Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Vom eigenen Hund gebissen
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Das dies bei ihr nicht der richtige Weg ist und war weiß ich auch. den Fehler habe ich leider begangen.
Sowas sollte man bei keinem Hund anwenden. :/
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4. August 2009 um 15:44
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Vom eigenen Hund gebissen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Aber doch noch mal die allgemeine Frage an alle, ist das weg und aussperren aus dem Rudel (in ein anders zimmer) in dieser Situation gerechtfertigt?Den Hund hätte ich erst mal komplett ignoriert.
Ob sie das Aussperren mit ihrer Beißattacke verbunden hat, ist sehr, sehr zweifelhaft, denn eine "Strafe" (besser Konsequenz) für ihr Verhalten müsste schon innerhalb von, 0,001 Sek. erfolgen.
Wobei, selbst wenn sie es hätte miteinander verbinden können, löst das definitiv das Problem in der Ursache nicht.
Deshalb brauchst du darüber nicht weiter nachzudenken!Ich sage es nochmal, obwohl du den Fehler schon selber eingesehen hast:
Niemals den Hund im Nacken runterdrücken, Nackenschütteln anwenden.
Das ist für den Hund eine Bedrohung!Suche dir sofort eine gute Trainerin, jemanden, wie ich dir schon beschrieben habe!
Alles andere sind nur Mutmaßungen - mache das nicht im Alleingang, der Schuss geht nach hinten los.Nun überarbeit ich den Text noch mal:
Du bist völlig unsicher inpuncto Umgang mit dieser Hündin, deswegen brauchst du dringend Hilfe!!!
Der Hund hat eine Vorgeschichte...
Sie braucht eine sichere und souveräne Führung, die du ihr zurzeit nicht bieten kannst.
Du magst Hundeerfahrung haben, deine anderen Hunde hatten keine Vorgeschichte und waren eben anders.
Und reite nicht auf der Rangordnung im herkömmlichen Sinne herum. Das Wort Dominanz definiert etwas ganz anderes, als du meinst.Hole dir HILFE.
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Grüße,
ich kann den Beitrag meiner Vorschreiberin nur unterschreiben.
Bei allem, was ich von dir hier lese, bist du total unsicher, was dein Verhalten gegenüber dem Hund angeht.
Da geht aber jeder Versuch dem Geschehen Herr zu werden nach hinten los.
Ein unsicherer Hund mit Vorgeschichte dieser Rasse braucht einen absolut sicheren und selbstbewußten Hundeführer, sonst sind Probleme vorprogrammiert, wie man ja bei dir sieht.
Wegsperren nach dem Vorwurf bringt NULL, außer, dass der Hund noch mehr verunsichert wird.
Ich würde den Gesundheitlichen Aspekt aber auch nicht komplett außen vor lassen. Glaube kaum, dass der Hund beim Tierheimtierarzt geröngt worden ist. Das schnappen, wenn der Hund hinten angefaßt wird, kann durchaus auf Gelenkerkrankung (z.B. HD oder Spondylose) deuten. Also laß dies unbedingt richtig abklären (röntgen).
Und dann hol dir einen guten Hundetrainer ins Haus, der sich speziell mit dieser Rasse auskennt.
Fürs selber rumprobieren bist du einfach zu unsicher und die Gefahr, die von dem Hund ausgehen kann, ist dafür einfach zu groß
lg
sabine
(hatte Jahrelang einen Pitbull Mix) -
Hallo,
ein Hund kann nach einem Vorfall innerhalb von 3 Sekunden noch einen Zusammenhang herstellen.
Wenn es wirklich nur 0,001 Sekunden wären, dann könnte kein Mensch der Welt reagieren.Das Wegsperren ist ein Rudelausschluß und wir von vielen Menschen in der Hundeerziehung genutzt. Aber auch diese Methode sollte sofort nach einer Untat geschehen und ist kein Allheilmittel. Man braucht verschiedene Maßnahmen und je nach Fehlverhalten fallen die Maßnahmen unterschiedlich stark aus.
Wegen Deiner Reaktion:
die ist völlig normal und man braucht erstmal um wieder runter zu kommen. Klar hätte man schneller reagieren müssen, aber wenn man nicht darauf gefasst ist, dann greifen die eigenen Instinkte ein und lösen eine Kettenreaktion aus. Erstmal Schutz (Hände vors Gesicht), Gedanken rattern, ohne dass der Mensch einer Reaktion fähig ist. Wenn man dann feststellt, dass man blutet, dann schaut man erst mal nach was da los ist, denn das Schmerzempfinden ist durch das Adrenalin ausgeschaltet.
