Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Gezielter Angriff - Wie verhaltet Ihr Euch?
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Oooh... Sowas liebe ich auch! Zum Kotzen!
Ich bin beim Spaziergang mal auf nen ganz tollen Schäferhund- "Züchter" getroffen, der sein 9köpfiges Rudel kreuz und quer durch den Wald rennen ließ. Er trottete mehrere hundert Meter hinterher und bekam knapp die Hälfte von dem mit, was passierte. Spielte dann aber auch keine Rolle mehr, weil ohnehin keines der Kommandos befolgt wurde.
Ich habe mit meinem Schäfi extrem lange daran gearbeitet, die fehlende Sozialisation in den Prägungsphasen einigermaßen aufzuarbeiten. Die Arbeit war erstmal dahin, nachdem wir von dem Rudel "überfallen" wurden und Merlin mehrere Bissverletzungen davontrug.
Er hat zwar immer versucht, sich hinter mir zu verstecken, aber bei der Anzahl von Angreifern, kommts echt von allen Seiten. Ich hab irgendwann auch nur noch um mich getreten und mit so fester Stimme wie möglich versucht, die Tiere durch "aus" und "ab" zu verscheuchen. (Merlin unterwirft sich auch unter gar keinen Umständen anderen Hunden...)
Ich habe umgehend die Polizei verständigt und bin mit gebührendem Abstand dem Mann gefolgt, sodass ich angeben konnte, in welchem Haus er verschwunden war. Soweit ich informiert bin, darf er nun gar keine Hunde mehr halten. Neben einigen Zwischenfällen mit anderen Hunden, hat es am Tag nach meinem Erlebnis nämlich auch einen Angriff auf einen kleinen Jungen gegeben, der ihn aber Gott sei Dank relativ unbeschadet überstand, da er stocksteif stehengeblieben ist... Für nen 5jährigen ne reife Leistung, wie ich finde.
Seitdem habe ich immer ein Red Pepper Spray mit erstaunlich zielsicherem Strahl über 6m dabei.
Bisher habe ich es glücklicherweise nur einmal einsetzen müssen, als ein Riiiiieeesentier auf Merlin zuschoss, während Frauchen ganz panisch hinterherbrüllte und mir auch noch den guten Tip zurief, ich solle weglaufen.
Merlin war am Vortag an der Wirbelsäule operiert worden und ein kräftiger Rempler, ein Biss oder ein Sprung auf den Rücken hätten ernste Folgen gehabt.
Nunja. Das Spray hat seinen Dienst getan... -
8. Juli 2009 um 14:28
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Gezielter Angriff - Wie verhaltet Ihr Euch? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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@ esmee
Ihr zwei hattet ja rieseiges Glück, wenn ich nur an die Aggressionen eines Rudels nach außen denke

Das sich dein Hund nicht unterworfen hat ist ja klar, welcher Hund würde das in dem Fall machen, (und ob die anderen ihn in Ruhe gelassen hätten ist ja auch die Frage) da entscheiden sich viele Hunde lieber für wegrennen.....aber ich glaub bei dir ist es glimpflicher abgelaufen, die hätten ihn ja auch verfolgen und kriegen können und dann wärst du nich dabei gewesen.....
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Ich glaub auch, dass es anders ausgegangen wäre, wenn er weggerannt wäre...
Ein Dankeschön an die vielen Schutzengel im Einsatz ;-)
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Gott...was habt ihr alle für Hunde in der Nachbarschaft...mir ist es in 15 Jahren Hundehaltung nich ein einziges Mal passiert, dass ich hätte körperlich gegen einen fremden Hund vorgehen müssen...
Klar begegnen uns immer mal wieder Hunde, die entweder Emma belästigen oder bei Janosch "Stunk" suchen...aber ne ernsthafte Beißerei hab ich echt noch nie erlebt...
Wobei ich mich des Gefühls nicht erwehren kann, dass hier einige (nicht alle!!!) schon lostreten, wenn ich die Hunde noch beobachte und gar nicht ans Eingreifen denke...
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Mein Hund kann gar nicht mehr weglaufen - nur noch "wegehen".
Rechtliche Schritte kann man einleiten, wenn es wirlich zu einem "Schaden" gekommen ist.
In unserem Falle hatte unsere Maus "nur" einen Kranz von den Eckzähnen um den Hals und einige Marker in der Brust. Glücklicherweise waren die aber nicht tief, sondern nur oberflächlich. Mit Wasserstoffperoxid behandelt waren die nach einer Woche so gut wie weg. Bleibende Schäden hat er auch keine.
Es war wirklich nur Glück und vielleicht hat es inzwischen auch schon Konsequenzen für die Halterin gegeben, aber ich halte es immernoch für grob fahrlässig sowas von der Leine zu lassen....
Katastrophal was Ihr mir hier berichtet.
Ich gehe auch nur noch mit Pfefferspray, obwohl mir die Anwendung nicht gefällt.
(Ich will ja Spazierengehen und keine Hunde quälen.)
Der Tritt in den Po funktioniert erfahrungsgemäß aber auch hervorragend und stachelt den Hund nicht zwingend weiter auf. Da der angreifende Hund im Moment, wo er am Nacken des anderen Hundes hängt, ja die Deckung unten hat. Die Reaktionen sind verschieden und es ist nicht ausgeschlossen, dass man an einen Hund gerät, der schonmal von einem Menschen getreten wurde. Der reagiert natürlich anders, als ein Hund der erstmal versucht sein "Hinterteil" aus der Gefahrenzone zu bewegen.Schlagen würde ich niemals mit der Hand, weil ich glaube, dass wenn der Hund schnappt die Distanz zu gering ist und man als Mensch zu langsam wegzieht.
Eigendlich müsste man es auf den Halter anwenden und nicht auf den Hund.
Viele Interessante Informationen über das Verhalten von Hunden habe ich hier gefunden:
http://leerburg.com/Danke nochmal für die vielen Antworten - Es ist gut zu wissen, dass es noch Hundehalter gibt mit Veranstwortung

