Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund auslasten. Zu viel, zu wenig, das falsche?
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Hallo ihr Lieben,
ich schreib euch, weil ich absolut am Rätseln bin bezüglich Sam (9,5 Monate, Flat-Coated) und seinem Tagesablauf.Eine unserer "Baustellen" ist, dass Sam immer wieder aufspringt und bellt sobald sich was im Flut tut (wir wohnen in einem 5-Parteien-Haus).
Daraufhin meinte man, Sam sei nicht ausgelastet genuch, nicht müde genuch, denn "ein müder Hund sei ein braver Hund". Macht Sinn, scheint mir absolut logisch, aber irgendwie ist Sam dann wohl nie müde.Wir haben in den letzten 2-3 Wochen unser Program umgestellt: gespielt wird nur noch draussen, drinnen soll relaxt und geschlafen werden, wir gehen am Tag so um die 90-120 Minuten spazieren wobei in dieser Zeit.
Bei den Spaziergängen versuchen wir möglichst viel Abwechslung einzubringen, mal spazieren wir 1 Stunde lang an der Leine, mal legen wir einige Stops ein um spielen Suchspiele, Apportier- und Dummyspielchen oder Ballspiele.
An den See fahren wir etwa 2-3 Mal die Woche, wo Sam dann so richtig loslegen kann.Wenn wir nach dem Spazieren gehen nach Hause kommen, ist Sam schon müde und döst vor sich hin, aber er springt dennoch bei jedem Geräusch auf, folgt uns dennoch auf Schritt und Tritt.
Wenn Sam für ein paar Stunden alleine bleiben muss, achten wir natürlich sehr darauf ihn auszupowern, und dennoch spielt, bellt und rennt durch die Wohnung in unserer Abwesenheit (wir nehmen ihn auf, wenn wir weg sind) und pennt natürlich tief und fest, wenn wir wieder da sind.Müssen wir tatsächlich mit einem 9,5 Monate alten Retriever ein tägliches 3-4 Stunden Auslauf-Program ausführen, damit er müde wird?!
Das kann es ja auch nicht sein...Die einzigen Tage an denen er wirklich zu platt ist um auf jedes Geräusch zu reagieren, sind die Tage an denen wir mit ihm bei Freunden sind. Dort spielt er dann stundenlang mit deren Kinder und derern Hund. Können wir ja aber nicht jeden Tag machen.
Wir würden unheimlich gerne mit Sam einem Hundesportverein beitreten, daraus wird aber nichts, da wir in der Pampa leben und hier nichts dergleichen angeboten wird.

Würde mich sehr freuen auf ein paar Antworten, Anregungen und Tipps.
Liebe Grüsse,
Lynn -
3. August 2009 um 10:15
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Zuviel Abwechslung

Gerade Arbeitshunde haben oft ein echtes Problem mit dem abwechslungsreichen Programm, dass ihnen ihre Besitzer bieten. Für sowas sind die nie gezüchtet worden - sie kommen damit schwer klar.
Ich denke, insgesamt ist der Ablauf okay, Du solltest die Spaziergänge nur "öder" gestalten
Und auch wegen "gruseliger Dinge" nicht so viel machen - lieber ignorieren und so tun als wär da nix. Einen Bogen gehen ja, aber nicht mit Belohnung arbeiten. Du belohnst sonst das Gefühl der Angst mit.Bei einem so jungen Hund ist Beschäftigung noch nicht so wichtig. Wenn sie in dem Alter keine Ruhe finden, dann meist wegen zuviel.
Gerade das "Auspowern" vor dem Alleinlassen führt meist zum Gegenteil. Ich würde da lieber vorher einen ruhigen Spaziergang machen, damit sie sich von dem Gepowere nicht noch runterfahren muss.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
kann hier nur mal eben die Erfahrung mit meiner Hündin schildern.Sie ist ein Schäfer-Colli-Mix,wir bekammen sie mit 5 Monaten (sie ist jetzt 2 Jahre).
