Welche Methoden zur Hundeerziehung "toleriert" ihr

  • Zitat

    LisaSaar: mir ging es nicht darum, dass ein Hund es theoretisch könnte, also die Fähigkeit hätte, selbst zu überleben, sondern dass es einfach so ist, dass der Halter für den Hund haftet und dafür Sorge trägt, dass weder ihm noch der Umwelt was passiert. Deshalb ist der Hund immer abhängig vom Halter. Ist er es nicht, kriegt der Halter saftige Probleme.

    Das war, weshalb ich fragte, wo der Hund arbeitet und sein Futter kauft und wollte damit klar machen, dass er nicht selbstverantwortlich ist - denn das alleine würde ihn zu einem unabhängigen Lebewesen machen. Ausser, er lebt irgendwo in der Pampa, wo es keine Menschen gibt.

    Romantisch finde ich, wenn sich jemand einredet, dass sein Hund unabhängig sein könnte und dass dies ok wäre.


    Vielleicht hätte ich dich dann auch nicht falsch verstanden, wenn du das genau so geschrieben hättest ;)
    Unabhängig sein bedeutet nämlich "nicht von etwas beeinflusst, durch etwas bedingt, bestimmt" sein. Das hat also nichts mit dem zu tun ob der Halter haftet oder nicht.
    Aber vielleicht habe ich die vorherigen Posts auch nicht gut genug gelesen.
    Aber das ich für das Tun (bzw. der Konsequenzen) des Hundes letztenendlich verantwortlich bin, ist doch klar?!?! :???:

    bordy:
    JA, das kann mein Hund auch ohne Mäntelchen!
    Sowas kann nur von dir kommen :lol:

  • Abhängigkeit ist nicht automatisch physischer Natur. Es gibt auch etwas wie eine emotionale Abhängigkeit.
    Meine Hunde könnten sich auch selber ernähren, keine Frage. Aber sie würden nicht weglaufen, da sie emotional an mir hängen, meine Nähe schätzen und in dieser Weise "abhängig" von mir sind.
    Einen Hund, der so extrem selbstständig ist, dass diese emotionale Verbindung nicht mehr da ist, würde ich mir nicht heranziehen wollen.

  • Ich weiß.. aber ich habe nichts von emotionaler Abhängigkeit geredet.
    Sondern nur von der rein physischen Abhängigkeit, das mein Hund überlebensfähig ohne mich wäre.

    Das mit der emotionalen Abhängigkeit und der "Theorie" dazu interessiert mich einfach :)

  • Wenn er nicht emotional (wer sprach von emotional?) abhängig ist, sollte er zumindest im wahren Sinne "hängig" sein - an der Schlepp :lol:

    Zitat


    Aber vielleicht habe ich die vorherigen Posts auch nicht gut genug gelesen.
    Aber das ich für das Tun (bzw. der Konsequenzen) des Hundes letztenendlich verantwortlich bin, ist doch klar?!?! :???:

    Wohl nicht für Honig, auf deren Post ich mich bezog:

    Zitat

    :hust:

    Aha. Was arbeitet denn Dein Hund und wo kauft er denn sein Futter?

    Ich verstehe diesen Romantizismus nicht - das ist nicht gut für die Hunde, finde ich.

    Mein Hund jedenfalls ist 100% abhängig von mir. ;)

  • Doch, den Post habe ich gelesen.
    Trotzdem, ich glaube, das wir das Wort "unabhängig" einfach unterschiedlich definieren und es deshalb zum Missverständnis kam.

    Emotionale Abhängigkeit kam nun von Brizo :)

  • Zitat

    Abhängigkeit ist nicht automatisch physischer Natur. Es gibt auch etwas wie eine emotionale Abhängigkeit.
    Meine Hunde könnten sich auch selber ernähren, keine Frage. Aber sie würden nicht weglaufen, da sie emotional an mir hängen, meine Nähe schätzen und in dieser Weise "abhängig" von mir sind.
    Einen Hund, der so extrem selbstständig ist, dass diese emotionale Verbindung nicht mehr da ist, würde ich mir nicht heranziehen wollen.

    :gut: Das ist für mich überhaupt die Basis der Beziehung mit meinem Hund und für alles Weitere an Ausbildung und Erziehung. Ich hoffe, das wird beim Zweiten auch so. :smile:

  • Na jetzt habe ich wieder die Korken knallen lassen. Fetzt richtig und die ganze Situation ist berechenbar. Sofern man hier nur kurze Beiträge schreibt und nicht ausführlich erklärt wie man was macht und warum und auch nur an einer Stelle irgendwas nicht eindeutig macht wird es garantiert falsch verstanden. Ich wusste ganz genau das das passiert :-) I love it! Vorhersehbar wie der Zyklus einer ... äh lassen wir das.

    KiViZ Auch bei der Mehrhundehaltung funktionieren Methoden wie ich sie genannt hatte. Man muss nur wissen was man macht. By the Way - Beispiele das es geht gibts genug - hier im Forum und anderswo.

    @Nightstalcer ein Hund sollte - nein - muss eigene Entscheidungen treffen - alles andere wäre ungesund. Wenn ich mal einen Hund haben sollte den du mit "er sollte keine eigenen Entscheidungen treffen" abstempeln würdest wäre mein Weg geeignete Motivationsmittel zu suchen und den Hund so zu modifizieren, dass er mit mir zusammenarbeiten will. Klappt das nicht habe ich noch eine Trainerin die mich dabei unterstützen würde.
    Ich finde es übrigens interessant wie du meine Parallele von Kindererziehung und Hundeerziehung verstanden hast - nämlich völlig falsch :hust:

    Falbala das sehe ich anders. Aber ich bin halt ein romantischer Typ :-)

    Zitat


    dass der Hund unabhäniger wird, indem er die richtige Entscheidung im richtigen Moment trifft


    Genau das meine ich - das ist Unabhänigkeit - ein Hund der selbst Entscheidungen trifft ... die Richtigen. Ich bin dafür verantwortlich dass der Hund weiß welche die Richtigen sind.

    Aber ich muss schon sagen es ist echt süß wie hier durcheinander gegaggert wird, polemisiert wird ohne dass auch nur Ansatzweise versucht wird zu verstehen was man da gerade belächelt ... ich liebe Internetforen :headbash:
    Macht nichts - ich bin manchmal selber so :ops:
    Ich jedenfalls bin froh dazu zu lernen und meine Methoden nach den wissenschaftlichen Gesichtspunkten auszurichten, mich verbessern zu können und nicht irgendwelchen Volksweisheiten, Allgemeinplätzen und sonstigen halbgaren Geschichten zur Hundeerziehung hinterher zu rennen.

    So zurück zum Ausgangsthema

  • Also sorry, mein Hund fällt auch selbstständig Entscheidungen - wenn er z.B. arbeitet im ZOS. Er sucht alleine ein ganzes Trümmerfeld ab. Und? Das hat doch nichts mit Unabhängigkeit zu tun. Er macht es, weil er es von mir gelernt hat und ich sage, wann er anfängt und wann er aufhört. Ich habe die totale Kontrolle (nein, ich bin kein Kontrollfreak :D ) über das, was er selbstständig macht. Das ist gut für sein Selbstbewusstsein und seine Nase. :D Aber das hat doch nichts mit Unabhängigkeit zu tun.

    Zitat


    Falbala das sehe ich anders. Aber ich bin halt ein romantischer Typ :-)

    Aha. Das ist natürlich ein schlagkräftiges Argument! :lol:

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