Will nicht zur Ballmaschine mutieren...:-)

  • Hey liebe Foris.
    Brauche mal ein paar Tipps bezüglich Ballspiele. Mein Rüde(1 1/2) liebtz seinen Ball, er ist mein erster Hund, der draußen mit einem Ball spielt. Obwohl er extrem verfressen ist ist der Ball wichtiger. Ich habe mit ihm immer ein Tauschgeschäft gemacht, Ball gegen Leckerchen. Er bringt mir den Ball IMMER *ganz stolz bin*^^ und zwar auf sofortigem Wege, ich werfe ein paar mal, lasse ihn den Ball suchen, meistens verbunden mit Grundkommandos, er akzeptiert auch, wenn ich den Ball wegrolle und Nein sage, er wartet dann auf mein OK. So, bis hierhin alles ganz super. Vorher habe ich den Ball nicht auf jeden Spaziergang mitgenommen und mehr mit Futter geübt, aber seit ein paar Tagen nehme ich den Ball immer mit und benutze ihn meist zum üben, das hat den großen Vorteil, das meiner Hündin ziemlich egal ist, was wir da machen. Nun ist mir aber aufgefallen, wenn ich den Ball wieder in die Tasche tue, wartet er darauf, dass ich ihn wieder auspacke und entfernt sich kaum von mir. Er wird nicht aufdringlich oder fordert ihn ein, er läuft einfach neben mir her, bleibt stehen, guckt mich an. Geht ein paar Schritte usw.
    Besteht hier die Gefahr, dass er irgendwann nur noch auf den BAll fixiert ist?
    Sollte ich den Ball nicht mehr bei jedem Spaziergang mitnehmen?
    An sich bin ich mit seinem Verhalten wirklich zufrieden, da er mir den Ball absolut zuverlässig bringt, sich von nichts ablenken lässt. Und auch nicht auf die Idee kommt, ihn großartig rumzutragen, durfte er nie.
    Meine Hündin habe ich komplett mit Futter erzogen, deshalb bin ich jetzt ein wenig unsicher, wie man mit Ballspielen richtig umgeht, ich meine, bis hierhin muss ich ja alles richtig gemacht haben, sonst würde er ihn nich so zuverlässig bringen, aber ich habe auch immer intuitiv gehandelt.

    Wäre für ein paar Tipps dankbar.

    Liebe Grüße
    Jenny und die Hundebande

  • Geh doch mal eine ganze Woche ohne Ball spazieren. Pack das Teil gänzlich weg, auch zuhause.

    Dann siehst du am ehesten, wie "abhängig" ihr Zwei seid und danach entscheidest du, ob du den Ball wieder in euren Alltag einbaust, oder ob du besser ohne zurecht kommst.

    Gruß, staffy

  • Zuhause bekommt er den Ball eh nie, das is also kein Problem ;-)
    Hmmm, mit der Idee, den Ball eine Woche gar nich mitzunehmen bin ich irgendwie nich so glücklich. Er verhält sich auch nur so, wenn ich den Ball vorher schon ausgepackt habe. Er hört an sich auch sehr gut, auch ohne Ball^^ lässt sich abrufen, auch wenn andere Hunde kommen. Auch die Erziehung klappt ohne gut, nur dass er mit Ball freudiger dabei ist^^

    LG

  • Weil er sehr viel Temperament bzw. Energie hat, er ist eigentlich kaum müde zu kriegen, zumindest seit er das neue Futter hat(aus gesundheitlichen Gründen) und das eigentlich ein guter Weg ist, um ihn auszulasten. Danach ist er meist ziemlich müde. Es ist ja nicht so, dass er den Ball dauernd bekommt, bei einem 2 stündigen Spaziegang beschäftige ich ihn maximal eine halbe stunde damit und dass auch immer mal wieder, also meist so 5-10 min.

    Warum hast du genau die Antwort erwartet?

  • Ich hatte dasselbe Problem nur etwas sehr viel stärker ;)

    Ich würd auf jeden Fall nicht jeden Spaziergang mit Ball gestalten!
    Vielleicht alle 2/3 Tage auspacken und dazwischen wird der Hund anderweitig beschäftigt..
    Wenn man zu sehr mit einem ballfixierten Hund "verwöhnt" wird, gehen einem oft die Ideen für anderweitige Beschäftgung aus.. :roll:
    Dabei gibt es viel spannenderes, als dumme, stupide Ballspiele ... =)
    Hast du schonmal versucht deinen Hund auf deine eigene Fährte anzusetzen, ihn aus meterhohem Gras nen Dummy suchen zu lassen oder deinen Hund im Slalom um die Bäume gelenkt, selbst einfache Impulskontrolle macht mit Hund viel Spass ;)

    Und wenn du dennoch nicht auf den Ball verzichten willst, würde ich ihn eben zur Impulskontrolle nutzen. Der Hund liegt ab, du wirfst und schickst erst dann, fordert den Hund viel mehr, als wenn er direkt laufen kann..