Die 3 Sekunden sind schon lange um. Nur wenige Menschen reagieren bei einem Angriff sofort mit Gegenwehr und das sind dann auch Menschen, die sich damit auskennen.Von daher ist Deine Reaktion völlig normal gewesen.
Auch ich rate Dir zu einem Hundetrainer/in, die sich die Sache zuhause anschaut und Dir dann sinnvolle Ratschläge gibt.
Meiner Meinung nach gibt es durchaus Hunde, die ängstlich / unsicher sind und dennoch versuchen "Chefe" zu sein. Dazu fühlen sie sich aber regelrecht genötigt, weil der Besitzer nicht in der Lage ist sie zu führen und das Vertrauen fehlt. Hier braucht es einen richtigen Erziehungs- und Regelplan für Mensch und Hund. Dies gibt beiden Sicherheit und oft lösen sich dann die Probleme in Luft auf. Mit Gewalt hat das aber nichts zu tun.
Ich hoffe Du findest bald jemanden der sich die Sache mal genauer anschaut und Dir weiterhilft.
Liebe Grüße
Steffi
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Hallo,
wenn ich einen Hund weg sperre und ignoriere lernt er nichts.
Er versteht nur dein Verhalten nicht und ist verunsichert.Es ist schwer das Verhalten Deines Hundes zu interpretieren, aber ich denk Du hast da einen extrem verunsicherten Hund zuhause, der wenig Vertrauen in seine Umwelt hat und mit bestimmten Situationen schlichtweg überfordert ist.
Sie hat wahrscheinlich noch nie jemanden gehabt, der ihr ein anderes Alternativverhalten außer Schnappen gezeigt hat.
Einige reagieren rückzüglich, andere gehen nach vorn.Mit dem weg sperren erreichst Du nichts, ich denke sogar es tritt das Gegenteil ein, denn eine Basis für Vertrauensaufbau ist das nicht.
Gott sei dank hast Du sie nicht am Genick gepackt und unterworfen.
Das wäre dann wahrscheinlich vollends in die Hose gegangen.Bei solch einem Hund würde ich als erstes Management betreiben, was bedeutet:
1. einen geregelten Tagesablauf herstellen, mit festen Gassi- und Fütterungszeiten
2. ich würde sie nicht groß anfassen, keine großen Schmuse-Szenen herbei führen. Es gibt Hunde, die sich da quasi rein fallen lassen und plötzlich merken: Ach schiete, das ist mir doch zu eng, wie komm ich jetzt hier raus? Die finden sich dann plötzlich im Konflikt wieder.
3. Achte auf ihre und Deine Körpersprache. Nicht über sie beugen, Annäherung mit abgewandtem Körper und Blick/Kopf.
Wenn Du merkst, ihr wird was unheimlich oder sie gerät in Konflikt, zieh Dich zurück.Solches Verhalten stärkt Vertrauen und macht Dich für sie einschätzbarer.
Such Dir bitte einen Trainer, der NICHT auf Rangordnungs-Gedöns arbeitet.
Denn verunsichert ist sie schon genug.
Ich hatte auch mal pflegeweise so einen zuhause und im TH lang mit ihm gearbeitet.
Alle meinten ich müsste dem zeigen wer der Boss ist.
Die, die das versucht haben wurden aus Unsicherheit heraus attackiert.
Mir hat er irgendwann sogar sein Stöckchen abgegeben.Evtl. ist sie am hinteren Bereich auch so empfindlich weil sie mal ungewollt gedeckt wurde o. ä.
Gruß Regine
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Das ist jetzt ansatzweise OT - aber mich interessiert, warum so viele hier so eindeutig gegen das (kurzfristige) Wegsperren nach solch einem Vorfall sind?
Ich arbeite mit Hunden und bin in all den Jahren zwei Mal gebissen worden. Beim 1. Mal war die Verletzung nicht schlimm, tat aber höllisch weh, in dieser Situation konnte ich kurz, energisch und ohne Emotionen richtig reagieren und das Thema war erledigt.
Beim 2. Mal (anderer Hund) war der Biß so heftig, dass ich einige Minuten gebraucht habe, bis ich wieder was anderes als Sterne sehen konnte... Und DA habe ich den Hund zunächst mal in einen anderen Raum geschickt. Weil ich nämlich stinkenkackesauer(auf mich, den Hundehalter, den Hund, ach, in dem Moment auf die ganze Welt....) war. Nicht - und noch dazu zu spät - überreagieren wollte und erstmal zur Ruhe kommen wollte, um nachzudenken. Ich fands nur wichtig, dass nicht ICH den Raum verlasse, sondern der Hund.
