Dominant oder aggressiv?

  • Hallo ,
    hab mal wieder mal eine Baustelle. meine kleine Luna (8 Monate und schäferhund- Mischling) macht mir Sorgen, es geht um sie und meinen Kater kenny 9 Jahre, ich beschreib einfach mal die Situationen die mir sorgen machen.
    1. Wenn Luna z.b Futter hat verteidigt sie es gegenüber dem Kater, mal mehr mal weniger ( Wir können ihr alles wegnehmen ohne das sie reagiert )
    2. Manchmal wenn Luna in einem Raum ist und Kenny kommt auch in den Raum rennt sie bellend zu ihm und springt auf ihn ( das ist keine Spiel aufforderung )
    Auch im Alttag drangsaliert sie Kenny mit ständigem im genick packen (also nicht festhalten sondern es ist eher ein mal kurz in den Mund nehmen), oder am Schwanz ziehen. Nun ist es mir nicht immer möglich dazwischen zu gehen, und wenn wie verhalte ich mich richtig?
    Ich denke das sie ihn nicht toleriert als Rudel Mitglied oder wenn dann als unter geordnetes. Ich möchte nur ein Harmonisches zusammen leben.
    Könnte ihr mir ein paar tipps geben oder eure Meinung dazu sagen.
    Lg Melanie

  • :winken:

    Du hast das zwar sehr schön beschrieben, dennoch ist es immer recht schwer für einen Außenstehenden, sich ein genaues Bild zu machen.

    Wie verhält sich denn der Kater, wenn Luna z.b. auf ihn zu stürzt oder ihn im Nacken packt ???
    Und wie hast du dich bis jetzt verhalten?- hast du Luna ermahnt (wenn ja -wie?) oder hast du die Situation ignoriert?

    LG nadine

  • Hm, es ist immer schwer einzuschätzen, wenn man nur liest aber die Situation selber nicht sieht.

    Emily hat das eine Zeit lang auch gemacht - nicht beim Kater, aber bei meiner Katze (der Kater hätte ihr auch sofort Bescheid gestoßen, die Katze ist zu gutmütig für diese Welt). Emmy hat ebenfalls versucht im Genick zu packen und ist bellend hinterher gerannt, allerdings war das durchaus Spiel und nicht Dominanz oder Aggressivität. Allenfalls hat dann und wann Eifersucht eine Rolle gespielt, da Madame die erste Geige spielen wollte.

    Bei uns läuft das so: wer gerade gekrault wird, ist auch wirklich dran. Da darf sich kein anderer dazwischen drängeln - weder Hund noch Katze. Natürlich kraule ich auch mal parallel, aber das bestimme ich und nicht der "Drängler".

    Attacken auf die Katze habe ich mit einem "Nein, Emily" unterbunden, bin zur Not auch mal körperlich als Barriere dazwischen. Heute reicht ein "Äh äh..." und es ist Ruhe - wenn sie überhaupt nochmal was macht.

    Übrigens, auch Emily ist ein Schäferhundmischling und jetzt 10,5 Monate alt. Die schlimmste Phase hatte sie, die Katzen betreffend, mit ca. 6 - 8 Monaten ;)

  • Trudi macht das mit unserem Kater auch. Dem Kater macht das aber nix. Er versucht auch weiterhin, Futter aus Trudis Napf zu mopsen.

    Wir haben nur dafür gesorgt, dass er genug Ausweichmöglichkeiten hat.

    Wenn Trudi allerdings versucht, das mit der Katze zu machen, gibt es ein klares Nein von uns, denn die Katze ist nihct mit Hunden aufgewachsen und findet solche "Übergriffe" ganz schlimm. Sie versucht allerdings auch nicht Trudi Futter oder Schlafplatz streitig zu machen. Der Kater tut das schon.

  • erst mal danke für die andworten, natürlich sage ich zu Luna nein wenn sie Kenny drangsaliert ( das mit der Eifersucht klingt für mich sehr logisch). Wenn ich Kenny auf dem Arm habe und Luna an mir hoch springt dränge ich sie auch körperlich leicht weg!
    Nun wie sich Kenny verhält ist unterschiedlich, also das er es nicht toll findet steht ausser frage mal macht er nix und brummt vor sich hin. Mal ist es wie ein kleiner Macht kampf der Hund weicht vorm Kater zurück und wird von ihm durch die Wohnung getrieben mal anderrum, und mal verhart der Kater nur in seiner stellung und läßt es sozusagen über sich ergehen.
    Ohne jetzt parteiisch zu sein aber Kater fängt nie an.
    Wenn ich Kenny streichel und Luna drängelt sich rein ignoriere ich sie!

  • Hm, ich teile das (für mich) in zwei Kathegorien. Die eine verlangt von dem Hund Respekt vor mir. Wenn ich den Kater auf dem Arm habe, dürfen unsere Hunde nicht an mir hochspringen. Was ich auf dem Arm habe, gehört mir. (Genauso beim auf der Couch kuscheln)

    Der Rest ist für mich ein Austesten. Beide Tiere müssen sehen, wie weit sie miteinander gehen können. Ich habe bei unserem Kater und einem fremden Hund schon gesehen, wie bei ihm echte Gegenwehr aussieht. Da hätte Trudi keine Chance mehr. Also kann es aus seiner Sicht nicht so schlimm sein.

  • @ trillian
    Ne so schlimm ist es net aber ich habe halt die befürchtung, das es schlimmer werden könnte, deswegen hab ich mich an euch gewand um es mal aus einer anderen sicht zu hören und zu hören wie ihr euch verhalten würdet
    Kenny will halt auch mal seine Ruhe und wenn er wollte könnte er ihr richtig weh tun was er nicht macht, weiß auch wie mein Kater abgehen kann.

  • Wie gesagt, ich würde Kenny eine Rückzugsmöglichkeit schaffen und es sonst laufen lassen. Ich glaube, die beiden testen ihre Grenzen aus.

    Aber schreib doch mal, wie es weiter geht. Als Trudi hier einzog, sah ich mich auch zum ersten Mal mit diesem "Problem" konfrontiert. Mein voriger Hund hat das nie gemacht.

  • Ich habe 3 Hunde und 8 Katzen und alle leben harmonisch und ohne Probleme MITeinander. Das war als meine 2. Hündin kam anders, sie jagte die Katzen usw. also habe ich die Hündin korrigiert mit einem strengen NEIN und das jedesmal wieder...nach ca. 2 Wochen hat sie akzeptiert das Katzen hier auch Rechte haben ;) Heute schmusen, fressen und schlafen Sie gemeinsam. Ich würde also durchaus den Hund korrigieren wenn er die Katzen mobbt. Ein Hund hat zu respektieren wenn der Führer etwas einfordert und indem Fall ist es, die Katze ist Tabu.
    Grüßle Yanni
    PS: wer nicht glaubt wie das laufen kann, hier ein Eindruck,so sieht es morgens aus nachdem aufstehen :D
    http://www.youtube.com/watch?v=kkNjNTxhRp0

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