Am Anfang war Madam auch nicht müde zu bekommen.Ich war ständig mit ihr unterwegs und sie hatte von 4 Stunden täglich mind. 2,5 Std. Kontakt mit anderen Hunden und Freilauf(War damals noch uningeschrängt möglich-heute hat der extreme Jagdtrieb überhand genommen
).Und trotz ständiger Beschäftigung,die auch nach den insg. 4 Std. Spaziergang täglich noch zuhause stattfand,lag sie nur ca. 30 min im Korb,stand dann wieder da mit dem Blick :"So,und was nun?"
Bellen tat sie auch ständig,sobald sich draußen was rührte(wir wohnen in einem gr. EFH)
Nachdem ich die "Beschäftigung"Zuhause und die tägl. Spaziergänge aber
drastisch geklürzt habe,ist sie viel ruhiger und ausgeglichener geworden!!
Gut,sie hat mittlerweile einen Hundefreund,unseren jetzt 1 jährigen Rüden.Aber soooo viel toben die beiden auch nicht....
Sie hat nun 2 Spaziergänge (je ca. 45 -60 min,2-3 x Spielzeiten im Garten a 15 min,und Übungen von ca. 15-20 min täglich-auch im Garten)Ich denke,Dein Hund hat zu viel Betätigung und es liegt wohl zusätzlich auch am Alter.
Fahre doch mal die "Beschäftigungen" runter,vllt. hilft es ja. -
meinen "Unruheherden" hilft es auch, wenn man die BEwegungsfreiheit etwas einschränkt.
z.B. dass sie nicht durch ganze Haus rennen können, sondern nur einen Raum haben. bei ganz hektischen Kandidaten helfe ich anfangs auch mit einem Tiedown -
Shoppy: Was ist denn ein Tiedown?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ein ähnliches Gespräch hatte ich neulich auch mit meiner Hundetrainerin!
Wir hatten 3-4 Tage weniger Zeit für den Hund, will heißen nur 2x am Tag 20min spazieren gehen weil immer Besuch kam, es heiß war und wir den ganzen Tag - mit Hund natürlich - im Garten waren.
Eigentlich sollte man ja meinen dass der Hund dann unausgelastet ist und nur noch Flausen im Kopf hat - er war draußen aber wesentlich ruhiger als wenn wir viel mit ihm machen
Die HT meinte es könne schon sein dass er einfach zu viel action hat und meinte wir sollen das Programm nun auf einen ruhigen spaziergang am Tag und später/früher (hald nicht direkt davor, danach oder währdendessen) dann noch ein bisschen Denksport.
Wir probierens jetzt einfach aus, aber klingt schon einleuchtend...
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Danke für all die Antworten!

Es scheint ja dann tatsächlich daran zu liegen, dass wir doch zu viel tun mit Sam. Ist teilweise richtig schwierig das "perfekte" Mass zu finden, denn mal wird einem gesagt "Sie tun viel zu wenig", andere hingegen raten einem das Program herunter zu schrauben.ZitatGerade Arbeitshunde haben oft ein echtes Problem mit dem abwechslungsreichen Programm, dass ihnen ihre Besitzer bieten. Für sowas sind die nie gezüchtet worden - sie kommen damit schwer klar.
Das ist ja sehr interessant, hab ich noch nie gehört! Warum ist das denn so bei Arbeitshunden? Weil die für das eine gezüchtet wurden?
Wir waren heute 2,5 Stunden spazieren, sehr sehr "öde" an der Leine (arbeiten noch an der Leinenführigkeit) und bis jetzt liegt er in der Ecke rum und macht keinen Hampelmann.
ZitatUnd auch wegen "gruseliger Dinge" nicht so viel machen - lieber ignorieren und so tun als wär da nix. Einen Bogen gehen ja, aber nicht mit Belohnung arbeiten. Du belohnst sonst das Gefühl der Angst mit.
