freilaufende Reitbegleithunde

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  • Zitat

    Sag doch einfach: Bitte nehmen sie ihren Hund an die Leine. Sonst muss ich meine frei laufen lassen und die hat schon so manches Pferd scheu gemacht.
    Vielleicht hilfts, kommt ein bisschen auf das Pferd an das der Reiter da unter sich hat.

    Das habe ich auch schon überlegt. ABER:

    * Wenn die Pferde dann wirklich scheuen und was passiert, habe ich vermutlich ein riesen Problem am Hals.

    * Lotte ist winzig, die nimmt doch niemand ernst

    * Lotte könnte leicht verletzt werden. Ich bin da echt schissig, seit ich gesehen haben, wie mein einstiges Pferd einem Hund das Rückrad zertrümmert hat und ein anderes Pferd einem Hund den Schädel....

    * Wer einen Hund mit am Pferd hat, hat sein Pferd vermutlich an Hunde gewöhnt...

  • Hallo!!!

    Meine darf erst mit zum Ausreiten, seitdem das Absitzen links am Rand vor mir perfekt klappt. Dort muss sitzen bleiben, bis ich das Kommando auflöse, egal was da kommt.

    Trotzdem versuche ich vom Pferd aus mit dem anderen Hundehalter Kontakt aufzunehmen, ob es diesem lieber ist, wenn ich Jacky anleine.

    Selbstverständlich sitze ich dann ab und leine an.

    Vom Pferd aus anleinen kann ich nicht, dazu ist das Größenverhältnis zu unterschiedlich.

    lg Andrea

  • Ich finde sooo großartig, dass Ihr da alle so gewissenhaft vorgeht :yes: Aber bei meinem Problem hilft mir das nicht :no:

    Werde gleich wohl mal das Ordnungsamt anrufen und fragen....

    EDIT: Andrea, ist Dein Jacky ein JRT? Gibt es einen Foto-Thread? Ich find den bildschön...

  • Danke!!! :ops:

    Sie ist aus dem Tierschutz, vermutlich ist JRT mit drin. Hab sie schon als Welpi bekommen, einen Foto-Thread gibts noch nicht, sollte ich vielleicht mal in Abgriff nehmen.

    Hört wie ne Eins und nimmt ihre Aufgabe als "Vorpferd" richtig ernst ;) , meine Stute hasst es nämlich an erster Stelle zu gehen. Also schick ich neuerdings immer den Hund voraus.

    lg Andrea

  • Ich meinte auch nicht das du sie wirklich losmachen sollst. Das wäre zu gefährlich, da gebe ich dir Recht.
    Wie gesagt es kommt auf das Pferd an. Auch wenn das Pferd an Hunde gewöhnt ist, kann es vor einem kläffenden, aufgedrehten Hund sehr leicht scheuen. Und gerade weil dein Hund so klein ist, könntest du dich dem "kläffender Minihund" Klischee bedienen. Ich würde diese Möglichkeit als Notnagel sehen, die du im Hinterkopf hast.

  • Ja, bitte einen Foto-Thread!

    Kommt sie aus Spanien? Sie hat das, was ich auch an Lotte so mag. Klein, aber sehr graziel. (Oder sieht das nur auf dem Foto so aus?)

    Das mit dem Vorpferd finde ich großartig.

    EDIT:

    @ Kleinemoni: Das ist gar nciht schlecht. Vielleicht kann ich Lotte knurren und bellen auf Befehl beibringen.

  • Hallo Trilian,
    also du machst mir ja Angst mit "Ordnungsamt" und "Pferde durch kläffende Hunde scheu machen"....
    Ich weiß jetzt nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe: du hast einen kleinen Hund und hast Angst, daß dieser den Pferden kläffend zwischen die Beine rennen würde..? Oder daß er kläfft, wenn der unangeleinte Hund des Reiters auf ihn zurennt? Oder daß er verletzt wird?

    Ich reite seit knapp 20 Jahren und natürlich gehe ich auch gerne mit Pferd und Hund ins Gelände.
    Weder mein Hund noch der Hund meiner Reitbegleitung waren dabei jemals angeleint.
    Natürlich begegnen wir immer wieder Spaziergängern oder auch anderen Reitern mit ihren unangeleinten Hunden. Es gab wirklich noch nie ein Problem. Natürlich rennt auch mein Hund auf fremde Hunde zu (in erster Linie um zu Spielen).
    Ich kann meinen Hund aber abrufen, das hat nix damit zu tun, ob ich auf dem Pferd sitze oder auf dem Boden stehe.
    Ich meine, wenn es tatsächlich zu einer problematischen Begegnung zwischen Dir und einem Reiter mit Hund kommen sollte, könntest Du auch mal großzügig und geduldig agieren, ruhig bleiben, selbst wenn Du Dich juristisch im Recht befindest. Der Reiter hat deutlich mehr damit zu tun sein evtl. nervös gewordenes Pferd UND seinen Hund festzuhalten, als ein Spaziergänger am Boden mit Wauzi an der Leine. Das hat nichts mit "auf dem hohen Ross" sitzen zu tun - ganz im Gegenteil: er muß Ross und Hund gleichzeitig handlen können und ist dabei halt auch mal schnell überfordert. Also sei bitte ein wenig nachsichtig .... :gut:
    LG
    Flatwalk

  • Naja,
    also prinzipiell versuchen wir ja auch so rücksichtsvoll wie möglich zu sein, also unsere Hunde werden bei Sichtung/Hören von Reitern ins Fuss genommen und angeleint, damit sie eben nicht auf die Pferde losstürmen, denn sie lieben Pferde einfach über alles.
    Aber einen frei laufenden fremden Reitbegleithund, möchte ich auch nicht auf meine Hunde zurennen/diese bedrängen sehen, so wie ich das auch bei jedem unbekannten Hund nicht mag.