    Nehm ihn doch als das sogenannte "Superleckerchen" und wenn dir der Hund nach dem Einsatz am Bein klebt, ignorierst du ihn eben so lange, bis er damit aufhört...
    War bei meinem Hund nach dem Einsatz des Dummys nicht anders, heute nehme ich ihm den Dummy ab, belohne und dann weiß der Hund jetzt ist Schluß damit und er läuft wieder seine eigenen Wege.
    Du darfst nur nie auf das "betteln" eingehen..

    LG Jana

  • Weil es einfach und praktisch ist, einen Hund auf einen Ball zu reduzieren.
    Deine Ablehnung zeigt doch, daß du selber glaubst, nicht ohne Ball auszukommen.

    Dabei macht einen Hund doch viel mehr aus, als nur durch Hilfsmittel zu kommunizieren. Was ich brauche ist der Hund und ich, mehr nicht und daher sollte man auch alles weglassen können.

    Wovor hast du Angst, was könnte denn passieren ? Fällt dir nichts anderes ein, als den Hund mit Ball spielen zu beschäftigen ? Vielleicht findet dein Hund das ja gar nicht so toll, kann aber nicht anders. Womöglich findet ihr beiden zig andere Dinge, die man beim Spazieren gehen tun kann.

    Wenn du etwas ändern willst und die Threadüberschrift auch so meinst, dann laß den Ball weg.

    Gruß, staffy

  • Ungefähr so verhalte ich mich ihm auch gegenüber, nachdem er jetzt immer den Ball zuverlässig gebracht hat, hab ich jetzt angefangen mit suchspielen, anfangs ganz einfach, mittlerweile binde ich ihn an, gehe um die ecke und verstecke den ball im gebüsch, wiese etc. ich lasse ihn auch vorher absitzen, oder abliegen, das klappt noch nich ganz so gut, aber zur sicherheit habe ich noch die leine dran, später habe ich auch vor, den ball zu werfen, ein stück wegzugehen und ihn erst zu mir zu rufen und dann erst losschicken, um den ball zu holen. Nur als supertolle Belohnung für etwas darf er direkt dem Ball hinterstürmen.

    Wenn ich merke, dass er nich mehr so richtig bei derf Sache ist, oder mir den Ball nicht direkt bringt(kommt so gut wie nie vor), dann stecke ich ihn ein.

    Er gibt ihn mir auch in die Hand, wenn er ihn auf den Boden legt, nehme ich ihn auch weg. Uiii, wenn ich das so schreibe, hört sich das echt streng an :D , aber er ist mit viel Spaß dabei, dann kann es ja nich so falsch sein, oder?^^

    Aber die Idee, den Ball nicht immer mitzunehmen finde ich gut, das werde ich erstmal ausprobieren.

    staffy

    ich reduziere meinen Hund nicht auf den Ball, wir kommen auch sehr gut ohne klar, er ist sehr auf mich fixiert, auch ohne Ball, es geht mir nicht so sehr, um die jetzige Situation, sondern darum, was wäre, wenn ich den Ball jedesmal mitnehme, weil mir halt das Verhalten aufgefallen ist, dass er seit ich den Ball immer dabei habe, mehr an mir klebt, das war, wenn ich den ball nur alle 2 tage dabei hatte anders. Und natürlich fallen mir auch andere Dinge ein, schließlich habe ich eine Hündin, die mich nur doof anguckt, wenn ich ihr nen Ball werfen würde, so nach dem Motto, "Hol doch selber"^^
    Aber ich sehe nicht den Sinn darin, ihm das was ihm Spaß macht komplett wegzunehmen, oder mir ein tolles Erziehungsmittel zu rauben, solange es auch genauso gut klappt, wenn ich den Ball nicht dabei habe und das tut es.
    Es ging mir bei diesem Thread nicht um die Frage, Ball ja oder Nein, sondern um das Maß.

    LG

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