Deckenrammler
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Hallo,
Chilli hat das auch so mit ca. 5-7 Monaten gemacht. Am liebsten sein Hundebett, seine Decke und seine Kuscheltiere. Da hab ich ihn auch gelassen, da ich hier im Forum gelesen habe, dass es bei seinen eigenen Sachen ok ist. Er hat auch nie was anderes genommen.
Es ist genau so schnell wie es gekommen ist, wieder verschwunden. Seine Aufreitversuche bei anderen Hunden habe ich konsequent unterbunden. Macht er auch nicht mehr.
LG
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Hallo,
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Das macht unser Lottchen (13 Wochen) auch mit IHREM Schmusehandtuch. Ein großes Badelaken, das auch regelmäßig "totgeschüttelt" wird und das sie ständig durch die Gegend zerrt. Kenne das von unseren anderen Hunden im Babyalter auch, Welpen machen das untereinander. Sie üben Dominanzverhalten. Im Babyalter finde ich es mit dem eigenen Spielzeug ungefährlich, hörte bei den anderen (wir hatten immer Hündinnen) von alleine auf. Ich würde es energisch verbieten bei allem, was mir gehört (also auch anderen Handtüchern, Decken usw.) und auf jedem Fall ab Pubertät! Mit Unterordnung hatten wir eigentlich bisher nie Probleme. Natürlich muss sie sich alles, was ihr gehört, auch wegnehmen lassen - üben wir regelmäßig.
elise -
Wenn ich das so lese, weiß ich glaub ich, warum mein Hund sowas nicht macht. Er muss sich nicht unterordnen, keiner von uns ist dominant und unterwirft einander. Sondern wir sind ein Team, in dem wir beide gleichwertig sind und mein Hund mir vertraut, weil ich ihm Sicherheit und Führung gebe.

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Hmm...Dein Hund muss sich Dir nicht unterordnen?
Wie funktioniert das im Alltag? Diskutiert Ihr bestimmte Sachen aus?
Ansonsten wird hier bei uns auch niemand unterworfen und mein Hund besteigt seine Decke trotzdem.
Ich glaube kaum, dass das was miteinander zu tun hat. Unterbinden tue ich es auch. Einfach aus dem Grund, weil die Decke danach stinkt und wenn die Decke stinkt, stinkt meine Küche auch. So etwas mag ich nicht haben
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Bei unserer Hündin ist das Rammeln ihres Bettchens ein deutliches Anzeichen für Streß. Als Welpe/Junghund wollte ich sie gut auslasten und habe Gott sei Dank irgendwann gemerkt, daß ich sie damit eigentlich nur überfordert habe. Damals hat sie praktisch täglich ihr Bettchen in der Mangel gehabt. Inzwischen konnten wir ihren Streßpegel drastisch senken und jetzt rammelt sie nur noch ganz, ganz selten einmal. Aber man erkennt sofort, daß dies nach aufregenden Erlebnisssen, wenig Schlaf usw. ist.
Mein Tipp: achte einfach mal drauf, wann Euer Hund rammelt. Was ist an dem Tag passiert?Gruß Kristine
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Dazu hab ich auch ne Frage. Seit Lucy in den Stehtagen ist rammelt sie ein bestimmtes Plüschtier von sich.
Unterbinden oder nicht? -
Zitat
Wie funktioniert das im Alltag? Diskutiert Ihr bestimmte Sachen aus?
Ich muss nicht diskutieren. Er hat, wie ich bereits schrieb, meine Führung akzeptiert, ohne das ich ihn mir unterordnen (ist in vielerlei Hinsicht für mich das selbe wie Unterwerfen) musste. Ich muss ihm nicht "zeigen" das ich der Chef bin.Am Anfang, als ich ihn hatte, dachte ich auch, dass ich ihm sagen muss, wer von uns das sagen hat. Das ist gründlich in die Hose gegangen. Heute bekommt er klare Ansagen und hält sich dran, da er es mir recht machen will (hat einen starken Will to Please) und weil ich souverän und zielgerichtet in meinem Umgang mit ihm bin. Das ist erfolgsversprechender als Unterordnung und Unterwerfung/Dominanz und wie das alles heißt. Ich würde es eher als Balance sehen. Er hält sich an Anweisungen, was für ihn ein sicheres Leben bedeutet, in dem er Ruhe findet.
ZitatAnsonsten wird hier bei uns auch niemand unterworfen und mein Hund besteigt seine Decke trotzdem.
Ich habe auch nicht behauptet, dass es hier einer wird. Nur ich finde bei einem Welpen davon zu sprechen, dass er Unterwerfung und Rangordnungsangelegenheiten übt in dem er Stofftiere oder Decken rammelt, etwas eigenartig. Welpen haben nicht viele Möglichkeiten zu zeigen, dass sie überfordert und gestresst sind und das sollte man sich vor Augen halten sollte, bevor man von Trieb, Rangordnung und Unterordnung sprechen kann. Genauso wenig, wie man von einem Hund der ständig auf andere Hunde aufreitet von einem Dominanten sprechen kann.
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Ja, vor allem der Punkt mit der Unterordnung war mir nicht klar.
Denn unterordnen muss sich ein Hund ja immer.
Aber jetzt weiß ich, wie Du das gemeint hast
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Zitat
Genau das verstehe ich unter "Unterordnung". Sagt ja keiner, dass du deinen Hund schlagen, anschreien oder sonstwie schlecht behandeln sollst!
Und dann sind Hunde ja auch sehr unterschiedlich Wo bei meinem allerersten Hund ein sanft-ernster Blick voll ausreichte, hätte die zweite Dame nicht mal gestutzt. Da mussten wir ziemlich konsequent trainieren, aber auch ohne zu "Gewaltmitteln" zu greifen. Das hängt sowohl von der Rasse ab als auch von der "individuellen Disposition". Auch Geschwister desselben Wurfes sind doch schon sehr sehr unterschiedlich, je nach Platz in der Rangordnung. Wenn einer einen starken "Will to please" hat, hat man Glück gehabe und/oder die richtige Rasse.
Dass jeder Welpe, der "rammelt", gestresst ist, möchte ich stark bezweifeln. Aber wenn ich meinen Hund erziehe, lenke ich nunmal das Verhalten in eine Richtung, die ich für richtig halte. Und wenn ältere Hunde spätestens ab Pubertät sich ständig an Tischbeinen zu schaffen machen oder andere Hunde nerven, würde mich das stören.elise
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Kann mir vielleicht noch jemand auf meine Frage antworten?
Scheint irgendwie untergegangen zu sein
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