Hündin schlimme Vergangenheit...

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  • Hallo zusammen!
    seit 4 Wochen wohnt bei mir eine kleine 1-jährige Mischlingshündin, die ursprünglich aus einem Tötungslager aus Ungarn stammt. Schon nach einem Tag war sie total auf meinen Partner und mich fixiert und lebt Zuhause auch auf und kommt schon richtig aus sich heraus. Doch sobald wir fremden Menschen begegnen zieht sie total den Schwanz ein, zittert wie verrückt und ist keineswegs zu beruhigen. Vor Autos z.B. hat sie überhaupt keine Angst...im Gegenteil...sie würde auch einfach auf die Straße laufen wenn ich sie nicht zurückhalte. Auch sonst gewöhnt sie sich schnell an Alltagssituationen bei uns...wie Autofahren oder mal kurz alleine sein. Das große Problem sind einfach nur Menschen. (egal ob sie auf sie zugehen oder ob sie die Leute nur von Weitem sieht...sie kriegt Panik)
    Dann kommt noch hinzu dass an manchen Tagen Zuhause nuuuuur rumliegt....egal mit was...man kann sie zu nichts motivieren.
    Ich weiß dass das alles Zeit braucht...aber vielleicht hat jemand Erfahrung mit solch ner kleinen Angstmaus.... sie wirkt manchmal einfach so traurig und ich/wir würden ihr gern den Spaß am Leben zurückgeben!!
    :hilfe:

  • hallo und guten morgen!

    ich habe auch eine angstmaus und bin mit ihr bei einer Tierheilpraktikerin

    sie konnte uns sehr helfen!

    meiner maus geht es schn viel besser,
    o
    lieben gruß
    anja

  • Zitat

    Doch sobald wir fremden Menschen begegnen zieht sie total den Schwanz ein, zittert wie verrückt und ist keineswegs zu beruhigen.

    Was tust du um sie zu beruhigen. :???:

    Der Hund ist erst 4 Woche bei euch, das wird noch dauern bis er richtig angekommen ist, da braucht ihr noch viel Geduld.
    Das dein Hund vor fremden Menschen Angst hat, er hat bestimmt sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
    Ich würde es gar nicht beachten sondern einfach weiter gehen mit ihr.

  • Zitat

    hallo und guten morgen!

    ich habe auch eine angstmaus und bin mit ihr bei einer Tierheilpraktikerin

    sie konnte uns sehr helfen!

    meiner maus geht es schn viel besser,


    Finde ich auch eine gute Idee. Viele Hunde reagieren sehr positiv darauf. Die Behandlung wird meist mit homäopatischen Mitteln wie Bachblüten unterstützt. Wichtig finde ich, dass die Mischung auf den jeweiligen Hund abgestimmt wird. Es gibt zwar schon Fertigmischungen im Zoohandel, aber ich würde mir die lieber zusammenstellen lassen.

    Ansonsten finde ich es wichtig, dass ihr versucht möglichst normal mit dem hund umzugehen. Je sicherer ihr im Umgang seid, desto sicherer ist euer Hund. Gebt dem Hund die Möglichkeit sich an euch zu orientieren.

    Viel Erfolg!

  • Ich würde in solchen Angstsituationen auch gar nicht großartig darauf eingehen. Unbewusst bestärkt man mit Tröstungsversuchen oder Aufmunterungsversuchen meistens die Angst noch.

    Ein Tierheilpraktiker kann vielleicht helfen. Ein guter Hundetrainer wahrscheinlich noch mehr. Der kann euch nämlich auch erklären, wie ihr euch am besten verhalten solltet und er kann den Hund und die ganze Situation einschätzen und euch Wege zur Besserung zeigen.


    Naja, und dann ist eure Kleine doch auch erst ein paar Wochen bei euch. Gebt ihr noch ein bisschen Zeit, oder auch ein bisschen viel mehr Zeit. Nach allen Strapazen ihres bisherigen Lebens, will sie sich vielleicht auch erstmal in eurer Geborgenheit ausruhen. Oft dauert es eine ganze Weile, bis so traumatisierte Hunde richtig aufleben. Dann ist es aber umso schöner. Zeit und Geduld ist sicher der Schlüssel.

  • Hallo,

    unser Diego ist auch seit vier Wochen bei uns.... ihm hat, glaub ich, unser Ersthund, der sehr selbstsicher und furchtlos ist, sehr geholfen. Die ersten Tage lief er nur neben unserem Hund und hat sich sehr an ihm orientiert. Hast Du vielleicht jemandem mit einem selbstsicheren Hund, der Euch ab und an begleiten kann? Einer, de rin solchen Momenten ruhig und gelassen belibt und von dem sie lernen kann? Ich halte das, weil Hunde aus dem Süden zumeist sehr gut sozialisiert sind, für eine gute Idee und kann mir vorstellen, das ihr das sehr hilft.

