Mein Hund frisst kein TroFu bei Handfütterung

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Leela
    Lieb von dir deine Erklärung. Trifft es aber auch nicht so ganz.

    und

    @Windi
    Entschudligen musst du dich doch nicht für deine Einstellung :???: . Ich hab halt ne Andere. Ärgern tue ich mich auch nicht darüber. War völlig entspannt beim tippseln :D

    Hier nochmal ein Erklärungsversuch: reine Handfütterung KANN in wenigen Fällen sicherlich eine sehr nützliche Sache sein. Meine Vorstellung in Bezug auf die Beziehung meiner Hunde ist es nicht. Da geht es mir gar nicht darum das ich meine Hund nicht zwingen will. Aber dazu brauche ich keine Hilfsmittel. Da kann ich mich ganz auf meine Person verlassen.

    Womit ich ein Problem habe (ob bei Kindern oder Hunden): der ENTZUG von Nahrung oder Sozialkontakt. Also Hungern lassen um meinen Willen durchzusetzen. Es geht ja nicht um einen Hund der sein Futter nicht mag. Aber das Futter zu verweigern, damit ich ihn dann über die Handfütterung zwingen kann mich zu beachten? Das gibt mir ein komisches Gefühl. Denn es gibt noch ander Sachen die beachtet werden müssten (Führung des Hundes) um die Gemeinschaft auch noch interessant zu finden wenn große Ablenkung vorhanden ist.

    Vor einem vollem Napf ist noch kein Hund verhungert. Es ist ganz allein seine Entscheidung und er hat die Möglichkeit zu Fressen. Nein, ich lasse mir sicherlich nicht von einem mäkligen Hund diktieren . Aber bis jetzt habe ich noch jeden mäkligen Hund zur "Fressmaschine" gemacht :D (bei Barry ärgert mich das heute sogar noch ein wenig).

    Warum ich darauf einsteige: ich lese immer häufiger, wenn der Hund nicht so will wie der HH (was nichts mit dem Füttern als solches zu tun hat, also rummäkeln), das Handfütterung als "Allerheilmittel" empfohlen wird und wenn es nicht so klappt das Hungern vorgeschlagen wird. In dem Moment setze ich das Hungern mit Starkzwang gleich. Man weiß nicht mehr weiter also wendet man Starkzwang an.

    Lernt der HH allerdings mit dem Hund zu kommunizieren, dann wird Starkzwang nicht nötig sein. Und Ausnahmen bestätigen ja die Regel. Wie gesagt, in wenigen Fällen sicherlich sinnvoll. Aber dazu sollte erst einmal alles Andere ausgeschöpft sein und Hungern lassen als Druckmittel ist für MICH ein NoGo;)

  • Nochmal eben ein Edit zu uns...

    SIE FRISST :D Josera, hab ich ihr nochma über den Futterbeutel schmackhaft gemacht und siehe da: sie ist ganz verrückt nach dem ersten Bröckchen gewesen und grast gerade den Boden nach Krümeln ab ;D

    Es hat ihr sichtlich Spaß gemacht, sich das zu erarbeiten.

    Hab den Beutel dann auch noch versteckt in ihrer Abwesenheit, den musste sie suchen, danach gab's dann etwas. Ein paar Übungen hab ich mit ihr noch gemacht, da gab es das dann direkt aus der Hand.

    Danke :gott:

    Ich freu mich gerade total :D (Hungern musste sie auch nicht, nur gestern abend gab es einmal nichts, obwohl es ihr angeboten wurde)

    Nun schau ich, wie sie das Futter verträgt und dann werd ich wohl mal Josera bestellen.

  • Hey!
    Das finde ich ja klasse. :gut:
    Futterbeutelarbeit und Handfütterung paßt ja super zusammen.

    Ich glaube ja auch, dass es Hunde gibt, die sich ihr Futter gern erarbeiten.
    Dabei meine ich, es hat nichts mit Zwang zu tun, sondern im günstigen Fall, mit Zusammenarbeit. :roll:
    Weiterhin viel Spaß!

    LG,
    Susanne

  • Hey,

    ja, ich freu mich auch wie blöd. Wir müssen ganz dringend auf verschiedneen Ebenen die Bindung verbessern und unsere Kommunikation.

