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  • Hallo!
    ich bin neu in diesem Forum und habe direkt eine Bitte.
    Meine 11-jährige Paula kann nicht allein bleiben.
    Sie ist es ein bis zweimal in der Woche je 7 Stunden. Häufig nur einmal da ich durch meine Museumstätigkeit auch am Wochenende arbeite. Dann ist mein Mann zu Hause.
    Paula zerlegte Türen, Sofas und fraß Bücher oder Spielsachen an. Mit zerlegen meine ich wirklich zerlegen. Sie kam dann z.B. in den Garten und von dort (nach zerlegen des Gartentors) auf die Straße. Jetzt haben wir ihr einen separaten Raum gegeben (16 qm ) mit einer extra Zwingertüre. Sie hat dort ein Sofa, eine Matratze, Spielsachen und Leckerchen. Wasser ist ja selbstverständlich.
    Als ich gestern heim kam hat sie versucht durch das Gitter zu kommen. Der Kopf war aufgekratzt. Blut auf dem Boden. Augen geschwollen.
    Sie hat wirklich selbszerstörerisch an diesem Gitter gearbeitet.
    War heute beim Tierarzt. Cortisonspritze, Schmerzspritze, Augentropfen,
    Creme gegen Entzündung. Sie tut mir schrecklich leid.
    Bleibt mir wirklich nur ein Hundesitter?
    Ich wäre sehr froh über Ratschläge und Tips.
    Ach, ansonsten ist Paula eine ausgespochen Gute. Wenn ich zuhause bin klebt sie meist wie ein Magnet an mir.
    Liebe Grüße
    Petra

  • das ist ja heftig. leider kann ich dir da nicht helfen. aber für mich sieht es so aus, als hätte sie eben nie gelernt allein zu bleiben. ich denke sowas kann man auch mit alten hunden trainieren, aber es wird viel zeit, ausdauer und aufwand nötig sein.

  • Wie lange hast du Paula denn schon? Hatte sie immer schon Probleme mit dem Alleine-Bleiben? Wie habt ihr es ihr beigebracht/mit ihr geübt?

    Ich denke, dass ein Hundesitter für die 2 Tage die beste Lösung wäre (wenn sie dort nicht auch Terz macht).

  • wer ist denn otto? ein hund?

    hat paula denn gelernt alleine zu bleiben?
    macht sie das erst seit kurzem oder zerlegt sie seit 10 jahren deine wohnung???

    klingt für mich als ob sie von heute auf morgen allein bleiben muss und das nie beigebracht bekam :/

  • es gibt viele hunde, die schlecht alleine alleinbleiben können, aber sehr wohl mit zweithund. ich nehme mal an, euer otto war dieser zweite hund.

    paula versucht wohl nur, mit allen mitteln bei ihrem rudel zu sein, und nimmt dabei sogar verletzungen in kauf.

    entweder hundesitter oder... was spricht gegen einen neuen zweiten hund?
    vielleicht ein bereits erwachsener aus dem tierschutz, der auch eine zeit alleinbleiben kann. ich denke, es gibt gute chancen, daß sie ihre zerstörungswut damit sein lässt.

  • Otto war unser Rüde und ist im vorigen August gestorben.
    Ich habe Paul seit sie 10 Wochen alt ist. Paula und Otto sind seit fast 10 Jahren in diesen ein bis zwei Tagen allein gewesen. Sporadisch oder bei Gewitter mußte Paula dann Dinge zerlegen. Otto gab sich mit dem vergessenen gelben Sack oder Mülleimer zufrieden. Nun haben wir leider keine intakten Türen mehr um Paula vor sich selbst zu schützen.
    Also vor der, zwar wenig befahrenen, aber doch Straße.
    Übrigens hat sie auch 1500 qm Grundstück. Aber eben nicht wenn ich arbeite.
    Liebe Grüße
    Petra

  • Wenn sie so durchdreht, daß sie sich sogar selbst verletzt, würde ich nicht lange fackeln und einen Hundesitter engagieren. Hier wird keiner einen Tipp haben, der dieses extreme Verhalten mal eben abstellt.

  • Zitat

    Wenn sie so durchdreht, daß sie sich sogar selbst verletzt, würde ich nicht lange fackeln und einen Hundesitter engagieren. Hier wird keiner einen Tipp haben, der dieses extreme Verhalten mal eben abstellt.


    denke auch, das wird fürs erste die schnellste lösung sein, aber auf dauer würd ich echt wieder für nen zweithund plädieren, denn da is dieses verhalten ja kaum aufgetreten.

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