Will zu Kindern - wie vorbeigehen?
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Unsere 1 jährige Labradohündin ist eine ganz Liebe, die nur in seltenen Fällen bellt und eigentlich schon ganz gut folgt. Wenn ich sie im Wald frei laufen lasse, läuft sie nicht weit weg, kommt auf Ruf zurück. Jedoch wo wir immer laufen gibt es einen Waldkindergarten, das heißt dass auch ca 10-15 kleine Kinder sich in Gruppen im Wald aufhalten. Wenn ich sie höre, leine ich sie natürlich sofort an. Jedoch wenn wir an ihnen vorbeigehen müssen, zieht sie wie wild an der Leine denn sie will ja schwanzwedelnd zu den Kindern.
Wenn die Kinde an uns vorbei gehen, lasse ich sie sitzen oder platzen, aber wenn wir halt an ihnen vorbei müssen ist es wirklich schwierig. Die Kinder könnten ja Angst bekommen wenn sie so wild zu ihnen hinzieht. Was kann ich machen?
Wäre wirklich dankbar wenn ihr mir helfen könntet.
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Zitat
Unsere 1 jährige Labradohündin ist eine ganz Liebe, die nur in seltenen Fällen bellt und eigentlich schon ganz gut folgt. Wenn ich sie im Wald frei laufen lasse, läuft sie nicht weit weg, kommt auf Ruf zurück. Jedoch wo wir immer laufen gibt es einen Waldkindergarten, das heißt dass auch ca 10-15 kleine Kinder sich in Gruppen im Wald aufhalten. Wenn ich sie höre, leine ich sie natürlich sofort an. Jedoch wenn wir an ihnen vorbeigehen müssen, zieht sie wie wild an der Leine denn sie will ja schwanzwedelnd zu den Kindern.
Wenn die Kinde an uns vorbei gehen, lasse ich sie sitzen oder platzen, aber wenn wir halt an ihnen vorbei müssen ist es wirklich schwierig. Die Kinder könnten ja Angst bekommen wenn sie so wild zu ihnen hinzieht. Was kann ich machen?
Wäre wirklich dankbar wenn ihr mir helfen könntet.
Du lässt sie platzen ?
So habe ich das ja noch nie gehört - voll süß.Jetzt mal ums eigentliche Thema.
Ich würde versuchen deinen Hund in der Situation abzulenken. Z.B. mit Leckerlies oder einem total tollem Spielzeug. Du musst in dem Moment wichtiger sein als die Kinder. Wenn er nur auf dich achtet und ruhig bleibt wird er belohnt. Das würde ich vielleicht auch vorher mal mit Kindern testen die deinen HUnd kennen und keine Angst vor ihm haben. -
Ja, dem kann ich nur bei pflichten.
Mein Labrador war in dem Alter auch so. Kinder waren für ihn das größte.
Heute mit 1,5 Jahren klappt das schon viel besser.
Ich habe es so gemacht:
Meinen Futterbeutel umgeschnallt und immer wenn er mich angesehen hat, gab es was feines. Das hat er sehr schnell begriffen.
Dann habe ich unsere Spaziergänge ausgeweitet und zwar an einer Schule vorbei. Hier wimmelt es nämlich nach Schlußschluß von den kleinen " Monstern".
Am Anfang war es schwierig, aber nach und nach war der Futterbeutel,bzw. das was da raus fällt, interessanter.
Heute kann mein Hund fast an allen Kindern vorbei gehen, wobei ich merkte das es ihm schon in den Pfoten " juckt " einfach hin zulaufen.
Geduld.......du schaffst das schon.
lg Angelika
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Da hilft nur Üben Üben Üben. Zur Zeit ist der Reiz einfach noch viel zu hoch. Das heißt du könntest mit viiiiel Platz möglicherweise einigermaßen gesittet vorbei laufen ( ist jetzt nur ne Vermutung ).
Es wird dir nicht viel helfen, dem Hund eine Leckerchen vor die Nase zu halten, in der Regel ist der Stresspegel so hoch, dass es den Hund nicht interessiert.
Mit dem richtigen Training des Gehorsams, wobei du die Ablenkung immer weiter steigerst, wird das irgendwann kein Problem mehr sein.
Ich konnte mir das früher auch nicht vorstellen, dass Mücke in Gegenwart einer Kindergartengruppe ruhig bleibt, aber heute ist es ( auch ohne Leine ) überhaupt kein Problem mehr.
Er geht an ihnen vorbei, läßt sie in Ruhe, oder bleibt im Platz, je nachdem.Wobei ich eins noch anmerken möchte:
Es heißt immer wieder: Sei interessanter als die Kinder .Ich seh das anders:
Ein sehr hoher Reiz wie kreischende, spielende kleine Kinder, oder auch manche anderen Hunde sind so hochwertig für meinen Hund, dass ich nicht wirklich interessanter bin , er hat aber gelernt, dass er das, was ich sage, auszuführen hat.Heute mittag hab ich z. B. zwei Hunde ( angeleint ) im Wald getroffen. Ich lasse Mücke dann neben mir absitzen und lein ihn an.
Mücke schaut derweil aufmerksam zu den Hunden, macht aber das, was ich möchte, weil er ganz genau weiß, dass er nicht hinrennen darf ( weil er ja Sitz machen soll) .
In dem Moment findet er mich nicht wirklich toller, der Wunsch zum Kontakt ist noch da, er denkt nicht, ui, toll, ich darf für Frauchen Sitz machen, aber er hat gelernt, dass es sich lohnt, mit mir zusammenzuarbeiten
Wie bereits erwähnt: Übe weiter und dann wird das schon.
Über Nacht ist noch kein Wunderhund vom Himmel gefallen
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