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Immer für eine Überraschung gut...

  • Hi.
    Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll und versuche es Stichpunktartig zu gestalten, weil die drei Jahre Border Collie passen nicht auf eine DINA4 Seite.
    Verheiratet, vier Kinder (1mnl.,3wbl.), ältester möchte einen Hund, da er sonst keinen Sport macht fand ich es ideal, weil einen Hund kann man nicht in den Schrank stellen wenn man keine Lust drauf hat.
    Ernährer sagt: OK, wenn ihr meint, aber ich habe keine Pflichten sondern höchstens Rechte.
    Wie gesagt, Border Rüde (intakt) lebt nun seit drei Jahren bei uns und ist immer für eine Überraschung gut. Nicht nur das ich seit fast 2 1/2 Jahren aufpassen muß bei anderen Rüden jetzt fängt er auch noch an antipatien gegen Zweibeiner zu entwickeln.
    Meine Kinder (17, 16, 13 u. 9) kann ich bis auf den Ältesten überhaupt nicht mit ihm rausschicken (der schafft das körperlich ihn zu halten).
    Ich muß mit ihm raus und kann dabei nicht cool bleiben, Hundebegegnungen sind für mich ein Alptraum, das merkt mein Stinktier natürlich und nach einigen Zwischenfällen mit Personen wird es fast unerträglich.
    Erziehungstechnisch habe ich eigentlich alles durch: Welpengruppe, Hundeschule, Hundetrainer, Spielgruppen für Erwachsene Hunde, Master Plus, Halti, Discs, Clicker, mobile Hundeschule, Lehrgänge mit Günther Bloch, Bücher, Bücher, Bücher, Bachblüten (für uns Beide)und und und...
    Was Ich brauche ist jemand, der dreimal täglich mit mir Gassi geht und MIR zeigt wo es lang geht und zwar ohne dafür jeweils 40 Euro zu verlangen weil dann macht es erst recht keinen Spass mehr.


    Soviel für jetzt
    Lilli

  • Hallo!
    Erst mal muss ich sagen, dass ich es ziemlich mutig finde, dass Du so offen bist! Viele Leute haben Probs mit ihren Hunden, doch nur die wenigsten scheinen so engagiert zu sein wie Du, wenn man sich mal durchliest, was Du bis jetzt so versucht hast.


    Ich denke nur, dass hier Rat ziemlich schwierig ist. Du scheinst ja schon bei Profis Hilfe gesucht zu haben...
    Ausserdem ist es immer unsinnig, (meine Meinung) per Ferndiagnose Ratschläge zu erteilen, da man ja das Team Hund /Mensch nicht kennt.
    Wo kommst Du denn her??? Vielleicht ist ja jemand hier im Forum aus Deiner Nähe, der Dir mal unter die Arme greifen kann und mit Dir zusammen spazieren geht?


    Liebe Grüsse, Marta&Monster

  • Wir wohnen im Landkreis Nürnberger Land, eigentlich eine sehr hundefreundliche Gegend. Es gibt auch viele, doch für deren Besitzer sind die Hunde einfach da. Die machen sich überhaupt keinen Kopf um Erziehung. Ich habe auch ab und zu mit Streunern zu tun,bei dem den ich jetzt dauernd treffe weiß ich noch nicht wo er hingehört.
    Habe auch schon überlegt ob ich es mir nicht auch so einfach machen soll:
    Morgens die Tür auf mit der Vorgabe "um 15 Uhr bist du wieder da und mach keinen Blödsinn". Es ist alles sehr müßig und nervenaufreibend.
    Auch weil ich von meinen Männern keine Unterstützung beim Erreichen meiner Erziehungsziele erhalte. Die finden ihn nämlich so wie er ist OK.
    Allerdings habe ich oft für Verwirrung gesorgt wenn ich immer neue Anweisungen im Umgang mit dem Hund gegeben habe oder wollte.
    Mit der Konsequenz ist das eben so eine Sache.


    Bye Lilli

  • Hallo Lilli !