    Gestern nach der Hundeschule war ich das erste Mal recht fertig mit den Nerven, da Sienna mir inzwischen wieder die Führungsposition streitig macht. Nach dem Urlaub unseres Trainers haben wir auch wieder Einzelstunden und bis dahin genug "Hausaufgaben" ;)

    Ich denke inzwischen, dass Handfütterung und Futterbeutelarbeit in Kombination mit anderen Methoden und Übungen super die Bindungsarbeit unterstreichen können.

    Man kann es einfach super in andere Übungen mit einbauen. Anscheinend macht ihr das wirklich Spaß.

    1000 Dank für Tipps, Anregungen und Kritik, ich werd euch mal auf dem Laufenden halten, wenn Ihr mögt :)

  • Das hier, Leela,

    Zitat

    Ich denke, damit hat Terry ein Problem, weil man dem Hund die Nahrung nicht frei zur Verfügung setllt, sondern ihn zwingt etwas zu tun, was er sonst nicht tun würde.


    Meine Hunde haben die Nahrung auch nicht frei zur Verfügung und gutes Benehmen verlange ich schon wenn es was zu Futtern gibt. Das Integrieren in eine Gemeinschaft mit dem nötigen Respekt gehört zu dem normalen Verhalten bei Hunden. Wenn es ihnen auf eine Weise "erklärt" wird die sie verstehen können. Alle Dinge, welche in ihr Leben nicht hineinpassen, dazu braucht man Futter. Denn das geht über die Konditionierung. Ein Hund der den Hundehalter ignoriert (damit meine ich jetzt nicht die Befehle) der hat einfach noch nicht die Botschaft bekommen das er überhaupt eine Stellung in der Gemeinschaft hat.

    Mit geht es auch nur um das Hungern. Das wird hier in letzter Zeit sehr oft vorgeschlagen wenn das Konditionieren an ihre natürliche Grenze stösst. Da ich von Handfütterung halt nicht überzeugt bin (aus Gründen der Erfahrung), gehört es nicht zu meinem Konzept. Dafür kommen mir dann halt auch nicht wirklich die Ideen mit dem Futterbeutel :D .

    Smaddi
    Schön das es ohne Hungern geklappt hat. Viel Erfolg auf deinem Weg und mich würde interessieren wie es in ca. 3 Monaten aussieht. Bin immer wieder auf Berichte gespannt.

    Zitat

    Gestern nach der Hundeschule war ich das erste Mal recht fertig mit den Nerven, da Sienna mir inzwischen wieder die Führungsposition streitig macht.


    Wie äussert sich das?

  • Siva frisst auch kein Trockenfutter aus der Hand.

    Draussen ist alles zu neu und zu aufregend ;-)

    Trockenfutter wird entweder lustlos ins Maus genommen und dann wieder ausgespuckt, oder schlimmer, lustlos runtergeschluckt und dann hustet sie ne Weile rum.

    Ich füttere draussen zu Erziehungszwecken nur noch weiche Leckerlies oder Geflügelfleischwurst-Stückchen, das klappt am Besten.

    Zuhause frisst sie trotzdem brav ihr Trockenfutter (aufgeweicht).

    Ich seh da kein Problem. Hungern lassen tu ich meinen Hund natürlich nicht.

    Grüße Bernd

  • Weil Blue draußen auch nicht besonders auf das normale Trofu abfährt, gibt es morgens auf dem ersten Spaziergang Platinum, aus der Hand.
    Abends dann, das Normale in die Schüssel.

  • Was ich übrigens noch ganz, ganz wichtig finde, ist dass man die Handfütterung mit sozialer Kommunikation verbindet. Wenn Meggie mich auf einem Spaziergang anschaut, lobe ich sie erstmal ausgiebig und dann bekommt sie manchmal dazu noch ein Stückchen Futter. Nach und nach möchte ich das Futter immer mehr in den Hintergrund treten lassen und immer mehr durch Streicheln oder stimmliches Lob oder auch ein Spiel mit mir ersetzen.

    Es soll ja nicht so sein, dass mein Hund nur wegen des Futters Kontakt zu mir aufnimmt, sondern weil er Kontakt zu mir haben möchte. Für mich bietet die Handfütterung aber den Einstieg, denn bis vor kurzem hat meine Süße draußen gar nicht die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass man ab und an mal gucken könnte, wo Frauchen ist.

    Da es für Meggie aber auch kein Problem ist ihr Futter draußen zu nehmen (sie kann überall fressen), stand ich nie vor dem Problem, dass ich sie hätte hungern lassen müssen, damit sie ihr Futter draußen nimmt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!