Wie richtig reagieren, wenn der Welpe auf Zuruf nicht kommt?
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Hallo,
normalerweise klebt mir mein Kleiner an den Fersen wie eine kleine Scheisshausfliege

Aber mittlerweile kennt er die Gegend um unser Haus gut und wenn ich schnell mit ihm raussause und wegen der Brisanz unseres Anliegens keine Zeit hatte nach der Leine zu greifen flitzt er schon mal hinters Haus um die böse Kordel, die von der Gartenbank runterbaumelt fertig zu machen.
Auf Zuruf kommt er dann leider nicht wie sonst zurück, obwohl er mich ansieht, also hört und mein Zeichen sieht.
Wie reagiere ich richtig? Bisher ist das zweimal vorgekommen und ich habe ihn dann geholt und an die Stelle geführt wo ich ihn haben wollte und (mässig) gelobt. Aber ob das so der richtige Weg ist? Umdrehen und weglaufen nützt in dem Moment nicht, die Kordel zappelt ja noch.
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Hallo,
wie alt ist dein Beagle?
Je älter Hunde werden, desto größer wird deren Radius und ihre Neugierde.
Sie entdecken die Nase, Wild ...
Gerade bei einem Beagle (hohe Eigenständigkeit und großer Jagdinstinkt) würde ich möglichst wenig Erfolg mit "nicht kommen" durchgehen lassen.
Das bedeutet, ich würde ihn künftig an die Schleppleine nehmen und damit das Zurückkommen üben!
Den Hund immer belohnen und loben, wenn er kommt!
Rufe ihn grundsätzlich nur, wenn du eine reelle Chance hast, dass er wirklich kommt. Dazu musst du zunächst mal seine Aufmerksamkeit bekommen (mit Namen ansprechen) - zeigt er keine Reaktion: Nicht "komm" rufen.
Er lernt dann nur, dass er nicht unbedingt kommen muss, wenn's besseres für ihn gibt ;-)
In so einem Fall den Hund kommentarlos abholen, anleinen und fertig.Gruß
Leo -
Von einem Welpen kann man das Zurückkommen noch nicht verlangen. Schon gar nicht, wenn sie grad was Tolles machen.
Platziere Deine Leine so, dass Du sie beim Rausgehen direkt griffbereit hast und leine ihn an. So kann er sich nicht selbst bespaßen.
Viele Grüße
Corinna -
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Okay, danke
Corinna, ich hab ihn vorhin beim Pinkeln unterbrochen, die Leine hängt an der Tür, aber wie gesagt - wir hatten es sehr eilig ;-) Hab dann noch den Fehler gemacht mit der Nachbarin zu Quatschen und ihn zu weit streunen zu lassen - selber schuld.
Der Hund kriegt jetzt eine Schleppleine verordnet und nicht mehr ohne Leine *seufz*.
Danke für den Link Leo. Schleppleinentraining ist mir bekannt von meinem alten Hund. Dachte nur das Hinterherlaufen beim Welpen hält länger an - kleiner Frechdachs. Ich hol mir morgen erst mal eine.
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Mir wurde im Welpenkurs geraten (weil meine auch nur hergesehen hat und nicht gekomen ist) ich soll aufstehen und weglaufen, dabei natürlich rufen- und siehe da: Sie kam tatsächlich angetapst
Das würdich halt nur in einem eingeezeunten Gebiet machen und sonst wie schon gesagt mit der Schlepp -
Zitat
Mir wurde im Welpenkurs geraten (weil meine auch nur hergesehen hat und nicht gekomen ist) ich soll aufstehen und weglaufen, dabei natürlich rufen- und siehe da: Sie kam tatsächlich angetapst
Normal funktioniert das auch, aber nicht solang die Kordel noch lebt. Das ist unser eigener Garten, aber eben nicht umzäunt (grosse Gemeinschaftsgärten).
Ach, ich kauf morgen einfach mal ne Schleppi, haben wir eigentlich eh zu Anfang schon so gehandhapt (mit kleiner drei Meter Leine), das ist die klassische Inkonsequenz ;-) Aber ich wills gar nicht erst einreissen lassen. Hat bisher so schön geklappt.
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Zitat
Mir wurde im Welpenkurs geraten (weil meine auch nur hergesehen hat und nicht gekomen ist) ich soll aufstehen und weglaufen, dabei natürlich rufen- und siehe da: Sie kam tatsächlich angetapst
Das würdich halt nur in einem eingeezeunten Gebiet machen und sonst wie schon gesagt mit der SchleppSo habe ich es auch gemacht....
