Mein Hund frisst kein TroFu bei Handfütterung

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  • Der Punkt ist, dass ich immer etwas Hüttenkäse oder Thunfisch mit untergemischt habe (von Anfang an halt) und sie das TF pur aus der Hand nicht so pralle findet, wobei das eigentlich nur bei MM der Fall ist und sie sonst so ein Lust-und-Laune-Kandidat ist ;) Also mal nimmt sie das TF wenn z.B. mal ein Brocken auf dem Teppich zu findet ist, weil die Katzen was geklaut haben ;D und mal nicht...

  • Wir haben mit unserem auch "Futtertreiben" gemacht und er war, vor allem unter Ablenkung, überhaupt nicht auf Trofu aus.
    Kannst es mal vorher einweichen oder kleingeschnittene Hackbällchen/Wiener dazwischen mischen. Gekochtes Hühnerfleisch ist auch super.
    Bei uns hat es ziemlich lange gedauert, bis der Dicke überhaupt richtig begriffen hat wie toll das Handfüttern doch ist. daher sei nicht frustriert wenn es erstmal nicht perfekt klappt.

  • Zitat

    Also ich habe es damals so gemacht (hab vor einiger Zeit mit der Handfütterung aufgehört, weil es den gewünschten Erfolg hatte), dass ich ihr abends den Rest in den Napf gegeben habe. Meist war das nur eine kleine handvoll.

    Uaaah! Hab grad gesehen, ich hab was anderes schreiben wollen, als ich geschrieben hab!

    Ich wollte schreiben, dass ich damit aufgehört habe, weil es bei uns NICHT den gewünschten Erfolg hatte.

    Über Sinn und Unsinn dieser Methode möchte ich mich hier nicht auslassen, dafür habe ich einfach nicht die Ahnung. Sicher ist aber, dass die Handfütterung bei uns nicht deshalb funktioniert hat, weil sie an sich schlecht ist, bei uns hatte es ganz andere Gründe. :)

  • Meggie bekommt ihr Futter jetzt seit ungefähr einem Monat aus der Hand. Seitdem achtet sie deutlich mehr auf mich - bei uns scheint es also zu funktionieren :D

    Möchtest Du sie unbedingt mit Trofu füttern? Wenn´s auch Nassfutter sein darf, würde ich Dir zu ´ner Futtertube raten. Ansonsten kannst Du das Trofu auch mir Würstchen oder Käse oder so mischen. Das nimmt dann ein bisschen den Geschmack an, vielleicht nimmt sie es dann lieber.

    Komplett hungern lassen würde ich sie eher nicht, dann schaltet der Körper komplett auf Sparflamme um und sie braucht noch weniger Futter. Ich hab mal gelesen, dass man dann lieber ca. 1/3 der Tagesration aus dem Napf füttern soll und den Rest aus der Hand. Dadurch soll das Hungergefühl bzw. der Appetit gesteigert werden.

    Ich würde aber auf jeden Fall nach einem Futter suchen, das sie gerne nimmt, denn es soll ja schon eine Belohnung sein. Dann bringt es nichts, wenn sie es nur widerwillig nimmt.

  • Hallo Smaddi,

    ja die Sache mit der Handfütterung ;-)

    Was soll ich sagen....bei unserem Momo haben wir das auch eingeführt. Er kam aus schlechter Haltung zu uns und zeigte entsprechendes Verhalten. War Fütterungszeit, waren wir seine "besten" Freunde und er war an Ort und Stelle.

    Hatte er jedoch gefressen, waren wir wieder unwichtig und er ignorierte uns mehr oder weniger. Wir hatten uns dann mit einer Trainerin zusammengesetzt und daraus folgte, dass der Hund fortan nur von EINER Person geführt wird, da er sehr verunsichert war zu diesem Zeitpunkt.

    Zur Info:wir haben 2 Hunde und haben uns dann entschieden, dass jeder "seinen" Hund bekommt um den er sich hauptsächlich zu kümmern hat.

    Ausserdem sollte diese Person das Futter von der Hand füttern.

    Dadurch wurde bezweckt/erreicht, dass der Kontakt zwischen Mensch und Hund sehr verstärkt wurde. Der Mensch wurde für Momo zur Bezugsperson und entwickelte dementsprechend ein Vertrauen, was für eine grundlegende Veränderung seines Verhaltens sorgte.

    Heute ist er sowas von kontaktfreudig. Er sucht die Nähe zu uns und auch zu anderen Menschen, wie wir es vor 1,5 Jahren niemals für möglich gehalten hätten.

    Natürlich hat es nicht allein die Handfütterung "gerissen", da muss das Komplettpaket stimmen. Dem Hund allabendlich das Futter einfach über die Hand zu verabreichen wird sicher nicht dazu führen, dass der Hund sich eher bindet. Bindung muss sich der Hundehalter erarbeiten. Auch der Hundehalter muss aktiv werden in dieser "Beziehung" und ein Stück weit seine Hausaufgaben machen.

    Leider sehen das nicht alle Hundehalter ein - da tut mir jeder einzelne Hund leid.

