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Hund schnappt nach Besitzern
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Hallo zusammen
Ich brauch mal den Rat von anderen erfahrenen Hundebesitzern.
Wir haben 2 Dobermänner. Die Hündin macht keinerlei Probleme. Es geht um den Rüden. Der ist 1,5 Jahre alt und bei dem setzt es manchmal aus.
Kurze Vorgeschicht zu dem Hund. Wir haben ihn jetzt fast ein Jahr. Und ihn mit 8 Monaten bekommen. Die ersten Monate hat er in Rußland verbracht. Was da mit ihm passiert ist, keine Ahnung. Dann kam er nach Deutschland. Hier war er 3 Monate in einer Zwingeranlage. Kam 1 Stunde pro Tag raus und wurde 2x mal die Woche anders beschäftigt.
Erstmal eine kleine Beschreibung der täglichen Umstände.
Ich mache mit dem Hund aktiv Hundesport. Das heißt im genauen Schutzdienst und Unterordnung. Hier läuft alles wunderbar. Unterordnung nimmt er gut an und im Schutzdienst hat er sich sehr gut entwickelt.
Es sind bei uns auch keine "Anfängerfehler" wie Spielzeug liegt rum, er fordert uns zum streicheln auf......
Jetzt das Problem: Es gibt Situationen, immer wenn er liegt, indem er von einer auf die anderen Sekunde uns anknurrt. Gestern war es so, dass ich ihm eine alte Stelle, wo eine Zecke war, ausdrücken wollte. Hat er sich alles gefallen lassen. Dann ist hinter uns etwas umgefallen und wir haben uns beide erschrocken. Auch noch nichts passiert. Ich guck den Hund an und sag noch "Mensch da haben wir uns beide erschrocken" Dann war 5 Sekunden Ruhe und aufeinmal steht er knurrend auf und geht auf die Hündin los. (Ich weiß das er sich zum abreagieren das nächst schwächere Rudelmitglied sucht). Da er mit dem Knurren jetzt sozusagen ein Erfolgserlebnis hatte, hab ich die gleiche Situation noch mal ähnlich nachgestellt. Er wieder auf dem Rücken, ich kurz an der Zeckenstelle, wieder alles OK. Ich streichel ihn weiter, so an den Vorderpfoten, das gleich Spiel nochmal, er steht auf, knurrt und geht weg. Ich ihn mir geschnappt, kurz auf den Rücken und kurze Denkpause im Zwinger. Als er wieder raus kam, ist er sofort zu mir und winsel winsel.
Ähnliche Situation war bei meinem Freund auch zweimal. Der Hund lag auf der Erde vor der Couche. Mein Freund saß auf der Couch und hat genäht. Ihm fällt ein Faden auf den Hund. Er nimmt ihn runter und 3 Sekunden später schnappt der Hund meinen Freund in den Arm. Nicht richtig gebissen, nur ein Warnschnapper.
Was mich bei der ganzen Sache nur wundert, sind auch immer die Zeitverzögerungen. Das ist schwer zu beschreiben, man muß es selber sehen. So als wenn er noch überlegt und sich dann aus unerklärlichen Gründen zum schnappen entschließt.
Bin mal gespannt, was ihr dazu zu sagen habt......
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2. Juni 2009 um 11:35
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Hund schnappt nach Besitzern - Vor einem Moment
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Hallo!
Habt ihr den Hund mal durchchecken lassen? Ist er gesund?
LG Sabine
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Zitat
Gestern war es so, dass ich ihm eine alte Stelle, wo eine Zecke war, ausdrücken wollte. Hat er sich alles gefallen lassen. Dann ist hinter uns etwas umgefallen und wir haben uns beide erschrocken. Auch noch nichts passiert. Ich guck den Hund an und sag noch "Mensch da haben wir uns beide erschrocken" Dann war 5 Sekunden Ruhe und aufeinmal steht er knurrend auf und geht auf die Hündin los. (Ich weiß das er sich zum abreagieren das nächst schwächere Rudelmitglied sucht).Warum suchst Du keinen anderen Weg für ihn seinen Stress abzulassen, wenn Du doch vorher schon weißt, dass ihn sowas stresst? Und: Warum lässt Du ihn dann nicht einfach frühzeitig in Ruhe, wenn Du weißt, dass das Fass gleich voll ist?
Zitat
Da er mit dem Knurren jetzt sozusagen ein Erfolgserlebnis hatte, hab ich die gleiche Situation noch mal ähnlich nachgestellt. Er wieder auf dem Rücken, ich kurz an der Zeckenstelle, wieder alles OK. Ich streichel ihn weiter, so an den Vorderpfoten, das gleich Spiel nochmal, er steht auf, knurrt und geht weg. Ich ihn mir geschnappt, kurz auf den Rücken und kurze Denkpause im Zwinger. Als er wieder raus kam, ist er sofort zu mir und winsel winsel.Aus Hundesicht: Er kommt wieder in die selbe Stressituation und ihm wird keine Möglichkeit des Ausweichens und Weggehens geboten, obwohl er diesen Weg ja wählen wollte!!! Nein, er wird gezwungen es auszuhalten. Er warnt (das ist das, was Du als "er überlegt und dann schnappt er" deklarierst) und räumt jedem noch die Chance ein anders zu handeln. Die Warnung wird übergangen, er geht einen Schritt weiter. Er bekommt aus seiner Sicht für richtig abgestuftes Verhalten eine aufs Dach. Das kann für ihn nur eines bedeuten: Du bist unberechnbar. Also wird er zukünftig noch deutlicher Versuchen sich Dich vom Hals zu halten in solchen Stressituationen. Das Ganze wird sich weiter hochschaukeln zukünftig... Er wird seine Drohung gar nicht mehr zeigen, sondern sofort in den Kampf gehen, weil Du ja die Drohung ignorierst.
ZitatÄhnliche Situation war bei meinem Freund auch zweimal. Der Hund lag auf der Erde vor der Couche. Mein Freund saß auf der Couch und hat genäht. Ihm fällt ein Faden auf den Hund. Er nimmt ihn runter und 3 Sekunden später schnappt der Hund meinen Freund in den Arm. Nicht richtig gebissen, nur ein Warnschnapper.
Hier das selbe: Er droht (eine drohende Körperhaltung versteht jeder gut sozialisierte Hund sofort!) und Dein Freund reagiert nicht. Also geht er den nächsten Schritt und verwarnt.
ZitatWas mich bei der ganzen Sache nur wundert, sind auch immer die Zeitverzögerungen. Das ist schwer zu beschreiben, man muß es selber sehen. So als wenn er noch überlegt und sich dann aus unerklärlichen Gründen zum schnappen entschließt.
Dito.
ZitatBin mal gespannt, was ihr dazu zu sagen habt......
Euer Hund hat Angst vor Euch. Er kann Euch nicht einschätzen und versucht daher Distanz herzustellen.
Was man dagegen tun kann: Hundesprache lernen. Den Hund lesen lernen und dem Hund seine Rechte zur Distanzvergrößerung einräumen.
Euer Hund ist wirklich sehr geduldig mit Euch. Sonst wäre schon mehr passiert.
Viele Grüße
Corinna -
Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Der Hund hat keine angespannte Körpersprache gezeigt. In keiner der Situationen. Er lag entspannt auf der Erde.
Bei der Situation mit meinem Freund lag er entspannt vor ihm. Freiwillig.
Und bei den Situationen mit mir auch. Bei der zweiten Situationen gestern auch. Lag schön auf der Seite und hat sich ja erst noch anfassen lassen. Ganz entspannt.
Ich hab die Situation ja extra nochmal provoziert. Er kann mich ja nicht anknurren und damit durchkommen. Und wie gesagt, erst alles super und dann son Aussetzer.
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Er hat etwas gezeigt - ganz sicher

