Leinenführigkeit: Abhängig von Leckerlies

  • Wir üben mit unserem Beagle auch schon etwas die Leinenführigkeit. Das ist aber ein ganz schön schweres Thema...

    Luke, unser Beagle-Welpe, 10 Wochen alt, ist da doch sehr störrisch. Und macht es leider nicht so gerne, wie in den Lehrvideos :-) Habe ich einen Leckerlie in der Hand, den er sieht, dann läuft er brav neben mir her und möchte halt gerne das Leckerlie haben. Gebe ich es ihm nach 2 Meter oder so ähnlich, dann bleibt er wieder stehen. Nur mit neuem Leckerlie will er wieder folgen.

    Meine Angst ist nun, dass er in Zukunft nur noch neben mir laufen will/wird wenn er ein Leckerlie bekommt und er "abhängig" wird. Hat jemand eine Idee, wie sich das verhindern lässt.

    Zwei mal die Woche gehen wir übrigens zur Welpenschule. Meine Fragen werde ich dort natürlich auch stellen. :)

  • Zitat

    Luke, unser Beagle-Welpe, 10 Wochen alt, ist da doch sehr störrisch.

    er ist nicht störrisch er ist ein WELPE. Kein Junghund, ein WELPE !!

    ich kann nur wiederholen....mit 10 Wochen ist er ein WELPE.....er MUSS noch nix können !!!

    ER besitzt noch nicht mal die Gehirnwindungen in denen er "Leinenführigkeit " abspeichern könnte :headbash:

  • Ich denke auch das es etwas zu früh ist das mit Ihm ernsthaft zu üben.
    Man kann zwar nicht früh genug anfangen aber erwarten darf man in dem Alter noch nicht so viel.

    Wo von ich garnichts halte ist diese Leinenführigkeit mit Leckerlis.
    Vielleicht kannst du es immer wieder mal mit einem "Lieblingsspielzeug" versuchen bei meinem hat das gut funktioniert.

    Muß aber auch dazu sagen das er nicht so heiß auf Fressen ist am anfang haben wir das auch mit Leckerlis geübt die war er bald überdrüssig dann kam leckere Fleischwurst irgenwann mochte er nur noch Käse (was ja nicht ganz so gesund ist).

    Meiner meinung nach bekommen Hunde generell zu viel Leckerlis und gerade bei der Rasse wäre ich vorsichtig.

  • Mit 10 Wochen kannst du den Grundstein legen für die Leinenführigkeit. Mach so weiter wie bisher, aber erwarte nicht, dass er das "kann". In dem Alter beginnt er grad die Welt zu entdecken und ist so leicht abgelenkt, kann sich noch nicht so lange konzentrieren. Versuche einfach ganz generell, ihm das "bei dir sein" so toll wie möglich zu machen, nicht nur mit Leckerli, sondern auch mit Spielzeug und dir selber als Spielpartner, auch im Freilauf.

    Wenn ihr an der Leine übt, gehst du dann immer im selben Tempo? Das ist langweilig......

  • Zitat

    Übe ich also zu früh mit ihm oder erwarte ich "nur" zu früh Erfolge?


    Du kannst das jetzt schon machen. Aber die Leckerchen müssen viel schneller ins Beaglemaul :D Mindestens eins für jeden Schritt. Und dann hörst Du mit dieser anstrengenden Geschichte nach einer Minute wieder auf.
    Langsam, gaanz langsam kannst Du die Zeiten verlängern und die Leckerchen reduzieren.
    Aber das ist dann schon eher etwas für den Junghund und nicht für den 10-Wochen-Zwerg.

  • mit 10 wochen ist das normal, dass es noch nicht so klappt. ;)
    der kleine ist schnell ducrh seine umgebung abgelenkt und an der leine laufen ist für jeden welpen sehr schwierig und eine anstrengende übung.
    du solltest in dem alter noch nicht zu viel von ihm verlangen, wenn du mit deinem welpen ein paar minuten an der leine übst reicht das oftmals schon.
    mit der zeit wird das immer besser.
    :smile:
    mach dir deshalb keinen kopf, verlangst du von ihn zu viel auf einmal, könnte es sein, dass er irgendwann überfordert ist.

    du kannst den kleinen auch mit einem spielzeug animieren.
    Herrlich kann man mit seinem Welpen auf einer Wiese üben. zB spiel mit ihm, danach übt ihr an der leine ein paar minuten und spielt nach dieser übung wieder.

    lange spaziergänge an der leine überfordern ihn nur.
    die erfahrung habe ich mit meinem welpen gemacht, als er noch so klein war. er blieb einfach stehen oder setzte sich hin und jaulte dann herum. :lol:

  • ganz klar, zeige ihm das es bei Dir das tollste ist zu sein, bei DIR findet die Party statt.
    Du bist der, der die lustigen Quitschegeräusche macht wenn er kommt, Du bist es bei dem er von unten bis oben abgerubbelt wird wenn er kommt, DU bist der der die Leckerchen im Gras findet. Es lohnt sich, sich in Deiner Nähe aufzuhalten.

    Ich denke die Bindung zu Dir ist wichtiger als Leinenführigkeit. Wenn Du die Leine nicht unbedingt beim ersten Schritt vor die Haustür brauchst, versuche doch mal ihn OHNE Leine an Dich zu binden.
    Wenn man die Leine nicht braucht, liegt genau darin eine große Kunst der Erziehung (meine persönliche Meinung).
    Wenn nicht von anderen Stellen gefordert, gibt es doch nichts geileres wenn man einen Hund hat der sich wie an der Leine verhält, nur ohne Leine ist.

    und nicht alles übers Fressen (Leckerchen) regeln. DU als Person kannst Dich min. genauso interessant machen. Bei DIR gibt es die tollen Sachen ;)

  • Vllt. solltest Du erst mal das "Komm" im Garten oder Zuhause mit ihm üben ??
    Das wird er schon recht schnell können -da benötigst Du auch keine Lekkerlies,da die Belohnung ja Freude und heftiges streicheln/kuscheln /spielen sein soll.

  • Zitat

    I
    Muß aber auch dazu sagen das er nicht so heiß auf Fressen ist am anfang haben wir das auch mit Leckerlis geübt die war er bald überdrüssig dann kam leckere Fleischwurst irgenwann mochte er nur noch Käse (was ja nicht ganz so gesund ist).


    Das war ja auch falschrum :roll: Wenn ich anfange, etwas Neues zu üben, dann nehme ich die allerbesten Leckerchen (und meinen Clicker, aber das ist in diesem Zusammenhang egal).
    Wenn das Verhalten gut etabliert ist, dann kann ich Qualität und Quantität der Leckerchen reduzieren.

    Zitat


    Meiner meinung nach bekommen Hunde generell zu viel Leckerlis und gerade bei der Rasse wäre ich vorsichtig.


    Imho bekommen Hunde manchmal zu viele Leckerchen für nix und/oder an den falschen Stellen. Richtig eingesetzt können es gar nicht zu viele Leckerchen sein.

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