscheiden.
    Sich alles gefallen lassen und zahlen.
    Oder, deren Hund als gefährlich beim Ordnungsamt melden.

    Nichtz zahlen und es auf einen Prozess ankommen lassen?

    Ich bin im Moment, ca. 1,5h nach dem innerlich unheimlich wütend.

    Gruß
    siebling

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