Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Langsam gehen mir die Ideen aus - Verteidigen
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Wenn Du sie ablegen und auf den anderen Hund zugehen kannst, kannst Du dann auch freundlichen Kontakt zu dem anderen Hund aufnehmen?
Denn wenn das so ist, dann hat sie doch ein gutes Gefühl für Situationen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du bock drauf hast, dass Dich fremde Hunde beschnuppern, wenn Du auf Deiner Picknickdecke liegst. Aber ich vermute, dass Du - weil wir Menschen ja Höflichkeit gelernt haben - den Hund "gehemmt abwehrst. Zumal Du ja gleichzeitig mit Missy beschäftigt bist. Und in dem Moment hat Missy ja gar nicht so unrecht: Du hast die Situation nicht im Griff.
Mal ein anderes Beispiel, dass vielleicht deutlicher Macht, was ich meine.
Mein Fynn konnte weder fremde Menschen nocht fremde Hunde leiden. Nach langem Training war es aber kein Problem mehr, wenn ich auf fremde Menschen zugegangen bin. Meine Besucher konnten auch auf mich zukommen, wenn ich sie gesehen habe. Aber sobald Besucher aus meinem Blickfeld verschwunden sind, wurde er sofort aggressiv.
Meine Frau konnte in der ersten Zeit nicht zurück von der Toilette ins Bett, wenn ich noch geschlafen habe. Sobald ich wach war, war es ok.
Mit Hunden war es ebenso. Wenn ich auf die Hunde zugegangen bin oder sie - mit Abstand zu Fynn - angelockt habe, war es ok, wenn die Hunde sich genähert haben, ohne dass ich es wollte, ist er ausgeflippt.
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5. Juli 2009 um 06:36
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Vielleicht eine doofe Idee (ich kenne eine solche Situation von meinen bisherigen Hunden nicht):
Vielleicht würde es zur Entspannung beitragen, wenn Du ihr, wenn ihr z.B. picknicken seid und Du eine Decke für Dich dabei hast, ein eigenes kleines Deckchen oder ein Handtuch in etwa 1 Meter Entfernung hinlegst. Das darf sie dann verteidigen, wenn sie meint das zu müssen, aber Deine Decke ist tabu.
Ich meine, dass Du ihr so eine Ersatzhandlung anbietest und ihr klar machst, dass Du auf Deinen Kram und Dich selbst aufpassen kannst, sie sich aber um ihren selbst kümmern darf wie sie lustig ist?
Wäre sowas durchführbar und/oder hilfreich? -
Zitat
Auf der Decke war es nötig. Da hat Madam die Bappen zu halten. Wird sie belästigt (sie, du kümmerst dich um dich allein, da hat sie sich nicht einzumischen) musst du schauen.
Das klingt ja genau nach dem, wie ich es gern hätte. Aber wie sage ich ihr, "nun ist schluss"?
Wie zeig ich ihr, dass ich mich um mich allein kümmere?Ich schreite generell ein, wenns ihr zu biunt wird und der fremde Hund nicht aufhört.
Neulich wurde sie von nem Monster von Hund fixiert und dann richtig angefahren aus dem Stand, sie hat gequietscht, war echt super erschrocken. Es war kein Grund zur Panik, ich hab einfach am Monster gesehen, dass er nur ziemlich deutlich zeigen will, dass Missy mal froh sein kann, dass er heut gut gefrühstückt hatte, dennoch bin ich hin und hab mich vor ihn gestellt, ihn abgedrängt, damit die Muck abhauen kann.
Ich denke, solche Situationen kann ich recht gut für Missy einschätzen und da verlässt sie sich auch auf mich.
Das Problem fängt da an, wenn es um mich geht, wie *Sascha* schon meinte.
ZitatWenn Du sie ablegen und auf den anderen Hund zugehen kannst, kannst Du dann auch freundlichen Kontakt zu dem anderen Hund aufnehmen?
Kommt drauf an. Ich hab diese Situation mal trainiert mit dem Pflegi und es klappte ganz gut. Sie fands doof, aber sie hat sich zurückgehalten.
