Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Mein Hund nimmt mir meine Wohnung auseinander!!!
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Hallo Zusammen,
ich hab folgendes Problem und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben:
Vor 3 Wochen haben wir uns einen Hund aus dem Tierheim zugelegt. Er ist ein sehr lieber Kerl obwohl er schon schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und ich denke er hat sich auch nach dieser kurzen Zeit schon gut an uns gewöhnt.
Allerdings sind wir (mein Freund und ich) auch Berufstätig. So kommt es das der Hund unter der Woche zwischen 4 und 5 Stunden alleine Zuhause ist. Früher wenn wir weg waren, war er ganz friedlich und hat den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen und geschlafen oder einfach nur entspannt. Aber jetzt haben wir ihm ein richtiges Hundekörbchen gekauft und ihm verboten weiterhin auf unseren Möbeln zu liegen. Und anstatt sich weiterhin friedlich zu verhalten randaliert er jetzt in unserer Wohnung: reißt die Tapete von der Wand, zerstört Tische und Vasen, räumt den Mülleimer aus usw.!!! Ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, immerhin bin ich in der Zeit nicht da um aufzupassen.
Ich möchte ihn nicht wieder ins Tierheim bringen...
aber ich kann auch nicht jeden Tag die Wohnung neu renovieren.
Was kann ich tun?
LG
Annie -
15. Juli 2009 um 08:13
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Mein Hund nimmt mir meine Wohnung auseinander!!! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Dein Hund langweilt sich zu tode während er alleine ist
eine Freundin von mir hat einen Dobermann der hat insgesamt einen Schaden von mehreren tausend Euro gemacht als sie ihn aus dem Tierheim holte. Sie ließ sich also etwas einfallen, bastelte Päckchen mit Futter drin die der Hund zerlegen musste (umlenken) und wenn er alleine war wurden Dinge wie Mülleimer usw. weg gestellt. Du musst deinem Hund evtl. *Aufgaben* hinterlassen damit er etwas zu tun hat
Grüße Yanni -
Wir machen auch kein Entertainment wenn wir unseren Dobi alleine zuhause lassen und er pennt in der Zeit einfach.
Es geht ums Gesamtpaket ... wie ist die Auslastung des Hundes, wenn ihr zuhause seit. Was macht ihr ansonsten am Tag mit ihm? Es scheint mir ein sehr aktiver Hund dem ein paar Gassirunden nicht reichen dürften, deswegen die Nachfrage?
Wenn die Auslastung ansonsten stimmt, dürfte er auch keine Randale machen, wenn ihr nicht da seit.
Was war früher anders (außer das Körbchen), dass er früher ruhiger war und jetzt randaliert? Hat sich in den Abläufen etwas geändert?
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Zerstörungswut beim Alleinsein hat nichts mit Langeweile zu tun, sondern mit Verlassensangst und purem Stress.
Ich denke, der Hund hat nie gelernt, allein zu sein. Gerade bei Hunden aus dem Tierheim kann es zu einem Trauma führen, wenn das neue Frauchen sie wieder allein lässt. Man kann dem Hund ja nicht sagen, dass man wiederkommt und so ist es jeden Tag aufs Neue purer Stress für das Tier. Du musst das Alleinsein kontinuierlich trainieren.
Du schreibst, früher hat er das nie gemacht, auf der anderen Seite habt Ihr den Hund erst seit 3 Wochen. Wahrscheinlich war er die ersten Tage friedlich, weil er sich erst einmal einordnen musste. Nach ca. 3 - 4 Wochen ist er bei Euch "angekommen" und hat jetzt Panik, dass Ihr ihn wieder verlasst.
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Erst lässt du den Hund sich eingewöhnen und erlaubst ihm überall zu liegen wo er will und nach drei Wochen möchtest du das auf einmal radikal umstellen? Du hast doch selbst geschrieben das der Hund mit Menschen wohl nicht so gut kann, dann solltest du anfangs entsprechende vorsichtig mit Veränderungen sein.
Macht euch klare Regeln aus die ihr dann auch einhaltet, nicht heute so, morgen so.
Zusätzlich musst du sehen wie du dein Hundchen müde bekommst bevor ihr zur Arbeit fahrt und das er ggf. Beschäftigung hat wenn er allein ist dazu gibts hier im Forum viele viele Tips von Kong über Leckerlis verstecken usw.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Jeder *normale* Hundebesitzer sollte ja morgens schon bevor er das Haus verlässt mind. 30 min mit dem Hund spazieren gewesen sein, ich ging mal davon aus zumindest. Ein Hund der Angst hat verlassen zu werden bellt und jault aber zerlegt nicht zwingend die ganze Wohnung
Ansonsten gibt es noch gute Hundesitter, für tagsüber BIS dein Hund das alleine bleiben gelernt hat.
Grüße Yanni -
Zitat
Ich möchte ihn nicht wieder ins Tierheim bringen...

