Apathie, kein Fressen/Trinken/Geschäftmachen!!!
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bibidogs -
26. Juni 2009 um 22:33
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Ute, wichtig ist ja, daß sie trinkt und frißt.
Diese Apathie kann ja an auch an dem krassen Wetter liegen, dazu noch das MA, oder??
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- Neu
Hallo,
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Meine MA Hündin ist bei der ersten Läufigkeit fast in eine Addison Krise gerutscht, daraufhin haben wir das einmalige Risoko einer Kastration in kauf genommen (gegen das Risiko 1-2 mal im Jahr Probleme bei der Läufigkeit zu haben).
Sie hat die Kastration gut überstanden, aber unsere TA ist auch wirlich gut und hat sich mit einer anderen TA (die sich damit gut auskennt) zusammen gesetzt und vorher alles besprochen.
Sie wurde mit Ketamin nur in Narkose gespritzt, über die Dauer der OP wurde sie mit Gas betäubt (damit man sie im Notfall schneller aus der Narkose bekommt, war sehr teuer, aber das war mit egal).
Wegen dem erhöhten Stresslevel wurde die Prednisolongabe stark erhöht, auch in den weiteren Tagen und dann langsam minimiert.Es gab keine Komplikationen (weder wärend der Op noch danach) und die Wundheilung war genau so gut und schnell wie bei meiner anderen Hündin (diese musste wegen Hormonüberproduktion kastiert werden).
Nach der Kastration stellten sich Sympotme der Überdosierung (Fellverlust, Farbveränderungen des Fells) ein und sie musste neu eingestellt werden: Fludrokortison wurde um die Hälfte reduziert, Prednisolon ganz abgesetzte (wird nur noch bei Stresssituationen gegeben)!
Sie stand bisher nur noch einmal vor einer Krise, als die Nebennierenrinde die Funtion komplett eingestellt hat.
Die Kastra war in dem Fall die richtige Entscheidung

@ Söckchen
Bekommt sie keinen Tropf?
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Meine MA Hündin ist bei der ersten Läufigkeit fast in eine Addison Krise gerutscht, daraufhin haben wir das einmalige Risoko einer Kastration in kauf genommen (gegen das Risiko 1-2 mal im Jahr Probleme bei der Läufigkeit zu haben).
Es gab keine Komplikationen (weder wärend der Op noch danach) und die Wundheilung war genau so gut und schnell wie bei meiner anderen Hündin (diese musste wegen Hormonüberproduktion kastiert werden).
Sie stand bisher nur noch einmal vor einer Krise, als die Nebennierenrinde die Funtion komplett eingestellt hat.
Die Kastra war in dem Fall die richtige Entscheidung

@ Söckchen
Bekommt sie keinen Tropf?
@ LasPatitas: Emma hat normaler Weise keine solche Probleme wärend oder nach der Hitze. Außer die Scheinschwangerschaft.
Das bei euch alles gut gegangen ist freut mich sehr habe auch nicht behauptet das es bei uns schief gehen würde. Als das voriges Jahr wegen einer Gebärmutterentz. im Raum stand war ich bei 5 TAs um mir Meinungen einzuholen. Nur einer war absolut dafür, einer hat gesagt es wäre unsere Entscheidung und 3 waren absolut dagegen. Aber alle haben mich über die Risiken bei Emma aufgeklärt das es nicht so ganz einfach wäre und die Gefahr um einiges höher wäre wie bei einem gesunden Hund.
Das bei euch die Dosis sich verringert hat ist toll aber meine bekommt ja erstens was anderes und zweitens viel weniger.Eine MA Krise hatten wir bis jetzt 3x und jedesmal aus für mich unerklärlichen Grund.
Was meinst du mit Tropf? Gegen die Austrocknung bekam sie Infusionen.
Ich vertraue meinem TA auch voll und ganz, er bekommt auch Patienten aus Gießen überwiesen, und auch ansonsten kommen die Leute von überall her (Frankreich,Mannheim,Pfalz usw) wenn er nicht super wäre kämen die nicht so weit her.
Okay seine Behandlungsmethoden weichen ab und an von der normalen Schiene weit ab....aber eins weiß ich ohne ihn wäre Emma nicht mehr am Leben.Aber jetzt zu dem heutigen TA Besuch. Sie darf ab jetzt wieder langsam anfangen normal zu fressen allerdings in 4 Port. Die Tavegil soll ich in erhöhter Dosis noch eine Woche weiter geben und dann wieder erneut Urin abgeben.
Hoffe ja das es jetzt langsam wieder aufwärts geht. -
Zitat
Aber alle haben mich über die Risiken bei Emma aufgeklärt das es nicht so ganz einfach wäre und die Gefahr um einiges höher wäre wie bei einem gesunden Hund.
...daraufhin haben wir das einmalige Risiko einer Kastration in Kauf genommen.
Hat er sich denn mal mit Dr. Hämmerling in Verbindung gesetzt?
Es gibt übrigens auch ein Buch zu dem Thema Endokrinologie:
Ja, ich meinte eine Infusion.
Die sollte aber nicht nur gegen die Austrocknung sein (wie hoch ist denn der Hämatokrit?) sondern auch wegen der erhöhten Harnsäurewerte. -
So weit ich weiß nicht .
Gesagt hatte ich ihm was du geschrieben hattest....muß aber ehrlich sein ich hab auch vergessen danach zu fragen
.
Ich kann mir das Medizinische eh nicht so gut merken wie du......könnte das nie so detailiert hier rein schreiben.
Nach den Tavegil hab ich aber heute gefragt ....und er meinte das wäre im Moment das beste für Emma da ja außer Cortison auch
irgentwelche Mineralien (habs doch schon wieder vergessen) fehlen würden und da sie das andere Medi gar nicht verträgt wäre Tavegil in hoher Dosis so was ähnliches.In welcher Stadt ist denn dein Arzt?
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)Ich kenne Tavegil nur als Antihistamine (gegen Allergien).
Gibt es da noch ein anderes?
Meine TA ist in Berlin in einer Tierklinik tätig.
Sie ist da aber auch die einzige, die sich wirklich gut mit der Krankheit auskennt (und die damals erkannt hat) und sich auch immer weider auseinader setzt (bwohl ihr Fach die Chirurgie ist).
Die anderen haben keine Ahung (einer wollte meine Kleine operieren und das Cortison absetzten
)Dr. Hämmerling (Autorin des Buches) ist in Düsseldorf zu finden.
Mir hat aber auch ihre Internetseite sehr geholfen (ich hab das ausgedruckt und die Fachwörter übersetzt, die ich nicht kannte), danach konnte ich erst mal mit meiner TA über das Thema diskutieren