Und wenn sie kommt, loben, Leckerli oder spielen wie eine Irre. Tu so, als ob sie dir einen großen Wunsch erfüllt hat. So musst du dich freuen wenn sie kommt.Wenn sich Leute nach dir umdrehen weist du , dass du richtig gelobt hast.
Bei mir hat das ganze eine Woche gedauert, bis Jay zuverlässig abrufbar war, außer bei anderen Hunden da klappt das erst zu 70%.
Aber er ist ja noch ein Kind
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Hallo,
ich kram meinen alten Thread nochmal hoch. Normalerweise ist mein Wauwau ganz schnell bei mir nach Abruf, aber manchmal ist er einfach zu abgelenkt und ich denke, dass er mich dann gar nicht hört. Zum Beispiel wenn die Nachbarskinder im Dutzend um ihn rumspringen und ihn bespassen oder er was Essbares wittert.
Wie reagiere ich dann richtig, wenn er nicht kommt? Ich rufe normalerweise einmal und bis auf diese Situationen kommt er auch sofort und schnell und setzt sich ab.
Soll ich ansonsten einfach weiterrufen? Oder ihn einsammeln und anleinen?
Ich bin mir diesbezüglich ein bisschen unsicher. Ausserdem hab ich mir überlegt anzufangen zu clickern, da ich oft mehrere Sachen parallel machen muss während unserer Spaziergänge und nicht sofort mit einem "feeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin", Spiel oder Leckerlie loben kann. Da könnt ich erst clickern (das geht ja gut nebenbei) und dann Belohnung nachreichen, oder?
Er ist sehr gelehrig finde ich, die Nachbarn loben ihn durchweg und er kann schon einige Befehle. Suchspiele liebt er und ist sehr erfolgreich darin. Bin stolz auf den kleinen Kerl, er hat sich gut entwickelt.
Eine Bekannte hat mir von einer Art Schleppleinentraining erzählt. Und zwar Hund an die Schlepp und dann zügig laufen, mit vielen Richtungswechseln und den Hund notfalls einfach mitziehen, damit er lernt zu sehen wo man hingeht. Find ich einerseits schlüssig, in der Praxis aber ziemlich brutal. Natürlich hat er mit seinen fünf Kilo keine Chance...Was meint ihr dazu?
Schlepp benutzen wir, aber wenn ich die Richtung wechsel ruf ich ihn mit unserem Weiterlaufbefehl.
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Zitat
Hallo,
ich kram meinen alten Thread nochmal hoch. Normalerweise ist mein Wauwau ganz schnell bei mir nach Abruf, aber manchmal ist er einfach zu abgelenkt und ich denke, dass er mich dann gar nicht hört. Zum Beispiel wenn die Nachbarskinder im Dutzend um ihn rumspringen und ihn bespassen oder er was Essbares wittert.
Es ist durchaus möglich, dass er Dich da einfach nicht warhnimmt. Der Gehörsinn eines Welpen ist noch nicht so ausgeprägt wie der eines erwachsenen Hundes. Er kann nicht soviele Geräusche erfassen. Wie alt ist denn Dein Welpe jetzt?
Ich würde einen Welpen eh nie rufen, wenn eine viel bessere Ablenkung da ist. Da habe ich immer vorgesorgt, so dass er mir nicht abhauen konnte (sprich: Leine dran) oder aber ich hab ihn dort eingesammelt, wo er war. Die ersten sieben bis acht Monate habe ich eigentlich nur zu Übungszwecken gerufen. Nie, weil ich es wirklich ernst meinte (heißt: Nie, wenn irgendwo eine immense Ablenkung war, gegen die ich eh nicht angekommen wäre...).
Ich bin da sehr pingelig. Das Abrufen ist für mich eines der wichtigsten Kommandos überhaupt, daher baue ich das sehr sehr sorgefältig auf. Ich würde da auch nicht mit Strafe arbeiten oder den Hund tausend Mal bitten. Dann lieber einen oder mehrere Trainingschritte zurückgehen und die Basics besser trainieren.
Bei meiner Chill habe ich damit (sie ist jetzt knapp fünf) ein derart gut sitzendes Herankomm-Kommando etabliert, dass ich hysterische Anfälle bekommen, wenn sie auf Pfiff nicht angesaust kommt - ich denke dann nämlich sofort, dass sie tot umgefallen sein muss

Bisher ist es auch erste einmal passiert, dass sie auf Pfiff nicht sofort kam... Es war schon ein wenig duster und sie ist zu jemanden in den Garten geschlüpft - die Tür hat sich geschlossen.
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