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Beiträge von lynnlux

    Hallo und vielen Dank für eure Antworten :-)
    Jetzt nachdem ich eure Beiträge gelesen habe, komm ich mir doof vor, weil ich mich so verwirren hab lassen von den Gesprächen mit der jetzigen Betreuerin.
    Ihr habt Recht (und mein Bauchgefühl auch), Sam nur am Wochenende zu sehen ist absoluter Quatsch. Dann wäre es ja sogar besser ihm eine neue Familie zu suchen, dann hätte er wenigstens ein komplett geregeltes Leben. Aber den geb ich nicht her :-)


    Ich weiß nicht so recht warum sie so auf mich einhämmert ihr den Hund mitzugeben. Aus finanziellen Gründen vielleicht? Weil ihr geht das Geld ja auch flöten

    Hallo ihr Lieben,
    Ich weiss nicht so richtig weiter und dachte ich hol mir mal Rat bei euch :-)


    Da ich alleine bin und sehr lange arbeite, ist Sam seit 1 Jahr bei einer Frau die auf ihn aufpasst. Dort ist er auch super glücklich.
    Nun zieht die Dame leider 80km weit weg und auch noch in die komplett andere Richtung als meine Arbeit

    :-(


    Ich wollte mir eine andere Person suchen welche auf Sam täglich aufpassen kann, aber die jetzige Dame und auch andere Bekannte die Sam kennen, haben mir davon abgeraten.
    Sie sagen Sam sei zu sensibel und schon zu sehr an die andere Dame gewöhnt. Ich solle der jetzigen Frau Sam die Woche über mitgeben und ihn dann Freitags (abends) bis Sonntags (abends) zu mir holen.
    Ich finde das komisch und habe das Gefühl Sam dadurch nur noch mehr zu verwirren. Ich hätte ihn dann grad mal 48 Stunden in der Woche

    :-(


    Andererseits will ich nur sein Bestes und weiss auch, daß er seine Rolle im Rudel bei der jetzigen Hundesitterin hat und immer total aus dem Häuschen ist wenn ich ihn morgens hinbringe.


    Was würdet ihr tun? Ich würde mich wirklich sehr über jede Meinung, jeden Tipp und Hinweis freuen :-)


    LG

    Zitat

    Hat sie nicht getan - dafür war mein Auto verkratzt - genau einen Tag später - ein Schelm wer böses dabei denkt.


    Unglaublich so was!

    :-(


    Ich verstehe solche Menschen auch garnicht. Wie kann man nur so gelangweilt und verbittert sein und sich das Recht nehmen die Nase in jeden "Mist" stecken zu müssen.

    Zitat


    Hunde dürfen pinkeln, ich lasse meine nicht überall hinmachen, sie dürfen etwa nicht an Toreinfahrten, an Zäune oder auf fremden Grundstücken machen, auch Autos, Landwirtschaftliches Geräte (das hier am Feldrand oft parkt) oder Heuballen etc. sind verboten. Aber überall anders hin, wo denn sonst noch?


    Genau so mach ich das auch. Die Laterne oder der Busch sind nicht mal an Häusern oder Privatgrundstücken. Ich vermeide letztere sogar und laufe mit Sam auf der Straße, damit sich bloß niemand aufregen kann.


    Ich glaube echt ich lasse mich zu sehr einschüchtern. Ich denke auch, daß wenn ein Mann mit mir wohnen würde, keiner einfach so mal bei mir klingeln würde um mich zu beleidigen, mich anzuschreien und mir zu drohen.


    Och Mensch! Das ist so lächerlich irgendwie!

    Danke für die ermutigenden Worte. Ich war absolut sprachlos und verzweifelt als ich den Brief las.


    Wie ist das zB mit dem Pinkel an eine Straßenlaterne oder an einen Busch auf öffentlichem Platz? Als der Mann vor meiner Tür stand, meinte ich noch, daß alle Hunde nun mal pinkeln und wie er sich das denn sonst vorstellen würde.
    Er meinte man solle den Hund vom Haus ins Auto tragen, dann raus aufs Land fahren.

    :???:

    Hallo ihr Lieben,


    Ich war vor ein paar Tagen mit Sam auf einem Radweg, ein paar hundert Meter von meiner Wohnung, spazieren.
    Er musste wohl recht dringend und hat sein Geschäft am Anfang des Weges, etwa 50m von einem Haus gemacht. Ich habe den Haufen, wie immer, sofort aufgehoben, mir nichts dabei gedacht und bin weiter spazieren gegangen.
    Auf dem Rückweg stand dann eine ältere Dame am Wegrand und fing sofort an zu schreien "sie können ihren Hund doch nicht hier scheißen lassen!" Daraufhin habe ich ihr den Beutel gezeigt den ich den ganzen Weg über mitgeschleppt habe und sie rastete komplett aus. "Das werde ich melden! Sie bekommen eine Strafanzeige!" Ich meinte noch sie solle das gerne tun, da ich ja nichts falsches gemacht habe.
    Ja, nun muß ich also tatsächlich zur Polizei.
    Was soll ich nun tun? Beutel mitnehmen als Beweisstück? Die können von mir aus die ganze Nachbarschaft ablaufen und Hundehaufen testen, denn von Sam finden die keinen einzigen hier.


