Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Baustelle Hund.. bzw Frauchen!
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und mal wieder ein liebes Hallo..

wie manche wissen, wurde romeo vor knapp 2,5 Wochen gebissen..
( https://www.dogforum.de/ftopic91415.html )Seit einigen Tagen ist er nun wieder von der Verletzungsbedingten Leinenpflicht befreit..und wir drehen wieder unsere Runden..inklusive hundetreffen auf dem Feld !
Und genau das ist unser Problem..
Romeo ist jetzt elf Monate, er ist nach dem Biss sehr vorsichtig geworden, und sobald große(!) Hunde spielen wollen auch sehr ängstlich..nach ner kurzen Aufwärmphase dann gehts aber!
In den letzten Tagen hatten wir aber jetzt wieder 2 mal den Vorfall dass Rüden einfach auf ihn los sind.Das eine mal war es ein Staff, wo ich dazwischen gegangen bin.. ( Ich weiss, man darf es nicht
)
Aber ich hab mich in dem Moment wieder an den Biss erinnert und die Bilder wie Romeo danach aussah..
Hab dann meinen Hund rausgezogen, weil der Besitzer seinen Staff nicht zurückrufen konnte! Zum Glück hatte er nicht zugebissen..!!Romeo ist wirklich nicht auf Beisserei aus, er ergibt sich immer gleich, und würde nicht zurückbeissen..auch jetzt, nach dem Biss vor 2 Wochen, wo ich Angst hatte er könnte zum Angstbeisser werden!
Ich gebe zu, dass ich denke eher selber das Problem zu sein!
Mein Hund durfte immer rennen, ich habe mir immer gesagt die klären dass selber..jetzt, sobald ich Hunde seh, nehm ich ihn ran(zumindest wenn ich mir nicht sicher bin dass sie sich verstehen )
Wenn zu arg gespielt wird, ein bisschen gegrummelt wird, sich die Haare aufstellen, gerate ich in Panik und nehm ihn zu mir!
Ich kann meinem Hund NULL Sicherheit mehr vermitteln!
Zwar vertraue ich ihm, dass er nicht zubeisst, und er nichts herausfordern würde.. aber einige Hunde reagieren wohl zur Zeit allergisch auf meinen..
so dass ich einfach Angst hab,mein Hund wird wieder gebissen, obwohl er sich auch ergibt und nichts macht
Das war ja schonmal der Fall!Möchte keinen Hund haben, der später selber Angst hat vor Hunden.. er bekommt es ja von mir vermittelt!
Er ist jetzt im dem Alter, wos mit den Rüden nunmal los geht, aber so arg?
Das ist doch nicht normal!Er merkt sich dass doch jetzt dass manche andere Rüden doof zu ihm sind.. der bekommt doch einen Knacks,oder?

Ich konnte Romeo überall rennen lassen ohne irgendwelche Probleme, jetzt habe ich lediglich Angst, ihm passiert wieder so etwas!
Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben, wie ich meinem Hund wieder Sicherheit geben kann, und selber nicht schon so ängstlich das Feld betrete??
Liebe Grüsse,
Amira mit Romeo -
30. September 2009 um 21:45
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und mal wieder ein liebes Hallo..
Das ist dein Kopf.. da kann leider kaum einer drin rumhantieren außer dir selbst. Du musst dir einfach im Klaren sein, dass dein Hund sich wehren KANN, wenn er es muss. Er kann. Wenn du sein Selbstbewusstsein noch etwas aufpolierst, kann er erstrecht. Und zwar besser als du. Sei dir mal bewusst, dass dein Hund einen andren Hund sehr viel schneller und gezielter flachlegen könnte als du je. Du bist in einer solchen Situation eigentlich nicht die stärkere von euch beiden.. zumindest physisch..
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Danke für die Antwort!!
Ich sichere mich ab, das ist klar, wenn ein freilaufender Hund auf uns zukommt!!
Aber, ich kann nicht mehr vertrauen! Bei den anderen Hunden, die waren doch auch frei, und angeblich soooo lieb und verträglich mit Hunden! Und ja, ich weiss ja , wie mein Hund nach einer ach so tollen Aussage aussah..deswege, kein vertrauen mehr..Der Staff ist auf Romeo zugerannt und hat ihn angesprungen, ist auf ihn draufgesprungen, und das war wirklich sehr grenzwertig! Hatte überhaupt nichts mit spielen zu tun!Garnicht! Haben alle gesagt die es gesehen haben!
