Welpe wird von Anderen gerufen

  • Meine beiden Jungens wollte auch jeder anfassen, als sie noch klein waren. Ich glaub das ist einfach normal, wenn man nen Welpen hat.

    Ich habe mich ehrlich gesagt über jede Menschenbegegnung gefreut :) Die meisten Leute haben gefragt, so wie sich das gehört, und kleinen Kindern habe ich erklärt, dass man Hunde nicht einfach anfassen darf, weil nicht alle so lieb sind. Manche kennen keine Kinder, haben Angst usw. - und die meisten haben das sehr gut verstanden.

    Bei Gordon ist das heute noch so, bei Connor kam schon mit 4 Monaten die Wende "Nee, das wird ein großer Schwarzer Hund, der ist sicher bös..."


    Es gibt aber auch wirklich "Idioten" die nicht merken, dass sie da was gefährliches machen.

    Wie oft hat die eine Nachbarin aus dem Haus meiner Eltern meine Hunde queeer über die Hauptstraße gerufen. Ich hab ihr mehrfach gesagt, dass das grob fahrläsig ist (zum Glück waren die Hunde IMMER an der Leine)und ob ich ihre Tochter (so 9 rum) auch mal locken soll, wenn sie an der vielbefahrenen Straße steht.

    Ich hatte viel zu üben und beiden beizubringen "NEIN, ihr braucht nicht zu jedem hinlaufen" (denke das macht jeder von uns mit *g*). Am besten sind dann die Leute, die zwei Schritte zur Seite gehen - und IM LAUF ein "pssspssssPfeif" auflegen und kurz übern Hundrerücken tatschen. Bei meine geht das gut, die gehen vor "Freude" höchstens mal hoch wenn ich nicht schnell genug mitm "aufmichbeziehen" bin. DAS finden die Spaziergänger dann oft nicht mehr toll "Haben ihren Köter wohl nicht im Griff" - habe ich schon ein paar mal gehört. ICH hab ja nicht drum geben meinen Hund im vorbeilaufen anzupacken.

    Viele denken sich eifnach nichts dabei, sie haben selbst keine Hunde und wissen nicht, was an arbeit hintendran steckt usw. aber ich denke, es gehört eifnach zum normalen Anstand mal zu fragen "darf ich?" Ich gehe auch nicht ungefragt an einen Kinderwagen und knuddel das Kind ab (bei wildfermden nicht und auch bei mir bekannten Kindern frag ich erst) - DIE Aufschreie von vielen Müttern würde ich gerne hören wollen ;)


    Langer Rede kurzer Sinn: nimm den Welpen an die Leine wenns dir zu "gefährlich" ist, rede mit dem Mädel und erklär ihr genau, warum du das nicht so toll findest (eben dass man noch viel üben muss, das der Welpe noch nicht weiß was richtig und falsch ist und das auch gefärhlich für ihn sien kann, wenn er einfach zu anderen Leuten hinrennt usw.) - und vielleicht könnt ihr ja wirklich ein wenig zusammen üben?

  • Zitat

    Oder eine Frau kommt mit ihrem Kind auf uns zu und fordert das Kind auf, meinen Hund zu streicheln (ohne mich zu fragen). Passieren euch solche Dinge auch?

    LG, sihra

    Nö, ich habe einen Rottweiler. Den fasst kaum einer freiwillig an. Fremde schon gar nicht ;) :D Die wechseln eher die Straßenseite ;-)

    Das von dir angesprochene Mädchen ist vielleicht noch viel zu klein um überhaupt zu kapieren, dass es "unhöflich" ist den Hund zu sich zu rufen, wenn du ihn abrufst!?

    Die Mutter, die ihren Sohn auffordert deinen Hund zu streicheln meint es vielleicht nur gut und will ihrem Kind die Angst vor Hunden und den sicheren Umgang mit ihnen ermöglichen!?

  • hm also mit zwölf jahren sollten kinder schon verstehen, was die erwachsenen von ihnen wollen. man kann dem kind sagen, was es darf und was nicht. wenn selbst die mutter des mädchens nicht mit sich reden lässt und das kind macht was es will, warum soll man ihm seinen willen geben?

    mit 12 jahren hätte ich es NIE gewagt, fremdes eigentum (Hund) ohne erlaubnis anzufassen oder diesen anzulocken.
    das ist natürlich heute noch so. ;)
    ich mags ja selbst nicht, wenn fremde leute meinen hund ohne zu fragen anlocken oder begrabbeln.

    ich setzte mich auch nicht hinter das steuer eines fremden autos, welches mir nicht gehört. ;)
    wer weiß, was der besitzer des autos mit mir machen würde..... :ua_patsch:

    Ihr solltet eine Lösung finden. Ansonsten hilft es nur, wenn die Nachbarstochter ignoriert wird, der Welpe an der leine geführt wird (er somit nicht hinrennen kann) bis er weiß, wo er hingehört und sich abrufen lässt.

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