Hier möchte ich noch anmerken, dass dies überhaupt kein Denkansatz sein sollte, denn wenn man sich eine Hund aus dem Tierheim holt sollte einem klar sein, dass der Hund eventuell diverse Baustellen mitbringt, man weiß nicht was er alles erlebt hat und und und .... d.h. man muss seine Zeit und Energie in den Hund und seine Erziehung stecken, wenn du nach nur 3 Wochen schon darüber nachdenkst ihn ins Tierheim zu bringen, dann gute Nacht.
Das ist nicht bös gemeint aber von dem Gedanken solltest du dich im Interesse des Hundes verabschieden, denn ihr müßt erst noch zusammenwachsen und an den Problemen gemeinsam arbeiten.
Ich denke in eurem Fall wäre auch ganz wichtig, dass ihr zur Hundeschule geht, bzw. euch einen Einzeltrainer sucht (einen guten der ohne Strafe arbeitet).
In einem Forum bekommt ihr immer diverse Meinungen zu einem Thema ... jeder User hat so seine Einstellung und aus diesen ganzen Meinungen muss man sich dann raussuchen, was man denkt was passen könnte. Ist nicht zwingend einfach bei der Hundeerziehung.
Buchempfehlungen hätte ich auch noch für euch:
* Kosmos Erziehungsbuch für Hunde
* Das andere Ende der LeineWas die Thematik ansonsten betrifft kann es auch sein, dass der Hund einfach noch nicht ans alleinsein gewöhnt ist und deshalb so reagiert. Dann müßt ihr das Alleinsein Schritt für Schritt aufbauen und ihn zwischenzeitlich betreuen lassen.... bis er es kann.
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Ihr habt den Hund vor 3 Wochen aus dem Tierheim geholt, er wird Verlassensängste haben.
Versucht zu verstehen:
Dein Hund hatte eine Familie, war super glücklich und hat sich wohlgefühlt. Dann wird er von einer Sekunde auf die andere in einen Zwinger in ein TH gesperrt. Seine Familie ist weg.
Eines Tages kommt eine neue Familie, ihr, und diese Familie nimmt den Hund mit nach hause.
Hund fühlt sich super wohl - alles klappt und Hundi ist glücklich.
Plötzlich stellen sich wieder Veränderungen ein. Hundi muss alleinbleiben. Hundi darf nicht mehr auf die Couch, durfte er vorher.
Für mich hat dein Hund einfach Angst wieder seine Familie zu verlieren.
Er braucht Zeit um zu merken, dass ihr ihn Liebt und dass ihr ihn nicht wieder ins TH geben werdet. -
Moin,
ich hab ja mit meinem Zweithund eine ähnliche Situation gehabt, er kam, unangemeldet und ungeplant, mitten in unser Leben und musste von daher damit umgehen, wie es bei uns so ist.
Ich habe ihm einen Platz gesucht, an dem ich ihn, mit einer Metallkette, angebunden habe. Einen, von dem aus er nirgednwo heraun konnte. Es gab Kauknochen und etwas zum spielen, das nicht rollt und keine große Verabschiedung......
Ich hab das deshalb gemacht, weil ich nicht wollte, das er sich angewöhnt, irgendwas zu zerstören, ohne das ich direkt darauf einwirken kann. Mir war schon klar, das er Verlassensängste hatte und das er sich vielleicht auch gelangweilt hat. Aber es ging nicht anders.
Um ihm den Platz nicht zu vermiesen, hat er auch tagsüber dort seine Leckerlies bekommen und er hat dort oft auch freiwillig gelegen.
Zu Beginn hat er wohl gejammert, solange ich noch in Hörweite war, aber dann war er still.... nach etwa 6 Wochen (in denen ich immer so schnell als möglich zu Hause war und meine anderen Erledigungen erst gemacht habe, wenn dann eines meiner Kinder da war) hat er "verstanden" das wir immer alle wieder kommen. Heute geht er von allein auf den Platz, wenn er meine Unitasche sieht und lässt sich festmachen. Er legt sich hin, knabbert seinen Knochen und schläft.
Bei meinem Hund war das ein Lernprozess, in Panik, wie manch anderer Hund war er nie. Darauf muss man aber genau achten. Wie ist der Hund drauf, wenn Du zurück kommst? Hechelt er, verfällt er in Schlaf, wenn Du wieder da bist? Das sind Anzeichen von echter Panik, die mein Diego nie gezeigt hat. Er wollte einfach immer nur mit mir mit.
Das war sicher nicht eine ideale Übung, aber für einen ungeplanten Hund auch nicht schlecht....
Liebe Grüße
Sundri -
Sundri
Natürlich kann man über diese Vorgehensweise streiten ... ich halte sie für zu krass aber ich denke in diesem Fall greift sie auch nicht, weil der Hund der TE ja nicht ungeplant angeschafft wurde.Wenn die TE´s sich das jetzt als Beispiel nehmen, haben sie eventuell am Ende einen Hund der noch stärkere Verlassensängste hat und die totale Panik schiebt und nie mehr ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Ich denke nicht, dass deine Empfehlung deshalb so sinnvoll ist, auch wenn du einschrängst und auf die Risiken hinweist.
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