die ersten zwei Jahre nur an der Leine??
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Hallo.
Meine 6,5 Monta alte Goldie-Hündin liebt es, frei rumzutoben und ohne Leine zu laufen.
Nicht immer hört sie sofort auf den Pfiff / Ruf, aber bewegt sich zumindest immer in Sichtweite. Ist sie weit weg, kommt sie aber auch wieder herangepest. Auch schaut sie immer, wo ich bin.Gut: manchmal will sie nicht so hören und läuft einfach weiter.
Wenn sie in einem Gebüsch verschwindet und nicht gleich wieder rauskommt und auch auf kein Rufen reagiert, weiß ich, daß da etwas spannendes ist. Gestern z.Bsp hat sie im Gebüsch eine tote Ratte aufgestöbert und die war natürlich spannender als ich.Ich habe zwei unterschiedliche Meinungen dazu in Hundeschulen bekommen. Während der eine Trainer auf das Laufen ohne Leine schwört und mir rät, mich einfach interessanter zu machen ( schwer bei einem sehr neugierigen Junghund ) und mir rät, bloß nicht aufzugeben und immer wieder ohne Leine rauszugehen ( wir wohnen am Wald und Feld ),
gibt mir die andere Hundeschule den Tip sie in den ersten 2 Jahren nur mit Schleppleine laufen zu lassen. Im Wald allerdings ohne diese festzuhalten und nur bei Bedarf mit dem Fuß drauftreten, auf dem Feld, wenn sie losrennen will dann mit Festhalten der Leine als verlängerter Arm.Was würdet ihr machen und wir habt ihr diese Junghundphase gearbeitet?
Habt Ihr es drauf ankommen lassen oder lieber den sichereren Leine-Weg genommen?Liebe Grüße
Julia - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo!
Wie man auf die Idee kommt einen Hund vorsorglich zwei Jahre (warum gerade zwei Jahre?) an einer Schleppleine zu führen will mir nicht so ganz in den Kopf!
Vielleicht habe ich mit meinen Hunden ja bisher einfach Glück gehabt, aber ich habe alle von vorne herein in geeignetem Gelände ohne Leine laufen lassen. Zweimal waren es Welpen, bei denen ich von der einfachen Formel ausgegangen bin: Noch bin ich schneller und sie verfügen über einen natürlichen Folgetrieb ich habe also Zeit ein zuverlässiges Komm-Kommando aufzubauen bis sie schneller sind und der Folgetrieb verschwunden ist. Einmal war es eine zehmonatige Hündin aus dem Tierheim deren Bindung ich so schnell hatte, das ich sie auch schon am dritten Tag ohne Leine hab laufen lassen. Es hat bisher immer perfekt geklappt, auch ohne Schleppleine.
Wobei natürlich gegen den Einsatz einer Schleppleine an sich nichts einzuwenden ist, ich verstehe aber nicht so ganz, warum vorsorglich, ausschliesslich und über einen so langen Zeitraum.
Janosch ist jetzt knapp 7 Monate alt und langsam aber sicher erwacht sein Jagdtrieb, bisher lässt er sich noch ziemlich gut kontrollieren aber man merkt, dass es ihn im Wald magisch ins Unterholz zieht, aber wenn er doch noch auf jedes Abruchsignal meinerseits reagiert, warum soll ich ihn an eine Schleppleine legen. Sollte das mal irgentwann nicht mehr der Fall sein werde ich natürlich ein Schleppleinentraining mit ihm anfangen, aber dann habe ich auch ein relativ eng umgrenztes Problem und kann die Schleppleine gezielt einsetzen!Liebe Grüsse,
Björn -
Hallo,
meine Golden Retrieverdame ist mitlerweile 11 Jahre alt. Ich hab sie von Anfang an frei laufen lassen und bin immernoch der Meinung, dass das die Beste Methode ist. Gut, ich war auch nicht immer am interessantesten. Sie ist oft zu anderen Hunden abgehauen, aber das hat sich auch bald gelegt. Bald konnte ich sie überall ohne Leine führen und sie hat gehört wie eine Eins.
Seit fünf Wochen haben wir nun noch einen 5 Monate alten Mischling aus dem Tierheim. Anfangs als die Bindung noch nicht so gut war und sie auch noch sehr ängstlich Hunden und Menschen gegenüber war habe ich sie an der Schleppleine geführt. Bald war die Bindung gut genug und ich habe die Schleppleine hinterherschleifen lassen. Jetzt mach ich sie meistens ganz ab.
Meiner Meinung nach ist eine Schleppleine nur nötig, wenn der Hund besser kontrolliert werden soll, weil er sehr ängstlich ist, einen starken Jagdtrieb hat ... Nur weil die Welt so spannend ist, sollte man die Schlepleine nicht verwenden. Ich finde es toll, wenn ein Hund von Anfang an lernen kann, frei zu laufen.Viele Grüße,
Lupula -
Also,
Entweder sie hört, oder sie hört nicht!
