erst alles gut-und dann ist sie weg!
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also ich habe ein ähnliches problem, nur dass meine sich nicht verzieht weil sie angst hat, sondern einfach um ihren spaß zu haben.
ich will das unbedingt in den griff bekommen, auch wenn sie schon 6 ist, ich will mit ihr entspannt laufen gehen können.jetzt hab ich den link hier über das schleppleinentraining durchgelesen und habe trotzdem eine frage:
in dem text steht ja auch, man solle sich darauf gefasst machen dass es kaum richtige spaziergänge zeitweise gibt, wegen den andauernden richtungswechseln. (einmal schleppleine, immer schleppleine)
was mache ich denn dann um die hunde körperlich auszulasten? gar nix machen ausser richtungswechsel usw ist ja auch gemein. und um dem hund ein bisschen bewegung zu schaffen kann man ja auch kein fahrrad fahren z.B, weil man da sein training nicht durchziehen kann, und der hund ja auch am fahrrad später gut hören soll. ?!und wie reagiere ich wenn sie an der ca. 5 meter-leine NICHT auf kommando "hier" z.B hört? soll ich sie dann zu mir herziehen? und dann mit leckerli o. freuen usw loben?
wie oft und lang sollte man das training denn täglich machen? da stand nur mehrmals täglich, in kleineren einheiten.

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Hallo,
hast du hier erst alles gut-und dann ist sie weg! schon mal geschaut ?*
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Erstmal möchte ich dir sagen nimm die die Kritik nicht so stark an das mit 2 gleichen Theman.
Viel Glück.
Ih versuche es auch mit schleppleine.
Aber nala ist 13 Wochen und läüft ordentlich an der leihne ,naja ,ab und zu wird mal in die leihne gebissen ,aber ich würde es ja auch am Anfang nicht schön finden angeleint zu sein. -
Zitat

Ich habe nicht gesagt, daß man Hunde generell nicht eher ableinen kann. Ich habe nur gemeint, daß das bei meiner Hündin nicht möglich gewesen wäre. Mag sein, daß das bei dir & vielen anderen so einfach ging, aber bei der Threatstarterin scheint das ja ebenfalls nicht problemlos zu funktionieren.Ich wollte damit ja auch nur gegenhalten. Man kann das nämlich nicht pauschalisieren. Es ist immer anders. Aber man muss es eben probieren. Früher oder später.
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Zitat
Ich wollte damit ja auch nur gegenhalten. Man kann das nämlich nicht pauschalisieren. Es ist immer anders. Aber man muss es eben probieren. Früher oder später.
Da hab ich mich wohl zu unpräzise ausgedrückt. Dachte es wäre klar, daß es um ängstliche Hunde geht.
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Zitat
Ich würde dir ein Geschirr und Schleppleine empfehlen solange sie ängstlich ist und nicht hört.
So hast du sie besser unter Kontrolle.
Das würde ich auch sagen.
Ihr habt ja nach zwei Wochen auch noch keine richtige Bindung aufgebaut.Wünsche viel Erfolg bei der Erziehung.