Er hat wie wild um sich rumgezwickt und wollte romeo erwischen, aber ich war schneller. dass mein ich damit! Ich bin mir sicher, er hätte auch zugebissen, hätte Romeo sich auch nur ein bisschen mehr bewegt!Zu der Sache mit dem zubeissen, warum hat Romeo dann nicht zugebissen, als der Leonberger ihn hingeschmissen hat und gebissen hat? Da hätte Romeo mehrmals die chance gehabt selber zuzubeissen!
Er hat es nicht gemacht, und die letzten Situationen auch nie Aggressionen, wenn einer auf ihm drauf lag und er auch wirklich Angst hatte!!Ich weiss, dass ich momentan die ängstlichere bin, und ihm das vorleb. Aber das möchte ich ja ändern..und deswegen schreibe ich hier

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Zu der Sache mit dem zubeissen, warum hat Romeo dann nicht zugebissen, als der Leonberger ihn hingeschmissen hat und gebissen hat? Da hätte Romeo mehrmals die chance gehabt selber zuzubeissen!
Er hat es nicht gemacht, und die letzten Situationen auch nie Aggressionen, wenn einer auf ihm drauf lag und er auch wirklich Angst hatte!!Dein Romeo ist ein Junghund, der ist in so einer Situation erst einmal so beeindruckt, dass er mehr oder weniger verdaddert ist.
Es wird aber auch die Zeit kommen, wo er sich aus der Erfahrung heraus so etwas nicht mehr gefallen lässt. Glaub mir, auch er wird in so einer Situation zurückbeissen, was aber nicht heißt, dass der andere Hund dadurch verletzungen erhalten muss. -
Hunde die sehr ängstlich auf andere Hunde reagieren, werden leider auch mal Opfer von Mobbingattacken. Man könnte meinen, dass sie wieder einmal angegriffen werden, aber es ist "nur" Mobbing, was Hund in den meisten Fällen sicherlich nicht bei dem Abwurf seiner Ängstlichkeit hilft. Eher im Gegenteil.
Mein Hund wurde auch sehr viel gemobbt, war unsicher und wusste nicht so recht wie er sich verhalten sollte. Er war damals genauso alt wie dein Romeo heute. Dazu kommt noch, dass sie nun erwachsen werden. Rüden reagieren plötzlich anders auf den Rüden. Er selber merkt auch, dass etwas los ist und verunsichert dadurch auch. Das trifft sicher nicht auf jeden Rüden zu, kann aber. Hinzu dann noch der Angriff und schon weiß Hund nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Und wenn das Fraule auch noch eine Koller bekommt, dann ist es ganz aus.
Meinem Hund hat damals geholfen, dass er viel mit souveränen Hunden zusammen war, die ihm zwar ab und zu mal die Grenzen gezeigt haben, aber ihn nicht gemobbt haben. Vielleicht kennst du ja solche Hunde, die ihm nichts tun würden. Treff dich mit ihnen, damit der Hund UND du merkt, dass andere Hunde nicht so schlimm sind. Denn wenn Hund wieder selbstbewusster wird, wird das Mobbing reduziert. Und dadurch wird dein Hund wieder er selbst.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Habe zwar eine Hündin, aber kann so gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Meine Lilly wurde letzte Woche selbst gebissen. Gesundheitlich gesehen hatten wir wohl Glück im Unglück, seelisch...wird sich wohl erst zeigen. Lilly war immer ein fröhlicher Hund, hat jeden freudestrahlend begrüßt, kannte keine Angst und jetzt....ist sie vorsichtiger geworden. Ich schreibe hier, weil ich diese Angst, die du durchmachst, kenne. Nachdem wir grünes Licht vom TA bekommen haben hatte ich wahnsinnige Angst. Angst, dem Hund erneut zu begegnen (da unmittelbare Nachbarschaft) und Angst, überhaupt wieder mit ihr Gassi zu gehen.
Lilly zeigt quasi auch dieses Verhalten, wie dein Wuffel. Anfangs ist sie bei großen Hunden erst ängstlich, was sich aber nach kurzer Spielzeit legt. Und Hunde, die net angeleint sind, bellt sie kurz an, lässt sich aber auch schnell wieder beruhigen.
Ich habe am Abend des Vorfalls unsere Hundetrainerin angerufen, die zu mir sagte, dass es jetzt u.a. ganz wichtig ist, dem Hund Sicherheit zu vermitteln und auf keinen Fall Angst zu zeigen. Und dass man dem Hund vertrauen soll und ihm nix vormachen soll, denn der Hund merkt das sofort. Toll, habe ich mir gesagt. Wie kann man sich loyal und selbstsicher verhalten, wenn man seine Angst net völlig abstellen kann. Ich kannte nur einen Ausweg-> Die Stelle, an der Lilly gebissen wurde, ganz oft zu gehen. Das hat mir geholfen und ich habe den Eindruck, dass Lilly -zumindest an dieser Stelle- meine Sicherheit spürt. Vielleicht hilft dir das auch? Ich weiß net, wo der Vorfall passiert ist und ob ihr danach nochmal an dieser Stelle wart? Habe den Thread noch net gelesen, aber ist für morgen vorgemerkt.