    Aber Handfütterung kann eine sinnvolle Ergänzung darstellen in der Bindungsarbeit und sollte daher aus meiner Sicht auch angewandt werden.

    Das der Hund TroFu nicht unbedingt liebt....ok, das dürfte eigentlich schon jeder HH erlebt haben. Wenn ein Hund mal 1-2 oder gar 3 Tage nichts frisst, dann bedeutet das nicht zwingend, dass der Hund Qualen erleidet. Schliesslich obliegt es ihm ganz allein, ob er das Angebot seines Halters annimmt oder ausschlägt.

    Das ist genau wie in unserer Kindheit: "ich mag das nicht essen....!" "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt oder du gehst hungrig ins Bett!"

    Ok, das gefällt einem Kind ganz sicher nicht, aber ehe ich verhungere??!

    Schlägt der Hund das Futter aus, während er Leckerlies mit Hingabe frisst, dann bedeutet das schlichtweg nur:

    a) er mäkelt rum, weil er weiß: halte ich durch bekomm ich was ich will
    b) er hat einfach keinen Hunger!

    Lasst euch also nicht von euren Hunden einlullen.....die haben das vom allerersten Tag drauf und die meisten Hunde kennen uns Halter besser als wir unsere Hunde! ;-)

    LG
    Volker

  • Zitat

    Wenn ein Hund mal 1-2 oder gar 3 Tage nichts frisst, dann bedeutet das nicht zwingend, dass der Hund Qualen erleidet. Schliesslich obliegt es ihm ganz allein, ob er das Angebot seines Halters annimmt oder ausschlägt.

    Das ist genau wie in unserer Kindheit: "ich mag das nicht essen....!" "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt oder du gehst hungrig ins Bett!"

    Ok, das gefällt einem Kind ganz sicher nicht, aber ehe ich verhungere??!


    Warum muss man sich erst Gedanken machen wenn ein Hund Qualen erleidet? Allein die Vorstellung hier die Macht (die man als HH oder Erwachsener hat) zu missbrauchen hat mich davon abgehalten mit meinen Kindern so umzuspringen.

    Verweigerung der Nahrung oder des Sozialkontaktes bei Hund und Kind als Druckmittel um diese gefügig zu machen haben für mich in einem respektvollem Miteinander nichts zu suchen.

  • Ich würde auch ein Futter suchen, dass der Hund gern frisst, denn ich bin überzeugt, dass auch Hunde einen Geschmackssinn haben. Und warum sollen die alles mögen, nur weil wir es für gut, ausgewogen, biologisch oder sonstwas halten?

    Empfehlen kann ich Platinum - mag jeder Hund, den ich kenne (hat so den Fro...-Effekt). Und wenn Du die Puppy-Version nimmst, hast Du sogar besonders kleine Stücke.

    Oder aber, wenn Du doch auf Nassfutter umsteigen willst, nimm die Futtertube. Damit sind Deine Taschen sogar sauberer als mit - fettendem - TroFu.

    LG

  • Zitat


    Warum muss man sich erst Gedanken machen wenn ein Hund Qualen erleidet? Allein die Vorstellung hier die Macht (die man als HH oder Erwachsener hat) zu missbrauchen hat mich davon abgehalten mit meinen Kindern so umzuspringen.

    Ja ich bin ein Tierquäler und schinde meine Hunde ein lebenlang - sag mal - auf welchem Planeten wohnst du eigentlich? :???:

    Ich kann auch alle 14 Tage das Futter wechseln, weil mein Hund womöglich nach 2 Wochen entscheidet "Nö..DAS Futter mag ich jetzt mal nicht mehr!" und stelle ihm flugs ein neues Futter hin.

    So baue ich mir langsam ein Lager an angebrochenen Futtersäcken auf, bloß weil mein Hund es nicht mehr mag.

    Ok.....wer Geld genug hat, kann so verfahren.

    Und du kannst mir nicht erzählen, dass du deinen Kiddies immer Pommes machst, nur wenn es denen danach gelüstet, oder etwa doch?!

    Ich habe ja keine Ahnung welcher Art dein Hund so ist aber mein Indi ist unglaublich wählerisch, der frisst längst nicht alles während Momo ein echter Müllschlucker ist - Hauptsache was im Magen. Er hat aber gelernt, dass er gar kein Futter bekommt, wenn er meint, er hätte Aussicht auf Besseres. Das hat nix und wiedernix mit Macht zu tun, wie du es beschreibst.

    Lg
    Volker

  • Einfach mal beim Thema bleiben, hilft ungemein. Hier geht es nämlich nicht um Mäkler.

    Wenn man mit Kindern kommuniziert und nicht nur befiehlt bekommt man das Ergebnis, das man auf solche Mittel verzichten kann. Ebenso mit einem Hund.

    Wenn du aufmerksam lesen würdest geht es mir hauptsache um das Hungern lassen damit der Hund gefügig gemacht wird. Letztendlich ist es Tatsache das HH und Erwachsene Macht besitzen. Wie sie diese dann "aus"nutzen muss jeder mit sich selbst ausmachen. Und ich bin eben froh das ich mit meinen Kindern und Hunden kommuniziere und dies nie nötig hatte und auch nie nötig haben werde.

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