Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
an manchen Tagen könnt ich echt weinen!
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An Tagen wie diesem könnte ich einfach nur losheulen.
An Tagen wie diesem, wo Sam, ohne zu übertreiben, 50 Mal bellend aufspringt und zur Tür rennt und ich abends Kopfschmerzen habe, bin ich absolut verzweifelt!
Ich weiss teilweise nicht mehr weiter, denn obwohl wir täglich mit Sam das Alleine sein üben, wir auch täglich daran arbeiten dass er weniger bellen soll, haben wir seit Monaten null Erfolg.
Ich hab mir viele Bücher bezüglich dieser Themen besorgt, sie alle gelesen, trainiere schrittweise (in klitzekleinen Schritten), wir unterstützen unser Training mit einer Bachblüten-Therapie und nichts scheint zu klappen.Es ist einfach frustrierend konzentriert, bei der Arbeit zu sitzen und 50 Mal durch lautes Bellen gestört zu werden und es zerbricht mir das Herz zu wissen wie sehr Sam darunter leidet wenn ich mit ihm übe und kurz vor die Tür gehe und dass meine Nachbarn richtig viel Stess machen bereitet mir auch Sorgen.
Mittlerweilen kann ich garnicht mehr aus dem Haus ohne Sam. zB einkaufen sieht bei uns so aus: entweder ich warte bis mein Freund nach Hause kommt um dann noch schnell zum Supermarkt zu fahren, oder wir gehen gemeinsam...mit Sam im Kofferraum.
Will ich zum Briefkasten, geht Sam mit...
Leider fänkt auch meine Beziehung an darunter zu leiden, denn das letzte Mal wo mein Freund und ich in Ruhe und alleine etwas unternehmen konnte war im Januar!
Wir hatten vor 2 Wochen einen weiteren Versuch gestartet, der ist aber leider gescheitert weil ich a) mir non-stop Sorgen gemacht habe dass Sam das ganze Haus zusammenbellen würde und ich dadurch die 90 Minuten unserer Abwesenheit garnicht geniessen konnte und b) diese Befürchtung sich bestätigte und wir von unserem Nachbarn aufs übelste beleidigt wurden.
Hinzu kommt dass ich demnächst nicht mehr von zu Hause arbeiten werde und ich nicht weiss wie ich das anstellen soll. Wir leben mitten in der Pampa, die nächste Tierpension ist 1 Stunde entfernt und einen Hundesitter lässt sich auch nicht finden. Soll ich jetzt etwa das Jobangebot sausen lassen wegen Sam?Ich hab kein Problem damit auf so einiges zu verzichten, wenn man einen Hund hat; dies tu' ich ja auch sehr gerne und verbringe sehr gerne Zeit mit Sam, allerdings bin ich der Meinung dass dies nicht mehr gesund ist. Nicht für Sam, nicht für mich, nicht für meine Beziehung.
Ich weiss ihr könnt mich auch nicht weiterhelfen
Aber ich wollte es einfach mal loswerden und über Anregungen oder gleiche Erfahrungen freu ich mich natürlich immer!
Liebe Grüsse,
Lynn -
8. Juni 2009 um 19:39
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an manchen Tagen könnt ich echt weinen! - Vor einem Moment
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Hallihallo!
Ruhig Blut - noch ist nicht aller Tage Abend!
Mal abgesehen vom Nicht-allein-Bleiben-Können, sind es "nur" diese Bell-Attacken, die dich so stören? Schreib doch mal, warum Sam bellt. Sind es wirklich nur die Geäusche auf dem Hausflur, auf der Straße, fällt dir vielleicht ein Verhalten von dir selbst ein, was ihn zum bellen animiert?
LG
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Oh je du Arme
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Die super Lösung habe ich nicht,hast du es mal mit einem Hundtrainer probiert,der zu euch nach Hause kommt.
Bei uns hat es wenigstens etwas gebracht(er jammert nicht mehr).
Wir haben sein Körbchen umgestellt und er hat uns super Tipps gegeben,wie wir das Alleinbleiben üben können.Vll kann dein Freund sich mit meinen Mann zusammentun

LG Gaby
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Hallo Estandia und vielen Dank für deine Antwort!
Sam bellt tatsächlich "nur" bei Geräuschen aus dem Flur und ab und zu bei Geräuschen von draussen.
