Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Junghund entdeckt Hütetrieb
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Gast35463 -
20. Juli 2009 um 21:45
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Hallo,
wir haben einen Aussie, der morgen 1 Jahr alt wird.
Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, also sorry, falls irgendwas doppelt ist.
Bei Mika haben wir das Hinterherrennen ( er hat übrigens null Hütetrieb laut meiner Trainerin ) so in den Griff bekommen:Wir haben einige Laufkumpel meines Bruders ( die Mika nicht kannte ) gebeten, uns entgegen/an uns vorbei zu joggen. Einzige Reaktion der Leute sollte ein " Nein" sein, falls er sie belästigt.( Ein "ooooh wie ist deeer süüüüß " wäre wohl eher kontraproduktiv )
Zuerst habe ich ihn an der Leine gelassen und mit "nein" bzw. Lob gearbeitet, dann abgeleint und im Fuß gehen lassen ( Leckerchen vor der Nase ), zum Schluß ( auch Marathonläufer geraten mal aus der Puste hihi)
hab ich einfach abgewartet, was er tut. Das Ganze ist ihm schnell langweilig geworden. ( Geht auch prima mit Fahrradfahren, Walkern, Skatern etc. )
Hier habe ich dann angesetzt um ihm zu zeigen, daß es bei mir doch sowieso viiieel interessanter ist. Ich habe Spielzeug dabei, nen gefüllten Kong - oder ich finde Wurstbäume und Käsesträucher...Heute hat er höchstens noch einen interessierten Blick für sowas übrig und setzt sich auf Befehl auch an den Wegrand, falls mir jemand sehr ängstlich vorkommt.
Leider haben wir bis jetzt keinen der hier ansässigen Feldhasen zu einem Anti-aufscheuch-Training überreden können. Keiner ist bereit, sitzen zu bleiben, "buh" zu rufen und mit zwei Topfdeckeln zu scheppern.
Mit so Sachen wie Treibball oÄ würd ich warten, er ist erst 6 Monate. Rettungshunde-Ausbildung kannst du machen, wenn er alt genug ist- warum nicht? Du wirst schon merken, was ihm Spaß macht und was nícht.
Wir machen einen FBH-Kurs und haben mit 9 Monaten angefangen, einen Agility- Anfängerkurs zu besuchen.Seit kurzem clickere ich noch und er ist vollkommen zufrieden mit sich und der Welt. Manchmal wird er auch als Rentner- oder Schnarch- Aussie bezeichnet, weil er nach unsrer morgendlichen großen Runde ganz einfach zufrieden im Garten rumliegt und wartet, bis jemand wieder Action mit ihm macht.
Ob ein Aussie nun ein schwieriger Fall für Anfänger ist oder nicht, da kann man sich drüber streiten. Ich kenne Leute, die ihren zweiten oder dritten Hund haben und alle eine Katastrophe sind bzw waren. Genauso wie Leute, die hervorragend mit ihren Ersthunden zurecht kommen ( Rasse in beiden Fällen völlig egal ) und im FBH-Kurs glänzen.
Viel Erfolg und liebe Grüße
Elke
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21. Juli 2009 um 10:27
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Junghund entdeckt Hütetrieb - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hi,
ich würde Dir raten, das Abbruch Kommando ( ob nun NEIN oder was auch immer ) erst mal unter wenig bis garkeiner äußeren Ablenkung zu üben.
Denn es gleich bei dem SUPERGAU ( an der Strasse fahrende Autos etc. ) zu üben, wird nicht funktionieren.
Üb den Grundgehorsam ganz konsequent da, wo es ganz sicher klappt. Ablenkung nur sehr langsam steigern, sonst machst Du größere Rückschritte als das ihr weiterkommt.
Deinen Hund in der Zeit in Bezug auf "Jagdobjekte" 100%ig absichern ... ganz wichtig !!!
Mit Hütetrieb hat das nichts zu tun ( wie Corinna ja schon schreibt, sind BC Sichtjäger und das gehört zu ihrem normalen Verhaltensrepertoir ).
Die wirkliche Hüteausbildung beginnt mit 1 Jahr.
Davor Grundgehorsam und GAAAAAANZ viel Ruhe !!!! Besonders für BC und Aussie super wichtig.
