Schon wieder: Emmi erbricht!

  • Wenn Dein Hund so oft erbricht, gibt es eine organische Ursache. Die solltest Du finden. Möglicherweise ist es eine Futtermittelunverträglichkeit, die den Trakt einfach reizt. Möglicherweise reagiert sie aber auch auf etwas anderes, z.B. Entwurmung (zeitverzögert kann das auch sein). Vielleicht hat sie auch eine Magenschleimhautentzündung, die nach dem ersten Mal nun wieder gekommen ist.

    Ich würde 4 Wochen lang folgendes Rezept ausprobieren: Huhn kochen, Gemüse dazu: Möhren - gegen Durchfall, Fenchel - wirkt entzündungshemmend, Sellerie - anregend, und andere. Das ganze dann kochen. Das Huhn entnehmen, wenn es gar ist und - wichtig- entbeinen und die Knochen weiter mit kochen. Das enthaltende Zink und Selen geht beim Kochen in die Suppe über und stärkt ganz natürlich die Abwehrkräfte. Das Gemüse mit den Knochen und etwas Meersalz ca. 1h kochen und danach ohne Knochen pürieren. Fleisch enthäuten und druntermischen. Dazu könntest Du auch einige Kräuter tun: Kamille, Fenchel, Löwenzahn und Gänseblühmchen.
    Kanne Brottrunk könntest Du dazugeben -wirkt durch Milchsäurebakterien regulierend auf Magen und Darm und verdrängt pathogene Keime. Bei der Größe reichen 20ml täglich. Gibt es bei Schlecker für 2 Euro. Auf sämtliche Chemie verzichten. Fürs Calcium eine Msp. Knochenmehl oder 0,5g gemahlene Eierschalen pro 100g.

    MIR wäre wichtig, dass die Erkrankung ausgeheilt wird -viel wichtiger, als dass der Hund nicht mäkelt. Bei einem gesunden Hund ist das leicht. Einen kranken untergewichtigen Hund lässt man nicht fasten! Einen Hund, der dann noch erbricht, erst recht nicht. Bei Magenschleimhautentzündung ist Fasten das schlimmste, was man tun kann. Menschen dürfen dabei übrigens nach Gusto essen.

    Es kann auch durchaus sein, dass sie Dinge nicht frisst, weil sie sie nicht verträgt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass viele Hunde, die von Trofu auf frisches oder gekochtes Futter umgestellt werden, erst wieder ein Hungergefühl entwickeln. Ich würde diesen Hund nicht mehr mit Trofu füttern.

  • @ Bienemaus

    Ich bin deshalb so hart, weil ICH solch einen Stress nicht haben wollte! Frisst sie heute? Wenn nicht, was muss ich drunter tun, damit sie frisst? usw.

    Wenn es doch ein Futter gibt, was der Hund gefressen und vertragen hat und es -anscheinend- nur Probleme mit dem Kauen gibt, warum dann so einen Aufstand machen?! Jedenfalls habe ich das so verstande, dass es ja durchaus Futter gibt, was der Hund frisst und verträgt.

    Ich verstehe beim besten Willen nicht (NICHT auf die TS bezogen!), warum man so ein Aufstand macht und andauernd neues Futter anschleppt bzw. noch anfängt zu verfeinern und zu betüddeln.
    Schonkost bei Magen-Darm-Infekt ist okay, aber dauerhaft ist der Hund damit unterversorgt.

    Solange ein Hund gesund ist, würde ich hart bleiben! Sei es bei TroFU, NaFU, Kochen oder Barf.

    LG Eva

  • Zitat

    Schonkost bei Magen-Darm-Infekt ist okay, aber dauerhaft ist der Hund damit unterversorgt.

    Solange ein Hund gesund ist, würde ich hart bleiben! Sei es bei TroFU, NaFU, Kochen oder Barf.

    LG Eva

    Dieser Hund ist alles andere als gesund! Er hat offensichtlich chronische Magen-Darm-Störungen und ist untergewichtig.

    Warum ist ein Hund mit Schonkost unterversorgt? Es gibt sehr viele gut verträgliche Nahrungsmittel, die man einem magenkranken Hund geben kann: Geflügel, Fisch, Lamm, viele Gemüse, Banane, Kartoffeln, Reis, Dinkelgries, Gänseschmalz, etwas kaltgepresstes Öl. Aus diesen Zutaten lassen sich tolle Futterpläne herleiten ;) Dazu Schindeles Mineralien und Calcium und gut ist. Mehr braucht kein Hund.

    Sorry, wenn ich das auch mal so hart sage: ICH möchte nicht krank sein und dann so abgefrühstückt werden mit Friss oder Stirb! ICH habe gemeinhin meine Gründe, die ich verbal artikulieren kann. Mein Hund kann das nicht.
    Vielleicht tut es mir so weh, solche "Tipps" zu lesen, weil ich über Jahre hinweg eine so kranke Hündin hatte, für die ich alles und noch mehr gegeben hätte (und habe). NIEMALS hätte ich sie einfach in ihrem Leid sitzen lassen. Deshalb finde ich es super, dass die TS sich solche Gedanken um die Kleine macht :gut:

  • So wie ich das verstanden hatte, hat der Hund Josera gefressen (längere Zeit ohne irgendwelche Probleme) nun hat die TS umgestellt und der Hund erbricht sich... Daraus kann ICH nicht schließen, dass der Hund chronisch Magen-Darmkrank ist.