Allerdings hab ich jetzt wieder ne Weile lang kein Trainingsmaterial gehabt.
Inzwischen dürfte es sie wieder etwas mehr stören.Aber hm, darum gehts mir auch nicht primär.
Wenns um "Eifersucht" geht, kann ich sie in ihre Schranken weisen.
Aber wenn sie mich beschützen will, kommt bei ihr nichts mehr an. Zumindest in der hochgefahrenen Situation nicht mehr.
Aber wenn ich nur noch Prophylaxe betreibe, ändere ich ja am Grundproblem nichts.
Es stimmt, ich weiß momentan überhaupt nicht, wie ich mich verhalten soll und das verschlimmert die Sache noch.
Das Problem ist einafch auch, dass die fremden Hunde nicht auf gewissen Abstand gehalten werden können. So 1 oder 2 Meter. Das geht nicht. Im Auslaufgebiet ist es selbstverständlich, dass alle Hunde spielen müssen... "warum sucht man das Hundeauslaufgebiet denn sonst auf???
"
:kopfklatsch:Das heißt, entweder striktes Fuß oder machen lassen.
ZitatAber ich vermute, dass Du - weil wir Menschen ja Höflichkeit gelernt haben - den Hund "gehemmt abwehrst. Zumal Du ja gleichzeitig mit Missy beschäftigt bist. Und in dem Moment hat Missy ja gar nicht so unrecht: Du hast die Situation nicht im Griff.
Jap, da haste Recht.
Das hat mein Freund im Nachhinein auch gesagt. Er meinte, er hätte Missy festhalten können, dann hätte ich den blöden Hund verscheuchen können, ich hätte nur was sagen sollen.
Aber in dem Moment war ich auch einfach mal super erschrocken über Missys Rage.Wenn ich sehr weit weg von der Muck und dem Hund bin, ist sie auch entspannter. Das stimmt wohl. (Unter anderem) Daher weiß ich ja auch, dass es echt um mich geht.
Und ich glaub, es setzt mich auch unter Druck, dass alle Hunde, denen wir begegnen, völlig verträglich mit jedem Hund sind.
Die HH lassen ihre Hunde völlig selbstverständlich an unsere Decke kommen. Da ist ja ein Hund. Dann können die ja mal spielen. Aber dann muss ich eben aufstehen und die Hunde verscheuchen.
Zwei. Ein HH ist mir bisher in ganz Kiel begegnet, der seinen Hund zurückgepfiffen hat, bevor der Hund an unserem Platz war (und der Hund ließ sich dann auch zurückpfeifen).
Eine weitere, die ihre Hunde im Fuß hat, wenn wir aneinander vorbeigehen.Das wars.
Das erschwert das alles irgendwie. :/
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Ich finde die Reaktion deines Hundes absolut normal und so wie du es beschreibst auch tolerierbar.
Das eigendliche Problem sehe ich darin, dass fremde Hunde die Möglichkeit bekommen, sich ungehindert eurem Picknickplatz zu nähern.
Und DAS muß man wohl den jeweiligen Haltern ankreiden.
Aber ich weiß ... :| das ist auch keine Lösung für dein Problem.
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EDIT @ Osiris:
Aber wie mach ich ihr klar, wo Schluss ist? Das ist mein Problem.
Ich hab echt sonst keine Gehorsamsschwierigkeiten, das macht mich ja so fertig. Aber wenns darum geht mich zu verteidigen, kann ich nein sagen so viel ich will. Die hört mich nicht. Da hilft nur SItuation verlassen.
Daher frag ich mich, obs wirklich "nur" am Gehorsam liegt...Danke, ich will mich wirkllich nicht darauf ausruhen, dass es die "Schuld" der anderen ist. Immerhin ist das Problem einfach da. Vielleicht ist es auch gut so, sonst wär mir das nie aufgefallen...
Aber da geb ich dir Recht. Die Sache wird nicht einfacher dadurch, dass ich umgeben bin von ... hm... Hundehaltern mit anderen Einstellungen
ZitatEine weitere, die ihre Hunde im Fuß hat, wenn wir aneinander vorbeigehen.