Wenn Du später keine Möglichkeit hast, regelmäßig an Schafen zu arbeiten oder selbst welche zu halten. Lass es lieber.
Würde Dir auch empfehlen eine ruhige Kopfarbeit wie Rettungshundearbeit etc. anzugehen. Lastet die Hunde gut aus und sie arbeiten in Ruhe !!!
Mein Superhibbel Border Mädchen Celly war bei der Rettungshundearbeit die Ruhe selbst. Sie hatte Spaß, war hochmotiviert und super konzentriert.
Stand auch der Arbeit an den Schafen absolut nicht im Weg !!!Liebe Grüße
Alexandra -
@ Britta: Mücke war auch mal jung, unerzogen und ungestüm, auch wenn er insgesamt ruhiger ist, als andere Rassen, da hast du Recht.
Kann sein, dass ich beim Schreiben leicht genervt war, von daher kommt mein Post ein wenig "angep :zensur: " rüber.
An die TE: Ich wollte dir keinesfalls unterstellen, dass du deinen Hund verprügelst.
Außerdem hatte ich mich gewundert, dass du diese ganzen "Basic" fragen stellst, die ja ein Züchter in der Regel klärt. -
Hallo,
also vielleicht war meine Frage wirklich etwas verwirrend formuliert.
Mir sind die Möglichkeiten, die man hat um einen Aussie zu beschäftigen, durchaus bekannt. Habe mir ja auch schon (absichtlich) eine ruhige Möglichkeit ausgesucht, nämlich Obedience mit dem Clicker (gerade um das Aufputschen zu vermeiden).
Es war lediglich so, dass mir versichert wurde, dass das Auto jagen einzig und allein einem unausgelasteten Hütetrieb anzurechnen ist. Daher dachte ich mir, dass ihm vielleicht die Obedience - Übungen und 1x wöchentlich HuSchu nicht ausreichen und ich ihm unbedingt was suchen muss, das speziell den Hütetrieb anspricht. DESHALB habe ich hier die Frage gestellt, wie andere Hütehundehalter das machen (also speziell den Hütetrieb auslasten) bzw. Erfahrungen anderer H-Hundehalter damit (ist nun mal mein erster Hund)
Wie ich hier jetzt aber durchaus glaubhaft gelesen habe, ist es eine Unart, die ich einfach nur unterbinden muss."Nein" kennt er seit seinem ersten Tag bei uns
Grundgehorsam klappt super, er läuft inzwischen ohne Leine (auch kleine Strecken "beifuß"), kommt auf den kleinsten Ruf angehopst und "Sitz", "Platz" und solche Dinge sitzen eh schon. Woran wir noch arbeiten ist eine Art "Notfall" - Kommando.Wir haben auch von Anfang an der Sozialisierung gearbeitet, erst 1x wöchentlich Treffen mit seinen Geschwistern, dann Welpenspielstunde. Nun 1x wöchentlich Gruppenkurs mit Hunden jeden Alters.
Seit unser Hund geboren wurde, waren wir 1x wöchtenlich bei der Züchterin, haben lange Gespräche geführt und sind wirklich nicht uninformiert. Infos sind allerdings nichts gegen Erfahrung der Leute, die diese Hunde schon lange / länger halten. Deswegen habe ich mich an dieses Forum gewendet. Unsere Züchterin meinte, sie hatte dieses Problem bisher nicht mit ihren Hunden.Waren heut mittag im Wald, einige Radfahrer und sogar das ein oder andere Auto kreuzten unseren Weg. Immer wenn sowas kam bin ich mit ihm zur Seite gegangen "Schau - Click - Futter" und das Vorbeifahrende war nicht mehr interessant (bis auf ein mal, da gabs kurz nen ANsatz des Nachlaufens - war zu langsam). Hierzu noch eine Frage: Soll ich ihn auch belohnen, wenn er da sitzt dem fahrenden Objekt nachschaut (es fixiert) aber nicht nachläuft? Oder nur Lob, wenn er wirklich mich anschaut?