Dazwischen gibt es nix!
Das ist wie mit der Schwangerschaft, entweder schwanger oder nicht schwanger und nicht nur ein bischen Schwanger!Wie du das Verhalten deines Hundes änderst bleibt wohl dir überlassen, nur ändern würd ich was!
Vom zweijährigen Schleppleinentraining möchte ich aber abraten.
VG Kai
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ohne üben geht eh nichts, besonders in dem Alter. Dafür kann man den Hund ja eine bestimmte Zeit des Spaziergangs an der Schleppleine führen. Dann hat man zumindest nicht das Problem sie zu rufen und sie kommt nicht. Dann kann man sie ja ranholen und es gibt keinen Rückschlag im Lernerfolg. Aber den ganzen Spaziergang würde ich die Schleppleine nicht dran lassen.
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Ohne üben geht in dem alter nix!
Ich hatte meinen bis jetzt nie an der Schlepp aber irgendwann kam dann die zeit des TRIAL AND ERROR!!
und jetzt hab ich den salat er kommt beim abrufen nicht wirklich!
Was das mit den 2 Jahren soll kapier ich auch nicht!? ;-)
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so ein Quatsch, 2 Jahre an die Schleppleine. Was ist das für ein Trainer?
Die Schleppleine hat ganz klar ihre Vorteile, aber es reicht, sie kurzfristig einzusetzen.
Bei unserem Ersthund hatte ich absolutes Glück und brauchte gar keine Schleppleine. Bei dem zweiten, wir haben ihn jetzt 2 Monate (er ist 15 Mon. alt) habe ich 6 Wochen mit der Schlepp gearbeitet und lasse ihn jetzt seit ein paar Tagen frei laufen. Es funktioniert. ABER ohne täglich mindestens 10 Min. mit ihm zu arbeiten, würde ich es auch nicht wagen.

VG
Nele
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Die Schleppleine ist eine sinnvolle Trainingshilfe, kein Zweifel. Aber ich würde meinen Hund nicht grundsätzlich prophylaktisch an diese legen.
Wenn es in irgendeinem Bereich Probleme gibt, sicher ich meinen Hund damit ab. Um mit einem jagdbegeisterten Hund im Wald zu trainieren werde ich nicht ohne SL auskommen, aber selbst da nur für eine kurze Dauer.Ich finds sehr bedauerlich, wenn ein „Hundetrainer“ von 2 Jahren spricht !!! Muß ein super Trainer sein, wenn der Herr (oder Dame ?) diese Zeit benötigt, um einen Hund auszubilden !
Wann und wie du die SL einsetzt, muß dein Gefühl entscheiden. Schöner ist es natürlich, wenn ihr ein solches Vertrauensverhältnis habt, daß der Hund von Anfang an viel frei laufen darf. Daß sie nicht immer zu 100% sofort kommt, halte ich für KEIN Problem. Sie ist noch jung, entdeckt die Welt und kann von etwas neuem so fasziniert sein, daß sie dich nicht beim ersten Rufen wahrnimmt.
Wenn Tobi, der ansonsten klasse hört und beim ersten Pfiff promt losrennt fasziniert am Zaun steht und sich Schweine anschaut, kann ich vergeblich rufen. Ich kann ihm zwar ansehen (Ohren drehen, kurzes Wedeln) daß er mich hört, weiß aber, daß er einfach so hingerissen ist, daß er noch 1 min zuschauen will. Die geb ich ihm dann oder wenn nötig geh ich hin und tipp ihn kurz an. Das sind Hunde, Lebewesen die natürlich alles rechts und links von ihnen wahrnehmen und nicht mit Scheuklappen nur auf Frauchen programmiert durch die Gegend laufen.
Wie oft fragst du selber nach, weil du geistesabwesend warst, als dich jemand was gefragt hat ? Wiederholt dieser jemand seine Frage oder haut er dir gleich für deine Unaufmerksamkeit eine runter ?
Und bitte einmal Abstand nehmen von dem Gedanken, die SL sei dafür da um den Hund zu sich zu ziehen !!! Eine SL sollte NIEMALS gespannt sein !
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nein, mit der Schleppleine sollte man keinen Hund mit Gewalt zu sich ziehen, aber man kann kurz leicht dran ziehen, um etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Das hilft schon manchmal zumindest bei unserem.
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Schließe mich meinen Vorrednern an!
Die Sl kann man einsetzen, wenn man schon im Vorfeld weiss, jetzt könnt`s kritisch werden.
Ansonsten üben, üben und nochmals üben. Mach Dich interessanter!!!
Nimm vielleicht mal ein Spielzeug mit und wenn er kommt tobt zusammen.Dein Stöpsel will noch die große weite Welt erkunden und Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden.
Ihr schaftt das schon, viel Glück
- Vor einem Moment
- Neu
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