Vertraue dir und deinem Wuffel, die Idee von PocoLoco würde ich übrigens auch aufgreifen. Ich wünsche VIEL ERFOLG!
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hallo,
du tust mir wirklich leid und dein wuffel auch! und du hast richtig erkannt, der fels in der brandung ist immer herrchen bzw frauchen.
und wenn die ganz flach und angespannt atmen, merkt das der hund.
ergo: tief durchatmen, immer wieder... das beruhigt ungemein! und vertraue deinem hund, der verhält sich sicherlich richtig, wenn ein anderer hund kommt. diesem rasputin würd ich allerdings gänzlich aus dem weg gehen, bis dein "kleiner" selbstsicher genug ist. das schafft er nur durch erfolge. auch kleine erfolge sind erfolge. also immer wieder mir anderen, anfangs bekannten hunden, mit denen er sich versteht, treffen.das schafft ihr schon, du darfst dir nur nicht zu viele gedanken machen!

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Ja, wir werden in 4 Wochen umziehen, dort sind wieder andere Hunde, die wir auch schon kennen..und da, werden wir beide wieder sicherer sein, hoffentlich!!
@ KiriNRW
Danke, du verstehst mich wirklich
Wünsche dir und deiner Maus auf jeden Fall alles gute!Sind Rasputin paar mal beim spazieren gehen begegnet, von weitem, er wollte sofort wieder agressiv zu romeo hin! Gehe jetzt immer wo anders spazieren,er muss sich jetzt für die wochen ja auch nicht mehr mit rasputin anfreunden, was eh nicht klappen würde!!
Danke für eure Antworten,
werde mich jetzt auch nach einer neuen Hundeschule umschauen, dass auch ich wieder sicherer werden
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Zitat
werde mich jetzt auch nach einer neuen Hundeschule umschauen, dass auch ich wieder sicherer werden
Lass Dir Zeit bei der Suche.Unser Hund wurde bis er 12 Monate alt war auch des öfteren gemobbt oder verprügelt. Nicht so schlimm wie deiner aber Spaß hat das auch nicht gemacht. Wir haben dann eine gute Hundeschule gefunden, da haben uns u. A. Mantrailling empfohlen. Das hat ihm wirklich geholfen.
Alles Gute
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Anton hat sich in dem Alter in dem jetzt dein Romeo ist auch immer sofort auf den Rücken geworfen. Das führte dazu, dass sich manchmal alle anwesenden Rüden auf ihn eingeschossen haben, auch die sonst so lieben und verträglichen. Er wurde dabei nie gebissen, aber irgendwann war er dann von der Mobberei so überfordert, dass das einzig sinnvolle war, ihn aus der Situation rauszunehmen.
Mittlerweile ist Anton 15 Monate alt. Er vermeidet immernoch Konflikte, aber wenn ein anderer Rüde es unbedingt wissen will, dann lässt er sich jetzt auch auf ein Kräftemessen ein und weis sich auch zu wehren, ohne dass es zu ernsthaften Beissereien kommt.
Deinem Hund hilfts du am besten wenn du Konflikte, selbst wenn sie zu Verletzungen führen, vollkommen emotionslos angehst. Für Hunde gehört so etwas zum Leben dazu. Wir Menschen haben mit unserem Harmoniebedürfnis ein Problem damit. Ich hatte schon einige Hunde die Bissverletzungen davon getragen haben. Das führte idR. dazu, dass sie den Angreifer nicht mehr so gut leiden konnten und das lebenslang. Ansonsten hatte es aber keine Auswirkungen auf ihr Verhalten.
Ich weis wie schwer es ist eine Angst die sich einem im Kopf eingenistet hat wieder los zu werden, aber wie du schon richtig erkannt hast, schadest du deinem Hund damit mehr, als die eigentliche Beisserei. Ich würde Romeo vorerst nicht nicht große Hundgruppen mit vielen Halbstarken reinschmeissen, sondern mit wenigen ausgesuchten Hunden spielen lassen. Rüden sollten auch dabei sein und vor allem solltest du den Eindruck haben, dass die Halter ihre Hunde im Griff haben und gut einschätzen können. Mit der Zeit wird sich deine Sicherheit und das Selbstvertrauen deines Hundes dann auch wieder aufbauen.
Gruss Liane
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