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Ich würde einen Panikhund i m m e r an der Schleppleine führen. Genauer gesagt: in jeder Situation, in der du sie später ohne Leine laufen lassen möchtest.
Wenn du sie rufst und sie nicht hört, gibst du einen kurzen Ruckimpuls, so dass sie auf dich aufmerksam wird. An der SL muss der Hund deshalb immer mit Geschirr laufen.
Später lässt du die Schlepp schleifen und trittst bei Bedarf drauf oder nimmst sie auf.
Bei einem sehr ängstlichen Hund, würde ich erwägen, ihn abholen zu gehen (statt Impulsruck). Und dann kommentarlos an der "Gefahrenstelle" vorbei gehen. Erst loben, wenn der Hund sich dir zuwendet oder sich sichtlich entspannt.
Bei meinem Hund hat ein ermunternder Tonfall auch geholfen, sie etwas zu ermutigen (nicht als Lob, eher als ein Anstacheln).Der Vorteil mit der ständigen Schlepp ist auch, dass du den Hund und sein Verhalten sehr genau kennen lernst, weil er sich ja frei bewegen kann. So bekommst du sehr genau mit, auf was er locker, auf was er panisch reagiert.
Mein ultimativer Buchtipp für Angsthunde:
"Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben"
von Patricia B. McConnell
EUR 6.90Hier wird ein Angstabbau-Training sehr verständlich und praxisnah beschrieben.
Ich schrieb ja schon in dem anderen Thread:
Das Problem ist, dass der Hund kein anderes Verhalten lernen kann, wenn er sich durch Flucht erfolgreich aus der Situation befreien kann. Dann ist das sein Verhalten der Wahl. Erst wenn er lernt, sich mit Situationen auseinanderzusetzen, wird er ein größeres Verhaltensrepertoire entwickeln.
Deshalb ist es - ähnlich wie beim Jagen - wichtig, dass der Hund keinen Erfolg bei der Flucht hat (von der Gefährdung, die durch das Weglaufen entstehen kann, ganz abgesehen).
Weiterer positiver Effekt: Er ist mit der Schlepp mit dir in Verbindung und kann die Erfahrung machen, dass es in deiner Nähe sicher(er) ist. Das stärkt sein Vertrauen in dich und die Bindung!Bei uns waren es 8 Monate permanente Schleppleine und jetzt läuft der Hund zu 95 % frei. Auch Verkehrssicherheit lässt sich super mit Schlepp trainieren! (Über den Kommentaren von anderen, warum der Hund ne 10 m Leine hinter sich herzieht, muss man freilich drüber stehen
)Wenn der Hund "nicht bestechlich" ist, seht er vermutlich noch zu sehr unter Stress. Akuter Stress/Panik drängt alles andere in den Hintergrund, auch den Futtertrieb.
Beobachte deinen Hund, ob er statt Leckerli auf verbaltes Lob oder Streicheln positiv reagiert (ggf. ist ihm auch das zu viel).
Wichtig ist: Ganz viel Ruhe und Souveränität ausstrahlen, damit der Hund sich an dir orientieren kann/mag.
(Mir hat geholfen, dass ich mir selbst gesagt habe, dass die Situation ungefährlich ist - um nicht auf der Angst des Hundes mitzuschwingen, die kann ja durchaus "ansteckend" wirken.)
Sinkt der Stress, wird der Hund vermutlich Leckerli annehmen (was dann auch ein Indikator ist, dass der Hund nicht mehr in der totalen Panik ist).
Bei meiner hat es 4 Wo gedauert. -
Ohja, das Thema passt auch total gut zu uns. Allerdings ist unser Paniker nicht zehn Monate, sondern elf Jahre alt. Wir haben ihn vor einigen Wochen aus dem Tierheim übernommen und wussten um seine Panikattacken.
Die Panikattacken haben sich quasi über Nacht gebessert. Vielleicht ist es die Freude (oder der Schreck) über ein eigenes zu Hause, vielleicht ist es die Tatsache, dass er nun immer Menschenkontakt hat. Auf jeden Fall geht es zu Hause viel, viel besser als im Tierheim.
Dennoch sind die Panikattacken, wenn auch in abgemilderter Form, immernoch da.
BigJoy ... dein Beitrag ist wirklich super, hat mir sehr weitergeholfen. Viele Punkte machen wir schon so und Du hast mich nochmal darin bestätigt. An andern Punkten habe ich aber auch noch einmal ein bisschen Anregung bekommen. Zum Beispiel werde ich mal den Trick probieren, auf den Ruckimpuls zu verzichten und ihn wirklich abzuholen. Wobei wir im Moment meistens schon den positiven Effekt haben, dass er in Angstsituation nicht mehr flüchtet sondern direkt zu mir läuft. Dort kauert er sich zwar immernoch bewegungsunwillig zusammen, aber die Entwicklung gefällt mir schonmal gut. Was denkst Du dazu? Ist das gut? Oder doch eher nicht?
Auch versuchen wir, ihm keine Erfolgserlebnisse (Hund hat Panik, Rudel kriecht mit eingekniffenem Schwanz nach Hause) zu bescheren sondern ziehen unsere Runden konsequent durch. Das beschreibst Du ja auch. Hier habe ich allerdings noch eine Frage, auch wenn man sie vermutlich nicht pauschal beanworten kann. Wenn der Hund sich zitternd auf den Boden kauert und erstmal nicht weiter will ... was tun? Warten bis die Panikattacke abklimmt? Es ist wie Du sagst, sobald die Panik schwindet, werden auch Leckerlis aufgenommen. Auch auf "Hopp, Auf ..." in freundlichem aber energischem Ton reagiert er dann gut. Oder einfach konsequent weiterlaufen?

