Hanni hat panische Angst...
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hallo Schtella,
mach Dir nix aus solchen Beiträgen. Beim "Hund halten" ist das genauso wie mit dem Klavierspielen. Manche sind Naturtalente UND haben einen Hund der keine besonderen Ansprüche stellt UND möchten selber nicht mehr, als "einfach nur einen Hund haben".
Andere haben so ihre Schwierigkeiten.
Dann gibt es Hund mit Megakomplizierten Ansprüchen
U'nd solche Menschen die auch hohe Ansprüche an sich, an den Hund und dessen Leistung setzen.
Alber selbst die Wunderkinder-Pianisten kommen, wenn Sie Konzertpianisten werden wollen, ums Üben UNTER FACHKOMPETENTER ANLEITUNG nicht herum. Die meisten richtig guten Musiker, die ich kenne üben mehrere Stunden täglich und tun alles um von anderen Musikern weiter dazuzulernen.
Wievielmehr sollte das fürs Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen gelten?Ich finde es toll, dass Du mehr lernen, mehr wissen willst um Deinem Hund besser zu helfen!!
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Hi,
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Du solltest deinen Hund umkonditionieren.
Er soll lernen, dass fremde Menschen toll sind.Führe sie nur noch mittels Schleppleine und übe zunächst mal zu Hause das Kommando "schau". Nimm ein Superleckerlie zur Hand und zeige es ihr. Halte bzw. führe es so zu deiner Stirn, dass sie es mit Blicken verfolgt. Sobald sie Blickkontakt zu dir aufgenommen hat, sagst du "schau" und lobst sie in höchsten Tönen und gibts ihr das Lecker!
Üben, üben!
Ab sofort musst du Fremde zuerst entdecken, du beginnst dann deinen Hund zu füttern. Anfänglich ist es einfacher, den Hund vorher in Sitzposition zu bringen (bevor der Mensch näher kommt), baue den Blickkontakt auf und füttere weiter, bis der Mensch an euch vorbei ist (Blickkontakt halten). Stelle dich vorsichtshalber so auf die Schleppleine, dass sie die Sitzposition nicht verlassen kann - sozusagen mit bodyblock, damit sie nicht nach vorne schießen kann!
Arbeite zuerst in großen Abständen, soweit, dass sie ruhig ist. Bei engen Wegen ggf. einen Bogen laufen oder eine Kehrtwende machen.
Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Hütehund. So haben wir es in den Griff bekommen, das ist ca. 6 Jahre her.
Er zeigt dieses Verhalten nur noch extrem selten, nahezu gar nicht mehr.
Er schaut mich noch heute automatisch an, wenn uns Menschen entgegen kommen. Er hat gelernt: Fremder Mensch - Frauchen anschauen bedeutet Leckerlie, ohne Kommando.
Du musst sehr geduldig und konsequent daran arbeiten. Wir haben Monate trainiert, nur an der Schleppleine.
Zusätzlich habe ich den Rückruf geübt. Es ist so wichtig, dass ein Hund mit so einem Verhalten abrufbar ist.
Ich habe ihn auf Pfeife konditioniert, wenn ich pfeife, gibt es eine kleine Schale Katzenfutter - dafür lässt er alles stehen und liegen ;-)
Später, wenn du sie im übersichtlichen Gelände wieder freilaufen lassen kannst, bist du entspannter, wenn du weißt, dass sie, wenn Fremde in Sicht sind, jeder Zeit abrufen kannst.
Aber zuerst muss dein Hund sicherer werden und das dauert!
Auf 100% würde ich mich nie verlassen, Tier bleibt Tier und Menschen gehen vor.
Das bedeutet, dass ich die Hündin immer anleinen würde, wenn Menschen näher kommen, auch wenn ihr das Problem in den Griff bekommt. Sicher ist sicher. Du musst bei ihr ein lebenlang fremde Menschen zuerst sichten.
Bei Besuch zu Hause:
Wenn es klingelt, sollte sie lernen, auf ihren Platz zu gehen und dort zu bleiben. Notfalls anleinen (das tut dem Hund nicht weh).
Besucher ignorieren den Hund völlig, keine Ansprache, kein Blickkontakt - nichts.
Dann musst du erst mal sehen, wie sie sich verhält...Gruß
Leo -
Hallo Shoppy
Mal ein ganz generelle Frage.
Warum wird man hier im Forum eigentlich nieder gemacht, nur weil man eine andere Meinung hat wie der Rest?
Ein Forum ist doch zum austauschen da.
Der Hund von Schtalla ist 14 Wo alt, und wenn man da schon zu nem Trainer greifen soll, was wird dann später?