    Ansonsten würde ich mir Wege aussuchen, an denen ich möglichst wenig Menschen begegne. Oder zu Zeiten gehen, in denen weniger Menschen unterwegs sind. Wenn er Angst zeigt, diese ignorieren und einfach so tun, als würde ich sie nicht bemerken. Jedes Trösten bestätigt den Hund in seinen Wahrnehmungen, das seine Angst berechtigt ist und verstärkt diese nur. Ablenken ist erlaubt, aber jegliches trösten nicht.

    Und wenn sie nur herum liegt, fein..... sie hat schlimme Erlebnisse hinter sich und es kann nur gut sein, wenn sie zur Ruhe kommt und diese überwinden kann. Das braucht Zeit. Die Tötungsstation ist ja das eine, aber niemand weiß, was sie vorher erlebt hat? Sie wurde bestimmt oft verjagt und auch misshandelt. Das braucht Zeit, viel Zeit.... Auch Diego wollte die ersten Tage nach dem lösen sofort wieder kehrt machen und nach Hause.... Spazierengehen? Er kannte es nicht und wusste nicht viel damit anzufangen. Mittlerweile ist das anders. Er fürchtet sich vor Männern, aber da er noch sehr jung ist, nicht so, das ich mir Sorgen mache.

    Liebe Grüße
    Sundri

  • Hallo Lillifox

    Gib der Kleinen ganz viel Zeit. Lass sie auf dich (und andere) zukommen, wenn sie das nicht möchte, dann lass sie in Ruhe.
    Erzwing nichts, das verursacht nur Streß beim Hund.
    Vielleicht kann man die Angst vor Fremden "weg trainieren" indem ihr mal eine Person, die sie nicht kennt, nach Hause einladet. Nicht jeden Tag, nur ab und zu...und nicht direkt morgen. Geht alles ganz langsam an und setzt sie möglichst wenigen stressigen Situation aus- jedenfall in den ersten Wochen.
    Wenn dann mal Besuch kommt, ist es wichtig, dass der Hund sich nicht bedrängt fühlt. Sie muss ihren sicheren Hafen haben. Geht nicht frontal auf sie zu und starrt ihr nicht in die Augen. Beachtet sie einfach nicht. Möglicherweise kann der Besuch dann auch mal (rein zufällig ,-)) ein paar Leckerchen auf den Boden werfen- aus sicherer Entfernung, so als wär das das normalste der Welt. Dann beachtet sie weiter gar nicht. Vielleicht traut sie sich hin, vielleicht auch nicht..
    Der Hund bestimmt die Zeit, die er braucht. So merkt sie aber irgendwann, dass es gar nichts Besonderes ist, dass Fremde zu Hause sind, und dass sie ja sogar ganz nett sind, weil sie etwas Leckeres einfach so auf den Boden fallen lassen...
    Damit würde ich anfangen, jedenfalls haben wir es so gemacht.

    Wir haben auch einen Hund aus Ungarn und es hat mehrere Monate gedauert bis sie so entspannt mit Menschen (und anderen Hunden) umgehen konnte, wie sie es mittlerweile kann. Sie musste erst einmal zur Ruhe kommen, hat viel geschlafen und wir haben sie gelassen.
    Es dauert...

    Viel Erfolg!

  • danke für die vielen antworten...war leider länger nicht mehr online da unsere internetleitung kaputt war..naja egal jetzt
    bis jetzt hab ichs so ziemlich gemacht wies ihr alle erzählt...nicht beachten bzw in ruhe lassen...
    mittlerweile gehts der kleinen schon viel besser! besuch gegenüber ist sie schon etwas aufgeschlossener (nimmt zumindest nach ner gewissen zeit auch mal ein leckerli) und auch beim spazierengehn ist sie schon selbstbewusster und mutiger :smile:
    auch zum spielen ist sie manchmal sogar aufgelegt...und zwar von sich aus!

  • ja gott sei dank.....hätte doch nicht gedacht dass es plötzlich relativ schnell geht....anfangs war sie einfach nur ein kleines häufchen elend...
    heut wieder ein schönes erlebnis: spaziergang im wald...ganz ohne leine und sie gehorchte =) uuuuund schwänzelte mal so richtig (sieht man bei ihr draussen so gut wie nie - noch!) ;)

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