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unsere (ca 8 Monate), ist auch aus dem TH, und ist sehr ägnstlich bis panisch. deshalb und weil wir in der Stadt wohnen, ist sie immer an der Leine oder der Schlepp, nur zum spielen auf der Hundewiese im Park, da lass ich die Schlepp mal los. Uns ist einfach das Risiko, sie könnte sich erschrecken und dann kopflos abhauen, und das auch noch in der Stadt, viel zu groß. Dennoch, es wird jeden Tag besser, manchmal können wir schon fast normal an fremden Menschen vorbeilaufen, und dann vergisst man, bis zur nächsten Panikattacke vor unserer Haustür, dass man nen ägstlichen Hund hat. Aber wir haben uns gleich an eine Hundetrainerin gewandt, denn zumindest anfangs, will ich mich ein bißchen unterstützt und (auch wenns komisch klingt) von jemand professionellem kontrolliert wissen, damit ich einfach keine dummen fehler mache, die der Hund mir dann nie vergisst (die haben bei sowas ein super gedächtnis). außerdem will ich nicht, dass unser Lünchen im Leben so sehr eingeschränkt wird durch ihre angst, dafür würde ich vieles machen.
Mein Tipp also auch, Schlepp, Geschirr, (evtl Hundetrainer) und befolge die tipps von BigJoy, so in der Art machen wir das auch.
die Büchertipps führe ich mir auch noch zu gemüte.
Und lass dich nicht von rückschlägen entmutigen, insgesamt wird es besser, aber der zustand des hundes wir von so vielen faktoren beeinflußt, dass es dir vorkommt wie ein ständiges auf und ab.
viel glück und durchhalten...! -
Zitat
Wobei wir im Moment meistens schon den positiven Effekt haben, dass er in Angstsituation nicht mehr flüchtet sondern direkt zu mir läuft. Dort kauert er sich zwar immernoch bewegungsunwillig zusammen, aber die Entwicklung gefällt mir schonmal gut. Was denkst Du dazu? Ist das gut? Oder doch eher nicht?
Ja, das halte ich für eine gute Entwicklung! Sobald der Hund sich dir zuwendet, ihn "annehmen", also lobend ansprechen.
Perfektes Timing ist der 1. Moment, der Ansatz, dass sich dein Hund dir zuwendet in seiner Unsicherheit. Wenn du genau dieses Punkt triffst, verstärkst du sein Sich-an-dir-orientieren und nicht das Zusammenkauern/die Angst!ZitatWenn der Hund sich zitternd auf den Boden kauert und erstmal nicht weiter will ... was tun? Warten bis die Panikattacke abklimmt? Es ist wie Du sagst, sobald die Panik schwindet, werden auch Leckerlis aufgenommen. Auch auf "Hopp, Auf ..." in freundlichem aber energischem Ton reagiert er dann gut. Oder einfach konsequent weiterlaufen?

Äh, das verstehe ich gerade nicht. Lässt er sich per aufmunterndem Tonfall aus dem Kauern lösen? Dann so weiterverfahren!
Versuche, die Ermunterung anzusetzen, wenn sich erste Unsicherheit zeigt, also vor dem Kauern, bevor die Panik eskaliert.Mein Weg ist, dem Hund Selbstbewusstsein "zu leihen". Wenn er unsicher ist, soll er sich an dir orientieren und die Erfahrung machen, dass du die Situation angemessen einschätzt. Motto: Okay, der Boss meint, is' nix Schlimmes".
Parallel dazu versuche ich, das Selbstbewusstsein des Hundes zu stärken/aufzubauen (das ist ein anderes, weites Thema
)Wenn der Hund einmal kauert, ist das Problem, ihn aus dieser Haltung rauszukriegen, ohne ihn noch mehr zu verschrecken. Das musst du ausprobieren, was da der "schmerzfreiste" Weg ist, um den Hund aus der Blockade zu lösen.
ich habe meine Hündin schlichtweg wieder auf die Beine gestellt und bin weiter gegangen.
Wenn der Hund so weit blockiert, ist die Lernsituation eh im Eimer. Dann musst du ihn aus der Blocke lösen, egal wie. Ein blockierte Hund lernt nix. Es geht hier also nicht darum, dass du diese Blockade nicht belohnen darfst, sondern den Hund wieder aufnahmefähig zu machen.
Dazu kann auch gehören, kurz abzuwarten, bis sich der Hund wieder der Umwelt/dir zuwendet.Ich habe gute Erfahrungen mit Bachblüten zur psychischen Stabilisierung gemacht, hier ein Link:
http://www.doc-nature.com/index.php3
Ist ein wenig Arbeit, die passenden Blüten herauszusuchen, aber eine nebenwirkungsfreie und relativ preisgünstige Unterstützung des Verhaltenstrainings.2 weitere Tipps:
Meine Hündin bekommt als Nervennahrung morgens Hüttenkäse mit Honig (8 kg Hund = 1/3 Becher Hüttenkäse mit einem Spritzer Honig). Es muss im mehrstündigen Abstand zu anderem Futter gegeben werden, damit es seine volle Wirkung entfaltet.
Mit dieser Mischung bekommt der Hund eine Zusatzgabe L-Tryptophan, eine Serotonin-Vorstufe, zugeführt. Angsthunde haben häufig einen gestörten Serotoninhaushalt (ähnlich psychisch belasteter Menschen).Ich füttere maisfreies Hundefutter. Mais steht in Verdacht, bei der Verwertung negativ in den Serotoninhaushalt einzugreifen, das kann Ängstlichkeit (oder auch Hyperaktivität) futterseitig verstärken.
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Q bigjoy:
deine tipps sind echt toll!heute hatte meine süße einen echt guten tag,waren mit ihr im wald,sie hat rumgetobt und kam gut auf ruf,radfahrer waren auch kein weltuntergang mehr-nur noch ein halber.
ich denke auch das viele umwelteinflüsse ihr das leben schwerer machen als wir menschen denken,gerade weil sie vorher nie viel kennengelernt hat,nur aufm hof lebte (so mein wissen)#zb will sie oft nicht ausm auto wenn wir zu hause sind.aber ich muss auch anner hauptstraße parken,die lauten vorbeifahrenden autos..alles gruselig für sie.wenn ich sie ermuntere rauszu kommen will sie nicht und bleibt stur,dann bleibt oft nur das ich sie herausheben muss,aber dann gehts auch...aber das lernt sie ja auch noch...denke ich...ganz bestimmt. - Vor einem Moment
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