Grüße
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ich finde das alles halb so schlimm
jeder hund macht diese phase durch und mit üben bekommst du das schnell hin
und zu der man informiert sich vorher
haben wir auch nicht gemacht nur sporadisch und hatten halt son bischen erfahrung mit dem münsterländer
sie ist ein münsterländer/appenzellernatürlich war das falsch und das resultat haben wir jetzt (die probleme sind nicht grade witzig) aber es gibt ja leute die lernen dazu
sollte ich mir irgendwann nochmal einen hund holen wird es natürlich anders ablaufen aber bis jetzt leben wir (und der hund dem es sogar gut geht) alle noch wir sind nur ordentlich auf die schnauze gefallen
ich bin sicher du schafst das da du dich ja aussreichend informierst und bereit bist es zu üben
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Soll ich ihn auch belohnen, wenn er da sitzt dem fahrenden Objekt nachschaut (es fixiert) aber nicht nachläuft? Oder nur Lob, wenn er wirklich mich anschaut?
Kommt ein wenig darauf an, was du in Zukunft haben möchtest.Ich selber bestätige auch ruhiges Schauen, denn der Hund soll mich nicht ständig anhimmeln, sondern seine Umwelt wahrnehmen
Schaut er von sich aus hoch, ist es auch gut.Ich find das Hinterherschauen fast noch besser, weil der Hund so den Bewegungsreiz wirklich wahrnimmt.
Der Hund sollte allerdings wirklich ruhig sein und nicht rumzappeln, und natürlich ansprechbar sein. -
Da stimme ich Melanie zu, wenn er dem Objekt entspannt hinterher sieht und nicht zum Zerreißen gespannt ist, daß er gleich losstarten könnte, würde ich auch belohnen.
Und ich finde es sehr gut, daß Du hier speziell nochmal nachfragst, hier sind wirklich sehr viele Hütehund-Halter und diese haben die unterschiedlichsten Möglichkeiten mit ihren Hunden probiert und können auch einschätzen, was hochpuscht und was nicht.
Wobei eine Sache echt witzig ist, eine Bekannte hat einen Aussie-Rüden, der ist eher so eine Schlaftablette. Den holt sie aus seinem Tiefschlaf mit Treibball, da geht er voll drin auf, sonst ist er eher der Schnarchhaken
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Ja ist echt faszinierend wie unterschiedlich die doch sein können. Unsere Züchterin hat die Welpen nach Temperament und Charakter "zugeordnet". Wir konnten ihn uns also nicht aussuchen (hört sich jetzt irgendwie negativ an
) Da warn doch 2 dabei, die hatten richtig, richtig Power, konnte man schon im Welpenalter deutlich sehn, unser kleiner ist eher so das Mittelmaß des Wurfes , was das Temperament angeht. Aber ich glaub ne richtige Schlaftablette war da eh nicht dabei
Ein Hund aus dem Wurf ist noch immer bei ihr und sie sucht noch nach dem passenden zu Hause, da sich alle Interessenten als ungeeignet herusgestellt haben - leider. ( Entweder 8-9 Std. am Tag weg oder bereits weit im Rentenalter). -
Ich finde solche Züchter sehr sehr gut, leider gibt es davon nur nicht genügend, wenn alle so denken würden, dann würde es viel weniger tolle Hunde in den Tierheimen geben :/
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Zitat
Kommt ein wenig darauf an, was du in Zukunft haben möchtest.Ich selber bestätige auch ruhiges Schauen, denn der Hund soll mich nicht ständig anhimmeln, sondern seine Umwelt wahrnehmen
Schaut er von sich aus hoch, ist es auch gut.Ich find das Hinterherschauen fast noch besser, weil der Hund so den Bewegungsreiz wirklich wahrnimmt.
Der Hund sollte allerdings wirklich ruhig sein und nicht rumzappeln, und natürlich ansprechbar sein.Das ist aber vom Timing her nicht einfach - vor allem, wenn man es einfach nicht weiß, wann der "Jagdblick" beginnt und wann er aufhört. Daher ist man auf der sichereren Seite, wenn der Hund dort ersteinmal gar nicht hinschaut, denke ich. Es könnte nämlich sein, dass der Wauz doch Jagdgedanken hegte und dann belohnst Du die variabel - ein effektiveres Belohnungssystem gibt es eigentlich gar nicht

Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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