Wie richtig reagieren, wenn der Welpe auf Zuruf nicht kommt?

  • Ich händel das schon so ähnlich. Er darf nicht jederzeit mit den Kindern spielen, wir gehen mindestens zweimal täglich auch allein spazieren und üben dann mal kurz zwischendurch. Aber wir sitzen eben auch viel vor dem Haus und da es ein Gemeinschaftsgarten ist kann ich da auch nicht alle raussperren. Mir ist das ein bisschen ein Dorn im Auge, weil es da eben so zwei Kinder von den elf (und das sind nicht alle die hier wohnen, nur die die sich für ihn interessieren) gibt, die ihn teils massiv bedrängen und da schreite ich dann auch ein. Ich möchte auch nicht, dass sie ihm ständig irgendwelche Kommandos um die Ohren schleudern, was ich auch verbiete....

    Aber das tägliche Spiel mit den Kindern liese sich nur unterbinden wenn ich ihn in die Wohnung sperre während ich draussen bin. Wir waren gestern sicher acht Stunden draussen, da kann ich ihn auch nicht die ganze Zeit bespassen und hab auch keine Lust dazu ;-)

  • Zitat

    Ich bin mir diesbezüglich ein bisschen unsicher. Ausserdem hab ich mir überlegt anzufangen zu clickern, da ich oft mehrere Sachen parallel machen muss während unserer Spaziergänge und nicht sofort mit einem "feeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin", Spiel oder Leckerlie loben kann. Da könnt ich erst clickern (das geht ja gut nebenbei) und dann Belohnung nachreichen, oder?

    Nee so funktioniert das nicht. Auch beim Clickern mußt du mit deiner Aufmerksamkeit beim Hund sein, wahrscheinlich noch mehr, als normal. Du mußt im richtigen Augenblick belohnen und dann Leckerlie geben. Und Leckerlie folgen lassen bedeutet nicht, das das 5 Minuten später sein sollte, sondern folgend auf den Click. Zumindest am Anfang ist das wichtig.

    Meiner Meinung nach solltest du deine Aufmerksamkeit beim Gassi auf den Hund legen, wenn eine Belohnung schon zu lang dauert...dann vergiss den Clicker.

  • Zitat

    Aber das tägliche Spiel mit den Kindern liese sich nur unterbinden wenn ich ihn in die Wohnung sperre während ich draussen bin. Wir waren gestern sicher acht Stunden draussen, da kann ich ihn auch nicht die ganze Zeit bespassen und hab auch keine Lust dazu ;-)

    Heißt das, dass der Welpe acht Stunden lang draußen rumrennt?

  • Ganz ehrlich: Ich würde das alles mehr durchstrukturieren und dem Welpen deutliche Ruhezeiten verpassen, in denen kein Kind was mit ihm machen darf.

    Ich habe schon zu Beginn dieses Threads gerätselt, warum es nicht möglich sein soll die Situation so gestalten, dass man nicht in die Situation kommt, dass man den Welpe rufen muss, weil wirklich was "Ernstes" ist.

    Ich würde Regeln aufstellen für alle Beteiligten. Z.B., dass nicht im Bereich der Straße mit dem Hund gespielt werden darf, sondern nur dort, wo eben keine Autos fahren.

    Dann klare Ruhezeiten, in denen kein Kind zu dem Hund darf.

    Ein Welpe braucht gut 18 Stunden schlaf am Tag.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,

    wenn er schläft darf ihn niemand anfassen. Er geht wenn er müde ist zu mir und da ist dann Tabuzone. Er kommt also schon zu genügend Schlaf.

    Mit der Strasse ist das so ne Sache. Die grenzt direkt an den Garten an und ist rein theoretisch auch nicht gefährlich (Sackgasse, 30er Zone), aber es gibt eben auch hier Idioten, die mit 60 durchheizen und dann pfeif ich erst meine Kinder ran und dann den Hund. Es geht zwar keiner von den dreien auf die Strasse, aber ihr wisst ja selber wie fix Kinder und Hunde sind, da will ich kein Risiko eingehen...

    Vielleicht war das Beispiel auch ungünstig gewählt. Ich wollte einfach generell wissen, wie man das handhabt wenn der Hund auf den ersten Zuruf nicht kommt. Egal warum.

  • Ein Beagle reagiert dann auf den ersten Zuruf, wenn ER möchte. Er wird dich immer hören, stellt aber seine Ohren auf Durchzug, wenn gerade etwas interessantes passiert oder wenn er eine Spur in der Nase hat.
    Beagle sind auf eine liebenswürdige Art stur bis zum "geht nicht mehr".
    Mit Freilauf ist da nicht viel, dazu ist ein Beagle viel zu selbstständig.

  • Das will und kann ich so nicht sehen. Ich habe durchaus schon den ein oder anderen gut abrufbaren Beagle gesehen und werde mich nicht damit abfinden ihn nicht laufen lassen zu können. Im Moment kommt er auch wirklich gut, nur nicht wenn er in lauten unübersichtlichen Situationen steckt. Ich denke also man kann durchaus auch später noch an ihm arbeiten.

    Ist ein feiner kleiner Hund, ich krieg den schon hin.

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