    Mit Schonkost meinte ich sowas wie immer nur Reis mit Hühnchen, ohne Vitaminzusätze, Kalzium, etc.

    Im übrigen hatte ich direkt im ersten Post geschrieben, dass das nur für GESUNDE HUNDE gilt! Ich hab nirgendwo geschrieben, lass den Hund verrecken, auch wenn der krank ist.

    Und ich bleibe dabei: Bei einem GESUNDEN Hund, würde ich nicht so einen Aufstand machen.

    LG Eva

  • Wheatenfan:

    Für mich liest sich das alles andere als gesund :sad2:

  • Danke für eure Hilfe.

    Aber bitte streitet euch nicht meinetwegen. :sad2:

    Also zum Gesundheitszustand meiner Hündin:
    Emmi ist nun etwas über 8 Monate alt. Die Tierärztin hat - da Emmi nach einer Woche Dauerbrechen und den folgenden Antibiotikawochen aufgehört hat zu brechen - organische Probleme ausgeschlossen.
    Allerdings bin ich derzeit am Überlegen, einen anderen Arzt aufzusuchen, da sich meine bisherige Ärztin bei einer Pilz- und Immunstärkungsimpfung massivst widersprach. :/

    Als Emmi das im Juni schonmal hatte, aß sie schon längere Zeit Josera. Und ja, sie vertrug es immer gut. Aber warum hat sie da dann auch gebrochen? :???:

    Ich weiß ja, dass ich vieles falsch mache, was den Hund angeht. :sad2: Und sicher bin ich nicht stolz oder glücklich darüber. Aber ich möchte mich einfach weigern, bei Emmi, die wirklich so dünn ist, dass ich mehrfach gefragt werde, ob sie krank ist, nicht MEHR (hab ich durchaus schon versucht) solche Dinge wie "sie isst oder lässt es" praktizieren. Eben weil ich nicht überzeugt bin, dass sie gesund ist.
    Und ich möchte sicherlich keine Schud von mir weisen. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass das alles meine Schuld ist.

    @ wembley:
    Danke für diese Antwort! Das hat mir schonmal sehr geholfen.

  • Ich mache dir auch keine Vorwürfe, ich hatte es nur wirklich so verstanden, dass sie ein paar mal gebrochen hat uns ansonsten mäkelt, daher auch mein Tipp mit dem Hartbleiben. Wenn ein Hund mal bricht oder auch zweimal, finde ich das nicht weiter schlimm (macht meiner auch schon mal), wenn es aber öfters passiert stimmt etwas nicht.

    Hast du schon mal eine Magenspiegelung machen lassen? Beim Hovi einer Bekannten wurde das gemacht, nachdem er über mehere Wochen ständig erbrach. Bei ihm war es damals eine schlimme Gastritis vom Schneefressen.

    LG Eva

  • Nein, eine Magenspiegelung habe ich bisher noch nicht machen lassen. Vielleicht sollte ich das langsam echt mal in Erwägung ziehen. Kann man damit denn alles feststellen? Und könnte man das mit dem Ziehen des Zahnes im August verbinden?

  • Magenspiegelung würd ich jetzt noch nicht machen. Sie hat es ja noch nicht so lange, und es wäre noch eine heftige Belastung. Meistens wird dort halt eine Gastritis und evtl. ein Helicobacter-Befall festgestellt. Nur - die H.p. hat sowieso fast jeder Hund, und mit Antibiotika macht man dann mehr kaputt als heil...

    Was auch gut funktioniert, ist Leinsamen- oder Haferschleim. Legt sich wie ein Film auf die Magenschleimhaut und lässt diese ausheilen.

    Aber Du wirst sehen: Ne Weile Schonkost, Kräuter und Milchsäurebakterien, und Dein Hund ist wie neu :smile: Wenn es dann noch Probleme gibt, solltest Du mal über eine klassisch homöopathische Behandlung nachdenken.

    Alles Gute!

    Edit: Kann man den Zahn auch später ziehen? Ich würde ehrlich gesagt auf eine Narkose in diesem Zustand verzichten. Wenn es sein muss: Keine Opium-Narkose geben lassen (L-Polamivet), die geht nämlich tierisch auf den Magen und war bei meiner Hündin sogar der Auslöser des Ganzen. Aber es wird ja eine Kurznarkose sein oder?

  • Danke Wembley!

    Das einzig Dumme ist halt, dass ich mich mit Kräutern und Gemüse etc. nicht so gut auskenne, was die hundische Ernährung angeht. Und irgendwie hab ich Angst, dass sie mir danach nie mehr TroFu fressen würde...

    Wie kann ich denn eine Lebensmittelunverträglichkeit testen lassen, dass es auch zuverlässig ist?

    Und wäre es sinnvoll eine Tierheilpraktikerin zu Rate zu ziehen?

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