    Da sollten doch die selben Anstandsregeln gelten, wie beim Gassigang auf der Erde-sprich, wenn andere Hunde kommen, kann man den gut ausgebildeten Reitbegleithund einfach ranrufen und anleinen, inbesonders wenn der andere Hund an der Leine ist, dafür gibt es ja spezielle Leinen, die man vom Sattel aus, dem Hund umlegen kann.

    Also gegenseitige Rücksichtnahme ist immer noch der Schlüssel, um Zwischenfälle zu vermeiden!

  • naja, aber wenn man damit überfordert ist, dann sollte man lieber darauf verzichten den hund mit zum ausreiten zu nehmen. schließlich, kann das auch gefährlich für hund, reiter, fußgänger und deren hunde sein :/
    und schnell mal aben absitzen den hund an die leine nehmen oder den hund festhalten bis der fußgänger mit hund vorbeigelaufen ist ist ja jetzt nun auch nicht die welt. (solche leinen die man dem hund vom sattel aus umlegen kann sind leider nicht so billig)

  • Ich finde mich extrem nachsichtíg....

    Bei der ersten Begegnung mit der Dame kam sie mit ihrem ziemlich großen Pferd ziemlich flott auf einem engen unübersichtlichen Weg auf uns zugeschossen. (Hätte ich das Pferd nicht herannahen hören, weiß ich nicht, ob ich hätte ausweichen können.)

    Also habe ich unsere Hunde (da hatte ich Trudi auch mit) am Rand abgesetzt, weil ich mir einfach nicht sicher bin, wie sie auf Pferde reagieren.

    Die Dame trabte ohne ein Wort des Dankes an mir vorbei. (Allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie auch mehr mit bremsen beschäftigt war...)Einen Moment später sprang der :zensur: -Dalmatiner zwischen unsere beiden Zicken. Trudi war natürlcih sofort in Panik. Sie stammt aus dem Teirschutz und große Hunde sind ihr unheimlich, wenn sie nicht ausweichen kann. Ich konnte sie aber auch nicht laufen lassen, da sie über eine gehörige Portion Jagdtrieb verfügt und ich Schiß hatte, dass sie dem "flüchtenden" Pferd nachjagd.

    Ich wurd den Hund auch nicht wieder los, er hat unsere beiden immer wieder massiv und rüpelhaft "angespielt". Frau Reiterin rief nur immer "Pepples komm" und "Der tut nix" Das Ende vom Lied war, dass ich den Hund grad noch loswerden konnte, bevor es zu einer ernsten Keilerei kommt.

    Bei der zweiten Begegnung hatte ich nur Lotte dabei. Als ich die Pferde kommen sah, habe ich sie rangerufen und angeleint. Eben weil ich nicht weiß, wie sie mit Pferden ist.

    Wie befürchtet tauchte auch der Dalmatiner auf. Frau Reiter rief immer wieder "Nein, Pepples, nein.... es will nicht jeder Hund mit Dir spielen" Ich hab dann zurück gerufen, dass meine auch nicht spielen darf, weil sie verletzt ist. (Gut 1 Euro-Stück große Wunde an der Schulter, Klammern kommen erst Freitag raus.)

    Und was ist? Nix ist. Die Dame hat weiterhin nach ihrem Hund gerufen aber mehr war auch nicht.

    Ganz ehrlich: Lotte ist grad erst gebissen worden. Ich finde nicht, dass ich ihr im Moment Hundekontakte zumuten muß, wenn sie nicht ausweichen kann. Und ableinen ist mir echt zu riskant. Die WEge hier sind eng und ich hab einfach Schiß, dass sie dabei unter ein Pferd kommt.

    Nochmal: Mein Problem sind keine "normalen" Hundebegegnungen. Für gewöhnlich kann Lotte sowas gut selbst lösen. Aber mit den Pferden dazwischen ist mir das echt zu heikel. (Was zum großteil daran liegt, dass ich meinen Hund kenne und mir sicher bin, dass sie extrem respektlos mit Pferden wäre. Zu den Kühen kann ich sie auf jeden Fall nicht (ungesichert) mitnehmen.

    Und ich hätte auch kein Problem damit, wenn die Reiterin in der Situation nur ein Mindestmaß an Rücksichtnahme an den Tag gelegt hätte.

    Aber so bin ich echt hilflos und auch wütend.

    Das alles gilt natürlich nicht für Reiter, die ihre Hunde unter Kontrolle haben..

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