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"Wie löst ihr das Problem?"
Den Hund ableinen und stehenbleiben oder wenn möglich, langsam im Bogen vorbeilaufen, keinen Blickkontakt aufnehmen.
So macht es mein Hund, also denke ich, wird es nicht so falsch sein ... -
Björn,
Sei froh, wenn du verträgliche Hunde in der Nachbarschaft hast !
Es gibts aber einen kleinenn Unterschied zwischen gesundem und kranken Hund. Ich glaube erst, wenn man einen Kranken an der Leine hatte sieht man die anderen Hunde und deren Besitzer anders.ZitatWobei ich mich des Gefühls nicht erwehren kann, dass hier einige (nicht alle!!!) schon lostreten, wenn ich die Hunde noch beobachte und gar nicht ans Eingreifen denke...

Wenn ein Hund mit deutlichen Absichten ungebremst in deine beiden reinläuft, dann bleibt dir nicht mehr viel Zeit zum beobachten ;-)
Wir hatten leider mehr als einen "Dertutnix" nach dessen Begegnung wir anschließend zum TA mußten. Daher meide ich solche Begegnungen wo immer möglich.
@mission
Ich denke, die 2 haben schon andere Hunde "zerlegt" ?? Dann müßte es doch eigentlich Anzeigen gegeben haben, oder ?Gruß, staffy
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Vor einigen Wochen war ich in der Situation, dass Blue sich mit einer Schäferhünden gerupft hat.
Ich konnte Blue daraus abrufen, als die andere Hündin von hinten nachsetzen wollte, habe ich ihr die Discscheiben gut gezielt vor ihre Füße gescheppert.
Das hat sie so beeindruckt, dass die Schrecksekunde genutzt werden konnte, sie zu sichern.
Ich bin noch nie in Versuchung geraten einen Hund zu Treten, ect.
Nur einmal habe ich Einen (auch Schäfi, tz tz ..) am Wickel gepackt, als er unsere Blue unter sich begraben hatte.
Vielleicht bin ich manchmal etwas voreilig, einen Kontakt im Vorhinein nicht zuzulassen.
Aber ich nehme mir gern das Recht heraus, selbst zu entscheiden ob oder ob nicht ... und wenn mein Hund an der Leine ist, dann sowieso erstmal nicht. -
Hat jemand schon mal versucht einen Hund am Nacken zu packen und runter zu drücken? Also ich meine in Notsituationen.
Da müssten man den Hund doch fixiert bekommen, dass der dann nicht mehr beißen kann.....theoretisch. -
Das dürfte auf die Größe des Hundes ankommen.
Ich würde es im Zweifelsfall immer beschränken auf einen kurzen Körperkontakt. Also eher am Nacken wegziehen.
Oder auch einen Stoß in den Nacken. - Vor einem Moment
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