    Ich muß dazu sagen, daß ich als Ausländerin in einem kleinen Dorf lebe, ich glaube es liegt eher daran. Vor ein paar Wochen kam schon ein Mann zu mir nach Hause und hat mit gedroht weil Sam an einen Busch auf einem öffentlichen Parkplatz gepickelt hat.
    Komm mir irgendwie veräppelt vor.

    Zitat

    Da machst Du Dir keine Freunde...
    Ich habe die Amerikaner (wenn es die denn so pauschal gibt) als unglaublich freundliche, herzliche, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen erlebt. Aber die meisten sind verstaendlicherweise sehr sensibel, wenn ein Fremder ins Land kommt und gleich mal anfaengt sich zu beschweren, dass "daheim" ja alles besser ist (ist bei den Kanadiern uebrigens genauso). Ist auch vollkommen egal, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht.


    Die nervt das weil die wissen dass so einiges in USA nicht so laeuft wie es laufen sollte. Alle meine Mitarbeiter sind im Tierschutz aktiv und die hoeren sich eigentlich ganz gerne mein Input an. Fuer die ist es bloss frustrierend weil sie das Gefuehl haben hier nichts aendern zu koennen und dann wissen dass es in anderen Laendern dieser Welt so ist wie sie's sich wuenschen.


    Zu der Bezahlungsweise: unsere Klinik benutzt weder CareCredit noch Payment Plan; wobei ich sagen muss dass es gaaaaanz selten zu Faellen kommt in denen die Leute ueberhaupt danach fragen. Die meissten zucken einfach eine ihrer Dutzenden Kreditkarten und bezahlen alles. Haben ja keine andere Wahl...


    Ich glaube gestern hatten wir den extremsten Fall seit ich dort arbeite. 14jaehrige Schaeferhuendin, kam zum 6-monatigen Check Up. Auf dem Weg raus, kippte die Huendin um und konnte nicht mehr laufen! Ich war absolut geschockt und fragte den Arzt ob wir die Huendin nicht lieber zur Beobachtung in der Klinik behalten sollten. Er "neeee, passt schon, morgen ist die wieder fit".
    2 Stunden spaeter ruf der Besitzer an und fragt ob er mit der Huendin kommen kann, sie koenne nicht mehr stehen und wuerde sehr schwer atmen. Die Huendin ist ihm im Auto etwa 200m von unsere Klinik entfernt gestorben.
    Sehr, sehr traurig!

    Zitat


    Der Job ist eigentlich super, ich muss halt nur noch lernen wirklich total abzuschalten und einzusehen dass hier eine andere Kultur herrscht als "zu Hause". Immerhin hab ich mittlerweilen gelernt meinen Kollegen nicht mehr das Ohr voll zu quatschen von unseren Tierrechten, von unseren "non kill" Tierheimen, von unseren top Hundehalter die ihre Hunde nicht an Ketten im Garten halten, etc. Die fanden das naemlich ganz schoen zum ko...

    Das sind wirklich ALTE und/oder schwerkranke Hunde, von denen ich rede. Und ich bin auch der Meinung dass man den Hund erloesen soll wenn er einfach nur noch miserabel ist. Das ist doch abscheulich ein Lebewesen so leiden zu lassen! Mir tun auch oft die Hundebesitzer leid. Ich erinnere mich noch ganz genau an eine Familie die angerufen hat und meinte "es sei an der Zeit". Frauchen hat mir erzaehlt dass ihr Mann den Hund jeden Tag raustragen muss damit der Hund sein Geschaeft erledigen kann und draussen ein bisschen rumschnuppern kann. Weil der Hund aber nicht mehr laufen kann, binden die Besitzer ein Tuch um den Bauch und lassen den Hund so "Schubkarrenmaessig" umherlaufen. Drinnen traegt der Hund Windeln weil er jegliche Muskelkontrolle verloren hat und staendig unter sich macht. Die Familie war bereit ihren 16jaehrigen Hund zu erloesen und die sind nach 40Minuten mit Hund wieder nach Hause....mit Hund und einer staerkeren Dosis Schmerzmittel! Es regt mich manchmal so auf, weil ich echt nicht klar komme mit manchen Einstellungen der Aerzte. Ich versteh schon dass es deren Job ist, aber auch sie sollten einsehen wann es reicht.

    Ich komm teilweise garnicht damit klar, aber andererseits hab ich mir angewoehnt manches zu ignorieren einfach um mich selbst zu schuetzen.
    Das ist der Hammer wie anders viele Amis ihre Hunde behandeln; einfach eine total andere Kultur. Zum einen werden die Hund wie Babies behandelt und werden richtig arg verwoehnt und sind dann dadurch total ausser Kontrolle und haben null Erziehung. Andererseits haben hier im Sueden fast alle 1-5 Hunde im Garten. Also, so richtige Kettenhunde. Und da kann ich euch Geschichten von erzaehlen, da wuerdet ihr euch von uebergeben muessen!
    Um's mal so zu sagen: ich sehe fast jeden Tag einen Hund mit aufgeschnittener Kehle weil das Metallhalsband nach Jahren eingewachsen ist! Traurig aber wahr: das ist hier Gang und Gebe!

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