Meinst du vielleicht die Mineralcortikoide?
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Zitat
)Ich kenne Tavegil nur als Antihistamine (gegen Allergien).
Gibt es da noch ein anderes?
Meine TA ist in Berlin in einer Tierklinik tätig.
Sie ist da aber auch die einzige, die sich wirklich gut mit der Krankheit auskennt (und die damals erkannt hat) und sich auch immer weider auseinader setzt (bwohl ihr Fach die Chirurgie ist).
Die anderen haben keine Ahung (einer wollte meine Kleine operieren und das Cortison absetzten
)Dr. Hämmerling (Autorin des Buches) ist in Düsseldorf zu finden.
Mir hat aber auch ihre Internetseite sehr geholfen (ich hab das ausgedruckt und die Fachwörter übersetzt, die ich nicht kannte), danach konnte ich erst mal mit meiner TA über das Thema diskutieren

Ist ja alles sehr weit vom kleinen Saarland weg.
Ich kannte Tavegil auch nur als solches und ob es versch. gibt keine Ahnung denke aber doch mal nicht.
Ich hatte heute extra nochmal nach gefragt deswegen.
Aber es hilft Emma Predni hatte sie vorgestern das letzte Mal gespritzt bekommen.
Auch mein TA war der einzigste der die Krankheit bei meiner Maus erkannt hat. Davor war sie (mein TA war in Urlaub) eine Woche in der tierklinik stationär und es wurde nichts gefunden. -
Zitat
Davor war sie (mein TA war in Urlaub) eine Woche in der tierklinik stationär und es wurde nichts gefunden.
Obwohl jetzt immer mehr Fälle auftreten.....leider sind die Werte nicht immer typisch für Addison und die Syptome deuten oft auch auf andere Krankheiten hin (bei uns war Verdacht auf Magen-Darm Infekt, dann Leptospirose und zum Schluss Staupe). -
Das kenn ich auch ...der erste Verdacht damals bei uns war auch Magen-Darm-Virus, danach wars ein Fremdkörper im Magen/Darm, danach eine unverträglichkeit gegen irgend etwas.
Meine Maus hat in der Klinik alles durchgemacht von Punktion bis hin zu Röntgen mit und ohne Kontrastmittel.
Diverse Blut,Kot und Urinproben mal weggelassen.
Ich war in dieser Klinik danach mal Nachts gewesen weil ich dachte sie erstickt mir. Da habe ich natürlich darauf hingewiesen was meine Maus hat nicht das sie was falsches sptizt....
da wurde ich doch allen Ernstes gefragt was das für eine Krankheit wäre und was sie verabreichen dürfe und was nicht.
Ich verstand da die Welt nicht mehr in einer Klinik müßte das doch bekannt sein. -
Zitat
danach wars ein Fremdkörper im Magen/Darm
Ja, der Verdacht war bei uns auch (ganz vergessen
), weil die Magenschleimhaut so entzündet war, dass sich das Kontrastmittel in den Magenschleimhäuten angehäuft hat.Aber eigentlich weisen die Blutwerte gut darauf hin: Hämatokritwert und Harnwerte hoch, und Kalium-Natrium Kotient nicht okay und Calcium runter.
Na ich werd mir mal das Buch kaufen, leider kommt mit MA ja oft auch eine Schildrüsenunterfunktion oder Diabetes einher, da ist es nicht schlecht, wenn man da eine Ahnung von hat

Ich glaub auch, dass die meisten TA´s einem nicht richtig zu hören, von wegen: Ja, ja der dumme Tierbesitzer, was der schon wieder quatscht, woher der das wieder hat......
Aber das ist ja der Oberknüller was du schreibst.....-ohne Worte-
P.S. Guck mal hier:
Hunde, die von einem langsam fortschreitenden Hypokortizismus betroffen sind, haben einen wechselhaften Appetit, erbrechen sich ab und an, leiden unter Durchfällen und / oder blutigem Stuhl (z. T. als „Teerkot“), wirken teilnahmslos und schwach z. T. zittrig, trinken viel und haben manchmal Bauchschmerzen. In Stresssituationen verschlimmert sich ihr Krankheitsbild.
Quelle: http://www.kleintierpraxis-schuh.de
Hypokortizismus = Unterfunktion der Nebennierenrinde mit verminderter Hormonausschüttung
Das passt doch ziemlich genau oder?
Dann wäre das eine mögliche Erklärung für die Krisen.
Wie sieht denn der Verlauf der Dosengebung aus, kannst du dich erinnern? Mussten die vielleicht immer wieder gesteigert werden? - Vor einem Moment
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