-> Falls diese Person hier im Forum ist (denn sowas kenn ich nur aus dem Forum!!!) : DANKE!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich möchte die Situation erst einmal relativieren: Es ist eine einzige Baustelle, die du mit deinem Hund da hast, es sind ganz wenige, ausgewählte Situationen, in denen du erschrocken bist (oder es dir unangenehm oder unangemessen erscheint), dass dein Hund nicht ansprechbar ist. Und die restliche Zeit klappt alles super. Und das ist super!
Die pragmatische Sichtweise wäre: Es sind seltene Situationen (wie oft kommen sie vor?), in denen Missy schlichtweg ne Macke hat. (Hat jeder von uns
)
Möglicher Effekt: DU entspannst. Und in Folge ändert sich vielleicht auch etwas an der Macke, weil deine Entspannung Stressenergie aus der Situation nimmt. Und wenn nicht, nimmst du es dir weniger zu Herzen
)Falls dir das unkonstruktiv erscheint, hier noch eine andere Idee:
Wenn Missy ausflippt, stellst du dich zwischen sie und das "Angriffsobjekt". Wenn du stimmlich nicht mehr auf sich einwirken kannst, machst du es körperlich: Du drückst sie ins Platz, drehst den Kopf zu dir, hältst sie vielleicht dabei an der Schnauze fest. - Das wäre eine Kombi aus Abbruchsignal und Alternativverhalten anbieten. Sie soll dich ansehen und sich beruhigen. Erst DANACH kümmerst du dich um den anderen Hund, klärst also aus ihren Augen die Situation. Mögliches Learning für Missy: Bin ich ruhig, klärt sie die Situation. -
Zitat
Ich möchte die Situation erst einmal relativieren: Es ist eine einzige Baustelle, die du mit deinem Hund da hast, es sind ganz wenige, ausgewählte Situationen, in denen du erschrocken bist (oder es dir unangenehm oder unangemessen erscheint), dass dein Hund nicht ansprechbar ist. Und die restliche Zeit klappt alles super. Und das ist super!
Das stimmt allerdings, danke. Vielleicht find ich es deshalb zunehmend unangenehm, weil eben sonst alles so unheimlich gut klappt.
Zitat
Die pragmatische Sichtweise wäre: Es sind seltene Situationen (wie oft kommen sie vor?), in denen Missy schlichtweg ne Macke hat. (Hat jeder von uns
)
Möglicher Effekt: DU entspannst. Und in Folge ändert sich vielleicht auch etwas an der Macke, weil deine Entspannung Stressenergie aus der Situation nimmt. Und wenn nicht, nimmst du es dir weniger zu Herzen
)Da steckt auf jeden Fall viel Wahres drin.
Missy ist unheimlich sensibel. Wäre ich entspannter, würde sich das sicherlich auf sie übertragen.Zitat
Falls dir das unkonstruktiv erscheint, hier noch eine andere Idee:
Wenn Missy ausflippt, stellst du dich zwischen sie und das "Angriffsobjekt". Wenn du stimmlich nicht mehr auf sich einwirken kannst, machst du es körperlich: Du drückst sie ins Platz, drehst den Kopf zu dir, hältst sie vielleicht dabei an der Schnauze fest. - Das wäre eine Kombi aus Abbruchsignal und Alternativverhalten anbieten. Sie soll dich ansehen und sich beruhigen. Erst DANACH kümmerst du dich um den anderen Hund, klärst also aus ihren Augen die Situation. Mögliches Learning für Missy: Bin ich ruhig, klärt sie die Situation.So weit bin ich leider schon und es hilft nicht.
Wenn Hunde noch eine gewisse Distanz haben, kann ich sie ins Platz legen und da bleibt sie auch.
Kommen die näher, kann ich machen, was ich will... Sie sieht mich nicht an. Auch wenn ich sie festhalte und zwischen ihr und dem Hund sitze.
