Apathie, kein Fressen/Trinken/Geschäftmachen!!!

  • Hallo Söckchen,

    ich drücke Emma und dir auch die Daumen.

    Die Symptome die du beschreibst, erinnern mich an den Magen-Darmvirus den Anton letztes Jahr hatte.
    Er lag 1 Woche in der TK nur an Infusionen, konnte weder essen noch trinken. An einem Tag war er so fertig, dass er nicht mal mehr die Augen öffnen konnte. Er war zwar da noch ein Welpe, aber so ein Magen-Darmvirus kann wirklich übel sein.

    Gruss Liane

  • Die Nacht war diesesmal sehr ruhig, Emma hat still im Körbchen gelegen und geschlafen. Auch waren keine Hinterlassenschaften in der Wohnung.
    Es ging ihr gestern abend schon etwas geringfügig besser, nach der Infusion schlief sie ja erstmal . So um 22 Uhr stand sie auf wackelte zu ihrem Bällie (sie hat ihn kaum gepackt) und legte ihn mir zu Füßen so als wolle sie Spielen. Wir haben natürlich nicht gespielt. Getrunken hat se immer noch nichts aber gestern abend immerhin ein Stück Hähnchenfleisch verdrückt zwar langsam aber immerhin .
    Um 9 Uhr müssen wir ja heute wieder zum TA mal gespannt was sie sagt.
    Die andern Ergebnisse kommen ja leider erst heute Mittag/Nachmittag.
    Das wird ein langer Tag den ich hier auf glühenden Kohlen verbringen muß.

    Ach was ich gestern vergessen habe beim Röntgen wurde noch eine verdickung der Magenschleimhaut festgestellt, also ist diese auch entzündet. Bin mal gespannt wie lange Emma nur Schonkost zu sich nehmen darf.

  • Hallo Söckchen,

    ich wünsch euch alles Gute und viel Glück!!!!

    Wir drücken euch die Daume/Pfoten!!!


    Wie sehen denn die Blutwerte aus?


    Hier noch mal zur Info:


    Symptomatik bie Morbus Addison

    Die verschiedenen Krankheitsbilder lassen sich durch die vielfältigen physiologischen Wirkungsweisen der Glucocorticoide und der Mineralcorticoide erklären. Leichte Glucocorticoid- und Aldosteroninsuffizienzen haben noch keine schwerwiegenden Konsequenzen. Kommt es jedoch während der latenten Phase zu gastrointestinalen Störungen mit Inappetenz, Durchfällen oder Vomitus, kann der labile Gesundheitszustand plötzlich zusammenbrechen. Da in diesen latenten Phasen die Tiere oftmals symptomatisch mit Cortisonen behandelt werden, wird der Morbus Addison häufig sehr lange Zeit maskiert. Oft kommt die diagnostische Idee eines M. Addison erst in einer akuten Krise, die allerdings dann sehr schnell behandelt werden muß, das Abwarten auf die Laborergebnisse eines externen Labors können den Tod des Tieres bedeuten. Sehr hilfreich ist eine Präsenzdiagnostik von Kalium und Natrium in der eigenen Praxis. Der Unterschied zwischen dem latenten Krankheitssyndrom Morbus Addison und der Addison Krise wird vornehmlich durch den eklatanten Mineralcorticoidmangel hervorgerufen und der Schweregrad der Krise korreliert mit dem Ausmaß der Kaliumerhöhung und des Wasserverlustes.

    Hyperkaliämie, Hyponatriämie, Hypochlorämie, Hyperphophatämie führen progressiv zur Hypovolämie, Hypotension, veminderter Durchblutung der Nieren und anderer Organe, Herabsetzung der glomerulären Filtrationsrate mit prärenaler Azotämie und metabolischer Azidose. In der Krise brechen die Tiere zusammen.

    In der langen Phase des latenten Verlaufs kommt es immer wieder zu:

    gastrointestinalen Störungen mit Vomitus und Inappetenz, Diarrhoen, blutigem Stuhlgang,

    Obstipationen mit abdominalen Schmerzen, Ösophagusdilatation, Gewichtsverlust,

    Muskelschwächen, Muskelzittern, Muskelkontraktionen, Myopathien,

    Gewichtsverlust, Lethargien

    Bei akuten Krisen durch Streß oder Infektionen und im Endstadium der Erkrankung werden zusätzlich folgende Symptome sichtbar:

    Schocksymptome mit Hypotension, Schwäche, Kollaps, Dehydratation, Untertemperatur, Hypoglycämie

    Bradykardie, leise Herztöne, schwacher Puls, stark erniedrigter Blutdruck.

    Therapiemaßnahmen

    1. Addison-Krise mit Schock:
    Volumenmangel : schnelle Dauertropfinfusion über Venenkatheter mit 0,9%ige NaCl-Lösung 80 - 100 ml/kg innerhalb der ersten Stunde, anschließend langsamer auf 50 ml/24 h

    Zusätzlich in die Infusion bei schwerer Hyperkaliämie:

    Evtl. gegen die Azidose: NaHCO3 besonders in der ersten Stunde (Richtdosis 1 - 2 mval/kg als Konzentrat) in die Infusionslösung

    Gegen die Hyponatriämie: 10% ige NaCl-Lsg. i.v (Richtdosis 0,2 ml/kg/Tag)

    Gegen die Hyperkäliämie: 20 - 40%ige Glukoselösung i.v. (Richtdosis 1-2 ml/kg)

    Kontrolle der Diurese: Falls kein Urin unter der schnellen Infusionstherapie abgesetzt wird, evtl. zusätzlich Furosemid 2 mg/kg.

    Glucocorticoidgabe (GC) initial: Hydrocortison 5 mg/kg i.v. (Hydrocortison hat eine ausreichende Mineralcorticoidwirkung), wenn nicht vorhanden: Prednisolon 1 mg/kg i.v. oder Dexamethason 0,2 mg/kg i.v., aber beide letzteren GC haben keine Mineralcorticoidwirkung.

    Meist kommt es unter dieser Maßnahme zu einer sehr schnellen Regeneration. Die Tiere fressen wieder, so daß meist schon am nächsten oder übernächsten Tag auf die Erhaltungstherapie gewechselt werden kann.

    Quelle: http://www.dr-haemmerling.de/addison.html

  • LasPatitas:

    Blut wurde ihr in dieser Phase nicht abgenommen , vorige Woche waren ihre Blutwerte noch, so weit das bei unsern Hunden geht ,in Ordnung.
    Bei uns wird eh meistens der Morgenurin untersucht und nur 1x im Jahr eine Blutkontrolle durch geführt. Das Erbebnis vom Urin bekomm ich erst heute Nachmittag. Wie schon geschrieben bekam sie gestern eine Infusion und zur Sicherheit ein wenig Prednisolon. Seitdem gehts ihr etwas besser.
    Somit bin ich mir jetzt schon fast Sicher das es ihre MA ist die ihr zu schaffen macht.
    :sad2: Jetzt hatten wir das so lange im Griff......und keine Ahnung was in letzter Zeit anders war .....womit sie Stress hatte .

  • Sie hat immernoch nicht getrunken :???:

    Dann würde ich auch gerade wegen der Hitze eine Infusion geben lassen.

    Menno, hoffentlich sind die Ergebnisse schnell da :gott:

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