    Erstmal muss ich sagen das ic hbeeindruckt bin das Du es so lange so aushälst. Du scheinst Deinen Hund echt zu lieben, auch mit seinen Macken. Ich kenne genug die ihren Hund schon lange abgegeben hätten bei solch einem Stress.
    Leider kann ich Dir auch nicht so richtig einen Tip geben. Du hast ja schon alles probiert und mit Profis schon zu tun gehabt.
    Das einzige was mir einfällt, aber das kostet ja auch wieder Geld, zu einem Tierverhaltenstherapeuten. Bei uns gibt es hier einen guten, bei der war ich mal vor einer Weile und die hat mir echt geholfen. Das wäre halt noch so eine Idee.
    Und es gibt ja auch so eine "Problemhundausbildung". Da weiss ich zwar auch nicht viel mehr von, aber das klingt ja eigentlich sehr passend.
    Und, vielleicht gibt es ja auch bei euch in der Nähe einen BC-Züchter mit dem Du Dich mal treffen kannst ?!
    Mehr fällt mir leider nicht ein, ich wünschte ich könnte Dir mehr helfen. -Aber wie ja hier auch schon gesagt wurde, Ferndiagnosen sind eh schwierig...


    Wünsch Dir viel Glück und viel Erfolg, Caro

    Be all you can be

  • Hallöchen!
    Die Probleme mit deinem hund sind sicher ziemlich anstrengend für Euch alle. 2 kleine Tipps ( ob sie helfen - weiß ich nicht) - meine Chambers stellt sich nämlich immer blöd, wenn man mit ihr schimpft, sie tut´s dann nämlich ganz kurz das was sie nicht tun soll (sprich sie hat´s gehört) macht aber dann trotzdem weiter - wenn ich dann aber mit total süßlicher Stimme rede, kommt sie dahergewedelt und da kann ich vorher "hier" geschrien haben, was ich will.
    Was mir bei anderen Hundebesitzern schon oft aufgefallen ist, wenn ich mit meinem "Hundebaby" daherkomme. Sie erschrecken förmlich reißen den Hund an sich, und prompt beginnt er sich aufzuführen. Ich glaube der Hund spürt diese Angst des Besitzers, dass jetzt sicher gleich wieder etwas passiert. Einzige Möglichkeit: Ablenkung und zwar beide - vertieft in ein Lieblingsspiel, Unterordnung , Leckerli und Kontrolle der eigenen Körpersprache. Ich denke wenn man zusammenzuckt sobald ein anderer Hund daherkommt...
    Bei meinem Vorgängerhund ( allerdings kein BC) hatte ich immer den Beißkorb dabei ( den sie nicht leiden konnte) sobald sie etwas getan hat was verboten war - > Beißkorb.
    Leider wohne ich nicht bei Euch in der Nähe
    Halt die Ohren steif
    Gruß aus Wien
    Silvia und Chambers

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also ich bin auch so einer der mit anderen nicht so gut klar kommt.
    Ich kann absolut nicht mit Rüden und auch nicht mit Welpen oder jungen Damen. Am Anfang hatte ich total extreme Probleme, war echt total agressiv zu anderen Vierbeinern, aber zum Glück ist mein Frauchen mit mir in einen Hundeverein gegangen und hat mir mit gearbeitet. Und es hat echt gefruchtet, mittlerweile kann ich an vielen Rüden vorbeigehen ohn das ich sie anmotze. Allerdings geht das nur, wenn Frauchen mich ablenkt, in dem sie mit mir redet und mich auf Leckerlie fixiert. Klappt echt spitzenmäßig. Es darf mir halt nur keiner ganz dicht auf den Pelz rücken, weil dann hält mich nix mehr und ich geh drauf. Zum Glück ist noch keinem meiner Gegner was passiert, ich zeig denen halt das ich
    nur meine Ruhe haben will und gut ist es. Manchmal lässt isch halt so eine Situation nicht vermeiden, denn leider begegnen mir immer wieder Hunde ohne Leine und dann kanns halt mal passieren. Ich weiß nicht warum ich so ein schlechtes Sozialverhalten habe, ich komme aus Spanien und weiß nicht mehr wie und wo genau ich mein erstes Legensjahr verbracht habe. Ich denke ich habe einfach eine schlechte Erfahrung gemacht, oder aber ich hatte NIE mit anderen Hunden zu tun.