Und richtig, Bauchgefühl für sein Tier zu haben wird immer weniger.
Das man sich Tipps aus dem Forum holt, ist ja auch völlig richtig, nur bei dem kleinsten Problemchen, gerade bei einem Baby, schon auf sogenannte Fachleute zu setzen, find ich nicht richtig. -
Wenn man den ersten Hund hat, und auch sonst nie mit Hunden aufgewachsen ist: woher soll man denn wissen, wie man am Besten mit einem Hund mit Problemen umgeht???
Besser, jemand der sich gut auskennt, zeigt einem von Anfang an, wie man am Besten mit extremer Angst umgeht. Und man pfuscht nicht unnötig selber rum.
Ich trau mich inzwischen auch sagen, dass ich nach Bauchgefühl halbwegs das richtige tu. Aber ich hatte auch einen Ersthund, an dem ich "herumpfuschen" konnte ohne Schaden anzurichten (weil er schon erwachsen und von einfachem Charakter war). Und ich habe schon Hundeschulen besucht und tausende von Büchern gelesen.
Wer sagt, dass er das "Hundefeeling" einfach SO drauf hat, der vergisst doch meistens zu erwähnen, dass er mit Hunden aufgewachsen ist/ zufällig wen kennt, der sich auskennt und bei Bedarf hilft/...
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Hallo Shoppy
Mal ein ganz generelle Frage.
Warum wird man hier im Forum eigentlich nieder gemacht, nur weil man eine andere Meinung hat wie der Rest?
Ein Forum ist doch zum austauschen da.
Der Hund von Schtalla ist 14 Wo alt, und wenn man da schon zu nem Trainer greifen soll, was wird dann später?
Und richtig, Bauchgefühl für sein Tier zu haben wird immer weniger.
Das man sich Tipps aus dem Forum holt, ist ja auch völlig richtig, nur bei dem kleinsten Problemchen, gerade bei einem Baby, schon auf sogenannte Fachleute zu setzen, find ich nicht richtig.Ich habe niemanden niedergemacht. Wenn Du Dir den Schuh anziehen magst, bitte. Aber wer im Glashaus sitzt sollte ja wohl nicht mit Steinen schmeißen.
Schtella hatte nach konkreten Informationen gefragt, sie wollte bestimmt nicht "und warum könnt ihr das nicht aus dem Bauch heraus" hören - denn dass sie das nicht kann, schrub sie doch selber. -
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Shoppy
Wie kommst du zu deiner Meinung, das Ich im Glashaus sitze und mit Steinen um mich werfe?
Würd mich mal interessieren! -
Bauchgefühl, also Intuition, setzt Wissen voraus. Inuition ist das Handeln aufgrund früherer Erfahrungen.
Ich finde es gut, wenn man gerade mit einem jungen Hund zu einem (guten) Trainer geht und sich selber weiter bildet.

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Mensch, Leute
Ich hör hier immer wieder bei dem kleinsten Problem, man solle sich Hilfe durch "Fachleute" holen, proffessionelle Hilfe usw.
Habt ihr alle kein Bauchgefühl mehr?
ICH muß meinen Hund doch verstehen, ICH muß doch lernen, wie er reagiert, ICH muß doch merken, wann er Angst hat und wann nicht.
Nichts gegen Dich, Schtella, aber das muß ich jetzt mal schreiben.
Als wir mit Hunden anfingen, gabs noch kein I-Net und auch keine sogenannten Trainer.
Hilfe hier im Forum ist ja schön und gut, und ich finds auch klasse, das es heute so was gibt, aber ein bisschen sollte man sich schon mit seinem Hund beschäftigen, ohne direkt auf "Hilfe" von außerhalb zu hoffen.Hiermit hast Du Dich ins "wir machen andere runter"-Glashaus reingesetzt.
Um etwas zu verstehen, muß man es kennengeLERNT haben. Selbst Konzertpianisten fallen nicht als LangLangs vom Himmel sondern lernen üben spielen proben ziemlich viele Stunden am Tag, und die klimpern auf Tasten nicht auf einem anderen Lebewesen...
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Ich weiß zwar nicht, was Konzertpianisten mit Hundeerziehung gemeinsam haben, aber DU scheinst das ja zu wissen.
Was haben HH`s denn vor dem I-Net gemacht?
Man muß halt Erfahrungen sammeln, und die kann man selbst am besten machen. Natürlich macht man dann auch Fehler, aber das gehört nun mal dazu. -
Ja genau!
Deshalb schicken wir absofort Kinder nicht mehr in die Schule. Die können die benötigten Erfahrungen in Mathe, Lesen und Schreiben doch viel besser ganz alleine machen... - Vor einem Moment
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