Da sind wir noch am rum experimentieren, was besser hilft. Momentan stehen wir auf, wenn Sam bellend zur Tür rennt, und bringen ihn wieder zurück ins Wohnzimmer. Obwohl man ja öfters hört, man solle den Hund belohnen sobald er ruhig ist, denk ich mir immer, dass der Hund das Leckerlie trotzdem mit dem Bellen verbindet. Immerhin sind die ja nicht blöd und wissen doch dass die grad vor 10 Sekunden noch gebellt haben. Oder seh ich das falsch?
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Hallo!
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Hunde aus Arbeitslinien sich viel schneller aufregen und oft auf einem sehr hohen Level fahren.
Und dann kommt man in den Kreislauf, immer mehr zu machen weil man denkt, Himmel, der muss doch mal müde werden.
Ich kenne einen Labbi aus einer Arbeitslinie, der würde rennen bis er tot umfällt.Du hast es schon gelesen, fahr das Programm runter, bzw. ändere es.
Biete ruhige Dinge zum arbeiten an wie Nasenarbeit z. B.
Lass ihn Futter suchen, welches Du z. B. in Baumrinden versteckst oder unter Ästen.
Lass ihn zuhause Sachen kauen oder befüll einen Kong mit dem er sich beschäftigen kann.Ein geregelter Tagesablauf hilft auch dabei, ruhiger zu werden.
Oder einfach Dinge ansagen wie anleinen, raus gehen, Fressen, etc.Wenn er in der Wohnung lospoltert kannst Du verschiedenes probieren.
Habt Ihr so ein Signal wie OK oder ALLES IN ORDNUNG?
Das könnte man einsetzen.
Was mal bei Bekannten von mir geholfen hat, deren Retriever auch polternd in Richtung Haustüre lief war folgendes:Immer wenn er lospolterte sind alle in entgegengesetze Richtung raus in den Garten oder Keller gegangen.
Nach 2 Mal hat er es gelassen, weil niemand mehr da war, dem er Bescheid geben konnte, dass da draußen was war, was ihn aufgeregt hat.Und ich würde ein Entspannungssignal konditionieren.
Angst würde ich niemals ignorieren, das zerstört Vertrauen zum Halter.
Man kann Angst nicht durch Zuwendung verstärken oder bestätigen.
Ich würde gar kein Wesen in Angst ignorieren.LG Regine
edit: Wenn er über 1 Jahr alt ist würde ich auch Schilddrüsenwerte testen lassen.
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Hallo Regine und Danke für die Antwort!
ZitatBiete ruhige Dinge zum arbeiten an wie Nasenarbeit z. B.
Lass ihn Futter suchen, welches Du z. B. in Baumrinden versteckst oder unter Ästen.
Lass ihn zuhause Sachen kauen oder befüll einen Kong mit dem er sich beschäftigen kann.Genau das tun wir auch. Uns beiden (Sam und mir) macht die Nasenarbeit richtig viel Spass und wir beschäftigen uns eigentlich jeden Tag mit solchen Spielchen.
ZitatHabt Ihr so ein Signal wie OK oder ALLES IN ORDNUNG?
Das könnte man einsetzen.Wenn wir was zu Sam sagen, wenn er bellt, dann meistens "Ruhe! Alles ok!"...klappt auch meistens, nur bis dahin hat er schon 2-4 Mal laut gebellt und das ist (laut Nachbar) viel zu viel. Daher versuchen wir es auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. so lange wir noch hier wohnen.
ZitatWenn er über 1 Jahr alt ist würde ich auch Schilddrüsenwerte testen lassen.
Noch ist Sam kein Jahr alt. Könntest du mir bitte erklären was es mit der Schilddrüse auf sich hat? Habe das nämlich schon irgendwo gelesen, weiss aber nicht um was es geht.LG,
Lynn
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