  • Hallo Lilli!
    Hm, schade, komme leider auch nicht aus Deiner Gegend.
    Das Einzige, was mir noch so eingefallen ist, ähnlich wie fliegenflys Vorschlag, ist eine Border Collie Schule (Infos findest Du auf der Seite von http://www.countrydog.de), die sich u.a. speziell mit dem Problemverhalten von Bordis auseinandersetzen. Vielleicht mailst Du mal dahin? Vielleicht lassen da einige Lösungsansätze finden? Vielleicht lassen sich ja bei der Border Rescue auch telefonisch Wege finden, ohne dass Du wieder viel Zeit und Geld ausgeben musst...
    Ansonsten finde ich auch fliegenflys Idee mit Züchtern in Deiner Nähe sehr gut!


    Wenn es wirklich gar nicht mehr geht, und Du trotz aller Versuche wirklich mit ihm überfordert bist, würde ich mir an Deiner Stelle überlegen, ob Du Deinen Hund nicht an jemanden vermittelst, bei dem er einfach ein besseres Zuhause hat und wo jemand mit viel Ahnung mit ihm arbeiten kann.
    Ich kann das wie gesagt nicht beurteilen, weil ich Euch nicht kenne, aber ich denke, in einen solchen Fall ist keine Schande, seinen Hund abzugeben, sofern man sich Mühe bei seinem neuen Zuhause gibt und ihn nicht im nächsten Tierheim entsorgt.


    Liebe Grüsse, wünschte auch, ich könnte mehr helfen!


    Marta&Monster

  • Hallo Lilli ! Ich habe gehört das Borders Agressiv werden wenn sie zuwenig beschäftigt werden. Was machst du mit Deinem Border, treibt ihr Sport(Agilliti, Dogdancing oder andere Sachen) der Border muß gefördert werden vieleicht reicht es eurem Border nicht, was ihr mit ihm macht. Ist er kastriet, da werden die Rüden auch ruhiger, das weiß ich von vielen Bekannten.Gruß Babsiborder :) P.s finde ich toll das du Dir soviel müche gibst.

  • Hi Lilli!


    Tja, Ferndiagnosen sind wirklich schwer. Als ich aber Deine Zeilen las, kam mir zu allererst in den Sinn, daß es sich bei Euch um ein Rangordnungsproblem handelt. Vielleicht hängen Eure Probleme in erster Linie damit zusammen, daß Euer Hündchen der Chef im Haus ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es mit dem Hund und dessen Erziehung umso besser funktioniert je weniger an ihm herumerziehen, und bei Euch sind es doch einige! Du hast zwar schon viele Bücher gelesen, ich werde Dir aber jetzt trotzdem ein ganz gutes zu dieser Problematik empfehlen: "Ist mein Hund wirklich dominant?" von Joel Dehasse, Edition Ratgeber/Haustier
    Es ist ein kleines sehr gutes Buch, vielleicht findest Du ja darin Hilfe!!


    "Es gibt kein Versagen, es sei denn man gibt auf!"


    Liebe Grüße
    Astrid :?

  • Hallo Lilli,
    wer sagt er habe keine Probleme mit seinem Hund, der ist nicht ganz ehrlich. Nur was sind Probleme? Das ist relativ! Der eine sieht es schon als Problem an wenn sein Hund auf das Bett geht, was einem anderen wiederum garnichts ausmacht. Was ich damit sagen will, ist das es jeder Mensch anders sieht, was du vielleicht als Problem siehst ist für andere garkeines. Mein Tipp, überlege was du an dir bzw. im Familienbereich als Probleme siehst und beratschlage mal mit der Fam. wer welche Probleme mit eurem Hund hat. Wenn ihr dabei merkt, dass jeder schon unterschiedlicher Auffassung ist, merkt ihr auch ganz schnell woran es liegen kann. Es gibt ein meineserachtens nach super gutes Buch : Was tu ich nur mit diesem Hund? von Eric H.W. Aldington. Es ist sehr gut geschrieben und man findet einige Probleme, die man bei sich selber schon festgestellt hat. Weiterhin würde ich raten, wenn ihr einen entgegenkommenden Viebeiner sichtet, versucht eurem Hund mit Leckerlis und Erzählungen abzulenken.
    Was mich aber mal interessieren würde: hat euer Hund schon mal zugebissen oder macht er einfach nur den Molli?
    Schreib doch noch mal darüber würde mich sehr interessieren.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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