Da wir in einem 6-Parteien-Apartmenthaus wohnen hört man natürlich ständig Leute im Flur reden, rauf und runter laufen oder Türen die zuschlagen.
Es ist auch nicht so dass Sam misstraurisch vor der Haustür steht und bellt, sondern meistens schwanzwedelnd. Mittlerweilen hört er auch normalerweise auf wenn ich "Ruhe" sage, aber bis dahin hat er schon 2-3 Mal laut gebellt und meistens muss ich bis zu ihm gehen bis er aufhört. Wir haben letztens mal getestet wie lange er bellt wenn wir nicht "Ruhe" sagen...tja, das waren über 2 Minuten.
Ich bin wahrscheinlich auch so frustriert weil ich letzte Woche feststellen musste dass Sam sehr wohl alleine bleiben kann, dies aber nur bei meinen Eltern (aus ungeklärten Gründen). Meine Eltern wohnen allerdings 5 Stunden von uns entfernt und können daher nicht als dogsitter einspringen. -
ich habe gerade heute das kapitel übers Bellen im Buch "Das andere Ende der Leine" gelesen. Erschien mir ganz einleuchtend, man ersetzt praktisch das Bellen durch eine Alternativhandlung. Vielleicht kannst du das ja 3 - 4 Tage intensiv üben und sehen ob es was bringt, bevor ein Martin Rütter kommen muss

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Hast du mal versucht ihm den Weg zur Wohnungstür zu versperren. Also dass er nicht mehr direkt zur Tür kann. Wenn er die Geräusche nicht hört, dann dürfte er ja eigentlich auch nicht anschlagen...
Wegen dem Alleinsein habe ich letztens eine andere interessante Variante gelesen. (steht in einem der Bücher von Patricia McConnell)
Man soll dem Hund einen Kong vollmachen und den dann in einen Raum tun und den Hund hinschicken mit einem Kommando. die tür macht man aber noch nicht zu. das soll man so oft wiederholen, bis der hund sich schon ganz doll auf den kong freut und gern in den raum geht (der hund geht natürlich immer allein in den raum und bleibt da auch allein)
dann macht man ganz kurz die tür zu, wenn der hund drinnen ist und am kong schlabbert.
diese spanne des türzumachens verlängert man dann immer weiter.
der Hund soll halt lernen, wenn der kong rauskommt, dann ist es ganz toll.
ist natürlich nur eine leicht veränderte variante des normalen alleinseintrainings, aber vielleicht hilft es euch ja.
ich wünsche dir noch ganz viel Kraft, dass du alles gut durchstehst

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Zitat
Man soll dem Hund einen Kong vollmachen und den dann in einen Raum tun und den Hund hinschicken mit einem Kommando. die tür macht man aber noch nicht zu. das soll man so oft wiederholen, bis der hund sich schon ganz doll auf den kong freut und gern in den raum geht (der hund geht natürlich immer allein in den raum und bleibt da auch allein)
Das haben wir auch versucht. Haben recht oft ihn mit seinem Kong in "seinem" Zimmer gelassen. Irgendwann haben wir dann versucht die Tür zu schliessen und seitdem will er nicht wieder rein gehen, respektiv bringt sein Kong und setzt sich damit zu uns ins Wohnzimmer. Daraus wurde dann ein Spiel: Konz im Zimmer, Sam rein, Sam mit Kong raus, wir mit Sam und Kong ins Zimmer, usw.
Zitatman ersetzt praktisch das Bellen durch eine Alternativhandlung.
Könntest du dies eventuell mit einem Beispiel erklären? Vielen Dank!
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Ich kann es nicht genau erklären, aber irgendwas in deinem Post gibt mir das Gefühl, dass bei euch ein ziemlicher Spannungspegel herrscht.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr ganz schön unter Druck steht und auch frustriert seid. Klar, der hund kann nicht alleine sein und bellt bei (fast) jedem Geräusch, Ärger mit den Nachbarn gibts auch schon.
Ich stelle mir vor, dass dieses Verhalten mittlerweile ein Teufelskreis ist, bei dem Ursache und wirkung gar nicht mehr wirklich durchschaubar sind.Hier hat euch das Erfolgserlebnis gefehlt, was motiviert. Vermutlich seid ihr schon so gestresst, dass ihr unbewußt aufhorcht wenn ein Auto vorfährt..."bellt er gleich wieder???"- die spannung steigt damit an, der Hund merkt das, sein Stresspegel geht hoch, er kläfft beim nächstbesten Geräusch.