Bisher ist mir noch nie ein Hund begegnet, der nichts zeigt. Auch, wenn die Besitzer mir das am Telefon groß und breit erklären.

Du sagst ja selbst: Als ob er nocheinmal überlegt. Da droht er ganz sicher. Und zwar nur körpersprachlich.
Warum sollte er Dich nicht androchen oder -knurren dürfen? Wie soll er denn sonst mitteilen, dass er mehr Distanz möchte? Einen Brief schreiben?
Er kann offensichtlich nicht einschätzen wann Ihr im an die Wäsche wollt und wann nicht. Sonst wüsst er, dass er bei einer heruntergefallen Nadel nicht drohen bräuchte.
Wenn er irgendwo schäft, fasst Ihr ihn dann an und wenn ja wie?
Wie darf er zeigen, dass er sich entziehen möchte?
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Zitat
Ich ihn mir geschnappt, kurz auf den Rücken und kurze Denkpause im Zwinger. Als er wieder raus kam, ist er sofort zu mir und winsel winsel.
Machst du das öfter so.
Wieso muss man die Hunde auf den Rücken werfen oder legen.Dann wundert mich das nicht, das der Hund dich als unberechenbar einstuft.
Ich muss dem Ausführungen von Corinna zustimmen, auch wenn du das nicht gerne lesen willst. -
Zitat
Bei der Situation mit meinem Freund lag er entspannt vor ihm. Freiwillig.
Das hat aber nix zu sagen. Als ich einmal an Mücke rumpulen wollte, da hat er sich vom "normalen " Liegen freiwillig auf den Rücken gedreht, als ich dann immer noch nicht gegangen bin, hat er auch kurz gewarnt.
Ich hab zwar gesehen, dass es ihm unangenehm ist, aber ich dachte, es geht trotzdem für ihn...
Ich hab dan die Prozedur auf später verschoben.
Ich denke auch, dass du, wenn du aufmerksam genug bist es dem Hund ansiehst, was er vorhat. -
Also wenn er schläft lassen wir ihn in Ruhe.
Und nein, er hat kein Warnzeichem gegeben.

Wirklich nicht, er lag auf der Seite, den Kopf auch ganz entspannt auf der Erde und hatte die Augen schon halb zu. Hab auch schon überlegt ob er eingeschlafen war und dann hochgeschreckt. Das würde die anderen Male aber nicht erklären. Es ist eben immer wenn er liegt. Wir beugen uns dann aber nicht über ihn rüber, sondern seitlich daneben oder so.
Nur ich muß doch meinen eigenen Hund am Bauch anfassen können. Es dauert ja auch keine Stunden. Die Zeckenstelle eitert ein bischen, da muß ich doch in Ruhe ran können.....
Über die Vertrauenssache hab ich auch schon nachgedacht. Auf der anderen Seite hab ich dem Hund nur durch Stimme schwimmen beigebracht. Also er vertraut mir und dem was ich ihm anbiete oder was ich von ihm verlange schon. Es reicht also in jeder neuen Situation wenn ich mit der Stimme locke usw.
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Wenn du ihn mit 9 Monaten aus Russland bekommen hast, weißt du nicht was er vorher alles erlebt hat.
Es kann also ohne weiteres sein, daß er aus seinem Vorleben bestimmte Bewegungen falsch verknüpft. - Vor einem Moment
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