Das Leben meiner Hündin Tigra, wie soll es weiter gehen?

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  • :hilfe:
    Auch hier nochmal Hallo an alle und schonmal Danke fürs Lesen....versuche mich kurz zu fassen ;)

    Seit 2000 habe ich meine Hündin Tigra (Mix Canario und Boxer wahrscheinlich), damals etwa 3 Jahre alt. Sie war anfangs ein sehr schüchterner Hund, vor allem Männern gegenüber.Über ihre Vergangenheit konnte ich leider nicht viel erfahren, aber offensichtlich war die weniger gut. Mit viel Mühe und Geduld konnte ich sie körperlich und seelisch stabilisieren, hab auch eine lange Bachblütentherapie gemacht. Die Probleme, die für immer blieben waren panische Angst vor Gewitter, Sylvester und null Akzeptanz für andere Weibchen! Die Angst vor Gewitter etc. zeigt sich mit starkem Zittern und Hecheln, aber man konnte damit umgehen...
    Heute ist sie also ca. 12 Jahre alt und seit einigen Wochen /Monaten verändert sie sich massiv, ihre Ängste steigern sich ins Unermässliche. Angst, wenn mein Mann und ich nicht im Haus sind (sie konnte locker 5 Std. allein bleiben), Angst, wenn die Nachbarn rasen mähen oder sägen müssen, Angst vor dem Geräusch der Waschmaschine beim Schleudern und und und... es ist unfassbar wie sie sich entwickelt und uns ist schleierhaft warum, ich bin so deprimiert darüber, weil ich mich frage, welche Lebensfreude sie noch hat, ja, und wir auch...mein Tag besteht meist aus Putzen (neben Berufstätigkeit und Schwangerschaft 7. Monat), wegen der Hechelei und hinzu kommt leichter Urinverlust... Draußen schaut sie permanent in den Himmel, ob es nicht regnet oder gewittert...Gassi gehen ist meist also auch eine Qual. (sonst war es das Größte für sie!) Wir sind mit unserem Latein am Ende und unendlich traurig, Tierarzt wird nächste Woche aufgesucht. :sad2:

  • Ich würde unbedingt einen kompletten Check up beim Tierarzt machen lassen.

    Es könnte sein, dass sie z.B. nicht mehr so gut sieht. Dann reagieren Hunde sensibler auf akustische Reize. So war das bei meinem Senior auch. Plötzlich hatte er Angst vor Gewitter - hatte er vorher nie. Das legte sich wieder einigermaßen, als er sich an seine mangelnde Sehkraft gewöhnte.

    Möglich wären auch Schmerzen. Dann werden Hund auch (wieder) sensibler für Dinge, die ihnen nicht behagen. Kennt man ja von sich selber: Wenn man dauernd Schmerzen hat, dann kann man vieles nicht mehr ertragen, was vorher kein Problem war.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Viell. ist sie schwerhörig und kann die Geräusche nicht mehr richtig einordnen, hatte mein Joschi auch.

    Wenn du zum TA gehst, frage ihn dochmal nach Karsivan.

  • Vielen Dank schonmal für die netten Antworten. Schilddrüse lasse ich mit abklären...ich hoffe, es ist etwas physiologisches, was gut behoben werden kann, denn so gehts hier nicht weiter. Der Tag ist nur noch nach ihr gerichtet. War gerade eine Stunde bei den Schwiegereltern (kann sie leider nicht mitnehmen, weil die auch einen Hund haben), jetzt konnte ich das komplette EG erstmal putzen, weil sie alles voll gehechelt hatte. :schockiert: Lag wieder zitternd im Korb, beruhigte sich nach 5 Min und dann war Ruhe....so geht das nur noch...

  • Mir fallen auch noch Herzprobleme ein zusätzlich zu dem was alles schon gesagt wurde.
    Das kann einen Hund auch psychisch stark verändern. - Die Medikamente wirken oft sehr rasch.

    Lass uns hören was der TA sagt und heraus findet.

    LG, Friederike

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