Hanni hat panische Angst...

  • Hallo!

    Ich brauche ganz dringend eure Tips und Ratschläge, denn mein kleiner Mini Aussie Welpe( 14 Wochen) hat panische Angst vor Menschen! Sie ist beim Züchter ganz normal im haus aufgewachsen, aber ich nehme an, dass da irgendwas mal vorgefallen sein muss, dass sie sooooo extrem ängstlich ist. Das wird sich auch nicht mehr mit der Zeit ändern wenn man nichts dagegen tut, sagte mir mein Tierarzt. Jeder noch so winzige Tip hilft mir weiter!
    Lg

  • Hallo,

    sie ist 14 Wochen jung! (Angstphase)

    Wie lange zeigt sie ihre Angst schon?
    Wie lange hast du sie jetzt?
    Was macht sie genau? Verbellt sie? Zieht sie sich zurück und klemmt den Schwanz unter den Bauch?

    Wie hast du bisher reagiert?

    Gruß
    Leo

  • Die Angstphase ist aber um die 8te Woche herum.

    Es muss nicht unbedingt was beim Züchter vorgefallen sein. Es gibt einfach genetisch bedingt Tiere, die ängstlicher sind als andere.

    Sucht euch einen guten, kompetenten Trainer und suche hier im Forum mal nach Beiträgen, wo Desensibilisierung, Gegenkonditionierung und "Click for Blick" vorkommen. Konditionierte Entspannung ist bei nem Aussie auch net verkehrt. :)

    Was ich auf gar keinen Fall machen würde, ihn irgendwo 'durchschleifen' und Menschen möglichst nur auf Entfernung treffen.

  • Thera,

    das ist leider falsch.
    Die erste Angstphase beginnt in der 14. Woche.
    Die restlichen Antworten warte ich erst mal ab.

    Gruß
    Leo

  • Hallo,

    da kann ich Thera nur zustimmen.

    Wenn Du Dich richtig einlesen willst, kann ich Dir das Buch von Nicole Wilde "Der ängstliche Hund" empfehlen.
    Nach der Postleitzahl könnte diese Hundeschule: http://www.hundeschule-sander.de/ in erreichbarer Nähe sein (habe aber noch nicht auf den Routenplaner gesehen).
    Wichtig ist, dass Du das Tempo nach Deinem Hund richtest und dass Du das gesamte Training rein positiv aufbaust, weil in alles, was gelernt wird, die Emotion hineinverknüpft wird, die der Hund hat, wenn er es lernt... Da er schon negative Emotionen mit vielen Dingen hat, mußt Du da mit positiven Erlebnissen und Emotionen gegen an arbeiten.

  • Das Buch lese ich auch gerade. Es ist sehr spannend. Ich hab auch schon mal vorgeblättert. Das Buch ist auf jeden Fall seinen Preis wert. :gut:

    Edit: Selbst, wenn Hundi jetzt in einer Angstphase wäre, würde ich es nicht auf selbige schieben. Wenn Hundi wirklich panisch bei Menschen reagiert, wird er es ohne Training auch später sein.

  • Also sie ist von Anfang an so, selbst mit meinen Eltern(bei denen wohne ich noch) war sie anfangs auch seeeeehr ängstlich, aber das geht jetzt zum Glück, meinen Freund hat sie auch akzeptiert. Bei Männern ist es noch ausgeprägter als bei Frauen. Bin ja auch in einer Hundeschule,die ansich sehr gut ist, aber besser wird es leider auch durch das Training nicht wirklich. Ich habe sie jetzt 5 Wochen. Z.B. wenn es klingelt, dann weiß sie sofort:Mist jetzt kommt wer, zieht den Schwanz ein, geht stiften und pinkelt alles voll. Bei solchen Situationen setze ich mich meistens zu ihr auf den Boden und sie kommt dann an und setzt sich zwischen meine Beine, beobachtet das ganze dann ganz genau und wird auch fast neugierig. Auf der Straße versuche ich möglichst selbstbewusst auf alles zu zugehen, damit sie sieht mensch Frauchen hat keine Angst,also brauch ich auch keine haben und wenn sie halbwegs gut reagiert hat wird ordentlich gelobt. Klappt allerdings auch nicht immer.
    Ich bitte alle Gäste die hier herkommen ( tip meiner Trainerin) den Hund gar nicht groß zu beachten und einfach immer Leckerlies um sich rum fallen zu lassen, bis sie sie dann irgendwann aus der Hand frisst. Funktioniert ab und zu, allerdings kommen die Gäste ein anderes Mal wieder geht das Ganze von vorne los!

    Vielen Dank schon einmal für die Antworten!!!!!

    Gruß stella

  • Mensch, Leute
    Ich hör hier immer wieder bei dem kleinsten Problem, man solle sich Hilfe durch "Fachleute" holen, proffessionelle Hilfe usw.
    Habt ihr alle kein Bauchgefühl mehr?
    ICH muß meinen Hund doch verstehen, ICH muß doch lernen, wie er reagiert, ICH muß doch merken, wann er Angst hat und wann nicht.
    Nichts gegen Dich, Schtella, aber das muß ich jetzt mal schreiben.
    Als wir mit Hunden anfingen, gabs noch kein I-Net und auch keine sogenannten Trainer.
    Hilfe hier im Forum ist ja schön und gut, und ich finds auch klasse, das es heute so was gibt, aber ein bisschen sollte man sich schon mit seinem Hund beschäftigen, ohne direkt auf "Hilfe" von außerhalb zu hoffen.

  • chucky 1:

    Ich versuch sie ja zu verstehen und allein mit fertig zu werden, aber schaff es nunmal nicht,sie verhält sich ja nicht erst seit gestern so, ich habe keine Tierpsychologie studiert oder ne Ausbildung als Dogcoach oder sowas gemacht, also ist es doch völlig legitim sich Tips zu holen und sich Erfahrungen von anderen anzuhören, die in der Richtung mehr Ahnung haben. Wir Menschen bekommen bei solchen Angelegenheiten "medizinische hilfe" und alles wird gut, also kann ich mir das für meinen Hund doch auch wünschen. Irgendwann wird die vielleicht noch zum Angstbeißer oder sowas und dann hab ich den Salat und aus der Geschichte komm ich dann sicherlich nicht mehr alleine raus.


    Sie fängt übrigens langsam an zu knurren wenn uns jemand entgegenkommt.....

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