Ich verfahre auch so, wenn einer unserer Hunde "pöbelt" - wer sich nicht benimmt, fliegt (kurz) raus. Das gehört zu unserer Hausordnung und klappt so gut, dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, dies zu hinterfragen.
Damit wir uns richtig verstehen - ich betrachte das Wegsperren nicht als Strafe, sondern einfach als eine Möglichkeit der De-Eskalation. Bei dem Beißvorfall, bei dem ich nicht rechtzeitig reagieren konnte, eher als "Moment des Sammelns" für mich. Bei Hunde-Pöbeleien untereinander, einfach um die Situation kurz zu entschärfen, nach ein paar Minuten haben die Herrschaften jeweils vergessen, worum es ging und der "Rausgeflogene" kommt ganz ruhig und unspektakulär wieder dazu.
Wer von den Nicht-Wegsperrern kann mir ein paar mehr Hintergründe nennen?
LG, Chris
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Das direkte Ausschließen aus dem Rudel ist glaube ich nur in genau der Situation richtig, bzw "sinnvoll", wenn der Hund nach dir geschnappt hat.
Ansonsten bin ich aber auch Befürworter des Ignorierens.
Es gibt Tage, da bin ich sauer auf Paula und auf mich, weil ich wieder so nachgelassen habe in der Erziehung und Paula das natürlich "ausnutzt". Dann ärgere ich mich sehr. Das Ignorieren "hilft" MIR dann, besser damit umzugehen. Und Paula bekommt auch nicht bei jedem Stupser o.ä. Aufmerksamkeit.
Manche halten das für Quatsch, aber dem Hund schadet es sicherlich nicht so dermaßen und ich trainiere MICH, konsequenter zu sein.
Paula erinnert mich recht schnell daran, wenn ich mal wieder erziehungstechnisch nachgelassen habe
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Hallo Chris,
wenn man den Hund zwecks Deeskalation oder um sich selbst zu sammeln aussperrt, spricht nichts dagegen.
Wenn unsere Rüden sich mal prügeln, brülle ich sie auseinander und bevor es wieder eskaliert, wird auch einer ausgesperrt (für kurze Zeit).Speziell in diesem Fall hat das Aussperren der Hündin nach dem Biss, der aus zeitlichen Gründen auch nicht unmittelbar folgen konnte, keine Auswirkungen auf ihr Fehlverhalten. Weißt du, wie ich das meine?
Die Hündin kann den Zusammenhang Biss und Aussperren als "Strafe" nicht in den Zusammenhang bringen und wird es deswegen (wegen des Aussperrens) in Zukunft das Beißen nicht unterlassen...Für mich klingt es so, als würde die TE meinen, dass das Aussperren nach solchen Attacken das Problem löst. Das wird es definitiv m.E. nicht lösen.
Dass man erst mal Luft holen muss, um sich zu sammeln, ist in Ordnung und wenn man den Hund dann nicht sehen möchte, ist das auch ok.Vielmehr sollte geschaut werden, was mit der Hündin los ist.
Sie scheint unsicher zu sein, genauso wie Frauchen.
Und mit Aussperren löst man das Problem einfach nicht - sie wird es in bestimmten Situationen wieder tun.
Da muss einfach geschaut werden, in welchen Sitaution sie es macht.
Ob es Unsicherheit, Angst, Bedrängnis oder sonst was ist, auch gesundheitliche Aspekte sollten ausgeschlossen werden.Gruß
LeoIch hoffe, es war einigermaßen verständlich, was ich meine ;-)
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Speziell in diesem Fall hat das Aussperren der Hündin nach dem Biss, der aus zeitlichen Gründen auch nicht unmittelbar folgen konnte, keine Auswirkungen auf ihr Fehlverhalte
Finde ich ganz gut erklärt

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Chris,
noch mal ich ;-)
Ich konnte meinen Text nicht noch mal überarbeiten bzw. ergänzen.Wie gesagt, wenn unsere Rüden Zoff hatten, sperre ich auch einen kurz aus.
Das passiert auch sofort und unmittelbar.
(Manchmal lasse ich das auch, je nach dem)Daraus resultiert aber nicht, dass sie es, in sagen wir mal in drei Monaten, nicht wieder machen würden.
Das Aussperren ersetzt keine Therapie bzw. die Ergründung, warum ein Hund sich so verhält.
Leo
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