Das ist freilich nur Spekulation, aber du siehst ja, ob du euch in einem solchen Verhaltensmuster erkennen kannst.
Sollte das so sein, kann ich nur einen kompletten Neuaufbau empfehlen, am besten mit einem qualifizierten Trainer, denn ein Neuaufbau, ein umlernen ist gar nicht sol leicht. Vor allem auch, weil du in dem Fall dein Verhalten verändern musst, du musst dich da gänzlich unter Kontrolle kriegen und Entspannung in solchen Momenten lernen, dann ist der Hund auch entspannter.
Wie gesagt- nur eine Vermutung, es klingt einfach stark danach
.lg susanne
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Zitat
Hier hat euch das Erfolgserlebnis gefehlt, was motiviert. Vermutlich seid ihr schon so gestresst, dass ihr unbewußt aufhorcht wenn ein Auto vorfährt..."bellt er gleich wieder???"- die spannung steigt damit an, der Hund merkt das, sein Stresspegel geht hoch, er kläfft beim nächstbesten Geräusch
Liebe Susanne, du hast absolut Recht!
Wenn ich zufällig selber höre dass wer im Flur ist, bin ich schon extrem angespannt und, wie du sagst, warte ich darauf ob er's auch gehört hat, ob er gleich wieder aufspringt und bellt.
Meistens bin ich allerdings zu vertieft in das was ich gerade tu und bekomme nicht mit was gerade im Flur vor sich geht.
Wir wollen auch auf jeden Fall auf die Hilfe eines Trainers zurückgreifen, aber bei uns in der Pampa haben wir noch keinen Trainer gefunden und müssten so einen aus Nürnberg kommen lassen (mind. 1 Stunde entfernt)...wir suchen noch
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Kein Trainer ist natürlich blöd.
Als erste Hilfe würde ich empfehlen, dass du ganz bewußt ruhig wirst wenn du was hörst. Du musst dich trainieren, dass du ruhig bleibst. Mach demonstrativ was anderes- lies eine Zeitung, einen interessanten Artikel, bereite Essen zu, was auch immer...
Kannst du deinen Hund eigentlich irgendwie aus der situation rausholen, so dass er sich auf dich fixiert? Gibt es irgendwas, womit du seine Aufmerksamkeit auf dich ziehen kannst?
Das wäre auch eine Möglichkeit, den Kreislauf zu unterbrechen. Allerdings ist hier jede Menge Timing gefragt. Du musst absolut punktgenau dann belohnen, wenn er still ist und sich auf dich konzentriert. Am Anfang kann es sein, dass diese Momente sehr kurz sind.
Bitte deine Nachbarn aktiv um Hilfe- beziehe sie in die Problematik mit ein. Mach guten wind, lade bspw. zu einem Grillfest ein und erkläre dort, dass dich das Gekläffe auch nervt und du sie alle um Hilfe bittest um es schnellstmöglich abzustellen. Zieh sie geschickt ins Boot
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Dann macht ihr Training, Leute die klingeln, die vorbeilaufen, rennen, die laut quatschen oder gar schreien etc.pp.- die ganze Palette.
Du bleibst stets ruhig, unterbrichst das Verhalten (hier könnte man ein "Superleckerchen" einbauen, z.B. Katzenfutter), im nächsten Schritt setzt oder legst du den Hund irgendwohin. Ich halte nichts von der "außer sichtweite- Methode", denn dann kann ich zu Beginn nicht rasch genug korrigieren. Aber mind. nochmal 3m von mir und der Tür entfernt.
Sobald er wieder bellt oder aufsteht korrigierst du. Ggf. schließt du auch die Tür wieder. Dein Besuch (vorzugsweise die Nachbarn und andere Freunde und Bekannte) muss also damit rechnen, zu Beginn ein Weilchen vor der Tür zu stehen.Zum Alleinebleiben:
Dein Hund scheint einen sehr hohen Stresspegel zu haben. Hier kann ich mir gut vorstellen, dass er völlig überfordert ist wenn er die ganze Wohnung "überwachen" muss. Bei sowas eignet sich eine Box meistens gut.
Die Box muss auch antrainiert werden, wenn du in die Suchfunktion "Boxentraining" eingibst, findest du sicher einen Beitrag wo erklärt wird, wie man die Box einführt.alles Gute,
susanne - Vor einem Moment
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