Aber eine solche Situation kommt ja glücklicherweise seltener vor, als diese "im-vorbeigehen"- Problematik.Ich hab ja auch nichts dagegen, dass sie fast alle fremden Hunde doof findet und dass sie sich die Hunde vom Pelz hält.
Auch, wie terry meinte, dass sie zeigt, da kommt was... alles kein Problem.
Das Problem beginnt da, wo ich ihr nicht mehr zeigen kann, dass sie mich nicht zu beschützen hat.Und mir fällt es auch unheimlich schwer, zu verstehen, wie es sein kann, dass sie nur in dieser Situation einfach mal völlig ignoriert, was ich sage oder mache.
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Zitat
EDIT @ Osiris:
Aber wie mach ich ihr klar, wo Schluss ist? Das ist mein Problem.
Ich hab echt sonst keine Gehorsamsschwierigkeiten, das macht mich ja so fertig. Aber wenns darum geht mich zu verteidigen, kann ich nein sagen so viel ich will. Die hört mich nicht. Da hilft nur SItuation verlassen.
Daher frag ich mich, obs wirklich "nur" am Gehorsam liegt...
...Also in dem Fall würde ich sie anfassen und wegdrehen, bzw. auf ihre Decke setzen und sie dort hampeln lassen. Vielleicht kapiert so schnell, was wo erlaubt ist und was nicht.
Meine letzte kleine Hündin (11 kg) habe ich öfters mit der Aufgabe beschäftigt, meine Sachen (und ihre Leckerchen da drin) zu bewachen, wenn ich Eis oder Bier holen gegangen bin oder sonstwie den Platz verlassen habe. Obwohl sehr futterneidisch, hat sie ohne weiteres Ruhe gegeben, wenn ich dabei war. Ihre Aufgabe als Wachhund hat sie dann aber sehr gewissenhaft (sprich: laut und wild tobend) wahrgenommen, da hätte mir keiner was geklaut, auch Hunde hat sie sicher verscheucht. Dabei war sie überhaupt nicht bissig, nur sehr überzeugend... Oscar-reif sozusagen.

Deshalb dachte ich, Du könntest das evtl. ähnlich (oder vielleicht genau so?) kanalisieren. Ich glaub auch nicht, dass es am Gehorsam liegt, deswegen fände ich umleiten vielleicht erfolgversprechender.
Aber wie gesagt, ich bin da auch Laie, könnte mir nur vorstellen, dass sowas helfen könnte, das erträglicher zu machen.
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Ich weiß, was du meinst. Quasi einen Ersatz, den sie bewachen kann, anstelle von mir.
Ich fürchte, ich wüsste nicht, wie ich das umsetzen sollte.
Wie gesagt, ich bekomme momentan nicht mal nen Abbruch hin.
Und ich wüsste auch nicht, wie ich nen Abbruch trainieren sollte.Wahrscheinlich, wie beim Jagdtraining: Erst mal bei niedrigem Reiz.
Aber dafür bräuchte ich Hunde.
Und HH, die ihre Hunde unter Kontrolle haben.Ich muss ja jetzt gelich wieder los... ich werds einfach erstmal weiter mit Beifußlaufen machen und HH von weitem entgegenrufen, sie mögen bitte ihren Hund nicht einfach zu uns laufen lassen.
(Was nicht funktionieren wird).Vielleicht kann ich das dann so aufziehen. Ich verbiete es ihr dadurch, dass sie ne Alternative hat (Fußlaufen, Absizen, what ever) und "runde" das ab indem ich auch mal sage, sie darf nun hin und vertreiben.
Oder letzteres lieber nicht?Herrgott, was würde es kosten, wenn sich ein paar von euch in nen Flieger hierher verfrachten und sich das mal angucken?

Komisch, sonst bin ich wirklich sehr erfinderisch und erarbeite mir alles mit der Muck zusammen. Aber in dieser Hinsicht verstehe ich sie einfach nicht.
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Also gegen ein paar Tage Urlaub in Kiel hätte ich nichts einzuwenden...

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